Job des Monats: Mobile Developer

In unserer Rubrik „Job des Monats“ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/ innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute stellt uns unser Werkstudent Markus den „Job des Monats“ November – Mobile Developer – vor. Er ist seit 2017 im Center und von der Praktikanten- in die Werkstudentenrolle geschlüpft. So kann er seine Leidenschaft „Mobile Development“ schon während des Studiums leben.

Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Hallo, mein Name ist Markus und ich studiere an der Otto-von-Guericke-Universität Informatik im Bachelor und schreibe gerade an meiner Abschlussarbeit.

Wie lange bist du bereits im Center und in welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Ich habe im Oktober 2017 als Praktikant im Bereich Mobile Development hier im Center begonnen.
Da ich die Arbeit, Erfahrungen und Kollegen in diesem halben Jahr sehr wertschätzen gelernt habe, setzte ich nach erfoglreichem Praktikumsabschluss meine Arbeit, nun jedoch als Werksstudent, fort.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?

Ich bin als Mobile Developer im Android-Bereich tätig.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Als ich in dieser Jobrolle anfing waren meine Kenntnisse im Mobilebereich aufindividuelle App-Projekte, sowie auf die Programmiererfahrungen während des Studiums beschränkt. Trotz dieser geringen Erfahrungen im Mobilebereich war eskein Problem mich in neue Aufgaben einzuarbeiten. Dies lag unter anderem an der offenen und hilfsbereiten Art meiner Kollegen. Es ist nicht von Nöten tiefe Vorkenntnisse im Mobilebereich vorweisen zu können, obwohl ein reges Interesse an Mobile-Themen nützlich ist.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

Da mich das Erarbeiten und Einarbeiten von und in Gesamtkonzepte der Softwareentwicklung, sowie die Bereitstellung von kundenorientierten Lösungen sehr interessiert und Mobile Development all diese Interessen vereint, lag eine Beschäftigung in diesem Bereich sehr nah. Glücklicherweise konnte ich auch direkt als Mobile Developer im CIC anfangen.

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Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Zu meinem täglichen Aufgabenbereich gehört die Analyse und Beseitigung von Fehlern im Quellcode sowie die Implementation neuer Appfeature. Desweiteren ist Recherche und Vorbereitung zur Erstellung neuer Funktionalität ein weiterer Teil meines Aufgabenbereichs.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

Bei der Durchführung meiner täglichen Arbeit unterstützen mich Technologien wie Android Studio zur Programmierung in Java und Kotlin, sowie SourceTree und GitLab zur Versionsverwaltung.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Das CIC unterstützt einen dabei in vollem Maße. Hier besteht die Möglichkeit neue Kenntnisse zu gewinnen und diese durch eine Zertifizierung im weiteren Berufsweg nutzen zu können. Auch nicht zertifizierte Weiterbildungen von Programmiersprachen bis zu Design können über das Center durchgeführt werden.
Ich selber habe bis jetzt nur wenige Kurse in Anspruch genommen, da ich mir durch die Arbeit selbst neue Kenntnisse angeeignet habe.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde die Rolle des Application Architects wählen, da ich mich wie ich bereits erwähnte für das Gesamtkonzept der Softwareentwicklung interessiere und in dieser Rolle die Erstellung des Gesamtkonzeptes im Vordergrund steht.


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Informatik: Im Wechselbad der Gefühle

Das MINTLOOK-Projekt wird an der Technischen Hochschule Brandenburg angeboten und ist ein duales Probestudium. Jungs und Mädchen haben die Möglichkeit innerhalb von 9 Monaten drei Praktika in den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu besuchen. Darüber hinaus können sie an den Veranstaltungen der TH Brandenburg in den MINT Fachbereichen teilnehmen.

IBMClientInnovationCenter_Mintlook3Wir, Niklas und Natalie, konnten ab Dezember drei Mal pro Woche einen Einblick in die Softwareentwicklung im IBM Client Innovation Center gewinnen. Die anderen zwei Tage besuchten wir Vorlesungen an der TH-Brandenburg.

Wie wurden wir auf das MINT-Projekt aufmerksam?

Da wir uns nach dem Abitur noch unsicher waren mit unserer Studienwahl, haben wir uns nach einer Möglichkeit umgesehen verschiedene Berufsfelder und Studienrichtungen kennenzulernen. Durch die stadteigene Homepage von Brandenburg an der Havel und durch die Studien- und Ausbildungsmesse in Berlin, sind wir letztendlich auf das Projekt MINTLOOK gestoßen.

Was sind unsere Aufgaben im CIC?

