Wer bist du und was machst du hier Teil 2

Nachdem ihr in letzter Zeit Einblicke in den Arbeitsalltag einiger Kollegen in ihren verschiedenen Jobrollen gewinnen konntet, haben wir uns heute kurzerhand Ulrike aus dem Center-Management für ein Interview auf unseren Blog geholt. Doch lest selber.

 

Hallo Ulrike, du warst als eine der Ersten im Center, bist Ansprechpartner für alle vertraglichen Fragen und eines der ersten Gesichter, welches man als Neueinsteiger hier sieht. Erzähl unseren Lesern doch mal, wie dein Arbeitsalltag in deiner Rolle im HR aussieht.

Ich werde jeden Tag mit vielen Fragen von unseren Mitarbeitern und Managern überhäuft und muss teilweise weitreichende Entscheidungen treffen. Ich vertrete einerseits das Unternehmen, bin aber genauso für jeden Mitarbeiter/Mitarbeiterin da. Bei allem was ich tue, was wir im Center tun, muss ich immer die gesetzlichen Regelungen „im Auge“ haben. Ich führe viele Telefonate und Abstimmungen mit meinen Kolleginnen und Kollegen bzw. mit Behörden und Ämtern.ulrike2

Was für eine Rolle nimmst du im CIC ein?

Ich bin HR Leader. Das heißt, ab Unterschrift eines Arbeitsvertrages bin ich für die Person HR- seitig zuständig.

Und mit welchen Aufgaben ist diese Rolle verbunden?

Als HR Leader bin ich für alle Aufgaben rund um das Personal innerhalb des Centers verantwortlich. Ich stehe unseren Mitarbeitern und Führungskräften als Ansprechpartner zur Verfügung. Als HR Leader muß man zwischenmenschliche Kompetenzen aufweisen und ein offenes Ohr für die Probleme der Mitarbeiter/innen haben. Ich muß gesetzliche Regeln im Center umsetzen und für deren Einhaltung sorgen. Da der Mensch als Mitarbeiter im Mittelpunkt eines Unternehmens steht, sind die Aufgaben sehr vielseitig und nicht immer nur angenehm, da z.B. sowohl Einstellungen als auch Kündigungen dazugehören. Zum Glück kommt Letzteres bei uns selten vor.

Mit welchen Menschen kommst du dabei in Kontakt?

Mit allen Mitarbeitern und Führungskräften unseres Centers, mit vielen HR Kollegen der Mainline und mit meinen europäischen HR Kollegen/innen. Ich habe auch mit Mitarbeitern von Ämtern, Behörden, Vereinen, Universitäten und Hochschulen oder Weiterbildungseinrichtungen zu tun.

Reist du viel?

Außer von zu Hause nach Magdeburg und wieder zurück, hält sich das Reisen in Grenzen. Das habe ich schon anders erlebt. Allerdings ist es erst mein zweites Unternehmen, bei dem ich 3 Tage die Woche nicht zu Hause bin.

Was ist das Erste was du früh morgens an einem ganz normalen Arbeitstag tust?

Wenn ich im Center bin – Laptop anmachen und eine Tasse Kaffee holen (so der schon fertig ist)

Wie lange bist du schon im CIC/bei der IBM?

Ich habe am 30.04.1992 bei einer IBM Tochtergesellschaft angefangen (als ich mich damals bewarb, wusste ich nicht, dass das Unternehmen zur IBM gehört) und seit dem einige IBM Gesellschaften als HR Leader betreut.

Wie kamst du zum CIC und warum hast du dich für das Center entschieden?

Ich bin Ende Januar 2013 gefragt worden, ob ich nicht Lust hätte, eine neue IBM Tochtergesellschaft in Magdeburg mitaufzubauen. Da man so ein Angebot nicht jeden Tag bekommt, konnte ich nicht „Nein“ sagen. Es war für mich eine neue Herausforderung.

Kurz darauf kam es zum ersten Treffen mit Frank Schwarz.

Was war die bisher größte Herausforderung für dich?

Als ich 1992 bei der IBM Tochtergesellschaft anfing, hatten wir 135 Mitarbeiter und waren nur in den 6 neuen Bundesländern vertreten. Ich bekam den Auftrag in den alten Bundesländern Lokationen zu eröffnen. Das bedeutete, dass ich kreuz und quer durch Deutschland reiste, gemeinsam mit dem Geschäftsführer Lokationen anmietete und Mitarbeiter einstellte. 1994 erfolgte ein Workloadtransfer von der IBM zu unserem Unternehmen. Innerhalb von 2,5 Monaten führte ich über 400 Interviews. Von einem Tag zum anderen verdoppelte sich die Anzahl der Mitarbeiter. 1999 hatten wir dann über 60 Lokationen mit insgesamt ca. 1700 Mitarbeiter.

