The Center Trainers – Part 1: Alexander

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. Im Auftakt unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Alex und seine Datenbanken-Schulung.

Center Trainer AlexWarum wolltest du Trainer im CIC werden?
Meine Motivation dazu besteht einerseits darin, dass ich mich für mein Thema begeistere und Spaß daran habe, allgemein Wissen zu vermitteln. Der Grund dafür ist sicherlich, dass ich an der Universität schon als Dozent gearbeitet habe. Zum anderen ist es aber auch eine gute Gelegenheit meine Sichtbarkeit im Center zu steigern.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
Ich bin seit der Masterclass April 2017 Trainer und gebe den Grundlagenkurs „Datenbanken“.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Ich habe ein eigenes Folienset erstellt und im Rahmen dessen auch meine eigenen Kenntnisse aufgefrischt. Wie fast alle „Masterclass-Trainer“ habe ich auch den „Lerner-centered Trainer“ Kurs abgeschlossen. Hier hat mir besonders der zweite Schwerpunkt aus diesem Kurs geholfen: Wie man die Übungen für die Teilnehmer richtig gestaltet. Wichtig fand ich dabei immer zu schauen, an welcher Stelle und wie man die Teilnehmer „abholt“.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Fachwissen spielt natürlich eine zentrale Rolle. Wenn die Teilnehmer nicht das Gefühl haben, dass der Referent ihnen tatsächlich etwas Neues vermitteln kann, wird man auch Schwierigkeiten haben, wirklich ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Außerdem ist ein gewisses rhetorisches Talent wichtig. Als dritten Punkt sehe ich ganz klar, dass man sich in die Rolle des Lerners hinein versetzen kann und immer mit etwas Empathie dabei ist. So kann man seine Inhalte dynamisch skalieren und überfordert niemanden.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Da ich den Kurs das erste Mal gehalten habe, war eine große Unschärfe immer der Zeitplan.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Eine Herausforderung ist sich darauf einzustellen, dass es unterschiedlich schnelle Lerner gibt, und dass auch das Level an Vorkenntnissen im Kurs variiert.

In meiner Zeit an der Uni hatte ich auch manchmal das Problem, dass die Teilnehmer nicht immer bei der Sache waren. Hier richtig auf Einzelne einzugehen, ohne diese vor den Kopf zu stoßen und eventuell ganz abzuhängen, empfand ich als Herausforderung.

Was war die witzigste Anekdote?
Mir fällt gerade leider keine ein. Aber ich kann sagen, dass mir der Kurs im Ganzen sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung für das Thema auch gut transportieren.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Besonders gefällt mir, hier im Center an meine Lehrtätigkeit in der Uni anknüpfen zu können. Wissen vermitteln ist etwas, was mir sehr viel Spaß macht.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Mein Datenbankthema begleitet mich auch in den Projekten. Daher bleibe ich fachlich eh immer dabei. Zeitmanagement spielt natürlich eine große Rolle, gerade kurz vor dem stattfindenden Kurs.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Ich würde gerne weiter das Thema Datenbanken in der Masterclass halten. Ansonsten könnte ich mir auch mal vorstellen einen weiterführenden Kurs zu dem Thema für interessierte Mitarbeiter zu geben.

Learner Centered Training – Eine „Train the Trainer“ Schulung mit Enten, Gazellen und Löwen

Vor kurzem konntet ihr hier im Blog über Erfahrungen unseres Trainers Marcel lesen, die ihn bis nach Indien führten. Eindrücke, die auch unsere Kollegin Mandy motivierten selbst Trainer zu werden. Einige ihrer Impressionen aus der Trainerausbildung teilt sie heute mit uns.