Da wir beide keinen Informatikunterricht in der Schule hatten, kamen wir ohne Vorkenntnisse ins CIC. Die ersten zwei Woche bestanden darin, dass wir uns mit einigen Tutorials auf die bevorstehenden Wochen vorbereitet haben. Außerdem erhielten wir einen Überblick vom CIC und über verschiedene Projekte. Nachdem wir in den Webtechnologien, wie JavaScript, HTML und CSS, theoretisch fit waren, konnten wir mit unserem ersten eigenen Projekt durchstarten. Nun brauchten wir nur noch eine Idee. Nach einigen Tagen Brainstorming entschlossen wir uns für das Gefühlstagebuch VIBES. Über die Feiertage entwickelten wir dazu erste Designentwürfe, sodass wir mit dem Jahresstart endlich mit der Umsetzung loslegen konnten. Nach viel Spaß, aber auch Schweiß und Tränen sind wir nun stolz unser Emotionstagebuch erfolgreich umgesetzt zu haben und unseren Betreuern vorstellen zu können.IBMClientInnovationCenter_Mintlook2

Was gefällt uns besonders gut im CIC?

Sobald wir ein Problem haben, können wir hier jeden Kollegen fragen. Wir werden wie echte Mitarbeiter behandelt und können uns und unsere Ideen jederzeit einbringen.

Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und wir fühlen uns hier wirklich willkommen. Ein weiterer Punkt ist, dass wir sehr selbstständig arbeiten und uns sehr viel Vertrauen entgegen gebracht wird, sodass wir flexible Arbeitszeiten und Homeoffice nutzen konnten.

Was nehmen wir generell aus der Erfahrung im CIC mit?

In den letzten drei Monaten, haben wir gelernt selbstbewusster durch das Leben zu gehen. Es ist besser, Fragen zu stellen anstatt ewig über ein Problem zu grübeln. Außerdem haben wir hier gelernt, dass ein gutes Arbeitsumfeld eine Menge ausmacht. Da wir freundlich empfangen und auch weiterhin super aufgenommen wurden, haben wir uns auf unsere Tage im CIC gefreut, trotz der 8-Stunden-Tage.  Vor Allem aber haben wir erkannt, dass Informatik weit mehr ist, als nur monotones Programmieren und sogar richtig Spaß macht.

Haben uns die Erfahrungen im CIC bei der Studienwahl geholfen?

Wir haben viele Einblicke in Projekte, Projektarbeit und die Softwareentwicklung gewinnen können. Das eigenständige Arbeiten ließ uns dabei in verschiedene Rollen schlüpfen, zum Beispiel Projektkoordination, Design und Entwicklung.

Niklas sieht die Programmierung später eher als Hobby. Ich, Natalie, war mir ursprünglich sicher, dass mein Weg nicht in die Informatik geht. Allerdings macht es mir inzwischen so viel Spaß, dass ich es mir für meine berufliche Zukunft vorstellen kann.

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Informatik studieren? – Warum nicht!?

by Vanessa Schmidt.

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Vanessa Schmidt

Wie bin ich zum MINTlook Projekt gekommen?

Da ich noch keine Ideen bezüglich meiner Studienwahl hatte, bin ich im Internet auf Suche nach Möglichkeiten gegangen und zufällig auf das Projekt gestoßen. Am Tag der offenen Tür der TH Brandenburg besuchte ich die Vorstellungsveranstaltung des MINTlook-Projektes, bei der sich die Unternehmen vorgestellt haben, und beschlossen, dass das eine gute Sache ist. Ich bewarb mich für einen Platz und nun bin ich Teil des Projektes.

 

Was läuft bei meinem Praktikum im CIC ab?

Anfangs durfte ich in viele Projekte des CIC reinschnuppern und verschiedene Bereiche kennenlernen.  Nachdem ich mit dem Programm Java.kara die Anfänge des Programmierens mit Java halbwegs verstanden hatte, bekam ich ein eigenes Projekt. In meinem Projekt entwickle ich ein Snake Spiel, welches man sowohl in verschiedenen Schwierigkeitsstufen als auch als Multiplayer-Spiel spielen kann.

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Vanessas selbstkreiertes Snake Logo

 

Was gefällt mir besonders gut im CIC?

Ich bekomme von allen Seiten Hilfe, wenn ich sie brauche und arbeite trotzdem sehr selbstständig.Die Arbeitszeiten kann ich mir selbst einteilen und ein eigenes Projekt zu haben, ist wirklich sehr aufregend.

Gibt es Punkte, die ich mir anders vorgestellt habe?

