Job des Monats: Software-Entwicklerin

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Dass man nicht immer in der Rolle bleiben muss, mit der man im IBM Client Innovation Center startet, beweist uns heute Linda. Sie erzählt uns in unserem „Job des Monats“ März wie ihr Alltag als Software-Entwicklerin aussieht.

Linda_Softwareentwicklerin

Hallo Linda, vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast. Erzähl doch zunächst einmal etwas über dich als Software-Entwicklerin. Wie bist du ins Center gekommen und was machst du hier?

Hallo, ich arbeite seit April 2014 hier im Center. Nach meinem Studium der Computervisualistik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg war ich auf der Suche nach Arbeit und hatte mich eigentlich schon damit abgefunden aus Magdeburg wegzuziehen, dabei stand das Center direkt vor der Tür (es war tatsächlich damals nur ein Haus weiter von meiner Wohnung entfernt).

Also habe ich mich beworben und, nach einer kurzen Einführungsphase, ein Projekt gefunden, damals noch im Bereich Project Management Office. Da mich der Bereich „Entwicklung“ jedoch mehr interessierte, konnte ich in meinem nächsten Projekten die Tätigkeit wechseln und habe seit dem die Rolle der Software-Entwicklerin. Diese beinhaltet die Weiterentwicklung von Applikationen, das Testen sowie die Ticketbetreuung bei Problemen mit der Software.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Da wir in unserem Projekt nach der Methodik Scrum arbeiten, findet täglich unser „Daily“ statt, in dem wir gemeinsam als Team den aktuellen Stand, die kommenden Aufgaben und Probleme des Sprints besprechen. Die mit dem Kunden in Absprache erstellten User Storys werden dann bearbeitet. Das kann die Implementierung eines neuen Features sein, Testen oder auch Analyseaufgaben wie z.B. Performance Probleme, Bugfixing oder die Verbesserung des User-Interfaces von Applikationen.
Nebenbei unterstütze ich unseren „Domain Lead“ als Vertretung und übernehme auch ab und an seine Rolle als Scrum Master.

Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Es sammelt sich tatsächlich einiges an und es kommen auch immer wieder neue Technologien hinzu.
Begonnen bei der Dokumentenverarbeitung zum Beispiel arbeite ich mit MSOffice, MSExcel, Oxygen XML Editor, Notepad++ bis hin zu Tools zur Kommunikation, wie Slack oder MSTeams. Täglich benutze ich zur Entwicklung Eclipse, VisualStudioCode und zum Beispiel SourceTree.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe erst vor kurzem die Schulung  „ISTQB Foundation Level – Training and Certification“ mit anschließender Zertifizierung besucht und erfolgreich abgeschlossen. Weiterhin steht es mir frei Schulungen, die im Rahmen des Projekts sinnvoll und meiner eigenen Weiterentwicklung dienen, rauszusuchen und vorzuschlagen. So bin ich auch zertifizierte Scrum Entwicklerin und möchte demnächst das Zertifikat für den Scrum Master machen.

Linda_Softwareentwicklerin

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde gerne mal in die Rolle unseres Product Owners schlüpfen.
Dieser entscheidet unter anderem welche User Storys im Sprint bearbeitet werden. Außerdem ist er die Schnittstelle zwischen Enduser und uns als Entwickler. Ich erhoffe mir dadurch einen besseren Einblick über die Entscheidungsfindung und Erstellung von User Storys.

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Ekkehards Einstieg über die hierbleiben-Messe

Am 17. November 2017 ist es wieder so weit. Das IBM Client Innovation Center stellt sich, wie jedes Jahr, auf der hierbleiben. vor und informiert euch über Einstiegsmöglichkeiten, den Projektalltag und wie ihr euch bei uns verwirklichen könnt. Als Vorgeschmack hat unser Kollege Ekkehard den Veranstaltern ein paar Fragen beantwortet, doch lest selbst.

Eine Expedition in die Praxis: Als Werkstudenten im CIC Magdeburg

Nachdem wir hier im Blog schon viele Aspekte der Arbeit im Center vorgestellt haben, möchten wir heute gern Peter und Roman zu „ihrer“ Möglichkeit zu Wort kommen lassen. Die beiden arbeiten aktuell als Werkstudenten im Center und zeigen, wie sie täglich Studium und Job vereinbaren.

