Masterclass 2016 ,Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Es ist September und Zeit für eine neue Masterclass-Ankündigung. Im Mai berichtete uns Elli schon von ihren Erfahrungen als Masterclass-Absolventin, nun könnt ihr eure eigenen machen.

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Wir suchen zum 1. Oktober 2016 Hochschulabsolventen (m/w) für unsere Masterclass 2016, Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Dies ist Deine Chance, die Qualifikationen und Erfahrung zu erwerben, die Kunden intensiv suchen. Vom ersten Tag an erhälst Du hochwertiges Training und die Chance, sich weiter zu entwickeln. Dabei wirst Du von erfahrenen Fachkräften unterstützt, die Dich als Mentor bzw. Mentorin beraten und betreuen. Vor allem arbeitest Du in echten Projekten für echte Kunden. Was Du gelernt hast, setzt Du unmittelbar in innovativen Anwendungslösungen für Unternehmen um und sammelst dabei wertvolle persönliche Berufserfahrung. Ganz gleich, ob Du einen Hochschulabschluss in Informatik oder in einem IT-nahen Fach hast. Was Du brauchst, ist Technikbegeisterung sowie die Motivation und den Wunsch, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten.

Damit Dein Berufseinstieg in unseren Projekten reibungslos verläuft, erhälst du von uns in den ersten zwei Monaten Deiner Beschäftigung ein intensives Training mit folgenden Ausbildungsinhalten:

  • Websphere Application Server
  • JEE unter Verwendung von RAD 8.0
  • DB2 Konzeption und Implementierung
  • Erstellen von Komponenten, Workflows, Templates, Content Change Management und Publishing
  • Web Experience Factory
  • modellgetriebene Ansätze auf Basis kundenspezifischer Tools
  • agile Projektorganisation: Jira / Confluence / Git
  • Einführung in eCommerce und Supply Chain Konzepte

Im Anschluss an die Ausbildung setzt Du Dein Wissen praktisch in einem unserer Projekte im IBM Client Innovation Center in Magdeburg fort.

Wir erwarten von Dir:

  • Master/Bachelor-Abschluss in Informatik oder einem IT-nahen Bereich
  • erste praktische Erfahrungen mit Java (z.B. durch Praktikum)
  • Problemlösungskompetenz, Analysefähigkeiten und proaktive Arbeitseinstellung
  • hohes Interesse am Einsatz technologischer Innovationen und ihrer effektiven Umsetzung im IT-Umfeld unserer Kunden

Dein nächster Schritt? Wenn Du Dich bewerben möchtest, sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen mit dem Stichwort „Masterclass“ bitte direkt per E-Mail an unser Recruiting-Team CICRECDE@de.ibm.com. Wir setzen uns dann umgehend mit Dir in Verbindung.

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Und wer eure Mails beantwortet und wie der Alltag eines Recruiters aussieht, erfahrt ihr in einem der nächste Beiträge.

Job des Monats – Senior Softwareentwickler Java/ JavaEE

In unserer neuen Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch ab sofort einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Blogredaktion: Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?
Martin: Hallo, mein Name ist Martin Eichardt und ich bin Softwareentwickler hier im Center. Mit der Programmierung und Entwicklung von Software beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren. Dabei habe ich im Lauf der Zeit verschiedene Frameworks und Programmiersprachen kennengelernt. Aktuell arbeite ich überwiegend mit Java im Enterprise Umfeld. Ich entwickle dabei Webanwendungen für den Bereich Automotive.

Blogredaktion: Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Martin: Im Center bin ich seit Januar 2014 und habe in dieser Zeit verschiedenste Projekte begleitet. Dabei reicht die Bandbreite von Datenbankanalyse-Projekten bis hin zur Entwicklung von Webapplikationen.
Einerseits ist es mir wichtig neue Technologien, Methoden und Prozesse kennenzulernen sowie damit zu arbeiten und andererseits möchte ich mich auch persönlich weiterentwickeln. Genau das war der Grund mich vor über 2 Jahren hier im Center zu bewerben.

