Mein Weg ins CIC

By Johannes

Hintergrund

Ich bin Johannes und bin seit Oktober 2016 Softwareentwickler im IBM Client Innovation Center Magdeburg. Studiert habe ich Wirtschaftsingenieur Logistik. In diesem Beitrag erzähle ich über meine Erfahrungen als Wirtschaftsingenieur und Quereinsteiger in die Masterclass.

Die Masterclass ist einer von IBM CIC Magdeburg ausgerufener und inzwischen bewährter Kurs, um Absolventen ohne Berufserfahrung den Einstieg in das Berufsleben als Softwareentwickler zu erleichtern.

Vorgeschichte

Endlich ist es vollbracht, nach stressigen Tagen mit wenig Schlaf und viel Überstunden ist die Abschlussarbeit endlich verteidigt und das Abschlusszeugnis ist in Erstellung. Man hat wieder ein Sozialleben und freut sich über das Erreichte. In diesem Lebensabschnitt ist man nun Absolvent, ein im Volksmund angesehener Begriff, das einem eine erfolgreich abgeschlossene Hochschulausbildung attestiert. Jedoch steht man direkt vor der nächsten Herausforderung. Was jetzt? Um nicht zu lange in die Arbeitslosigkeit zu versinken, sollte man sich schnellstens um einen Job bemühen. In der Uni versucht man alles, um die Studenten auf diesen Lebensabschnitt gründlich vorzubereiten. Beispielsweise in Form von Firmenkontaktmessen, Workshops, Online-Stellenausschreibungen u.v.m.

Da sticht ein interessanteres Plakat ins Auge: Java Masterclass bei IBM. Sieht interessant aus. Nach kurzer Recherche war der Fall klar: Der Client Innovation Center Magdeburg ist ein IBM Unternehmen und sucht IT-Affine Absolventen für eine neue Masterclass im Oktober. Während der ersten Zeit im CIC erhält man verschiedene Trainings. Zu Beginn werden allgemeine Themen, die wichtig für den Berufsstart sind behandelt. Danach werden die Java Programmierskills aufgefrischt und einem werden weitere Methoden und Technologien der Softwareentwicklung und des Projektmanagements beigebracht.

Klingt Super aber… als Wirtschaftsingenieur? Da kamen kurz Zweifel über meine Eignung, jedoch nach einem kurzen, freundlichen Gespräch mit dem Recruiting Team des CIC sind die Zweifel schnell verflogen und ich habe mich beworben. Nach ein paar Online-tests und einem Vorstellungsgespräch kam die Zusage. Geschafft.

Start im CIC

Dann im Oktober ist es endlich soweit. Der erste Tag beginnt um 10 Uhr mit ca. 40 anderen neuen Mitarbeitern. Viele von ihnen sind nicht aus Magdeburg, sondern kommen nur für das Onboarding hierher, da es zentral in Magdeburg stattfindet.

Die erste Woche befasste sich mit dem Onboarding. Laptops wurden verteilt und eingerichtet in Form von Klassenraumunterricht. Besonders fiel einem sofort das freundliche Betriebsklima unter den Mitarbeitern auf. Der Umgang zwischen den Mitarbeitern ist sehr freundlich, angenehm und jeder ist hilfsbereit, egal, ob der Mitarbeiter neu eingestellt ist oder schon länger arbeitet.

Die zweite Woche beinhaltete grundlegende Schulungen, die Themen wie Sicherheit, Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern und professionelle Arbeitsweise in Projekten beinhalteten. Alle dieser Schulungen waren auf Englisch und in Form von Klassenraumunterricht, Gruppenarbeit oder Online Learning abgehalten.

Die Java Masterclass

Die ersten zwei Wochen der Masterclass beinhalteten Java Programmierung in Klassenraumunterricht. Zehn Tage lang wurde uns unter JavaEE neben den grundlegenden Programmierskills auch die Anwendung verschiedener Tools wie JUnit, Servlets, Sockets und J2DB aufgezeigt und geübt. Auch wieder alles auf Englisch.

Zwar waren die ersten beiden Tage eher mühsam, da alles erklärt wurde, was jeder weiß, der schon mal programmiert hatte. Aber dann ging es schnell tiefer in die Thematik und wurde sehr schnell interessant.

Nach den zwei Wochen Klassenraumunterricht wurden noch verschiedene Online Learning Kurse angeboten, die ich persönlich nicht mehr gemacht habe, da ich in ein Projekt eingestiegen bin.