Ich hätte nie damit gerechnet an einem eigenen Projekt arbeiten zu können und das auch noch so selbstständig. Eine Idee wäre vielleicht, dass sich mehrere Hochschulen an diesem Projekt beteiligen, sodass die Studentinnen die Möglichkeit haben an ihrem Hochschultag eventuell am Standort des Unternehmens eine Vorlesung zu besuchen.

Mockup Design

MockUp Entwicklung

Was nehme ich generell aus der Erfahrung im CIC mit?

Während meines Praktikums habe ich nicht nur ein wenig Programmieren gelernt, sondern auch kennengelernt, wie viele verschiedene Einsatzbereiche ein Informatiker haben kann und was es für eine große Spanne an Aufgaben gibt.

Haben mir die Erfahrungen im CIC  bei der Berufs-/Studienwahlentscheidung schon helfen können?

Das Praktikum im CIC hat mir sogar sehr bei meiner Studienentscheidung helfen können, da ich festgestellt habe, dass diese Aufgabe mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich mir das vor dem Praktikum nie hätte vorstellen können.

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Entwicklung in JavaScript

 

 

Zwei Mädels, drei Monate und jede Menge spannender Einblicke in die IT-Welt.

Das MINTlook-Programm ist ein Projekt, welches ausschließlich für junge Frauen angeboten wird, die sich für den Bereich Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technick interessieren. Bei diesem Programm werden drei direkt aufeinander folgende Praktika von jeweils drei Monaten Dauer in unterschiedlichen Unternehmen absolviert. Eines der Unternehmen ist dabei das IBM Client Innovation Center Germany, wo wir, Xenia und Lea, im September starten durften. Neben dem Praktikum besuchen wir einmal  in der Woche die Hochschule in Brandenburg und nehmen an Vorlesungen und Übungen teil, um die Studieninhalte kennen zu lernen. Bei den zwei weiteren Unternehmen handelt es sich um die Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) sowie OHST Medizintechnik in Rathenow.

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Xenia und Lea

Wie sind wir zum MINTlook Projekt gekommen?

Da wir uns beide unsicher bei der Berufs-/ Studienwahl waren, sind wir über Berufsmessen sowie durch die Argentur für Arbeit auf das Programm aufmerksam geworden. Außerdem konnte man sich im Vorfeld, bei dem „Tag der offenen Tür“ an der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) über die Studiengänge und Studieninhalte informieren.

Was sind unsere Aufgaben im CIC?

Da wir noch keine Vorkenntnisse im Programmieren hatten, wurde uns die Programmiersprache Java zu Beginn mit dem Programm Java.kara näher gebracht. Danach haben wir ein eigenes Projekt bekommen, bei dem wir eine mobile Webseite programmieren sollen. Seit 5 Wochen arbeiten wir nun schon daran und hoffen, dass wir bis Ende November die Webseite präsentieren können.

Was gefällt uns besonders gut im CIC?

Von den Projektleitern bekommen wir jederzeit Unterstützung. Trozdem arbeiten wir, so gut es geht, selbständig. Wir dürfen unsere Areitszeiten flexibel einteilen. Zudem wird uns von allen Seiten Hilfe angeboten und die Atmosphäre ist sehr angenehm und kollegial.

Gibt es Punkte, die wir uns anders vorgestellt haben?

Wir hätten nicht gedacht, dass wir die Möglichkeit haben, so viel selbstständig zu arbeiten und in so viele Projekte Einblick zu bekommen. Außerdem waren wir positiv überrascht, dass wir nicht nur einen Ansprechpartner haben, sondern fünf. Sehr gut fanden wir auch den Zeitplan, den wir zu Beginn des Praktikums bekommen haben, sodass man wusste, was einen erwartet. Wünschenswert wäre eine Kooperation mit einem Wohnungsanbieter, da sich die Wohnungssuche für drei Monate äußerst schwierig gestaltet.

Was nehmen wir generell aus der Erfahrung im CIC mit?

Innerhalb der letzten Monate haben wir nicht nur zahlreiche Projekte und einen Teil des Unternehmens kennen gelernt, sondern kleine Einblicke in unterschiedliche  Programmiersprachen bekommen.

Haben uns die Erfahrungen im CIC  bei der Berufs-/Studienwahlentscheidung schon helfen können?

Da noch weitere sechs Monate Praktikum vor uns liegen, können wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen. Allerding haben wir beide herausgefunden, dass wir auf jeden Fall im Bereich Technik/ IT bleiben wollen.