Blogredaktion: Eine der Rollen hier im Center ist die des Senior Softwareentwickler Java/ JavaEE. Welche Sichtweise hast du zu dieser Rolle?
Martin: Ich denke für die Rolle eines Senior Softwareentwickler ist ein gewisses Maß an Lebens- und Berufserfahrung notwendig. Zum einen muss ein Senior Softwareentwickler natürlich Konzepte und Methoden kennen und diese auch anwenden können. Zum anderen muss er auch das Handwerkszeug, wie Programmiersprachen und zugehörige Frameworks, aber auch die Tools beherrschen. In Zeiten von agiler Softwareentwicklung und Prozessmodellen, wie Scrum und Kanban, gibt es zwar nicht mehr die starke Unterteilung, aber innerhalb des Teams bildet sich trotzdem eine gewisse Hierarchie ab. Somit gibt es auch immer Schlüsselpositionen bzw. Lead Entwickler, welche das Team unterstützen und voran bringen.

Blogredaktion: Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um die Rolle eines Senior Softwareentwicklers ausführen zu können?
Martin: Ein Senior Softwareentwickler hat langjährige Erfahrungen auf einem Spezialgebiet oder einen umfangreichen Wissensschatz in mehreren Anwendungsgebieten. Neben den technischen Skills bringt ein Senior Softwareentwickler, meiner Meinung nach, auch  Projektleitungserfahrungen mit. Damit sind auch soziale Kompetenzen wichtig.
Eine entscheidende Fähigkeit des Senior Softwareentwicklers ist für mich ebenfalls das Weitergeben von Wissen. Dabei sollte er aber auf Augenhöhe zu seinen Teamkollegen agieren und allen Teamkollegen die Möglichkeit der Weiterentwicklung geben.

Blogredaktion: Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Martin: Das schwierige an dieser Rolle ist, dass es eigentlich keine feste Definition dafür gibt. Diese Titel werden von Firma zu Firma unterschiedlich oder gar nicht vergeben. Im Grunde genommen leistet der Senior Softwareentwickler die gleiche operative Arbeit in Projekten wie alle anderen Entwickler auch. Darüber hinaus hat er aber Einfluss auf Entscheidungen und ist in der Lage beim Finden von Lösungsvarianten bzw. Lösungsstrategien zu beraten. Eine zusätzliche Verantwortung sehe ich in der fachlichen Weiterbildung von weniger erfahrenen Softwareentwicklern im Team.

Blogredaktion: Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Martin: Hier im Center ist eine Vielzahl an  Optionen vorhanden, um sich weiterzubilden. Dabei gibt es die Möglichkeit auf online Kurse bis hin zu Klassenraumschulungen zuzugreifen, um neue technische Qualifikationen zu erlangen oder vorhandenes Wissen zu vertiefen. Zusätzlich kann auch auf externe Angebote zugegriffen werden. So habe ich zuletzt eine Zertifizierung für die Programmiersprache Java abgeschlossen. Und das nächste Schulungsangebot wartet bereits auf mich. Im September geht es nach Hamburg zu einem Wissenstransfer zum Thema „cognitive solution on cloud“.

„hierbleiben“, die Zweite

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

seit meinem letzten Beitrag ist mittlerweile etwas mehr als ein Jahr vergangen und ich habe in der Zwischenzeit viel dazulernen und weitere Erfahrung sammeln können. Nachdem ich Center-seitig den Firmenstaffellauf mit vorbereiten durfte, habe ich mich im Sommer damit beschäftigt meine fachlichen Kenntnisse zu erweitern und mich dafür im Bereich der Web-Anwendungen eingearbeitet. Da mein Projekt im September diesen Jahres zu Ende ging, WP_20151120_15_51_37_Pro.jpgkonnte ich sogleich die Gelegenheit beim Schopf packen und mein frisch erworbenes Wissen im neuen Projekt anwenden und darüber hinaus weitere wertvolle Erkenntnisse sammeln.

Nachdem dort der Einstieg reibungslos verlaufen ist, hatte ich auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit bekommen, unseren Stand auf der hierbleiben-Messe zu betreuen. Dabei konnte ich zum einen von der Vielseitigkeit meiner Arbeit berichten und zum anderen von meinem größeren Erfahrungsschatz profitieren, indem ich noch besser auf Interessenten, die mit Fragen bezüglich eines Quereinstiegs auf mich zukamen, eingehen und somit etwaige Hürden abbauen konnte. Da dies für uns eine Recruitingveranstaltung war, hoffe ich, dass ich einen Beitrag dazu leisten konnte, dass sich der ein oder andere für uns entscheidet. Sollte dies noch nicht gereicht haben, kann ich darüber hinaus berichten, dass bei uns Ideen der Mitarbeiter aufgegriffen und gefördert werden.

