Job des Monats: Business Analyst

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

SiljaHallo Silja, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen? 
Ich bin Silja und gehöre zum CIC in München. Ich habe einen Master in Technologie- und Managementorientierter BWL und habe vorher als Prozess- und Projektmanagerin bei einem 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Ich bin jetzt seit 4 Monaten im Center. Meine Bewerbung schickte ich mit der Aussicht, langfristig auf vielseitigen Kundenprojekten zu arbeiten, ohne jede Woche reisen zu müssen. Auch gefiel mir das Konzept des Centers als starke Gemeinschaft im doch etwas unübersichtlichen Großkonzern.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Als Business Analyst (für diese Rolle hatte ich mich auch gezielt beworben)

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Ich arbeite als Business Analyst im Anforderungsmanagementteam eines großen Softwareprojekts.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Als Business Analyst bildet man die Brücke zwischen Kunden und Entwicklern, also „Mensch“ und „Technik“. Man muss beide Seiten verstehen, immer wieder die Perspektive wechseln und gut kommunizieren können. Weiterhin helfen grundlegende Kenntnisse der Programmierung und Modellierung (z.B. BPMN und UML).

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Ich habe während meiner Schulzeit programmieren gelernt und hatte viel Spaß daran. Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass ich dabei immer mehr wie eine Maschine denke und mir die „menschliche Willkür“ als Spannungselement fehlt. Seitdem habe ich nach Rollen gesucht, in denen beide Welten zusammenkommen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?
Zu meiner Rolle führte kein direkter Weg, im Gegenteil, davor habe ich viel ausprobiert:
Ich habe unter anderem im Controlling eines Chemiekonzerns, in der Vermögensverwaltung einer Bank, im Business Development eines Medizintechnik-Start-ups, in der Marktforschung einer Pharmaberatung und zuletzt im Project Management Office eines 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.
Diese  vielen verschiedenen Erfahrungen haben mir geholfen, herauszufinden, was mir am Meisten liegt. Das ist aus meiner Sicht für einen Business Analysten auch sehr wichtig, weil weniger Spezialwissen gefragt ist, sondern man vielmehr gute Soft Skills sowie umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen braucht.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Ich bin in meiner Rolle dafür verantwortlich, dass die Wünsche und Anforderungen des Kunden richtig umgesetzt werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Frage, wie genau diese Wünsche und Anforderungen überhaupt aussehen. Daher gehört zu meinen täglichen Aufgaben zunächst sehr viel Kommunikation, sowohl mit verschiedenen Interessensgruppen als auch intern im Team. Herausfordernd ist dabei vor allem, mit häufigen Meinungsänderungen und neuem Informationsgewinn umzugehen. Aus den gewonnen Informationen muss ich dann die richtigen Schlüsse ziehen und passende Lösungskonzepte erarbeiten um am Ende alle Interessengruppen zufriedenzustellen. Diese dokumentiere ich in entsprechender Form fachlich und technisch, so dass sie vom Kunden abgenommen und schließlich zur Umsetzung an die Entwicklung übergeben werden können.
Man muss also immer flexibel bleiben und manchmal viel Geduld mitbringen.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
In erster Line unterstützen mich Kollaborationstools, wie Slack, Mural und Coyo. Standardmäßig gehören auch Modellierungstools, das Office-Paket und die gute alte Telefonkonferenz dazu.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Das Center bietet mir für meine Rolle einen definierten Lernpfad an, auf dem ich regelmäßig entsprechende Schulungen bekomme. Daneben gibt es ein riesiges Angebot an Online-Ressourcen, das ich regelmäßig nutze.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?
Ich würde die fachliche Detailebene verlassen und in die Rolle unseres Programmmanagers schlüpfen, um das Projekt mal von oben aus Managementperspektive zu betrachten. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass mir schnell bewusst werden würde, wie angenehm es ist, sich als Business Analyst nicht um die Zeitpläne, Profitabilitätsrechnungen und Ressourcenauslastungen eines Projekts kümmern zu müssen und schnell wieder zurück wechseln wollen.

Advertisements

Masterclass 2016 ,Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Es ist September und Zeit für eine neue Masterclass-Ankündigung. Im Mai berichtete uns Elli schon von ihren Erfahrungen als Masterclass-Absolventin, nun könnt ihr eure eigenen machen.

header-masterclass

Wir suchen zum 1. Oktober 2016 Hochschulabsolventen (m/w) für unsere Masterclass 2016, Anwendungsentwickler Java Enterprise Applications’ in Magdeburg

Dies ist Deine Chance, die Qualifikationen und Erfahrung zu erwerben, die Kunden intensiv suchen. Vom ersten Tag an erhälst Du hochwertiges Training und die Chance, sich weiter zu entwickeln. Dabei wirst Du von erfahrenen Fachkräften unterstützt, die Dich als Mentor bzw. Mentorin beraten und betreuen. Vor allem arbeitest Du in echten Projekten für echte Kunden. Was Du gelernt hast, setzt Du unmittelbar in innovativen Anwendungslösungen für Unternehmen um und sammelst dabei wertvolle persönliche Berufserfahrung. Ganz gleich, ob Du einen Hochschulabschluss in Informatik oder in einem IT-nahen Fach hast. Was Du brauchst, ist Technikbegeisterung sowie die Motivation und den Wunsch, mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten.