by Mandy

Wer sich die Arbeit in einem IT Unternehmen als wenig abwechslungsreich vorstellt und denkt, bei uns wird den ganzen Tag nur programmiert, wird im CIC vom Gegenteil überzeugt. Denn neben dem täglichen Projektgeschäft und dessen Kern, der Softwareentwicklung, gibt es für CIC-Mitarbeitende vielseitige Möglichkeiten sich in anderen Rollen auszuprobieren. Wie zum Beispiel für mich und 16 weitere Kollegen, die an der Schulung „Learner Centered Training“ teilnahmen. Denn in diesem Kurs wird man dafür ausgebildet selber im Center Schulungen zu geben. Viele der Teilnehmer sollten im Rahmen unserer „Java-Masterclass“ als Trainer vor einer Gruppe neuer, wissbegieriger CIC‘ler stehen und mit ihnen die wichtigsten Kenntnisse über die Java Programmierung auffrischen und vertiefen. Darüber hinaus gibt es Mitarbeiter, die in Zukunft Soft-Skill Schulungen im Center leiten werden. Vor diesem Hintergrund starteten wir in die 1,5 tägige Schulung. Das Ziel bestand darin Fähigkeiten zu entwickeln, zu stärken und zu testen, die für den Erfolg als Trainer von entscheidender Bedeutung sind. Geleitet wurde der Kurs von unserem britischen IBM-Trainer Paul.

FullSizeRenderAls allererstes wurde diskutiert, was „Learner Centered“ (lernerzentriert) überhaupt bedeutet. Dieses Konzept, nach welchem die meisten IBM-Schulungen geleitet werden, steht im starken Kontrast zu dem altbekannten Frontalunterricht aus Schul- und Unizeiten. Im Vordergrund steht hierbei die Interaktion mit den Lernenden. Die Inhalte werden gemeinsam in Form von Partner-, Gruppen- und Projektarbeiten erarbeitet, wozu gleichzeitig die gemeinsame Erörterung, Planung und Diskussion gehört. Diesem Prinzip folgend war auch unsere Schulung, wie man Kurse lernerzentriert leitet, auf diese Art und Weise aufgebaut. In Form von verschiedenen Übungen haben wir mehr über das Konzept lernen können und gleichzeitig Anregungen und Ideen erhalten, wie man später selber als Trainer eigene Schulungen gestalten kann.

Der erste halbe Tag beinhaltete dementsprechend bereits viele interaktive Übungen. Im thematischen Fokus stand, wie Menschen lernen, welche Lern-Typen es gibt und wie man es schafft, die Aufmerksamkeit der Lernenden für sich zu gewinnen. Aber vor allem was Enten, Löwen und Gazellen in diesem Zusammenhang für Rollen einnehmen.

Zu unserer Überraschung spiegelt die Ente den Alltag eines Trainers hervorragend wider. Einerseits schwimmt IMG_7744eine Ente, für alle sichtbar, meist ganz ruhig auf der Wasseroberfläche. Andererseits, was niemand bemerkt, ist sie unter Wasser unheimlich stark am Strampeln. Fast genau wie ein guter Trainer. Nach außen Ruhe und Kompetenz ausstrahlen, obwohl im Hintergrund tausend Dinge ablaufen:

  • Die Zeit im Auge behalten
  • Die Nächste Übung gedanklich schon vorbereiten
  • Die Gruppe beobachten
  • Etc., etc., etc.

Um diese Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen zu können, ist die Vorbereitung einer der bedeutendsten Erfolgsfaktoren. Auf diese Weise sichert man sich selber ab, die entsprechende Thematik kompetent zu vermitteln und zu jeder Zeit souverän auftreten zu können. Was anhand von Pauls bildhaften Beispiel besonders deutlich wurde: Als Trainer möchte man in seinem eigenen Territorium zu jeder Zeit als Löwe auftreten und nicht zur gejagten Gazelle werden.