Auf der Messe kam mir die Frage, wie man neuen Mitarbeitern, die zum Berufsstart erst nach Magdeburg ziehen müssen, den Start in der Stadt erleichtern kann? Fragen, die bspw. den Umzug betreffen („Wo sind Meldeämter zu finden?“, „Gibt es Onlinetermine?“), ggf. organisieren einer Kita oder aufzeigen von Parkmöglichkeiten in Arbeitsplatznähe sind nur einige von vielen Punkten. Zusätzlich ist es auch von Vorteil, zu wissen, was man wo in seiner Freizeit in Magdeburg unternehmen kann. Denn gerade in einer fremden Stadt ist es anfangs nicht einfach sich zurecht zu finden. Daher sind wir im Moment bemüht, von unseren Mitarbeiten wertvolle und nützliche Informationen zu verschiedenen Kategorien zu sammeln und sie zeitnah unseren zukünftigen neuen Mitarbeitern konsolidiert zur Verfügung zu stellen. Dies sind nur einige Dinge, die hier passieren, um den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsklima und -umfeld zu ermöglichen. Stay tuned …

30 Tage unter IT-lern

Hallo,

ich bin Torsten und wie der Blogtitel erahnen lässt, alles andere, nur kein Informatiker oder ähnliches. Nein, denn ich bin Geisteswissenschaftler, genauer Diplom-Pädagoge. Jetzt werden viele Fragen, was ich dann im ISC mache? Dafür gibt es eine einfache Antwort: Recruiter. Sprich meine Aufgabe ist es zusammen mit meiner Kollegin Conny dafür zu sorgen, dassTorsten das Center weiter kräftig wächst und wir der Zahl 400 Mitarbeiter ein wenig näher rücken. Vor meinem Eintritt im August 2015 habe ich einschlägige Erfahrungen im Bereich Personalauswahl und –entwicklung in verschiedenen Unternehmen gesammelt sowie aufgrund meiner IT-Affinität die Anwenderkenntnisse meiner Kollegen erweitert. Speziell letztgenannte Tätigkeit, hat doch meinen Geduldsfaden mit einigen DAUs extrem strapaziert. Der ein oder andere kennt das vielleicht 😉 Mein persönliches Interesse an Computern, Technik, Software, etc. hat mich schlussendlich auch zum ISC geführt, denn nun lässt sich meine Profession mit meinen persönlichen Interessen gut verbinden. Seitdem im Jahr 2013 die Eröffnung des Centers bekanntgegeben wurde, habe ich dessen Entwicklung weiter beobachtet und von Zeit zu Zeit die ausgeschriebenen Stellen verfolgt. Toll finde ich seither den Blog, der einen Einblick ins Centerleben und die Menschen darin ermöglicht. Nun darf ich ja auch meine Sicht hier schildern.

Wenn ich nicht gerade arbeite, verbringe ich die Freizeit mit japanischer Kampfkunst, jogge im Stadtpark, genieße Kinoabenteuer mit meiner Liebsten oder gestalte Bonsaibäumchen (kein Witz!). Zudem bin ich ein absoluter Medienjunkie, neben Filmen und Serien, konsumiere ich leidenschaftlich Thriller-, Abenteuer- und Fantasyliteratur sowie ein breites Spektrum von Musik.

Wie ist das aber nun als Mitarbeiter ohne IT-Studium oder gar naturwissenschaftlichem Hintergrund in einer Welt voller Logik, Nullen und Einsen? Gar nicht schlimm. Obgleich die ersten Vorstellungsgespräche mit Bewerbern im fachlichen Teil schon sehr anstrengend waren, wenn es zu einem Fachaustausch zwischen meinem technischen Beisitzer und dem Bewerber kam. Nach nun sicher schon 30 Gesprächen kann ich fast schon mitreden und mit gefährlichem Halbwissen glänzen. Alle Fachkollegen begegnen mir auf Augenhöhe und als Team gestalten wir das Vorstellungsgespräch für das Unternehmen zielführend und für unsere Bewerber entspannt sowie informativ.