Damit Dein Berufseinstieg in unseren Projekten reibungslos verläuft, erhälst du von uns in den ersten zwei Monaten Deiner Beschäftigung ein intensives Training mit folgenden Ausbildungsinhalten:

  • Websphere Application Server
  • JEE unter Verwendung von RAD 8.0
  • DB2 Konzeption und Implementierung
  • Erstellen von Komponenten, Workflows, Templates, Content Change Management und Publishing
  • Web Experience Factory
  • modellgetriebene Ansätze auf Basis kundenspezifischer Tools
  • agile Projektorganisation: Jira / Confluence / Git
  • Einführung in eCommerce und Supply Chain Konzepte

Im Anschluss an die Ausbildung setzt Du Dein Wissen praktisch in einem unserer Projekte im IBM Client Innovation Center in Magdeburg fort.

Wir erwarten von Dir:

  • Master/Bachelor-Abschluss in Informatik oder einem IT-nahen Bereich
  • erste praktische Erfahrungen mit Java (z.B. durch Praktikum)
  • Problemlösungskompetenz, Analysefähigkeiten und proaktive Arbeitseinstellung
  • hohes Interesse am Einsatz technologischer Innovationen und ihrer effektiven Umsetzung im IT-Umfeld unserer Kunden

Dein nächster Schritt? Wenn Du Dich bewerben möchtest, sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen mit dem Stichwort „Masterclass“ bitte direkt per E-Mail an unser Recruiting-Team CICRECDE@de.ibm.com. Wir setzen uns dann umgehend mit Dir in Verbindung.

footer

Und wer eure Mails beantwortet und wie der Alltag eines Recruiters aussieht, erfahrt ihr in einem der nächste Beiträge.

ISC Focus Group Mobile

IBMer zu sein bedeutet immer weiter zu lernen.
fgm
Die ISC Focus Group Mobile ist eine Form der Gruppendiskussion, die bei uns im Center für den Aufbau, die Vertiefung und Verbreitung von Spezial-wissen eingesetzt wird; so auch in der Entwicklung für mobile Endgeräte. In der Gruppe besprechen wir die neuesten Frameworks oder auch Best Practices in der Industrie. Wir wenden unterschiedliche Formen der Wissensvermittlung an, wie z.B. Vorträge, Workshops oder auch Schulungen, die wir für alle intressierten ISC-Mitarbeiter anbieten.
Was wir in der Gruppe machen und worüber wir sprechen, legen die Group-Mitglieder fest: „Den Fahrplan für die nächsten Monate definierten wir selbst. Sobald Interesse für das Thema besteht, wird ein Treffen organisiert.“

Unser besonderes Interesse gilt in diesem Quartal der Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten der Region (so auch der Otto-von-Guericke Universität). Wir erarbeiten gerade Ideen für Praktika und Studienabschlussarbeiten (Bachelor und Master). Außerdem haben wir schon vorbereitete Vorträge über verschiedene mobile Themen vorbereitet, so auch zum Thema Security – ein wichtiges Thema.

Mykyta hat sich bereiterklärt, die Fäden für die Organisation unserer Mobile Focus Group in die Hand zu nehmen. „Meiner Meinung nach ist sie eine tolle Möglichkeit, sich über die tägliche Arbeit in Projekten mit anderen gleichgesinnten Kollegen zu treffen und sich fachlich auszutauschen!“

Meilenstein – Masterarbeit

Sarah wird bald frisch gebackene „Master of Science“ sein. Das Center hat sie bei ihrer Masterarbeit unterstützt und ist nun stolz auf ihre Fertigstellung. Sarah hat uns einige Fragen beantwortet bezüglich ihrer Arbeit.

Wer bist Du? und Was und wo studierst Du?

Ich bin Sarah und habe in den letzten 5 Monaten meine Masterarbeit im ISC geschrieben. Mit der Abgabe ist nun mein Studium im Fach Betriebswirtschaftslehre/Business Economics an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beendet und so bin ich bald Master of Science.

Warum hast Du Dich für Dein Thema bzgl. der Masterarbeit entschieden?

Nachdem meine Professorin Frau Prof. Birgitta Wolff den Kontakt zu euch hergestellt hatte, entwickelte sich daraus eine Projektarbeit mit den beiden Bachelorstudenten Martin und Sarah. Sie haben in ihren Abschlussarbeiten Bestandsanalysen durchgeführt und ich fand die Aufgabe spannend daraus in meiner Arbeit Schlüsse zu ziehen.

Sarah

Wie war Deine Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem IBM Services Center?

Die Zusammenarbeit empfand ich als sehr vertrauensvoll und „auf Augenhöhe“. Natürlich ist man vor dem ersten Treffen im Hause eines so bekannten Namens wie IBM erst einmal aufgeregt. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass es dafür keinen Grund gab. Frau Anders war immer erreichbar und hat auf jede Frage so schnell wie möglich Antworten geliefert. Dafür möchte ich mich nochmals bedanken. 🙂

Dein persönlicher Tipp an Studenten, die ihre Masterarbeit noch schreiben dürfen?

Es war eine wertvolle Erfahrung so praxisorientiert und dennoch wissenschaftlich an eine Problemstellung heranzugehen. Mein Tipp ist also: Sucht euch ein Unternehmen, für das ihr ein Thema bearbeiten könnt. Das Gefühl, dass die Masterarbeit nicht nur im Prüfungsamt archiviert wird, sondern Vorschläge daraus von einer Firma umgesetzt werden könnten, ist wirklich toll!