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Lea und Xenia mit ihren Betreuern Mykyta, Sabina, Thomas & Jenny

Meine Erfahrungen aus dem Praktikum bei IBM

by Jingyi

— Chance und Challenge

Ich bin eine Masterstudentin der Informatik und stehe kurz vor meinem Abschluss. Ich habe eine geeignete Praktikumsstelle im Betrieb gesucht, um fachliche Erfahrungen zu sammeln. Im CIC habe ich diese Chance erhalten!

Arbeiten im Projekt

Nach zwei Tagen mit On-Boarding-Kursen fing mein Praktikum als Java-Entwicklerin richtig an. Am ersten Tag habe ich schon die Freundlichkeit meiner Kollegen zu schätzen gelernt. Ich arbeite in einem Team, bestehend aus 7 Leuten.
Wir arbeiten in unserem Team sehr selbständig. Trotzdem tauschen wir uns ständig aus, denn wir gehen agil vor! Mithilfe dieser Methode arbeiten wir in einer flachen Hierarchie an den Lösungen für unsere Aufgaben und an deren Umsetzung. Während dieses Prozesses werden Zwischenergebnisse laufend geprüft und die Arbeitsweise angepasst. Ich selbst kann schnell das Ergebnis meiner Arbeit sehen und anderen zeigen. Das macht mich zufrieden und zuversichtlich. Ein weiteres Merkmal agiler Arbeitsweisen ist die Transparenz: Jedes Teammitglied weiß, was der andere im Team im Moment macht und welchen Stand die laufenden Projekte haben. Durch tägliche Scrum-Meetings und die zweiwöchigen Sprint-Meetings, haben wir die Chance, uns stetig über die Arbeit und untereinander mit Ideen auszutauschen.

Das Leben im CIC

Was ich sehr schön finde, ist, dass das Arbeitsklima im CIC total entspannt und freundlich ist. Die Arbeitszeit kann man sich relativ flexibel nach Vereinbarung einteilen. Obwohl es keine Kantine gibt, hat man viel Auswahl an Mittagsangeboten in der Nähe.
Als CIC-Mitarbeiter hat man auch die Möglichkeit, ständig kostenfrei an betriebsintern angebotenen Fortbildungskursen, wie z.B. die Java-Master-Class, teilzunehmen.

Ich habe viel in meinem Praktikum gelernt. Die wichtigste Fähigkeit ist, sich neues Wissen selber anzueignen. Weil es sehr häufig passiert, dass neue Aufgaben in einen ganz neuen Bereich fallen, mit dem du vorher noch nicht in Kontakt gekommen bist. Natürlich wird dieser Prozess durch die Hilfe von Anderen enorm erleichtert.
Des Weiteren ist es hilfreich, dass man immer, wenn man Fragen hat, mit seinem Betreuer sprechen kann. Und Sie reagieren schnell. Vielen Dank dafür!

Mein Fazit

Zusammenfassend betrachtet ist das Praktikum im CIC Chance und Challenge zugleich. Während meines Praktikums konnte ich gut meine Teamfähigkeit verbessern. Ich habe gelernt, sorgfältig die Ansichten meiner Kollegen anzuhören und ohne Angst meine Kommentare oder Vorschläge zu sagen. In der Tat waren meine Kollegen mir während des gesamten Praktikums eine sehr große Hilfe. Ich bin sehr glücklich, mein Praktikum im CIC gemacht zu haben. 🙂

Schnupperstudium MINTLOOK – Eine etwas andere Recruiting Veranstaltung

Huch? – Was wir nun plötzlich auch noch mit einem Schnupperstudium zu schaffen haben? Die Erklärung ist so simpel wie einfach – Wir wollen mehr Frauen einstellen. Warum also nicht einen Schritt weiter zurück – oder vor (?) 😉 und sich direkt an die Absolventen von Morgen wenden? Genau das ist Ziel des Projekts MINTLOOK an der FH Brandenburg, an welchem wir uns seit Mitte letzten Jahres beteiligen.

Im Rahmen eines 9-monatigen Schnupperstudiums sollen frischgebackene und noch unentschiedene Abiturientinnen die Chance erhalten in ausgewählten Unternehmen, jeweils für 3 Monate, ein Praktikum zu absolvieren und nebenbei ein paar Lehrveranstaltungen zu besuchen. In diesen 3 Monaten haben sie so die Möglichkeit zu schauen welcher MINT-Bereich ihnen Spaß bereitet und welche Voraussetzungen sie benötigen, um später einen Beruf in diesem ergreifen zu können.