Die Aufnahme als neuer Kollege war herzlich und offen, was die familiäre Atmosphäre, von der immer wieder die Rede ist, auch klar unterstreicht. Auf jeden Fall habe ich ein Arbeitsumfeld vorgefunden, in dem ich mich wohlfühlen und weiterentwickeln kann. Ich freue mich darauf die Entwicklung des ISC mit meiner Tätigkeit zu unterstützen und weiter viele fachkompetente, teamfähige und interessante Persönlichkeiten für unser Unternehmen zu gewinnen.

Vielleicht begegne ich dem einen oder anderen Leser demnächst im Bewerbungsgespräch. Ich bin schon sehr gespannt, wer dies alles sein wird. 🙂

Beste Grüße, Torsten

Daniels Einblick in das Arbeiten als „Softwaretester“

Diesen Freitag werden wir für euch auf der hierbleiben-Messe dabei sein und unser Unternehmen mitsamt unseren Stellenausschreibungen vorstellen. Heute wollen wir euch daher abschließend den „Softwaretester“ näher bringen. Daniel gibt uns hierzu einige Einblicke in das Arbeiten als Softwaretester.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

Ich habe mich auf die Stelle „Software Tester“ beworben. Ich war in den letzten 5 Jahren bereits als Software Tester tätig. Aus familiäre Gründen wollte ich dann meinen Wohnort wechseln und nach Magdeburg ziehen. Ich war sehr froh zu erfahren, dass IBM in Magdeburg jemanden mit meinen Kenntnissen sucht. So konnte ich mein gesammeltes Wissen weiterhin nutzen.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Ich bin „staatlich geprüfter Assistent für Softwaretechnologie“. Das klingt interessanter als es eigentlich ist. Meine Ausbildung war im Prinzip eine IT-Ausbildung, bei der man von allem etwas beigebracht bekamt. Nach meiner Ausbildung machte ich auch eine Zertifizierung zum Tester. Namentlich ist das die „ISTQB Certified Tester – Foundation Level“ und „ISTQB Certified Tester – Advanced Level: Technical Tester“. Zweiteres spiegelt meine Affinität zum technischen Testen wieder – d.h. beispielsweise Code Analyse. Ich denke, dass diese Skills und meine Vorliebe für das Testen mich dann auch zum ISC in Magdeburg gebracht haben.

Hast du dir deinen Job anhand der Stellenbeschreibung so vorgestellt?

Im Groben ja, hauptsächlich dadurch, dass ich bereits Erfahrung in dem Job sammeln konnte. Allerdings ist das ISC-Klima wesentlich angenehmer als in anderen Unternehmen, die ich bisher kennen lernen durfte. Ich kam auch direkt in ein Projekt, in dem ich mein gesammeltes Wissen als Tester ausspielen konnte und mittlerweile auch noch das ein oder andere dazugelernt habe.

Gab es Probleme, weil du bestimmte Kenntnisse noch nicht besaßt?

Tatsächlich fehlten mir in meinem ersten Projekt Kenntnisse, die vom Kunden gefordert wurden. Diese Lücke haben dann andere Kollegen gefüllt und ich eigne mir dieses fehlende Wissen nun auch Schritt für Schritt nebenbei an. Konkret ging es hier um Shell und FSP Kenntnisse, die ich im Gegensatz zu vielen Studenten, nie kennengelernt habe – mein Fokus lag die letzten Jahre immer eher auf dem funktionalen Test von Oberflächen.

Welche Skills möchtest du zukünftig gern bei deinem Job anwenden?

Ich möchte mich unheimlich gerne mehr mit Programmierung beschäftigen. Als ich damals in der Ausbildung damit in Berührung kam, hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn ich in meinen Jahren als Tester nicht wirklich programmieren konnte, habe ich in den Projekten jede Chance genutzt, um evtl. kleine Excel-Makros zu schreiben. Speziell interessiert mich das Thema Java und ich habe vor, in naher Zukunft das e-Learning von IBM zu nutzen, um mich in dieser Richtung weiter zu entwickeln.

Welche sozialen Fähigkeiten sind von Vorteil, um deinen Job ausüben zu können?

Auf jeden Fall die Fähigkeit zu kommunizieren! Als Tester ist man oft in ständigem Kontakt mit dem Kunden, den Endanwendern, den Entwicklern und den Kollegen. Man sollte gut im Team agieren können und vor allem auch einen wachen Verstand bzw. ein waches Auge haben, um auch Fehler zu finden, die rechts und links auftreten. Außerdem sollte man sich nicht scheuen, lieber einmal mehr nachzufragen, um sicher zu sein.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte Dein idealer Kollege / Deine ideale Kollegin mitbringen?

