The Center Trainers – Part 1: Alexander

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. Im Auftakt unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Alex und seine Datenbanken-Schulung.

Center Trainer AlexWarum wolltest du Trainer im CIC werden?
Meine Motivation dazu besteht einerseits darin, dass ich mich für mein Thema begeistere und Spaß daran habe, allgemein Wissen zu vermitteln. Der Grund dafür ist sicherlich, dass ich an der Universität schon als Dozent gearbeitet habe. Zum anderen ist es aber auch eine gute Gelegenheit meine Sichtbarkeit im Center zu steigern.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
Ich bin seit der Masterclass April 2017 Trainer und gebe den Grundlagenkurs „Datenbanken“.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Ich habe ein eigenes Folienset erstellt und im Rahmen dessen auch meine eigenen Kenntnisse aufgefrischt. Wie fast alle „Masterclass-Trainer“ habe ich auch den „Lerner-centered Trainer“ Kurs abgeschlossen. Hier hat mir besonders der zweite Schwerpunkt aus diesem Kurs geholfen: Wie man die Übungen für die Teilnehmer richtig gestaltet. Wichtig fand ich dabei immer zu schauen, an welcher Stelle und wie man die Teilnehmer „abholt“.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Fachwissen spielt natürlich eine zentrale Rolle. Wenn die Teilnehmer nicht das Gefühl haben, dass der Referent ihnen tatsächlich etwas Neues vermitteln kann, wird man auch Schwierigkeiten haben, wirklich ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Außerdem ist ein gewisses rhetorisches Talent wichtig. Als dritten Punkt sehe ich ganz klar, dass man sich in die Rolle des Lerners hinein versetzen kann und immer mit etwas Empathie dabei ist. So kann man seine Inhalte dynamisch skalieren und überfordert niemanden.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Da ich den Kurs das erste Mal gehalten habe, war eine große Unschärfe immer der Zeitplan.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Eine Herausforderung ist sich darauf einzustellen, dass es unterschiedlich schnelle Lerner gibt, und dass auch das Level an Vorkenntnissen im Kurs variiert.

In meiner Zeit an der Uni hatte ich auch manchmal das Problem, dass die Teilnehmer nicht immer bei der Sache waren. Hier richtig auf Einzelne einzugehen, ohne diese vor den Kopf zu stoßen und eventuell ganz abzuhängen, empfand ich als Herausforderung.

Was war die witzigste Anekdote?
Mir fällt gerade leider keine ein. Aber ich kann sagen, dass mir der Kurs im Ganzen sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung für das Thema auch gut transportieren.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Besonders gefällt mir, hier im Center an meine Lehrtätigkeit in der Uni anknüpfen zu können. Wissen vermitteln ist etwas, was mir sehr viel Spaß macht.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Mein Datenbankthema begleitet mich auch in den Projekten. Daher bleibe ich fachlich eh immer dabei. Zeitmanagement spielt natürlich eine große Rolle, gerade kurz vor dem stattfindenden Kurs.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Ich würde gerne weiter das Thema Datenbanken in der Masterclass halten. Ansonsten könnte ich mir auch mal vorstellen einen weiterführenden Kurs zu dem Thema für interessierte Mitarbeiter zu geben.

Job des Monats: Datenbankenspezialist

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

 By Wolfgang.

Hallo Wolfgang, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Wolfgang Kerstholt

Wolfgang

Ich bin gelernter Ingenieur der Nachrichtentechnik, bin aber schon während des Studiums in die IT gerutscht und entwickle seitdem Software. Beruflich habe ich dann in der Automatisierungsbranche begonnen und bin nach einigen Jahren in die Telekommunikation gewechselt.

Seit dieser Zeit beschäftige ich mich mit Datenbanken und allem, was um Datenbanken herum angesiedelt ist (wie z.B. ETL, BI).

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Ich bin seit Februar 2016 im CIC in Köln / Bonn. Meine Hauptmotivation hierfür war die Möglichkeit, an interessanten Projekten im Raum Köln / Bonn mitarbeiten zu können.
Dabei ergibt sich für mich die Möglichkeit, nach den vielen Jahren in der Telekommunikation auch einmal mit anderen Branchen in Berührung zu kommen.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Ich habe als Datenbankentwickler an einem Projekt für einen Mobilfunkanbieter mitgearbeitet. Das Ziel war, das CRM des Kunden weiter zu entwickeln, Fehler zu beheben und dafür zu sorgen, dass das System „rund läuft“.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Zurzeit arbeite ich als Datenbankentwickler an einem Projekt für eine Bank, was für mich nach den vielen Jahren in der Telekommunikation Neuland ist. Hier geht es darum, ein bereits bestehendes System an Änderungen der Börsensysteme anzupassen.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um die Rolle eines Datenbankentwicklers ausführen zu können?
Auch hier ist von technischer Seite aus vor allem Datenbank-Knowhow gefragt. Fachlich muss ich mich allerdings in die für mich neue Materie einarbeiten, die sich doch erheblich von dem unterscheidet, was ich bisher gemacht habe.

Hattest du schon immer vor als Datenbankentwickler zu arbeiten?
Grundsätzlich arbeite ich gerne mit Datenbanken und finde es nach wie vor faszinierend, was mit Datenbanken (ein gutes Design vorausgesetzt) machbar ist. Datenbanken sind branchenunabhängig und werden in fast jedem größeren Projekt benötigt. Sie bilden meist die Grundlage der Systeme und dienen diesen als Datenspeicher und -lieferant.

Wie sah dein Weg in dieser Rolle aus?
Vor allem die Erfahrung aus vielen Projekten hat mir geholfen, dass ich in meiner aktuellen Rolle arbeiten kann. Darüber hinaus habe ich stets Wert auf Weiterbildung gelegt und habe nach Möglichkeit Schulungen besucht, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Welche Technologien unterstützen dich derzeit bei deiner täglichen Arbeit und mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
Aktuell arbeite ich mit einer Oracle Datenbank in SQL und PL/SQL. Die Daten werden dem System über Schnittstellen übergeben und werden über andere Schnittstellen weitergeleitet. In den vergangenen Jahren habe ich im Bereich Data Warehouse gearbeitet und war dabei auch in die Beladung der Datenbank (ETL, z.B. via Informatica PowerCenter) als auch in die Auswertung der Daten (BI, z.B. via Business Objects) involviert.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Bis jetzt war ich vom ersten Tag an „leider“ in Projekte eingebunden und hatte daher noch keine Zeit, mal wieder eine Schulung oder ein Seminar zu besuchen. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, würde ich mich gerne intensiv mit Java beschäftigen, Java hat in den vergangenen Jahren eine enorme Verbreitung erfahren und  ist (neben SQL und PL/SQL) die dritte Programmiersprache eines Oracle DB-Servers und damit auch in meinem jetzigen Betätigungsfeld sehr nützlich.

Dennoch im Rahmen meiner bisherigen Projekte konnte ich natürlich mein Wissen in Oracle-Datenbanken erweitern. Ich habe mich auch in den Softwareentwicklungsprozess eingearbeitet und gelernt, das Trouble-Ticket-System sowie das Versionskontrollsystem zu nutzen. Außerdem konnte ich mich mit der Definition von Anforderungen in SOWs vertraut machen.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso? 
Eine solche Rolle wäre auf jeden Fall außerhalb der IT angesiedelt und hätte auch eine handwerkliche Komponente. So würde ich zum Beispiel gerne mal einem Restaurator über die Schulter sehen – aber das klappt wahrscheinlich frühestens im nächsten Leben :-).