Fazit

Rückblickend kann man schlussfolgern, dass man auch als nicht Informatikabsolvent, wie in meinen Fall ein (zugegeben sehr an IT Interessierter) Wirtschaftsingenieur den Quereinstieg in die Softwareentwicklung schaffen kann. Die Masterclass, ist eine sehr gute Chance für den Start in die Softwareentwicklung. Nun arbeite ich sehr gerne im CIC Magdeburg an einem Projekt mit insgesamt fünf weiteren Mitarbeitern. Dabei fühle ich mich in meiner Rolle sehr wohl und verstehe mich super mit allen Kollegen. Insofern würde ich jedem Absolventen, der an Softwareentwicklung interessiert ist, den Berufseinstieg über die Masterclass empfehlen.

Masterclass 2016 ,Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Es ist September und Zeit für eine neue Masterclass-Ankündigung. Im Mai berichtete uns Elli schon von ihren Erfahrungen als Masterclass-Absolventin, nun könnt ihr eure eigenen machen.

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Wir suchen zum 1. Oktober 2016 Hochschulabsolventen (m/w) für unsere Masterclass 2016, Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Dies ist Deine Chance, die Qualifikationen und Erfahrung zu erwerben, die Kunden intensiv suchen. Vom ersten Tag an erhälst Du hochwertiges Training und die Chance, sich weiter zu entwickeln. Dabei wirst Du von erfahrenen Fachkräften unterstützt, die Dich als Mentor bzw. Mentorin beraten und betreuen. Vor allem arbeitest Du in echten Projekten für echte Kunden. Was Du gelernt hast, setzt Du unmittelbar in innovativen Anwendungslösungen für Unternehmen um und sammelst dabei wertvolle persönliche Berufserfahrung. Ganz gleich, ob Du einen Hochschulabschluss in Informatik oder in einem IT-nahen Fach hast. Was Du brauchst, ist Technikbegeisterung sowie die Motivation und den Wunsch, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten.

Damit Dein Berufseinstieg in unseren Projekten reibungslos verläuft, erhälst du von uns in den ersten zwei Monaten Deiner Beschäftigung ein intensives Training mit folgenden Ausbildungsinhalten:

  • Websphere Application Server
  • JEE unter Verwendung von RAD 8.0
  • DB2 Konzeption und Implementierung
  • Erstellen von Komponenten, Workflows, Templates, Content Change Management und Publishing
  • Web Experience Factory
  • modellgetriebene Ansätze auf Basis kundenspezifischer Tools
  • agile Projektorganisation: Jira / Confluence / Git
  • Einführung in eCommerce und Supply Chain Konzepte

Im Anschluss an die Ausbildung setzt Du Dein Wissen praktisch in einem unserer Projekte im IBM Client Innovation Center in Magdeburg fort.

Wir erwarten von Dir:

  • Master/Bachelor-Abschluss in Informatik oder einem IT-nahen Bereich
  • erste praktische Erfahrungen mit Java (z.B. durch Praktikum)
  • Problemlösungskompetenz, Analysefähigkeiten und proaktive Arbeitseinstellung
  • hohes Interesse am Einsatz technologischer Innovationen und ihrer effektiven Umsetzung im IT-Umfeld unserer Kunden

Dein nächster Schritt? Wenn Du Dich bewerben möchtest, sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen mit dem Stichwort „Masterclass“ bitte direkt per E-Mail an unser Recruiting-Team CICRECDE@de.ibm.com. Wir setzen uns dann umgehend mit Dir in Verbindung.

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Und wer eure Mails beantwortet und wie der Alltag eines Recruiters aussieht, erfahrt ihr in einem der nächste Beiträge.

Veranstaltungsübersicht Q3/2016

Wir sind wieder unterwegs zu euch! 🙂 Hier sind unsere nächsten Messe-Termine von Juli bis September:

Veranstaltung

Ort

Zeit

Promotion im Münchener Hauptbahnhof 1. Untergeschoss
Hbf München
28.07.2016
Jobmesse-Dresden Ostrapark – Zentrum für Eventkultur
01067 Dresden
10.09.2016
Jobmesse-Leipzig Congress Center Leipzig
04356 Leipzig
17.09.2016
Jobmesse-Halle Erdgas Sportpark des Halleschen FC
06110 Halle
28.09.2016
jobvector Career day Classic Remise Berlin
10553 Berlin
28.09.2016