Es sind weniger die technischen Kenntnisse, die man benötigt, sondern viel mehr Methodenkenntnisse für das Testen. Die verschiedenen Testmethodiken zu kennen ist von Vorteil, um Software effektiv und effizient testen zu können. Im Speziellen ist Vorwissen in Testtools wie HP ALM (Application Lifecycle Management) sehr nützlich. Diese kann man sich aber auch relativ schnell aneignen. Natürlich sollte man das Officepaket beherrschen und mal die ein oder andere Auswertung oder Präsentation erstellen können. Alles weitere ist sehr projektabhängig und man lernt die Software, die man testen soll oft erst im Test kennen.

Was würdest du einem Bewerber empfehlen, der sich auf eine Stelle wie deine bewirbt?

Wer gerne ein Programm auf Herz und Nieren untersucht und sowohl dem Kunden als auch dem Entwickler dabei helfen will, dass die Software am Ende so aussieht, wie sie soll – für den könnte Software Tester genau das Richtige sein. Anhand der Anforderungen die entsprechenden Testfälle entwickeln, ausführen und in Zusammenarbeit mit den Entwicklern daran arbeiten ein solides Endprodukt zu erzeugen – das ist es, was wir Tester machen.

Alexanders Erfahrung als „IT-interessierter Hochschulabsolvent“

Heute haben wir Alexander über seinen Job ausgefragt. Er bewarb sich bei uns als „IT-interessierter Hochschulabsolvent“.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

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Ich hatte mich ursprünglich auf eine Stelle als Business Analyst beworben und kam so auch zu einem Vorstellungsgespräch. Als Mathematiker reizte mich dabei die analytische Verbindung zwischen Geschäftsprozessen und Technologie bzw. Programmierung. Es stellte sich allerdings während des Interviews heraus, dass hierfür deutlich mehr Praxiserfahrung nötig gewesen wäre, als ich sie zu diesem Zeitpunkt vorweisen konnte. Trotzdem entwickelte sich ein sehr angenehmes Gespräch und ich wurde eingeladen, am nächsten Tag an einer Infoveranstaltung an der Uni Magdeburg teilzunehmen. Die dort aufgezeigten Entwicklungsmöglichkeiten haben mich dann sofort begeistert und letztlich dazu bewogen, mich direkt vor Ort noch einmal explizit als Absolvent zu bewerben. Von da an ging alles ziemlich schnell und nun bin ich schon seit vier Monaten dabei.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Ich bin Diplom-Mathematiker, aber ich denke der Weg zum ISC führte für mich eher über meine ersten Erfahrungen in der Softwareentwicklung. Ich hatte mein Studienpraktikum bei einer kleineren Magdeburger Firma absolviert, die sich der digitalen Bildverarbeitung und –analyse verschrieben hat. Nach dem Praktikum habe ich dort als studentische Hilfskraft weitergearbeitet und schließlich auch meine Diplomarbeit dort geschrieben.
Generell haben wir im ISC neben einem verständlich großen Anteil an Informatikern ja die verschiedensten Abschlüsse und Spezialisierungen. Aber wir alle teilen ein riesiges Interesse für Technologie.

Hast du dir deinen Job anhand der Stellenbeschreibung so vorgestellt?

Die Stellenbeschreibung ist sehr allgemein gehalten. Ich konnte auf der oben genannten Infoveranstaltung mit einer jetzigen Kollegin darüber sprechen und erfuhr so, dass dies durchaus beabsichtigt ist. IT-interessierte Absolventen sollen nicht von vornherein auf eine Rolle festgelegt werden, sondern vielmehr die Möglichkeit erhalten, sich nach ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln und zu spezialisieren. Und genau das trifft auch zu. Jedes Projekt ist anders, Kompetenzerweiterung ist ein Teil der täglichen Arbeit und das Arbeitsklima hat Start-up-Charakter.
Allerdings wäre es gelogen, zu sagen, dass ich mir alles genau so vorgestellt habe. Neu war für mich zum Beispiel der Ansatz der rein projektbasierten Arbeit beim Kunden, bei dem eine gewisse Trennung zwischen Arbeitgeber und eigentlicher Tätigkeit vorliegt.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte Dein idealer Kollege / Deine ideale Kollegin mitbringen?