Auch anhand dieses Beispiels hat uns Paul einerseits einen Fakt über wichtige Trainereigenschaften vermittelt und andererseits eine sehr gute Methode gezeigt, wie man Inhalte nachhaltig in den Köpfen von Schulungsteilnehmern platziert – nämlich indem man mit Bildern und Geschichten arbeitet. Denn, wie wir am eigenen Beispiel lernen konnten, haben sich besonders die Prinzipien, die hinter Ente, Gazelle und Löwe stecken, bei vermutlich allen Teilnehmern besonders stark eingeprägt.

Die zweite Tageshälfte umfasste wie man Lernübungen im Sinne von Lernerzentriertheit aufbaut. Hierbei wurden uns weitere wichtige Werkzeuge an die Hand gegeben, die es erleichtern, eine sinnvolle und vor allem für die Lernenden nachvollziehbare Übung zu gestalten. Natürlich erfolgte dies nicht durch Frontalunterricht. Um die Werkzeuge kennenzulernen, durften wir selbst aktiv werden, uns in den Gruppenübungen ausprobieren und anschließend direkt üben, richtiges Feedback zu geben.

Abschließender Punkt auf der Agenda des ersten Tages war der Umgang mit herausfordernden Situationen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Umgang mit schwierigen Kursteilnehmern. Und auch hier wurde der Bezug zwischen Ente, Gazelle und Löwe wieder offensichtlich. Denn die richtige Vorbereitung kann meist schon ausreichen, Situationen, in denen man als Trainer zur gejagten Gazelle werden könnte, zu vermeiden. Dabei können einfache Mittel, wie die Sitzordnung und zu Beginn vereinbarte Verhaltensregeln schon hilfreich sein, aber auch das Wissen über weitere „Coping-Strategies“. Mit Paul als langjährigen Trainer konnten wir besonders zu diesem Punkt sehr von seinen Erfahrungen profitieren und viele Fragen los werden.

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Der zweite Tag bestand für uns angehende Trainer dann hauptsächlich darin, in kleinen Gruppen, eigene Trainings durchzuführen. Das bedeutete, dass wir Inhalte, die wir am vorangegangen Tag gelernt hatten innerhalb unserer Gruppe als Trainer unterrichten sollten. Dazu suchte sich jeder ein spezielles Thema aus, bereitete dies für den Rest der Gruppe vor und leitete anschließend eine eigene Mini-Schulung. Somit wurden viele der vermittelten Inhalte nochmals wiederholt und gleichzeitig konnte sich jeder als Trainer ausprobieren und eine lernerzentrierte Schulung leiten.

Durch die sehr gute Leitung des Kurses durch Paul haben wir innerhalb kurzer Zeit einen umfangreichen Überblick erhalten, wie man lernerzentrierte Schulungen geben kann. Außerdem haben wir sehr viele Anregungen mitnehmen können, welche verschiedenen Methoden man einsetzen kann, um den Teilnehmern interaktiv Inhalte zu vermitteln. Eine bessere Vorbereitung für die Rolle als Trainer hätte ich mir nicht wünschen können und aus meiner Perspektive habe ich keine Zweifel, dass alle Schulungsteilnehmer sehr erfolgreiche Enten – ähh Trainer werden!

Tech Talk #001: IBM Bluemix

Neues Jahr, neue Vorsätze. So ist es auch bei uns im Center und konkret auf diesem Blog. Mit diesem Beitrag möchten wir die Kategorie „Tech Talk“ ins Leben rufen. Hierbei soll es um technische Themen gehen, welche unsere Mitarbeiter oder das Center als Ganzes beschäftigen. Dies wird das Vorstellen einer bestimmten Software oder ein interessantes Anwendungsbeispiel sein, so dass die Leserschaft einen Einblick bzw. Verständnis dafür bekommt, warum es sich lohnt dieses Thema zu verfolgen.

