The Center Trainers – Part 1: Alexander

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. Im Auftakt unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Alex und seine Datenbanken-Schulung.

Center Trainer AlexWarum wolltest du Trainer im CIC werden?
Meine Motivation dazu besteht einerseits darin, dass ich mich für mein Thema begeistere und Spaß daran habe, allgemein Wissen zu vermitteln. Der Grund dafür ist sicherlich, dass ich an der Universität schon als Dozent gearbeitet habe. Zum anderen ist es aber auch eine gute Gelegenheit meine Sichtbarkeit im Center zu steigern.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
Ich bin seit der Masterclass April 2017 Trainer und gebe den Grundlagenkurs „Datenbanken“.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Ich habe ein eigenes Folienset erstellt und im Rahmen dessen auch meine eigenen Kenntnisse aufgefrischt. Wie fast alle „Masterclass-Trainer“ habe ich auch den „Lerner-centered Trainer“ Kurs abgeschlossen. Hier hat mir besonders der zweite Schwerpunkt aus diesem Kurs geholfen: Wie man die Übungen für die Teilnehmer richtig gestaltet. Wichtig fand ich dabei immer zu schauen, an welcher Stelle und wie man die Teilnehmer „abholt“.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Fachwissen spielt natürlich eine zentrale Rolle. Wenn die Teilnehmer nicht das Gefühl haben, dass der Referent ihnen tatsächlich etwas Neues vermitteln kann, wird man auch Schwierigkeiten haben, wirklich ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Außerdem ist ein gewisses rhetorisches Talent wichtig. Als dritten Punkt sehe ich ganz klar, dass man sich in die Rolle des Lerners hinein versetzen kann und immer mit etwas Empathie dabei ist. So kann man seine Inhalte dynamisch skalieren und überfordert niemanden.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Da ich den Kurs das erste Mal gehalten habe, war eine große Unschärfe immer der Zeitplan.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Eine Herausforderung ist sich darauf einzustellen, dass es unterschiedlich schnelle Lerner gibt, und dass auch das Level an Vorkenntnissen im Kurs variiert.

In meiner Zeit an der Uni hatte ich auch manchmal das Problem, dass die Teilnehmer nicht immer bei der Sache waren. Hier richtig auf Einzelne einzugehen, ohne diese vor den Kopf zu stoßen und eventuell ganz abzuhängen, empfand ich als Herausforderung.

Was war die witzigste Anekdote?
Mir fällt gerade leider keine ein. Aber ich kann sagen, dass mir der Kurs im Ganzen sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung für das Thema auch gut transportieren.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Besonders gefällt mir, hier im Center an meine Lehrtätigkeit in der Uni anknüpfen zu können. Wissen vermitteln ist etwas, was mir sehr viel Spaß macht.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Mein Datenbankthema begleitet mich auch in den Projekten. Daher bleibe ich fachlich eh immer dabei. Zeitmanagement spielt natürlich eine große Rolle, gerade kurz vor dem stattfindenden Kurs.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Ich würde gerne weiter das Thema Datenbanken in der Masterclass halten. Ansonsten könnte ich mir auch mal vorstellen einen weiterführenden Kurs zu dem Thema für interessierte Mitarbeiter zu geben.

Learner Centered Training – Eine „Train the Trainer“ Schulung mit Enten, Gazellen und Löwen

Vor kurzem konntet ihr hier im Blog über Erfahrungen unseres Trainers Marcel lesen, die ihn bis nach Indien führten. Eindrücke, die auch unsere Kollegin Mandy motivierten selbst Trainer zu werden. Einige ihrer Impressionen aus der Trainerausbildung teilt sie heute mit uns.