Die ideale technische Grundlage bietet natürlich immer noch ein abgeschlossenes Informatikstudium, aber wie schon erwähnt, ist es nicht zwingend Voraussetzung. Ein gewisses Grundverständnis für (objektorientierte) Programmierung, Methoden des Software Engineering, Datenbanksysteme und Web-Technologien kann, gepaart mit einer gesunden Portion Enthusiasmus, schon der Schlüssel für einen erfolgreichen Einstieg im ISC sein. Im Idealfall bringt man dabei auf wenigstens einem der Gebiete schon spezielle praktische Erfahrungen mit.
Was die persönlichen Eigenschaften angeht, so ist eine gute Kommunikation, sowohl über moderne als auch über klassische Kanäle, unabdingbar, da die Größe der Projekte Arbeitsteilung, Abstimmung und Organisation erfordert. Weiterhin sollte er oder sie hilfsbereit sein, denn IBMer helfen einander, ein Grundsatz, den wir IBMer alle leben.

Musstest du dich während deiner bisherigen Tätigkeit im ISC weiterbilden, wenn ja, worin?

Da gab es schon einiges. Im Rahmen meines Onboardings durfte ich unter anderem ein zweitägiges Soft-Skill-Training und eine Schulung über Prozesse, Methoden und Tools der IBM besuchen. Weiterhin habe ich die Möglichkeit genutzt, über das IBM-interne Karriereportal meine Java-Kenntnisse noch weiter voranzubringen. Man kann dort auf Abruf Onlinekurse zu den verschiedensten (technischen) Themen absolvieren.
Eine sehr spezielle, dreitägige Weiterbildung erforderte schließlich mein erstes größeres Projekt. Dabei ging es um die kundenspezifische DLL-Entwicklung für ein Tool, das zur Nacherfassung einer automatischen Dokumentenanalyse im Input Management eingesetzt wird.

Welche Kenntnisse hast du bisher in deinem Job anwenden können?

Bisher kamen mir vor allem meine C++-Skills zugute. Dabei war es sehr hilfreich, dass ich nicht nur die Programmiersprache selbst beherrsche, sondern auch schon ein paar Erfahrungen in Sachen Build-Management von größeren C++-Projekten inklusive der Einbindung externer Bibliotheken habe. Aber auch meine Kenntnisse über verschiedene Entwicklungsumgebungen und Versionsverwaltungstools waren bereits sehr nützlich.

Welche Skills möchtest du zukünftig gern bei deinem Job anwenden?

In Zukunft möchte ich gern mal ein Projekt in Richtung Java EE Entwicklung machen. Diese mächtige Plattform lässt sich am besten in der Praxis im Kundenkontext kennenlernen, von der Schulbank aus ist das eher schwierig. Um bessere Chancen zu haben, plane ich auch schon, ein Java-Zertifikat zu erwerben. Das ISC bietet hierfür Gutscheine an.
Meine zweite Wunschrichtung ist das Mobile Development, insbesondere für iOS. In meiner Freizeit bilde ich mich da schon kräftig weiter und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja auch bald ein Jobeinsatz auf diesem Gebiet.

Saschas Meinung zur Stelle „Junior Softwareentwickler Java/JEE (m/w)“

Wir haben aktuell 10 Stellenausschreibungen auf unserer Website veröffentlicht. Zur „hierbleiben-Messe“ könnt ihr euch bezüglich dieser Angebote an unserem Stand informieren oder euch direkt bewerben. Im Hinblick darauf wollen wir in den nächsten Wochen in unserem Blog alle näher beschreiben. Viele Stellen haben wir schon besetzen können, aber wir wollen weiter wachsen. Wer könnte besser über seinen Job berichten als der Mitarbeiter selbst? Für den „Junior Softwareentwickler Java/JEE (m/w)“ haben wir einmal Sascha nach seiner Meinung gefragt. Er berichtet euch, wie sein Weg zum ISC und seine bisherigen Erfahrungen in seinem Job aussehen.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