By Sven Wieczorek

Den Anfang zum „Tech Talk“ mache ich zum Thema „IBM Bluemix“.  Allgemein kann man Bluemix als Werkstatt ansehen, in welchem dem Benutzer verschiedene Werkzeuge zur Verfügung stehen. Mit diesen ist es möglich eigene Software über das Erstellen von Anwendungen (Apps) oder verschiedene Services bereitzustellen und zu nutzen.

Apps, die mittels Cloud Fourndy bereitgestellt werden, können dabei in verschiedenen Sprachen programmiert werden, z.B. Java, Node, Python, Ruby, Go. Darüber hinaus ist es auch möglich Docker-Container und virtuelle Maschinen zu hosten. Service-seitig bietet Bluemix das volle Spektrum der Softwareentwicklung an. So hat man die Möglichkeit Datenbanken (z.B. dashDB, Cloudant) anzubinden, eine Einmalanmeldung (Single-Sign-On) und Autoskalierung einzurichten. Ebenso ist es möglich IBM’s Supercomputer Watson zum Analysieren verschiedenster Dinge in seine Anwendungen zu integrieren. Sogar Services für die komplette Organisation eines Projekts sind vorhanden. Darüber hinaus gibt es Services, die die Tickets, die Codeversionierung und die Bereitstellung des Codes verwalten. Alles, was man benötigt, ist auf der Plattform vorhanden. Mit anderen Worten, man hat die Möglichkeit komplette Software-Projekte auf Bluemix zu realisieren.

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Stefan Holzschuh

„Der Workshop im August letzten Jahres war zugleich mein erster Kontakt mit Bluemix. Besser hätte ein Start nicht laufen können. Anstatt ins kalte Wasser geworfen zu werden und Bluemix eigenständig bzw. über Onlinetutorials kennen zu lernen, konnten wir im Team praxisnah an einem selbstgewählten Projekt die Plattform ausprobieren. Sven und Markus standen uns dabei immer mit Rat und Tat zur Seite, so dass der Start mit Bluemix einfach und nicht kompliziert war. Für meine weitere Projektarbeit war dies ungemein hilfreich, da ich einen großen Teil der Konzepte schon kannte und mich daher die endlosen Möglichkeiten von Bluemix nicht erschlagen haben.“

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Martin Lobe

„In vorherigen Projekten waren Bluemix und Cloud neue Themen für mich. Trotz der Tatsache, dass ich bereits Grundkenntnisse von Cloud Computing und verteilten Systemen hatte, muss ich gestehen, dass Bluemix anfangs ein etwas unbekanntes Gebiet war. Ich nahm daher die ‘Cloud Application Development‘ – Zertifizierung als die Gelegenheit wahr, um mein Wissen aufzufrischen, zu vertiefen und, um Bluemix Services besser zu verstehen. Während der Vorbereitung auf die Zertifizierung stellte ich fest, dass das einfache Abarbeiten des Study Guide und der Übungen mir nicht die Erfahrungen gegeben haben, die ich als Entwickler benötige. Daher empfehle ich allen künftigen Teilnehmern: verschafft euch einen Überblick über die einzelnen Kapitel, bereitet eine kleine Projekt-Idee vor und implementiert sie. Macht eventuell auch etwas Ungewöhnliches und stellt euch den Problemen, die dadurch auftreten. So seid ihr für den Arbeitsalltag gut gerüstet.“

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David Krüger

 

„Ich durfte mich vor etwas längerer Zeit mit Bluemix beschäftigen. Leider war das nur kurzfristig und habe deshalb nur einen groben Überblick über den Aufbau und die Funktionsweise dieses Services. Das hat mein Interesse geweckt und ich freue mich deshalb mehr über die Welt von Bluemix durch die geplanten Workshops zu erfahren“

 