Kommt doch mal vorbei! Wir beantworten gerne eure Fragen zu beruflichen Einstiegsmöglichkeiten bei uns im Unternehmen! 😉

Neues vom Probestudium MINTLOOK

By Thomas

Da der Bewerbungsschluss (31. März 2016) für das MINTLOOK-Projekt der TH Brandenburg immer näher rückt, gibt es nun ein Update für euch. Hier könnt ihr nochmal in unseren ersten Beitrag dazu schnuppern. 😉

Die Informationsveranstaltung zum Probestudium hatte uns am 15. März wieder an die Ufer der Havel zur TH Brandenburg gespült. Am Anfang stand für mich das Kennenlernen aller Verantwortlichen und Beteiligten, da es meine erste Dienstreise und das erste größere Projekt als Gleichstellungsbeauftragter war. Es war sehr interessant zu hören, womit wir alle zu kämpfen haben. Und im Zuge dessen, welche Erwartungen an MINTLOOK und natürlich auch an die Bewerberinnen geknüpft sind.

Nach dem Kennenlernen ging die richtige Informationsveranstaltung los. Während Claudia bei den „vortragenden“ Personen saß, habe ich mich ein bisschen unter das Zuhörervolk gemischt. Entgegen der aufgeregten Stimmung am Rednerpult, ging es weiter hinten deutlich entspannter, aber trotz aller Entspannung, auch sehr an dem Thema interessiert zu. Dies zeigte vor allem die Diskussionsrunde im Anschluss an die Vorträge. Es war zudem für mich spannend zu sehen, wo mein Weg hinführen kann. Das souveräne und professionelle Auftreten der Vertreter der anderen Firmen und auch der Mitarbeiter der TH Brandenburg hat mich sehr beeindruckt. In solchen Situationen wird einem immer wieder bewusst, dass man nicht ausgelernt hat.

Zusammengefasst konnte ich ruhigen Gewissens aus diesem Nachmittag gehen. Wir sind als Center auf dem richtigen und vor allem auch wichtigen Weg.

Veranstaltungsübersicht Q1/2016

Wir sind wieder unterwegs in Deutschland! Im ersten Quartal des Jahres findet ihr unseren Stand und einige Mitarbeiter des IBM Client Innovation Centers in Nürnberg, Frankfurt und Brandenburg. Wir freuen uns auf euren Besuch. 🙂

Veranstaltung

Ort

Zeit

jobmesse Nürnberg 5. – 6. März 2016
jobmesse Frankfurt 19. – 20. März 2016
Frauenwoche – Informationsveranstaltung zum Probestudium für junge Frauen TH Brandenburg
Rittersaal auf d. Campus
16:00 Uhr
15. März 2016

Schnupperstudium MINTLOOK – Eine etwas andere Recruiting Veranstaltung

Huch? – Was wir nun plötzlich auch noch mit einem Schnupperstudium zu schaffen haben? Die Erklärung ist so simpel wie einfach – Wir wollen mehr Frauen einstellen. Warum also nicht einen Schritt weiter zurück – oder vor (?) 😉 und sich direkt an die Absolventen von Morgen wenden? Genau das ist Ziel des Projekts MINTLOOK an der FH Brandenburg, an welchem wir uns seit Mitte letzten Jahres beteiligen.

Im Rahmen eines 9-monatigen Schnupperstudiums sollen frischgebackene und noch unentschiedene Abiturientinnen die Chance erhalten in ausgewählten Unternehmen, jeweils für 3 Monate, ein Praktikum zu absolvieren und nebenbei ein paar Lehrveranstaltungen zu besuchen. In diesen 3 Monaten haben sie so die Möglichkeit zu schauen welcher MINT-Bereich ihnen Spaß bereitet und welche Voraussetzungen sie benötigen, um später einen Beruf in diesem ergreifen zu können.

Um das Konzept der Zielgruppe näher zu bringen, wurden und werden einige Informationsveranstaltungen organisiert. Vor 2 Wochen nahm ich an meiner ersten Teil und konnte direkt mit den Mädels und ihren Begleitpersonen in Kontakt treten und für die MINT-Berufe und natürlich für das Center werben. – Für mich in gewisser Weise eine ganz besondere Zeitreise, in meine eigene Vergangenheit. Wusste ich doch so direkt vor dem Studium auch nicht genau, was ich später mal machen wollte. „Irgendwas mit menschlicher Interaktion wäre gut und ein bisschen kreativ darf es auch sein, aber bitte nicht zu viel Verantwortung“ war die Devise :D. Naja, ihr lest ja selbst was draus geworden ist ;).