by Mandy

Wer sich die Arbeit in einem IT Unternehmen als wenig abwechslungsreich vorstellt und denkt, bei uns wird den ganzen Tag nur programmiert, wird im CIC vom Gegenteil überzeugt. Denn neben dem täglichen Projektgeschäft und dessen Kern, der Softwareentwicklung, gibt es für CIC-Mitarbeitende vielseitige Möglichkeiten sich in anderen Rollen auszuprobieren. Wie zum Beispiel für mich und 16 weitere Kollegen, die an der Schulung „Learner Centered Training“ teilnahmen. Denn in diesem Kurs wird man dafür ausgebildet selber im Center Schulungen zu geben. Viele der Teilnehmer sollten im Rahmen unserer „Java-Masterclass“ als Trainer vor einer Gruppe neuer, wissbegieriger CIC‘ler stehen und mit ihnen die wichtigsten Kenntnisse über die Java Programmierung auffrischen und vertiefen. Darüber hinaus gibt es Mitarbeiter, die in Zukunft Soft-Skill Schulungen im Center leiten werden. Vor diesem Hintergrund starteten wir in die 1,5 tägige Schulung. Das Ziel bestand darin Fähigkeiten zu entwickeln, zu stärken und zu testen, die für den Erfolg als Trainer von entscheidender Bedeutung sind. Geleitet wurde der Kurs von unserem britischen IBM-Trainer Paul.

FullSizeRenderAls allererstes wurde diskutiert, was „Learner Centered“ (lernerzentriert) überhaupt bedeutet. Dieses Konzept, nach welchem die meisten IBM-Schulungen geleitet werden, steht im starken Kontrast zu dem altbekannten Frontalunterricht aus Schul- und Unizeiten. Im Vordergrund steht hierbei die Interaktion mit den Lernenden. Die Inhalte werden gemeinsam in Form von Partner-, Gruppen- und Projektarbeiten erarbeitet, wozu gleichzeitig die gemeinsame Erörterung, Planung und Diskussion gehört. Diesem Prinzip folgend war auch unsere Schulung, wie man Kurse lernerzentriert leitet, auf diese Art und Weise aufgebaut. In Form von verschiedenen Übungen haben wir mehr über das Konzept lernen können und gleichzeitig Anregungen und Ideen erhalten, wie man später selber als Trainer eigene Schulungen gestalten kann.

Der erste halbe Tag beinhaltete dementsprechend bereits viele interaktive Übungen. Im thematischen Fokus stand, wie Menschen lernen, welche Lern-Typen es gibt und wie man es schafft, die Aufmerksamkeit der Lernenden für sich zu gewinnen. Aber vor allem was Enten, Löwen und Gazellen in diesem Zusammenhang für Rollen einnehmen.

Zu unserer Überraschung spiegelt die Ente den Alltag eines Trainers hervorragend wider. Einerseits schwimmt IMG_7744eine Ente, für alle sichtbar, meist ganz ruhig auf der Wasseroberfläche. Andererseits, was niemand bemerkt, ist sie unter Wasser unheimlich stark am Strampeln. Fast genau wie ein guter Trainer. Nach außen Ruhe und Kompetenz ausstrahlen, obwohl im Hintergrund tausend Dinge ablaufen:

  • Die Zeit im Auge behalten
  • Die Nächste Übung gedanklich schon vorbereiten
  • Die Gruppe beobachten
  • Etc., etc., etc.

Um diese Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen zu können, ist die Vorbereitung einer der bedeutendsten Erfolgsfaktoren. Auf diese Weise sichert man sich selber ab, die entsprechende Thematik kompetent zu vermitteln und zu jeder Zeit souverän auftreten zu können. Was anhand von Pauls bildhaften Beispiel besonders deutlich wurde: Als Trainer möchte man in seinem eigenen Territorium zu jeder Zeit als Löwe auftreten und nicht zur gejagten Gazelle werden.

Auch anhand dieses Beispiels hat uns Paul einerseits einen Fakt über wichtige Trainereigenschaften vermittelt und andererseits eine sehr gute Methode gezeigt, wie man Inhalte nachhaltig in den Köpfen von Schulungsteilnehmern platziert – nämlich indem man mit Bildern und Geschichten arbeitet. Denn, wie wir am eigenen Beispiel lernen konnten, haben sich besonders die Prinzipien, die hinter Ente, Gazelle und Löwe stecken, bei vermutlich allen Teilnehmern besonders stark eingeprägt.