Wir – Peter und Roman – sind Studenten der Fakultät für Informatik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und arbeiten seit Oktober vergangenen Jahres als Werkstudenten beim IBM Client Innovation Center in Magdeburg.

Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Einblick in unseren bisherigen Werdegang und dortigen Arbeitsalltag geben:

Angefangen hat alles mit einer Firmenpräsentation an unserer Fakultät, bei der sich mehrere ansässige Unternehmen aus dem Bereich Softwareentwicklung vorgestellt haben – darunter auch das CIC. Bei der anschließenden Möglichkeit sich persönlich kennenzulernen, stellte sich die Arbeit bei IBM als sehr interessant heraus und wir hatten die Gelegenheit Kontaktdaten auszutauschen. Wenige Tage später folgte das Bewerbungsgespräch und kurz darauf begann auch schon unsere Zeit im CIC mit einem zweitägigen Einführungsseminar.

In den ersten Tagen galt es eine Vielzahl an Accounts und Passwörtern einzurichten, Programme zu installieren und sich in erste Aufgaben einzuarbeiten. Tatsächlich hat es einige Wochen gedauert, um die grundlegenden Abläufe zu verinnerlichen und uns auf die bevorstehende Projektarbeit vorzubereiten. Mittlerweile sind diese in Mark und Bein übergegangen.

Auf Basis unserer im und neben dem Studium erworbenen Skills, bekamen wir das Angebot für ein Projekt im Bereich der Automobilbranche, das wir beide sehr ansprechend fanden und gern annahmen.

Die anfängliche Sorge, dass die für uns bevorstehenden Aufgaben zu komplex sein könnten, verflog bald. Denn uns wurde schnell bewusst, dass das Lernen einen wesentlichen Aspekt der Arbeit bei IBM ausmacht. Sei es sich selbst mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, mit der Hilfe von Kollegen Sachverhalte zu verstehen oder an einem der zahlreichen Workshops teilzunehmen, bei denen Entwickler ihr Wissen mit den Kollegen teilen und erweitern können.

Darüber hinaus fördert IBM seine Mitarbeiter durch eine Vielzahl von Weiterbildungen und Workshops und ermöglicht auch das Erlangen von Zertifikaten. Unter anderem durften wir bereits einen einwöchigen Workshop zum Thema „Internet of Things“ besuchen, der sowohl spannend und unterhaltsam, als auch sehr informativ war. Außerdem bereiten wir uns gegenwärtig auf eine Zertifizierung zur hauseigenen Cloud-Plattform „IBM Bluemix“ vor, die wir über das Center kostenfrei absolvieren können.

Wichtig ist dabei jedoch, selbst die Initiative zu ergreifen und sich eigene Ziele für den Werdegang zu setzen. Um sich hinsichtlich dessen zu fokussieren, gibt es regelmäßige Checkpoint-Gespräche mit dem persönlichen „Career Coach“ –  einem erfahrenen Softwareentwickler und IBM Mitarbeiter.

Im Projekt selbst werden wir ständig dazu ermutigt, uns mit anspruchsvollen Aufgaben auseinanderzusetzen. Von Beginn an wurde uns ans Herz gelegt, bei Fragen an unsere Kollegen heranzutreten. Jeder Mitarbeiter, ob im Team oder als Teil des CICs, war und ist stets dazu bereit, uns bei Problemen weiterzuhelfen und gezielt an einer Lösung zu arbeiten. Sei es im Zuge eines Tasks oder bei der Lösung von administrativen Problemen. Doch bietet das Büro auch Gelegenheit zum Abschalten. Abseits der Projektarbeit stehen eine Tischtennisplatte sowie ein Kicker zur Verfügung. Und neben dem Büroalltag treffen sich die Mitarbeiter bei der jährlichen Weihnachtsfeier, dem Firmenstaffellauf, zum kreativen Ostereier bemalen oder bei einer der anderen zahlreichen Events. Auch das gemeinsame Abendessen mit den Kollegen aus unserem Projekt beim örtlichen Tschechen ist uns in guter Erinnerung geblieben. Und so durfte bei der kürzlichen Verabschiedung eines Mitarbeiters ein kleines Präsent und ein letzter gemeinsamer Umtrunk natürlich auch nicht fehlen. Außerdem ist das gemeinsame wöchentliche Montagsfrühstück, der „Mett Monday“ mit frischen Brötchen und frischem Mett immer ein Highlight.