Das macht die ganze Sache auch für das Center interessant. Bereits in den vergangenen Monaten arbeiteten einige Kollegen in diesem Umfeld und, da Cloud Computing ein Themenfeld mit großem Wachstumspotenzial ist, werden mittelfristig weitere Kollegen benötigt, die mit und auf Bluemix arbeiten können. Das bedeutet Engagement in Sachen Weiterbildung, sowohl vom Mitarbeiter als auch vom Center aus. Dies wird im Rahmen von Masterclasses, Schulungen, Workshops und Zertifizierungen realisiert, wobei die Erfahrungen der Kollegen, die auf diesem Gebiet schon unterwegs sind, mit berücksichtigt werden und die Weiterbildung so effizient wie möglich durchgeführt werden kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Arbeiten mit Bluemix für die Umsetzung eigener Ideen oder ganzer Projekte viele Vorteile hat. Es spart enorm Zeit und Frustpotenzial, da das Konfigurieren und Einrichten verschiedenster Dinge wegfällt und man sich dadurch voll und ganz auf die Programmierung fokussieren kann und schon innerhalb einiger Minuten erste Ergebnisse sehen kann. Die Anbindung der verschiedenen Services funktioniert ebenfalls reibungslos. Man muss sich nur fix anlesen wie man die Services nutzt, aber das gibt es ja bei jeder Software, die man kennenlernt.

Wer Interesse daran bekommen hat sich einmal auszuprobieren, der kann sich auf Bluemix einfach anmelden und die 30 Tage Testversion nutzen. Studenten können sich sogar sechs Monate austoben. Wir werden in künftigen Beiträgen genauer auf die Nutzung eingehen und einzelne Services vorstellen. Stay tuned …

Mein Weg ins CIC

By Johannes

Hintergrund

Ich bin Johannes und bin seit Oktober 2016 Softwareentwickler im IBM Client Innovation Center Magdeburg. Studiert habe ich Wirtschaftsingenieur Logistik. In diesem Beitrag erzähle ich über meine Erfahrungen als Wirtschaftsingenieur und Quereinsteiger in die Masterclass.

Die Masterclass ist einer von IBM CIC Magdeburg ausgerufener und inzwischen bewährter Kurs, um Absolventen ohne Berufserfahrung den Einstieg in das Berufsleben als Softwareentwickler zu erleichtern.

Vorgeschichte

Endlich ist es vollbracht, nach stressigen Tagen mit wenig Schlaf und viel Überstunden ist die Abschlussarbeit endlich verteidigt und das Abschlusszeugnis ist in Erstellung. Man hat wieder ein Sozialleben und freut sich über das Erreichte. In diesem Lebensabschnitt ist man nun Absolvent, ein im Volksmund angesehener Begriff, das einem eine erfolgreich abgeschlossene Hochschulausbildung attestiert. Jedoch steht man direkt vor der nächsten Herausforderung. Was jetzt? Um nicht zu lange in die Arbeitslosigkeit zu versinken, sollte man sich schnellstens um einen Job bemühen. In der Uni versucht man alles, um die Studenten auf diesen Lebensabschnitt gründlich vorzubereiten. Beispielsweise in Form von Firmenkontaktmessen, Workshops, Online-Stellenausschreibungen u.v.m.

Da sticht ein interessanteres Plakat ins Auge: Java Masterclass bei IBM. Sieht interessant aus. Nach kurzer Recherche war der Fall klar: Der Client Innovation Center Magdeburg ist ein IBM Unternehmen und sucht IT-Affine Absolventen für eine neue Masterclass im Oktober. Während der ersten Zeit im CIC erhält man verschiedene Trainings. Zu Beginn werden allgemeine Themen, die wichtig für den Berufsstart sind behandelt. Danach werden die Java Programmierskills aufgefrischt und einem werden weitere Methoden und Technologien der Softwareentwicklung und des Projektmanagements beigebracht.

Klingt Super aber… als Wirtschaftsingenieur? Da kamen kurz Zweifel über meine Eignung, jedoch nach einem kurzen, freundlichen Gespräch mit dem Recruiting Team des CIC sind die Zweifel schnell verflogen und ich habe mich beworben. Nach ein paar Online-tests und einem Vorstellungsgespräch kam die Zusage. Geschafft.