Die zweite Tageshälfte umfasste wie man Lernübungen im Sinne von Lernerzentriertheit aufbaut. Hierbei wurden uns weitere wichtige Werkzeuge an die Hand gegeben, die es erleichtern, eine sinnvolle und vor allem für die Lernenden nachvollziehbare Übung zu gestalten. Natürlich erfolgte dies nicht durch Frontalunterricht. Um die Werkzeuge kennenzulernen, durften wir selbst aktiv werden, uns in den Gruppenübungen ausprobieren und anschließend direkt üben, richtiges Feedback zu geben.

Abschließender Punkt auf der Agenda des ersten Tages war der Umgang mit herausfordernden Situationen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Umgang mit schwierigen Kursteilnehmern. Und auch hier wurde der Bezug zwischen Ente, Gazelle und Löwe wieder offensichtlich. Denn die richtige Vorbereitung kann meist schon ausreichen, Situationen, in denen man als Trainer zur gejagten Gazelle werden könnte, zu vermeiden. Dabei können einfache Mittel, wie die Sitzordnung und zu Beginn vereinbarte Verhaltensregeln schon hilfreich sein, aber auch das Wissen über weitere „Coping-Strategies“. Mit Paul als langjährigen Trainer konnten wir besonders zu diesem Punkt sehr von seinen Erfahrungen profitieren und viele Fragen los werden.

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Der zweite Tag bestand für uns angehende Trainer dann hauptsächlich darin, in kleinen Gruppen, eigene Trainings durchzuführen. Das bedeutete, dass wir Inhalte, die wir am vorangegangen Tag gelernt hatten innerhalb unserer Gruppe als Trainer unterrichten sollten. Dazu suchte sich jeder ein spezielles Thema aus, bereitete dies für den Rest der Gruppe vor und leitete anschließend eine eigene Mini-Schulung. Somit wurden viele der vermittelten Inhalte nochmals wiederholt und gleichzeitig konnte sich jeder als Trainer ausprobieren und eine lernerzentrierte Schulung leiten.

Durch die sehr gute Leitung des Kurses durch Paul haben wir innerhalb kurzer Zeit einen umfangreichen Überblick erhalten, wie man lernerzentrierte Schulungen geben kann. Außerdem haben wir sehr viele Anregungen mitnehmen können, welche verschiedenen Methoden man einsetzen kann, um den Teilnehmern interaktiv Inhalte zu vermitteln. Eine bessere Vorbereitung für die Rolle als Trainer hätte ich mir nicht wünschen können und aus meiner Perspektive habe ich keine Zweifel, dass alle Schulungsteilnehmer sehr erfolgreiche Enten – ähh Trainer werden!

Get out of your comfort zone! – Teil 2

By Martin & Claudia

Heute folgt nun Teil 2 unseres Artikels „Get out of your comfort zone!“, indem es um eine elementare Schulung im Karrierezweig Consultant gehen wird.

Consultant Fundamentals

Ich, Claudia, durfte am „Consultant Fundamentals“ – Kurs teilnehmen. Der Kurs war jedoch nicht ausschließlich für Consultants konzipiert, sondern so, dass z.B. auch angehende Projekt-Manager eine Menge an Wissen mitnehmen konnten.

Der Kurs wurde von vier Trainern betreut und war ein guter Mix aus Theorie und Praxis. Besonders gut gefiel mir der hohe Praxisanteil. Die vermittelte Theorie durften wir sofort in kleinen Übungen anwenden. Mein absolutes Schulungshighlight war die Case Study, in der wir das geübte Wissen auch mal praktisch umsetzen durften. Dazu wurden wir von den Trainern in fünf Mann starke Projektteams eingeteilt. Im Team galt es nun über die drei Tage eine konkrete Fragestellung zu lösen. Dazu mussten wir die erlernten Techniken anwenden. Als Consultant muss man natürlich mit vielen wichtigen Personen beim Kunden reden, um eine Lösung zu entwickeln. Unsere Trainer schlüpften dazu in die notwendigen unterschiedlichen Rollen und standen uns Rede und Antwort. Sie brachten uns aber auch in die eine oder andere „ernste“ Situationen, die es zu lösen galt. – Frei nach Murphy „Schlimmer geht immer“. – Natürlich war das pure Absicht. Es zeigte uns aber, dass man sich nicht auf alles vorbereiten kann und wie wichtig es ist, sich spontan an die Situation anzupassen und im Team zusammen zu arbeiten.