Berufsorientierung Collage

 In Teilzeit als Werkstudent zu arbeiten ist zuweilen dennoch eine Herausforderung. Es gestaltet sich als etwas schwierig neben dem Studienalltag alle Termine wahrnehmen zu können. Gelegentlich kollidiert ein Meeting mit der Mathevorlesung, oder es steht gerade dann eine Übung an, wenn man in eine Projektaufgabe vertieft ist. Dann fällt es schon einmal schwer den Laptop zuzuklappen und sich Richtung Hörsaal zu begeben. Da ist es von Vorteil, dass das CIC so nah am Campus liegt. Eine große Unterstützung stellt hier die Flexibilität dar, die IBM uns bietet. Wir können uns unsere Arbeitszeiten sehr frei einteilen, oder bei Bedarf auch einmal von Zuhause aus arbeiten. Dabei spielt Transparenz im Team eine zentrale Rolle, sodass durch strukturierte Absprachen Ziele gemeinsam erreicht werden können. Zwar sind wir als Studenten nur für 20 Stunden in der Woche angestellt, trotzdem fühlen wir uns als vollwertige Mitglieder unseres Teams, denn wir beteiligen uns aktiv an der Arbeit im Projekt und sind an allen wesentlichen Meetings beteiligt.

 Insgesamt empfinden wir die Arbeit bei IBM als eine große Bereicherung. Sie bietet neben dem Verdienst, vor allem einen Einblick in das Berufsleben, bei dem wir die eigenen Fähigkeiten verbessern, uns neue Skills aneignen und eine Vielzahl neuer Technologien kennenlernen können. Vorallem ist es aber die Arbeit im Team, die wir besonders schätzen. In den wenigen Monaten bei IBM hatten wir bereits den Eindruck mehr praktische Erfahrungen sammeln zu können, als in einem Großteil des Studiums. Wir freuen uns auf die zukünftigen Herausforderungen.

 

Job des Monats: Softwareentwickler und Praktikantenbetreuer

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute möchten wir euch in unserer Reihe „Job des Monats“ Thomas vorstellen. Neben seiner Arbeit als Java Developer hat er im Center eine zusätzliche Rolle als Betreuer und Ansprechperson für unsere Praktikanten inne.

Thomas Tech

Hallo Thomas, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen? 
Ich habe 2003 mit meiner Ausbildung zum Fachinformatiker und 2007 mit meinem Informatik-Studium angefangen. Eins von beidem habe ich sogar erfolgreich abgeschlossen. 😉 Ich konnte schon bei sehr unterschiedlichen Firmen  arbeiten, von einer kleinen 15-Mann-Firma bis hin zum großen internationalen Konzern, und die doch sehr unterschiedlichen Arbeitswelten kennen lernen.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Seit Oktober 2013 bin ich im Center, damals war vorallem die Neugier, was IBM in Magdeburg aufbauen möchte, der Grund für meine Bewerbung.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Java Software Developer.

 Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Zurzeit sind es zwei Rollen. Einerseits Java Software Developer in einem großen agil geführten Projekt und andererseits Betreuer für unsere Werkstudenten und Praktikanten.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Ich gehe mal auf die Rolle als Betreuer ein. Neben dem Ausbilderschein, vor allem jede Menge Softskills. Um ein Praktikum erfolgreich zu gestalten, muss man viel mit dem Praktikanten oder Werkstudenten reden, um herauszufinden, was seine/ihre Ziele sind. Man sollte außerdem verstehen welche Anforderungen an ein Praktikum von Seiten der Firma, des Projekts und des Praktikanten gestellt werden.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Konkret in dieser Rolle? Nein. Was mir aber schon immer Spaß gemacht hat, ist mein Wissen weiter zu geben. Von daher gab es schon immer den Wunsch sich in diese Richtung weiter zu entwickeln. Ich dachte früher eher in Richtung Teamleitung bzw. technische Leitung, bin aber mit der Rolle voll und ganz zufrieden.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?  
Da kam viel zusammen! Wir brauchen ja für die Betreuung jemanden mit einem Ausbilderschein (AEVO). In den Anfängen des Centers gab es schlicht niemanden, der solch ein Schein schon hatte. Es war aber klar, jemand muss ihn machen! Warum ich aus den vielen Kandidaten ausgewählt wurde, weiß ich nicht genau. Ich vermute, weil ich selbst eine Ausbildung absolviert habe. Also musste ich quasi die Rolle des Azubis ausüben…