Um das Konzept der Zielgruppe näher zu bringen, wurden und werden einige Informationsveranstaltungen organisiert. Vor 2 Wochen nahm ich an meiner ersten Teil und konnte direkt mit den Mädels und ihren Begleitpersonen in Kontakt treten und für die MINT-Berufe und natürlich für das Center werben. – Für mich in gewisser Weise eine ganz besondere Zeitreise, in meine eigene Vergangenheit. Wusste ich doch so direkt vor dem Studium auch nicht genau, was ich später mal machen wollte. „Irgendwas mit menschlicher Interaktion wäre gut und ein bisschen kreativ darf es auch sein, aber bitte nicht zu viel Verantwortung“ war die Devise :D. Naja, ihr lest ja selbst was draus geworden ist ;).

Ich persönlich habe diesen Nachmittag sehr genossen, da er eben auch so anschaulich gezeigt hat, dass nicht nur wir mit dem Frauenmangel zu kämpfen haben.

Falls ihr Lust auf mehr Infos zum Projekt habt, schaut euch einfach die Seite von der FH Brandenburg an oder besucht die nächste Informationsveranstaltung am 15.03.16 an eben dieser.

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*MINT: Abkürzung für die Bereiche Mathematik Informatik Naturwissenschaften Technik

Mein Leben als Praktikant

Hallo zusammen, mein Name ist Marco Hoppe und ich bin 34 Jahre alt. Heute möchte ich kurz über meine Eindrücke als Praktikant hier im Center berichten.

Als ich die Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung begann, wusste ich bereits, was ich wollte. Ich wollte in einem Unternehmen arbeiten, das groß aber trotzdem noch familiär ist. Jeder, dem ich das sagte, Marcoschmunzelte nur.

Ich bekam dann die Möglichkeit, mich bei IBM hier in Magdeburg zu bewerben. Mein erster Gedanke war: „Oh mein Gott. IBM??? Ich?? Okay, bewerben kostet ja nichts, also los.“

Ich bewarb mich also und war einer von 3 Bewerbern. Ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Schon dort merkte ich, wie gut das ISC aufgebaut ist. Alle waren freundlich und zeigten auch das persönliche Interesse an den Mitarbeitern. Man sah, dass alle mit Spaß bei der Arbeit sind. Dies kannte ich von großen Unternehmen in dieser Form nicht.

Nach 2 Wochen bekam ich dann die Entscheidung mitgeteilt, dass ich mein Praktikum im ISC machen kann. Was ich in diesem Augenblick gefühlt habe, kann man fast gar nicht beschreiben. Vielleicht kann man es so beschreiben: Die Geburt meiner 2 Söhne, Deutschland ist Fußballweltmeister, Zalando steht gerade vor der Tür, egal, es war ein Gefühl der besonderen Art. 🙂

Als ich dann am 7. Januar 2015 meinen ersten Tag hatte, war ich nervös, aufgeregt aber auch voller Stolz.

Ich lernte meinen Betreuer Thomas kennen und das Projekt „Peakwork“ sowie das Team, was hinter „Peakwork“ steht. Zusammen haben wir dann überlegt, was ich als Projekt für die Prüfung entwickeln kann. Das Thema „Entwicklung einer Bluemix – App für das Monitoring von Kundenservern“ sollte es sein.

Voller Tatendrang ging ich ans Werk. Ich wollte zeigen, dass es richtig war, mir die Chance gegeben zu haben. Mein Tagesablauf wurde angepasst. Leider konnte ich nicht aus 24 Stunden 32 Stunden am Tag machen. Meine Familie stand und steht voll und ganz hinter mir und gab mir die benötigte Zeit.

Also lernte ich, probierte Sachen aus, bis die ersten Ergebnisse ausgegeben wurden.

TOLL, ich habe meine erste Abfrage generiert und sehe, dass Flüge und Hotels ausgegeben werden.

Ein gutes Gefühl. Mittlerweile habe ich die 70 Stunden (Projektumfang) fertig und die Dokumentation ist auch in den letzten Zügen, sodass ich mich jetzt mehr und mehr ins Projekt einbringen kann.

Ab dem 13. April habe ich Prüfungsvorbereitung und am 29. April ist dann die Prüfung.

Ich bin allen, die mich unterstützt haben, sehr dankbar. Auf die Frage, ob ich es bereut hätte, mein Praktikum bei IBM zu absolvieren, würde ich ganz klar „NEIN“ sagen. Es ist mit das Beste, was mir passieren konnte. Es ist natürlich klar, dass ich mich nach dem Praktikum bei IBM als Mitarbeiter bewerbe und ein kleiner Teil des ISC sein will.

Ich bin schon jetzt froh, dass ich das ISC-Team kennenlernen durfte.