Start im CIC

Dann im Oktober ist es endlich soweit. Der erste Tag beginnt um 10 Uhr mit ca. 40 anderen neuen Mitarbeitern. Viele von ihnen sind nicht aus Magdeburg, sondern kommen nur für das Onboarding hierher, da es zentral in Magdeburg stattfindet.

Die erste Woche befasste sich mit dem Onboarding. Laptops wurden verteilt und eingerichtet in Form von Klassenraumunterricht. Besonders fiel einem sofort das freundliche Betriebsklima unter den Mitarbeitern auf. Der Umgang zwischen den Mitarbeitern ist sehr freundlich, angenehm und jeder ist hilfsbereit, egal, ob der Mitarbeiter neu eingestellt ist oder schon länger arbeitet.

Die zweite Woche beinhaltete grundlegende Schulungen, die Themen wie Sicherheit, Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern und professionelle Arbeitsweise in Projekten beinhalteten. Alle dieser Schulungen waren auf Englisch und in Form von Klassenraumunterricht, Gruppenarbeit oder Online Learning abgehalten.

Die Java Masterclass

Die ersten zwei Wochen der Masterclass beinhalteten Java Programmierung in Klassenraumunterricht. Zehn Tage lang wurde uns unter JavaEE neben den grundlegenden Programmierskills auch die Anwendung verschiedener Tools wie JUnit, Servlets, Sockets und J2DB aufgezeigt und geübt. Auch wieder alles auf Englisch.

Zwar waren die ersten beiden Tage eher mühsam, da alles erklärt wurde, was jeder weiß, der schon mal programmiert hatte. Aber dann ging es schnell tiefer in die Thematik und wurde sehr schnell interessant.

Nach den zwei Wochen Klassenraumunterricht wurden noch verschiedene Online Learning Kurse angeboten, die ich persönlich nicht mehr gemacht habe, da ich in ein Projekt eingestiegen bin.

Fazit

Rückblickend kann man schlussfolgern, dass man auch als nicht Informatikabsolvent, wie in meinen Fall ein (zugegeben sehr an IT Interessierter) Wirtschaftsingenieur den Quereinstieg in die Softwareentwicklung schaffen kann. Die Masterclass, ist eine sehr gute Chance für den Start in die Softwareentwicklung. Nun arbeite ich sehr gerne im CIC Magdeburg an einem Projekt mit insgesamt fünf weiteren Mitarbeitern. Dabei fühle ich mich in meiner Rolle sehr wohl und verstehe mich super mit allen Kollegen. Insofern würde ich jedem Absolventen, der an Softwareentwicklung interessiert ist, den Berufseinstieg über die Masterclass empfehlen.

Meine Erfahrungen aus dem Praktikum bei IBM

by Jingyi

— Chance und Challenge

Ich bin eine Masterstudentin der Informatik und stehe kurz vor meinem Abschluss. Ich habe eine geeignete Praktikumsstelle im Betrieb gesucht, um fachliche Erfahrungen zu sammeln. Im CIC habe ich diese Chance erhalten!

Arbeiten im Projekt

Nach zwei Tagen mit On-Boarding-Kursen fing mein Praktikum als Java-Entwicklerin richtig an. Am ersten Tag habe ich schon die Freundlichkeit meiner Kollegen zu schätzen gelernt. Ich arbeite in einem Team, bestehend aus 7 Leuten.
Wir arbeiten in unserem Team sehr selbständig. Trotzdem tauschen wir uns ständig aus, denn wir gehen agil vor! Mithilfe dieser Methode arbeiten wir in einer flachen Hierarchie an den Lösungen für unsere Aufgaben und an deren Umsetzung. Während dieses Prozesses werden Zwischenergebnisse laufend geprüft und die Arbeitsweise angepasst. Ich selbst kann schnell das Ergebnis meiner Arbeit sehen und anderen zeigen. Das macht mich zufrieden und zuversichtlich. Ein weiteres Merkmal agiler Arbeitsweisen ist die Transparenz: Jedes Teammitglied weiß, was der andere im Team im Moment macht und welchen Stand die laufenden Projekte haben. Durch tägliche Scrum-Meetings und die zweiwöchigen Sprint-Meetings, haben wir die Chance, uns stetig über die Arbeit und untereinander mit Ideen auszutauschen.