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Tägliche Aufgaben gibt es keine. Die Aufgaben teile ich mir mit Human Resources und dem Projekt. Das Projekt versorgt den Praktikanten mit Aufgaben und betreut ihn auch fachlich. Bei HR laufen die typischen HR Themen auf (Arbeistvertrag, Urlaub usw.). Ich bin Vermittler und schaue, dass das Projekt den Praktikanten unterstützt und gebe auch gerne mal Tipps und Tricks im Umgang mit ihnen. Außerdem bin ich als Ansprechpartner für die Praktikanten da.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?/ Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
Bezogen auf meine Rolle als Prakitkumsbetreuer: Notes und Excel

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Schulungen für Softskills helfen natürlich sehr. Am meisten hat mir der Vorbereitungskurs zur AEVO-Prüfung  gebracht. Dort wurden nicht nur die gesetzlichen Grundlagen erklärt, sondern auch Didaktik, Pädagogik, Zeitmanagment usw.
Eine Weiterentwicklung wäre in Richtung Career Coach möglich, dann würde ich neben den Werkstudenten und Praktikanten auch fest angestellte Kollegen managen.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?
Praktikant – die haben es gut… 😉

Mein Weg ins CIC

By Johannes

Hintergrund

Ich bin Johannes und bin seit Oktober 2016 Softwareentwickler im IBM Client Innovation Center Magdeburg. Studiert habe ich Wirtschaftsingenieur Logistik. In diesem Beitrag erzähle ich über meine Erfahrungen als Wirtschaftsingenieur und Quereinsteiger in die Masterclass.

Die Masterclass ist einer von IBM CIC Magdeburg ausgerufener und inzwischen bewährter Kurs, um Absolventen ohne Berufserfahrung den Einstieg in das Berufsleben als Softwareentwickler zu erleichtern.

Vorgeschichte

Endlich ist es vollbracht, nach stressigen Tagen mit wenig Schlaf und viel Überstunden ist die Abschlussarbeit endlich verteidigt und das Abschlusszeugnis ist in Erstellung. Man hat wieder ein Sozialleben und freut sich über das Erreichte. In diesem Lebensabschnitt ist man nun Absolvent, ein im Volksmund angesehener Begriff, das einem eine erfolgreich abgeschlossene Hochschulausbildung attestiert. Jedoch steht man direkt vor der nächsten Herausforderung. Was jetzt? Um nicht zu lange in die Arbeitslosigkeit zu versinken, sollte man sich schnellstens um einen Job bemühen. In der Uni versucht man alles, um die Studenten auf diesen Lebensabschnitt gründlich vorzubereiten. Beispielsweise in Form von Firmenkontaktmessen, Workshops, Online-Stellenausschreibungen u.v.m.

Da sticht ein interessanteres Plakat ins Auge: Java Masterclass bei IBM. Sieht interessant aus. Nach kurzer Recherche war der Fall klar: Der Client Innovation Center Magdeburg ist ein IBM Unternehmen und sucht IT-Affine Absolventen für eine neue Masterclass im Oktober. Während der ersten Zeit im CIC erhält man verschiedene Trainings. Zu Beginn werden allgemeine Themen, die wichtig für den Berufsstart sind behandelt. Danach werden die Java Programmierskills aufgefrischt und einem werden weitere Methoden und Technologien der Softwareentwicklung und des Projektmanagements beigebracht.

Klingt Super aber… als Wirtschaftsingenieur? Da kamen kurz Zweifel über meine Eignung, jedoch nach einem kurzen, freundlichen Gespräch mit dem Recruiting Team des CIC sind die Zweifel schnell verflogen und ich habe mich beworben. Nach ein paar Online-tests und einem Vorstellungsgespräch kam die Zusage. Geschafft.

Start im CIC

Dann im Oktober ist es endlich soweit. Der erste Tag beginnt um 10 Uhr mit ca. 40 anderen neuen Mitarbeitern. Viele von ihnen sind nicht aus Magdeburg, sondern kommen nur für das Onboarding hierher, da es zentral in Magdeburg stattfindet.

Die erste Woche befasste sich mit dem Onboarding. Laptops wurden verteilt und eingerichtet in Form von Klassenraumunterricht. Besonders fiel einem sofort das freundliche Betriebsklima unter den Mitarbeitern auf. Der Umgang zwischen den Mitarbeitern ist sehr freundlich, angenehm und jeder ist hilfsbereit, egal, ob der Mitarbeiter neu eingestellt ist oder schon länger arbeitet.