Wenn ich ehrlich bin, ist mir das Center im Vorfeld gar nicht aufgefallen, erst als eine Infoveranstaltung dieses Jahr bei uns an der Uni stattfand, wurde ich hellhörig.
Mir persönlich ist es wichtig, mich weiterzuentwickeln und genau das wurde in dieser Veranstaltung vermittelt. Da ich zu diesem Zeitpunkt sowieso auf Stellensuche war, wurde meine vorsorglich mitgebrachte Bewerbung auch gleich von der IBM „einkassiert“. Im Nachhinein bin ich auch froh darüber, da ich in diesem Moment etwas unentschlossen bezüglich der Entfernung zu meinem Heimatort war.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Zum Zeitpunkt meiner Bewerbung war ich Masterstudent an der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) im Studienfach Informatik. Mein Studium hatte ich direkt nach dem Abitur angefangen und bin somit an die IBM einzig und allein mit den Hardskills, welche im Studium vermittelt wurden, herangetreten. Neben diesen habe ich eine gute Handvoll Softskills mitgebracht, welche sich im Arbeitsalltag als unerlässlich herausgestellt haben. So sind 1-Mann-Projekte bei der IBM eher die Seltenheit und man kommt um Teamarbeit und Kommunikation nicht drumherum.

Trotz dieser Frage habe ich hier im Unternehmen nicht das Gefühl, dass die Kollegen sich untereinander anhand ihres Abschlusses oder Studienfaches einschätzen, sondern egal welcher Abschluss vorliegt, die Kollegen sind gleichwertig und haben ihre Berechtigung, Teil der IBM zu sein.

Hast du dir den Job anhand der Sellenausschreibung so vorgestellt?

Klares nein … jedoch nicht im negativen Sinne, denn die Stellenbeschreibung deckt erst mal ein riesiges Spektrum an Anforderungen ab, welche zwar von Nöten wären, wenn man an allen Projekten teilnehmen würde, jedoch in gebündelter Form selten im Projekt benötigt werden. Im Gegensatz dazu wurden meine Erwartungen in Beziehung Projektvielfalt, Unternehmensmentalität und Berufserfahrung voll und ganz erfüllt.

Haben dir deine vorherigen Kenntnisse bei der IBM geholfen?

Ich würde nicht sagen, dass alle meine Kenntnisse in meinem aktuellen Projekt gefordert sind. Ebenso musste ich mich sowohl individuell als auch über Teamschulungen auf den Arbeits-/Projektalltag vorbereiten. Dabei hilft es sehr, dass wir Teil der IBM sind und somit auf die Unmengen an Schulungs- und Informationsbestand der IBM zugreifen können.

Gab es Probleme, weil du bestimmte Kenntnisse noch nicht besaßt?

Das wertvollste Gut des Centers sind seine Mitarbeiter und somit auch deren Kenntnisse und Erfahrungen. Dieses Prinzip hat das Center begriffen und es gibt kaum eine Woche, in der nicht irgendeine Schulung in unseren Hallen stattfindet. Dementsprechend würde ich sagen, dass „Probleme“ im Zusammenhang mit Kenntniserweiterung nicht passt.
Natürlich treten Momente auf, bei denen gewisse Kenntnisse fehlen, jedoch muss man nur gewillt sein, an diesen zu arbeiten. Dazu findet man sowohl im Center, der globalen IBM als auch im Rahmen des Projektes Ansprechpartner, welche einem bei der Gewinnung dieser Kenntnisse helfen. Die Frage nach etwaiger Hilfe wird dem Einzelnen jedoch nicht abgenommen und somit sollte man zumindest Kommunikationsfähigkeit zu seinem Skill-Repertoire zählen.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte dein idealer Kollege bzw. deine ideale Kollegin mitbringen?

Ich finde er oder sie sollte solide Grundlagen in der Softwareentwicklung und Programmiersprachen besitzen und ambitioniert sein, diese zu erweitern. Weiterhin sollte eine gewisse Begeisterung an neuen Technologien wie beispielsweise Cloud und Mobile mitgebracht werden, da diese auch bei uns eine wachsende Rolle spielen. Persönlich sollte er oder sie keine Scheu vor anderen Menschen haben und gern mit diesen zusammenarbeiten.

Was würdest du einem Bewerber empfehlen, der sich auf eine Stelle wie deine bewirbt?

Lass dich nicht von dem Bekanntheitsgrad der IBM oder der Masse an Kenntnissen im Bewerberprofil abschrecken und versuche dein „Glück“ beim IBM Services Center Magdeburg.

Auch für dich wird das passende Projekt gefunden.