Das Leben im CIC

Was ich sehr schön finde, ist, dass das Arbeitsklima im CIC total entspannt und freundlich ist. Die Arbeitszeit kann man sich relativ flexibel nach Vereinbarung einteilen. Obwohl es keine Kantine gibt, hat man viel Auswahl an Mittagsangeboten in der Nähe.
Als CIC-Mitarbeiter hat man auch die Möglichkeit, ständig kostenfrei an betriebsintern angebotenen Fortbildungskursen, wie z.B. die Java-Master-Class, teilzunehmen.

Ich habe viel in meinem Praktikum gelernt. Die wichtigste Fähigkeit ist, sich neues Wissen selber anzueignen. Weil es sehr häufig passiert, dass neue Aufgaben in einen ganz neuen Bereich fallen, mit dem du vorher noch nicht in Kontakt gekommen bist. Natürlich wird dieser Prozess durch die Hilfe von Anderen enorm erleichtert.
Des Weiteren ist es hilfreich, dass man immer, wenn man Fragen hat, mit seinem Betreuer sprechen kann. Und Sie reagieren schnell. Vielen Dank dafür!

Mein Fazit

Zusammenfassend betrachtet ist das Praktikum im CIC Chance und Challenge zugleich. Während meines Praktikums konnte ich gut meine Teamfähigkeit verbessern. Ich habe gelernt, sorgfältig die Ansichten meiner Kollegen anzuhören und ohne Angst meine Kommentare oder Vorschläge zu sagen. In der Tat waren meine Kollegen mir während des gesamten Praktikums eine sehr große Hilfe. Ich bin sehr glücklich, mein Praktikum im CIC gemacht zu haben. 🙂

Masterclass 2016 ,Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Es ist September und Zeit für eine neue Masterclass-Ankündigung. Im Mai berichtete uns Elli schon von ihren Erfahrungen als Masterclass-Absolventin, nun könnt ihr eure eigenen machen.

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Wir suchen zum 1. Oktober 2016 Hochschulabsolventen (m/w) für unsere Masterclass 2016, Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Dies ist Deine Chance, die Qualifikationen und Erfahrung zu erwerben, die Kunden intensiv suchen. Vom ersten Tag an erhälst Du hochwertiges Training und die Chance, sich weiter zu entwickeln. Dabei wirst Du von erfahrenen Fachkräften unterstützt, die Dich als Mentor bzw. Mentorin beraten und betreuen. Vor allem arbeitest Du in echten Projekten für echte Kunden. Was Du gelernt hast, setzt Du unmittelbar in innovativen Anwendungslösungen für Unternehmen um und sammelst dabei wertvolle persönliche Berufserfahrung. Ganz gleich, ob Du einen Hochschulabschluss in Informatik oder in einem IT-nahen Fach hast. Was Du brauchst, ist Technikbegeisterung sowie die Motivation und den Wunsch, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten.

Damit Dein Berufseinstieg in unseren Projekten reibungslos verläuft, erhälst du von uns in den ersten zwei Monaten Deiner Beschäftigung ein intensives Training mit folgenden Ausbildungsinhalten:

  • Websphere Application Server
  • JEE unter Verwendung von RAD 8.0
  • DB2 Konzeption und Implementierung
  • Erstellen von Komponenten, Workflows, Templates, Content Change Management und Publishing
  • Web Experience Factory
  • modellgetriebene Ansätze auf Basis kundenspezifischer Tools
  • agile Projektorganisation: Jira / Confluence / Git
  • Einführung in eCommerce und Supply Chain Konzepte

Im Anschluss an die Ausbildung setzt Du Dein Wissen praktisch in einem unserer Projekte im IBM Client Innovation Center in Magdeburg fort.

