Lego ist nur was für Kinder? Von wegen − spielerisch Entwickeln lernen, hieß es beim Girls Day 2018

Auch in diesem Jahr haben wir wieder am Girls Day (26. April 2018) teilgenommen und möchten euch einen kleinen Einblick in den spannenden Tag mit den Mädels geben. Unsere Autorin ist heute Sabrina, Recruiterin für unsere Projektstandorte.

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Doch was ist der Girls Day überhaupt? Der Aktionstag dient der Berufsorientierung und soll es Mädchen sowie Jungen der Klassenstufen 5 bis 10 ermöglichen in geschlechtsuntypische Berufe reinzuschnuppern.
Als IT-Unternehmen haben wir uns daher sehr gefreut 10 Schülerinnen bei uns willkommen zu heißen.

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Der Tag begann mit einer kurzen Begrüßungsrunde und der Vorstellung unseres Centers.
Weiter ging es mit dem Hauptteil des Vormittags, bei dem die Mädels die Möglichkeit hatten unsere Kolleginnen und deren Arbeit näher kennenzulernen. Dazu standen 5 Interviews an, bei denen die Girls „rasende Reporter“ spielen konnten. Im Vorfeld entwickelten die Teilnehmerinnen selbständig einen Interviewbogen mit entsprechenden Leitfragen. Insbesondere die Erkenntnis, dass man Mathe nicht lieben muss, um ITler(in) zu werden, hat bei den Teilnehmerinnen für Erstaunen und zum Teil auch für Freude gesorgt.

Außerdem bekamen wir am Vormittag Besuch vom Bildungsminister Sachsen-Anhalts, Herrn Marco Tullner, der den Mädels gespannt bei der Präsentation der Interviewergebnisse zuhörte und zusätzlich motivierende Worte mit auf den Weg gab.

Am Nachmittag widmeten wir uns gemeinsam dem Zukunftsthema Robotics. Einer unserer Kollegen gab einen interessanten Einblick, in welchen Anwendungsgebieten Roboter eingestetzt werden und wie die IBM diese nutzt.

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Nun ging es an’s Praktische – die Teilnehmerinnen erhielten in 2er-Gruppen jeweils einen Lego-Roboter, den sie programmieren sollten. Dabei reichten die Programmieraufgaben von relativ einfachen Befehlen wie „Lasst den Roboter geradeaus fahren.“ bis hin zu „Der Roboter soll entlang der schwarzen Linie fahren, das Hindernis erkennen und vorher stehen bleiben.“
Schon nach kurzer Zeit fuhren die ersten Lego-Roboter und die Freude war auf allen Seiten groß.  Auch die anspruchsvolleren Aufgaben konnten die Teilnehmerinnen mit Kreatvität und logischem Denken gut bewältigen und haben sich durch kleine Rückschläge nicht entmutigen lassen. Ganz wie in der „realen“ IT-Welt.

Insgesamt war es ein wundervoller Tag, der zeigt, dass IT etwas für jeden sein kann. 🙂

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Aufgepasst, hier kommen die IT-Girls von morgen

Am Throwback Thursday möchten wir heute die Chance nutzen, von unseren Girls Day Mädels 2017 zu erzählen. Vielleicht bringt es ja die eine oder andere von euch auf den Geschmack und wir sehen uns am 26.April 2018. Wir freuen uns auf euch!

Im Rahmen der Initiative „Girls Day“ gab unser Center vier Schülerinnen der Klassenstufe 9 die Gelegenheit, die Welt der IT für sich zu entdecken. Der Aktionstag zielt primär darauf ab, Mädchen stärker für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern und den Prozess der Berufsorientierung positiv zu begleiten.

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Mit einer Vorstellung unseres Centers, in welcher u.a. das MINTLOOK-Programm und die Option des Schülerpraktikums näher thematisiert wurden, ist der Aktionstag eröffnet worden. Sehr anschaulich berichtete unser Werkstudent Robby in motivierender Art und Weise über seinen Werdegang und seine Tätigkeit im Projekt.

5Im Anschluss durften die Schülerinnen ihr journalistisches Potential unter Beweis stellen, denn Interviewtermine mit sechs unserer Mitarbeiterinnen waren geplant. In Eigenarbeit entwickelten die Teilnehmerinnen Leitfragen – ganz im journalistischen Stil auch mit der ein oder anderen unbequemen Frage, z.B.: „Welche Aufgabe(n) erledigst du ungerne?“. Dass Programmieren Detektivarbeit ist, Bugs in der Softwareentwicklung ziemlich nervig sein können und Mathe nicht nur Feind, sondern auch Freund sein kann, erfuhren die Mädchen in diesem Gespräch mit unseren Mitarbeiterinnen.

Wie im echten Arbeitsleben starteten die Mädchen am Nachmittag mit der Entwicklung eines Papierprototypen für eine multifunktionale App. Dabei diente eine Problemstellung aus dem Schulalltag als Grundlage. Die App sollte neben dem Vetretungsplan u.a. auch einen Kalender mit der Funktion besitzen, Tests, Schulevents, Feiertage etc. einzutragen.

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In Zweierteams ging es dann an die Ausgestaltung der App. Dabei ließen die Teams ihrer Kreativität freien Lauf und erarbeiteten ein konzeptionell cleveres Produkt. Dieses stellten sie abschließend einem potentiellen Kunden vor. Auf Fragen zum Design oder der Bedienung reagierten sie ganz professionell – durchdacht, jedoch mit einer gewissen Spontanität, und stets kundenbezogen. Zusammengefasst: Ein Pitch wie die Profis.