Die zweite Woche beinhaltete grundlegende Schulungen, die Themen wie Sicherheit, Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern und professionelle Arbeitsweise in Projekten beinhalteten. Alle dieser Schulungen waren auf Englisch und in Form von Klassenraumunterricht, Gruppenarbeit oder Online Learning abgehalten.

Die Java Masterclass

Die ersten zwei Wochen der Masterclass beinhalteten Java Programmierung in Klassenraumunterricht. Zehn Tage lang wurde uns unter JavaEE neben den grundlegenden Programmierskills auch die Anwendung verschiedener Tools wie JUnit, Servlets, Sockets und J2DB aufgezeigt und geübt. Auch wieder alles auf Englisch.

Zwar waren die ersten beiden Tage eher mühsam, da alles erklärt wurde, was jeder weiß, der schon mal programmiert hatte. Aber dann ging es schnell tiefer in die Thematik und wurde sehr schnell interessant.

Nach den zwei Wochen Klassenraumunterricht wurden noch verschiedene Online Learning Kurse angeboten, die ich persönlich nicht mehr gemacht habe, da ich in ein Projekt eingestiegen bin.

Fazit

Rückblickend kann man schlussfolgern, dass man auch als nicht Informatikabsolvent, wie in meinen Fall ein (zugegeben sehr an IT Interessierter) Wirtschaftsingenieur den Quereinstieg in die Softwareentwicklung schaffen kann. Die Masterclass, ist eine sehr gute Chance für den Start in die Softwareentwicklung. Nun arbeite ich sehr gerne im CIC Magdeburg an einem Projekt mit insgesamt fünf weiteren Mitarbeitern. Dabei fühle ich mich in meiner Rolle sehr wohl und verstehe mich super mit allen Kollegen. Insofern würde ich jedem Absolventen, der an Softwareentwicklung interessiert ist, den Berufseinstieg über die Masterclass empfehlen.

Job des Monats – Senior Softwareentwickler Java/ JavaEE

In unserer neuen Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch ab sofort einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Blogredaktion: Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?
Martin: Hallo, mein Name ist Martin Eichardt und ich bin Softwareentwickler hier im Center. Mit der Programmierung und Entwicklung von Software beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren. Dabei habe ich im Lauf der Zeit verschiedene Frameworks und Programmiersprachen kennengelernt. Aktuell arbeite ich überwiegend mit Java im Enterprise Umfeld. Ich entwickle dabei Webanwendungen für den Bereich Automotive.

Blogredaktion: Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Martin: Im Center bin ich seit Januar 2014 und habe in dieser Zeit verschiedenste Projekte begleitet. Dabei reicht die Bandbreite von Datenbankanalyse-Projekten bis hin zur Entwicklung von Webapplikationen.
Einerseits ist es mir wichtig neue Technologien, Methoden und Prozesse kennenzulernen sowie damit zu arbeiten und andererseits möchte ich mich auch persönlich weiterentwickeln. Genau das war der Grund mich vor über 2 Jahren hier im Center zu bewerben.

Blogredaktion: Eine der Rollen hier im Center ist die des Senior Softwareentwickler Java/ JavaEE. Welche Sichtweise hast du zu dieser Rolle?
Martin: Ich denke für die Rolle eines Senior Softwareentwickler ist ein gewisses Maß an Lebens- und Berufserfahrung notwendig. Zum einen muss ein Senior Softwareentwickler natürlich Konzepte und Methoden kennen und diese auch anwenden können. Zum anderen muss er auch das Handwerkszeug, wie Programmiersprachen und zugehörige Frameworks, aber auch die Tools beherrschen. In Zeiten von agiler Softwareentwicklung und Prozessmodellen, wie Scrum und Kanban, gibt es zwar nicht mehr die starke Unterteilung, aber innerhalb des Teams bildet sich trotzdem eine gewisse Hierarchie ab. Somit gibt es auch immer Schlüsselpositionen bzw. Lead Entwickler, welche das Team unterstützen und voran bringen.