Wir erwarten von Dir:

  • Master/Bachelor-Abschluss in Informatik oder einem IT-nahen Bereich
  • erste praktische Erfahrungen mit Java (z.B. durch Praktikum)
  • Problemlösungskompetenz, Analysefähigkeiten und proaktive Arbeitseinstellung
  • hohes Interesse am Einsatz technologischer Innovationen und ihrer effektiven Umsetzung im IT-Umfeld unserer Kunden

Dein nächster Schritt? Wenn Du Dich bewerben möchtest, sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen mit dem Stichwort „Masterclass“ bitte direkt per E-Mail an unser Recruiting-Team CICRECDE@de.ibm.com. Wir setzen uns dann umgehend mit Dir in Verbindung.

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Und wer eure Mails beantwortet und wie der Alltag eines Recruiters aussieht, erfahrt ihr in einem der nächste Beiträge.

How to become an IBMer: Der Berufsstart mit der Masterclass

By Elisabeth

Wie ihr meinem ersten Beitrag bereits entnehmen konntet, bin ich letztes Jahr durch die Masterclass ins Unternehmen gekommen. Dieses Jahr wird wieder eine „Softwareentwicklung Java Enterprise Applications“Masterclass stattfinden. Deshalb würde ich euch gern an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Viel Spaß. 😉

Letztes Jahr im Oktober war es im Center mal wieder so weit, eine Gruppe Neueinsteiger wurde willkommen geheißen. Viele von uns kamen frisch von der Uni und hatten noch keine Berufserfahrung gesammelt. Deshalb wartete auf uns etwas ganz Besonderes: die Masterclass, die uns den Start als IBMer erleichtern sollte.

Das inzwischen bewährte Konzept der Masterclass richtet sich an Absolventen wie uns. Ziel ist es, vor dem Start in die Projektarbeit die nötigen Softskills sowie einige technische Facetten des IT-Entwicklerjobs zu vermitteln.

In letztem Jahr stand die Masterclass unter dem Thema „Softwareentwicklung Java Enterprise Applications“. Nach einigen Startschwierigkeiten (wie Laptops auf Weltreise oder fehlenden Credentials) hieß das für etwa zwanzig Neu-IBMer verschiedenster IT-naher Studienrichtungen learning learning learning! Fünf Wochen lang hatten wir die Möglichkeit, Schulungen zu IT-Themen wie „relationale Datenbanken/DB2“, „Java SE 6 Programming Fundamentals“ und „Java Server Faces“ vor allem in Form von Klassenraumunterricht zu absolvieren, der Englischauffrischungskurs mit dem rumänischen Trainer war inklusive.

Zusätzlich konnten grundlegende Softskill- und Prozessschulungen im Klassenraum oder als eLearning  besucht werden, um das blaue Gefühl und Selbstverständnis der New Hires zu stärken.

Die Masterclass bot uns mit ihrem ausgewogenen Mix aus Theorie und Praxis sowie Fachthemen und Sozialkompetenzen die Möglichkeit, erste Eindrücke in unserem Leben als IBMer zu sammeln und gleichzeitig unseren CV mit einigen Kernkompetenzen zu füllen. Außerdem erlaubten uns diverse Pausenkaffees und Teamarbeiten einander kennen zu lernen und schweißten uns als „Masterclass Oktober 2015“ zusammen. Dieser Start als Team machte uns den Berufseinstieg besonders angenehm. So gilt den Kollegen der Masterclass bei Treffen auf dem Flur immer ein besonders freundliches Lächeln.