Letztendlich konnten wir die Case Study nicht vollständig lösen, wir waren aber sehr dicht dran. Wichtig war das am Ende nicht, denn wir haben eine viel wichtigere Erkenntnis gewonnen: Mit den richtigen Techniken und klar definierten Verantwortungen ist man als Team in der Lage unter Zeitdruck auch schwierige Situationen zu meistern.

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Ihr habt Teil 1 dieses Artikels verpasst? Dann schaut hier: Get out of your comfort zone! – Teil 1.

Get out of your comfort zone! – Teil 1

By Martin & Claudia

In den vergangenen Wochen gab es bei uns im ISC wieder einmal einen ganz besonderen Leckerbissen für unsere Mitarbeiter: Zwei mal drei bis vier Tage Schulung am Stück. Zur Auswahl standen die Schulungen „Architectural Thinking“ und „Consulting Fundamentals“. Beide Schulungen gaben jeweils einen praktischen Einblick in die Rollen IT-Architekt und Consultant. – Außerdem waren die Kurse für alteingesessenen ISCler eine gelungene Abwechslung vom üblichen Alltagstrott in den Projekten. 😉 Diese Erfahrung möchten wir gerne mit euch teilen und stellen euch beide Schulungen in den nächsten Wochen kurz vor.

Architectural Thinking

Vor einiger Zeit durfte ich, Martin, die Schulung „Architectural Thinking“ besuchen. Sie stellt auf meinem Pfad zum IT-Architekten einen sehr wesentlichen Schritt dar. Unsere Tutoren sind erfahrene Leute aus dem Bereich der Software-Architektur, die uns dadurch auch sehr viel aus dem Alltag eines IT-Architekten erzählen konnten.

Durch den Kurs zog sich ein reales Beispiel, zu welchem wir eine Architektur entwerfen sollten. Zu Beginn des Kurses mussten sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen zusammenfinden. In kurzen Workshops galt es dann Architekturentscheidungen zu treffen, diese zu begründen und vor den anderen Teams und Tutoren zu verteidigen. Unsere Tutoren haben uns dabei bewusst in Fallen laufen lassen, um uns für typische Fehler zu sensibilisieren. Dazu gehören z.B. implizite Kundenwünsche zu erkennen oder alle externen Faktoren zu berücksichtigen. Da unser Case sicherlich etwas vereinfacht war, ist keine vollständige Architektur entstanden, aber wir haben dennoch einen sehr guten Einblick erhalten. Wir haben alltägliche Werkzeuge und Methoden kennengelernt, aber vor allen Dingen konnten wir konkrete Architekturdokumente erstellen und Entscheidungen treffen.

Train the Trainer

by Christian

IMG_2303Vor Kurzem fand in unserem Center eine Schulung zum Thema „Learner-Centered Training“ (LCT) statt. Bei dem Training wurde uns vermittelt, wie man ein Training gestalten sollte. Eine wichtige Regel lautet dabei z.B., dass die Teilnehmer des Trainings im Mittelpunkt stehen sollten. Der Trainer agiert nur unterstützend, in dem er die Lernaktivitäten anleitet, überwacht und anschließend mit den Teilnehmern auswertet. Neben der Vermittlung von Wissen standen demnach Rollenspiele und andere Gruppenübungen, bei denen die Teilnehmer aktiv mitarbeiteten, im Vordergrund.

An diesem Training nahmen nicht nur ISC Mitarbeitern, son dern auch IBM Kollegen aus der Slowakei, England und den Niederlanden, teil. Diese multikulturelle Mischung und die beiden engagierten Trainer aus England, die das Prinzip des LCT sehr deutlich vorlebten, sorgten für eine konstruktive und lockere Atmosphäre.