Ich persönlich habe diesen Nachmittag sehr genossen, da er eben auch so anschaulich gezeigt hat, dass nicht nur wir mit dem Frauenmangel zu kämpfen haben.

Falls ihr Lust auf mehr Infos zum Projekt habt, schaut euch einfach die Seite von der FH Brandenburg an oder besucht die nächste Informationsveranstaltung am 15.03.16 an eben dieser.

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*MINT: Abkürzung für die Bereiche Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik

30 Tage unter IT-lern

Hallo,

ich bin Torsten und wie der Blogtitel erahnen lässt, alles andere, nur kein Informatiker oder ähnliches. Nein, denn ich bin Geisteswissenschaftler, genauer Diplom-Pädagoge. Jetzt werden viele Fragen, was ich dann im ISC mache? Dafür gibt es eine einfache Antwort: Recruiter. Sprich meine Aufgabe ist es zusammen mit meiner Kollegin Conny dafür zu sorgen, dassTorsten das Center weiter kräftig wächst und wir der Zahl 400 Mitarbeiter ein wenig näher rücken. Vor meinem Eintritt im August 2015 habe ich einschlägige Erfahrungen im Bereich Personalauswahl und –entwicklung in verschiedenen Unternehmen gesammelt sowie aufgrund meiner IT-Affinität die Anwenderkenntnisse meiner Kollegen erweitert. Speziell letztgenannte Tätigkeit, hat doch meinen Geduldsfaden mit einigen DAUs extrem strapaziert. Der ein oder andere kennt das vielleicht 😉 Mein persönliches Interesse an Computern, Technik, Software, etc. hat mich schlussendlich auch zum ISC geführt, denn nun lässt sich meine Profession mit meinen persönlichen Interessen gut verbinden. Seitdem im Jahr 2013 die Eröffnung des Centers bekanntgegeben wurde, habe ich dessen Entwicklung weiter beobachtet und von Zeit zu Zeit die ausgeschriebenen Stellen verfolgt. Toll finde ich seither den Blog, der einen Einblick ins Centerleben und die Menschen darin ermöglicht. Nun darf ich ja auch meine Sicht hier schildern.

Wenn ich nicht gerade arbeite, verbringe ich die Freizeit mit japanischer Kampfkunst, jogge im Stadtpark, genieße Kinoabenteuer mit meiner Liebsten oder gestalte Bonsaibäumchen (kein Witz!). Zudem bin ich ein absoluter Medienjunkie, neben Filmen und Serien, konsumiere ich leidenschaftlich Thriller-, Abenteuer- und Fantasyliteratur sowie ein breites Spektrum von Musik.

Wie ist das aber nun als Mitarbeiter ohne IT-Studium oder gar naturwissenschaftlichem Hintergrund in einer Welt voller Logik, Nullen und Einsen? Gar nicht schlimm. Obgleich die ersten Vorstellungsgespräche mit Bewerbern im fachlichen Teil schon sehr anstrengend waren, wenn es zu einem Fachaustausch zwischen meinem technischen Beisitzer und dem Bewerber kam. Nach nun sicher schon 30 Gesprächen kann ich fast schon mitreden und mit gefährlichem Halbwissen glänzen. Alle Fachkollegen begegnen mir auf Augenhöhe und als Team gestalten wir das Vorstellungsgespräch für das Unternehmen zielführend und für unsere Bewerber entspannt sowie informativ.

Die Aufnahme als neuer Kollege war herzlich und offen, was die familiäre Atmosphäre, von der immer wieder die Rede ist, auch klar unterstreicht. Auf jeden Fall habe ich ein Arbeitsumfeld vorgefunden, in dem ich mich wohlfühlen und weiterentwickeln kann. Ich freue mich darauf die Entwicklung des ISC mit meiner Tätigkeit zu unterstützen und weiter viele fachkompetente, teamfähige und interessante Persönlichkeiten für unser Unternehmen zu gewinnen.

Vielleicht begegne ich dem einen oder anderen Leser demnächst im Bewerbungsgespräch. Ich bin schon sehr gespannt, wer dies alles sein wird. 🙂

Beste Grüße, Torsten