Blogredaktion: Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um die Rolle eines Senior Softwareentwicklers ausführen zu können?
Martin: Ein Senior Softwareentwickler hat langjährige Erfahrungen auf einem Spezialgebiet oder einen umfangreichen Wissensschatz in mehreren Anwendungsgebieten. Neben den technischen Skills bringt ein Senior Softwareentwickler, meiner Meinung nach, auch  Projektleitungserfahrungen mit. Damit sind auch soziale Kompetenzen wichtig.
Eine entscheidende Fähigkeit des Senior Softwareentwicklers ist für mich ebenfalls das Weitergeben von Wissen. Dabei sollte er aber auf Augenhöhe zu seinen Teamkollegen agieren und allen Teamkollegen die Möglichkeit der Weiterentwicklung geben.

Blogredaktion: Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Martin: Das schwierige an dieser Rolle ist, dass es eigentlich keine feste Definition dafür gibt. Diese Titel werden von Firma zu Firma unterschiedlich oder gar nicht vergeben. Im Grunde genommen leistet der Senior Softwareentwickler die gleiche operative Arbeit in Projekten wie alle anderen Entwickler auch. Darüber hinaus hat er aber Einfluss auf Entscheidungen und ist in der Lage beim Finden von Lösungsvarianten bzw. Lösungsstrategien zu beraten. Eine zusätzliche Verantwortung sehe ich in der fachlichen Weiterbildung von weniger erfahrenen Softwareentwicklern im Team.

Blogredaktion: Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Martin: Hier im Center ist eine Vielzahl an  Optionen vorhanden, um sich weiterzubilden. Dabei gibt es die Möglichkeit auf online Kurse bis hin zu Klassenraumschulungen zuzugreifen, um neue technische Qualifikationen zu erlangen oder vorhandenes Wissen zu vertiefen. Zusätzlich kann auch auf externe Angebote zugegriffen werden. So habe ich zuletzt eine Zertifizierung für die Programmiersprache Java abgeschlossen. Und das nächste Schulungsangebot wartet bereits auf mich. Im September geht es nach Hamburg zu einem Wissenstransfer zum Thema „cognitive solution on cloud“.

How to become an IBMer: Der Berufsstart mit der Masterclass

By Elisabeth

Wie ihr meinem ersten Beitrag bereits entnehmen konntet, bin ich letztes Jahr durch die Masterclass ins Unternehmen gekommen. Dieses Jahr wird wieder eine „Softwareentwicklung Java Enterprise Applications“Masterclass stattfinden. Deshalb würde ich euch gern an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Viel Spaß. 😉

Letztes Jahr im Oktober war es im Center mal wieder so weit, eine Gruppe Neueinsteiger wurde willkommen geheißen. Viele von uns kamen frisch von der Uni und hatten noch keine Berufserfahrung gesammelt. Deshalb wartete auf uns etwas ganz Besonderes: die Masterclass, die uns den Start als IBMer erleichtern sollte.

Das inzwischen bewährte Konzept der Masterclass richtet sich an Absolventen wie uns. Ziel ist es, vor dem Start in die Projektarbeit die nötigen Softskills sowie einige technische Facetten des IT-Entwicklerjobs zu vermitteln.

In letztem Jahr stand die Masterclass unter dem Thema „Softwareentwicklung Java Enterprise Applications“. Nach einigen Startschwierigkeiten (wie Laptops auf Weltreise oder fehlenden Credentials) hieß das für etwa zwanzig Neu-IBMer verschiedenster IT-naher Studienrichtungen learning learning learning! Fünf Wochen lang hatten wir die Möglichkeit, Schulungen zu IT-Themen wie „relationale Datenbanken/DB2“, „Java SE 6 Programming Fundamentals“ und „Java Server Faces“ vor allem in Form von Klassenraumunterricht zu absolvieren, der Englischauffrischungskurs mit dem rumänischen Trainer war inklusive.

Zusätzlich konnten grundlegende Softskill- und Prozessschulungen im Klassenraum oder als eLearning  besucht werden, um das blaue Gefühl und Selbstverständnis der New Hires zu stärken.

Die Masterclass bot uns mit ihrem ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis sowie Fachthemen und Sozialkompetenzen die Möglichkeit, erste Eindrücke in unserem Leben als IBMer zu sammeln und gleichzeitig unseren CV mit einigen Kernkompetenzen zu füllen. Außerdem erlaubten uns diverse Pausenkaffees und Teamarbeiten einander kennen zu lernen und schweißten uns als „Masterclass Oktober 2015“ zusammen. Dieser Start als Team machte uns den Berufseinstieg besonders angenehm. So gilt den Kollegen der Masterclass bei Treffen auf dem Flur immer ein besonders freundliches Lächeln.