IMG_2307Da das Training über 2 Tage ging, ließ sich ein Großteil der Teilnehmer nicht die Chance entgehen, den Abend bei einem gemeinsamen Essen zu verbringen und sich auch privat auszutauschen. Am Ende der zwei Tage war die Motivation aller Teilnehmer groß, nun selbst als Trainer einzusteigen und das Erlernte anzuwenden.

Ich bin mir sicher, dass uns dieser Kurs dabei helfen wird, die Qualität unsere eigenen Schulungen zukünftig weiter zu steigern, um einen größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen.

ISC Focus Group Mobile

IBMer zu sein bedeutet immer weiter zu lernen.
fgm
Die ISC Focus Group Mobile ist eine Form der Gruppendiskussion, die bei uns im Center für den Aufbau, die Vertiefung und Verbreitung von Spezial-wissen eingesetzt wird; so auch in der Entwicklung für mobile Endgeräte. In der Gruppe besprechen wir die neuesten Frameworks oder auch Best Practices in der Industrie. Wir wenden unterschiedliche Formen der Wissensvermittlung an, wie z.B. Vorträge, Workshops oder auch Schulungen, die wir für alle intressierten ISC-Mitarbeiter anbieten.
Was wir in der Gruppe machen und worüber wir sprechen, legen die Group-Mitglieder fest: „Den Fahrplan für die nächsten Monate definierten wir selbst. Sobald Interesse für das Thema besteht, wird ein Treffen organisiert.“

Unser besonderes Interesse gilt in diesem Quartal der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten der Region (so auch der Otto-von-Guericke Universität). Wir erarbeiten gerade Ideen für Praktika und Studienabschlussarbeiten (Bachelor und Master). Außerdem haben wir schon vorbereitete Vorträge über verschiedene mobile Themen vorbereitet, so auch zum Thema Security – ein wichtiges Thema.

Mykyta hat sich bereiterklärt, die Fäden für die Organisation unserer Mobile Focus Group in die Hand zu nehmen. „Meiner Meinung nach ist sie eine tolle Möglichkeit, sich über die tägliche Arbeit in Projekten mit anderen gleichgesinnten Kollegen zu treffen und sich fachlich auszutauschen!“

ISC meets Softwerkskammer

Die Weiterbildung der Mitarbeiter ist für das IBM Services Center ein ganz wichtiger Bestandteil. Dabei kommt es aber nicht nur darauf an, möglichst viel Wissen zu einem Fachgebiet in jeden einzelnen Kopf zu verpflanzen – nein, auch mal über den Tellerrand hinausschauen ist dabei von großer Bedeutung. Deshalb freut es uns besonders, dass wir regelmäßig Vortragende der Softwerkskammer in unseren heiligen Hallen begrüßen dürfen. Letzte Woche war es wieder einmal soweit und wir haben für euch einen der Vortragenden der Softwerkskammer zum Wie, Was und Warum befragt.

Blogredaktion: Hallo Andreas, kannst du uns etwas über dich erzählen? Wer bist du und mit welchen Themen beschäftigst du dich?SONY DSC
Andreas:
Hallo, mein Name ist Andreas Richter und ich bin Softwareentwickler und -architekt aus Leidenschaft. Ich beschäftige mich mit der Programmierung und Entwicklung bereits seit vielen Jahren. Meine Reise durch die Softwarewelt hat mich durch viele Plattformen, Frameworks und Programmiersprachen geführt. Aktuell arbeite ich hauptsächlich mit C# und dem .NET Framework und entwickle damit Desktop- und Webanwendungen sowie Apps für Windows und Windows Phone.

Blogredaktion: Du bist der Ansprechpartner der Softwerkskammer Magdeburg, was können wir uns unter der Softwerkskammer vorstellen?
Andreas:
Die Softwerkskammer ist eine 2011 gegründete Software Craftsmanship Community im deutschsprachigen Raum. Die mittlerweile über 900 Mitglieder organisieren sich in derzeit 18 regionalen Gruppen und veranstalten dort regelmäßige Treffen.
Als ich 2013 das erste Mal von der Softwerkskammer gehört habe, hat sie sofort mein Interesse geweckt.
Software Crafstmanship umfasst nicht nur sauberen Code, funktionierende und nachhaltige Software, sondern auch den Austausch mit Gleichgesinnten und das unabhängig von Technologien und Programmiersprachen. Von der Idee fasziniert, organisierte ich im September letzten Jahres das Kick-Off-Meeting der Magdeburger Regionalgruppe mit einer handvoll Kollegen. Seit dem treffen wir uns einmal im Monat, programmieren gemeinsam auf verschiedensten Plattformen und veranstalten Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen der Softwareentwicklung. Mittlerweile zählt die Magdeburger Truppe mehr als 30 Mitglieder, was mich sehr freut und natürlich auch schon etwas stolz macht.

Blogredaktion: Wie ist die Verbindung vom Center zur Softwerkskammer zu Stande gekommen?
Andreas:
Als non-profit Community sind wir natürlich darauf angewiesen, geeignete Räumlichkeiten von ortsansässigen Unternehmen oder Organisationen für unsere Treffen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Meist organisieren Mitglieder der Softwerkskammer über ihren Arbeitgeber die Räumlichkeiten. So kam es, dass wir uns im Dezember letzten Jahres das erste Mal in den Räumen der IBM getroffen haben.

Blogredaktion: Wie sieht die Zusammenarbeit aus?
Andreas:
Seit Dezember letzten Jahres waren wir bereits drei Mal zu Gast im Center. Die IBM stellt uns dabei Räume sowie Equipement wie Beamer, Whiteboards und Flipcharts zur Verfügung. Durch die örtliche Nähe zu vielen IBM Mitarbeitern ist so auch die Zahl der Mitglieder stetig gestiegen.

Blogredaktion: Wie ist dein Eindruck vom Center?
Andreas:
Ich finde die neuen Räumlichkeiten vom IBM Services Center sehr angenehm, freundlich und hell. Die teils großzügig eingerichteten Büros bieten viel Platz und nahezu ideale Voraussetzung für unsere Treffen. Faszinierend finde ich auch die recht bunte Truppe von Mitarbeitern (bezogen auf die verschiedenen Abschlüsse), von denen wir hoffentlich noch mehr begrüßen können und viel Input bekommen werden.

Blogredaktion: Die letzte Veranstaltung der Softwerkskammer fand hier im IBM Service Center statt. Welches Thema habt ihr dabei behandelt?
Andreas:
Beim letzten Treffen am 11. August habe ich auf Wunsch vieler, einen Vortrag über Git gehalten. Persönlich arbeite ich bereits seit einiger Zeit sehr gern mit dem verteilten Versionkontrollsystem. Nach anfänglichen Hürden, gerade als Subversion-Anwender, möchte ich Git heute nicht mehr missen.
Mit meinem Vortrag wollte ich zeigen, was beim Einstieg in Git zu beachten ist, wie die grundlegenden Arbeiten funktionieren und einen Ausblick auf weitere coole Features von Git geben. Ob ich bei jedem das Git-Fieber entfachen konnte, können nur die Teilnehmer selbst beantworten. 🙂

Blogredaktion: Kannst du uns einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen geben?
Andreas:
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir die meisten Leute mit tollen Vorträgen zur Softwerkskammer locken konnten. Aus diesem Grunde freut es mich natürlich umso mehr, dass wir am 2. September Hendrik Lösch zum Thema „Sauberer Code Dank Visual Studio 2013“ begrüßen können. Außerdem sind Talks zu Mercurial und AngularJS in der Pipeline und wir haben Angebote von Vorträgen zu Java Enterprise Edition, der Java-Community und der Cloud-Lösung von IBM. Es steht uns also eine spannende Zeit bevor und ich freue mich auf viele neue und alte Gesichter und natürlich über jeden, der sein Wissen mit uns teilen möchte.
Wer jetzt Blut geleckt hat, ist herzlich eingeladen an einen der kommenden Treffen der Softwerkskammer Magdeburg teilzunehmen. Am besten registriert ihr euch auf der Seite der Softwerkskammer und abonniert die Magdeburger Regionalgruppe. Somit bleibt ihr auf dem Laufenden, da wir uns über die dort gehostete Mailingliste austauschen und organisieren.