Was ist dein Ausgleich zu deiner Arbeit? Was tust du „nach Feierabend“?

Wenn ich in Magdeburg bin, besteht der Feierabend meist in Essen gehen und ins Bett fallen. Dafür stehe ich dann morgens zeitig auf und gehe eine halbe Stunde schwimmen.

Ich lese sehr gern; komme aber kaum noch dazu. Zu Hause haben wir ein Reihenhaus mit Garten. Das ist im Sommer mein Ausgleich. Wenn es Wetter und Zeit erlauben, machen mein Mann und ich gern Radtouren.

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Vielen Dank für das Interview! Gibt es noch etwas was du unseren Lesern noch sagen möchtest?

Erwartet nie, dass etwas von allein geschieht und sage niemals nie.

 

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Schwatz ab 4

Social Networking ist ein großes Thema bei der IBM und natürlich auch bei uns im Center. So kamen wir gestern endlich mal wieder in großer Runde zusammen. Im offiziellen Teil hielt Frank (Frank Schwarz – unser Geschäftsführer) eine kleine Rede über die aktuellen Entwicklungen im Center. Darüberhinaus stellte er auch unseren neuesten ISC Zuwachs vor – Frank Reiber, der seit dieser Woche managementseitig unser Center vor allem im Hinblick auf Projekte unterstützt. Natürlich stellte sich Frank R. auch persönlich vor.

Nach dem offiziellen Teil wurde vor allem die Zeit dafür genutzt, sich mit anderen Kollegen zu unterhalten. Gestern waren auch die Kollegen dabei, die aktuell außerhalb von Magdeburg in Projekten unterwegs sind und die wir in letzter Zeit eher selten zu Gesicht bekamen. Wir nutzen also auch die Zeit und löcherten die seltenen „Gäste“, um zu erfahren, wie es ihnen in den vergangenen Wochen ergangen ist. Andersherum berichteten wir natürlich auch vom Alltag im ISC. Auch über das neueste ISC-Mitglied wollten wir ‚Alteingesessenen‘ natürlich viel mehr erfahren, sodass sich schnell eine große Menschentraube um Frank R. bildete.

Rückblickend haben wir alle unsere Chance gut genutzt, um in entspannter Runde unser Netzwerk zu festigen und neue Kontakte zu knüpfen. Eine Fortsetzung folgt bestimmt … 😉

Newbies

Ich bin Denny und habe hier in Magdeburg Informatik studiert. Neben dem Studium habe ich am Fraunhofer Institut IFF gearbeitet, wo ich mich u.a. mit Webprogrammierung beschäftigt habe. Vor ein paar Monaten bin ich durch eine Veranstaltung an der Universität Magdeburg auf das ISC aufmerksam geworden. Daraufhin habe ich mich bei Bekannten informiert, welche schon beim ISC arbeiten. Sie haben meine letzten Bedenken zerstreut und seit November bin ich nun Teil des ISCs.

Mein erster Eindruck war dann auch sehr positiv. Vorallem die Kollegen und das tolle Arbeitsklima im ISC haben mich sehr überzeugt. Zu meinem Wohlbefinden hat sicherlich auch das Buddy-Programm beigetragen. Auf dieses bin ich durch das Onboarding aufmerksam geworden. Dort haben sich drei Buddies vorgestellt und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Die Kontaktaufnahme funktioniert sehr einfach per Chatmessenger, Email oder persönlichen Kontakt. Ich verwende meist den Weg über den Messenger, da wir über verschiedene Etagen verstreut arbeiten und der Weg so kürzer ist. Ich hinterlasse meinem Buddy einfach meine Frage und warte auf seine Antwort. Sollte ich Rückfragen haben, kann ich sie einfach wieder über den Messenger stellen. Auf die Rückantwort muss ich meist nicht lange warten.

Mein Fazit nach einem Monat Buddy-Programm: Es ist wirklich sehr hilfreich. Vor allem wenn man eine Aufgabe hat, jedoch nicht weiß, welche Programme man beim ISC benutzen darf bzw. soll oder einen Ansprechpartner benötigt. Weiterhin fühlt man sich Dank des Buddy-Programms nicht hilflos, wenn man bei einem Problem nicht weiterkommt. Mir hat das Buddy-Programm beim Einstieg in den ISC Alltag sehr geholfen und ich würde jedem Newbie empfehlen, davon auch Gebrauch zu machen.

Daniels Einblick in das Arbeiten als „Softwaretester“

Diesen Freitag werden wir für euch auf der hierbleiben-Messe dabei sein und unser Unternehmen mitsamt unseren Stellenausschreibungen vorstellen. Heute wollen wir euch daher abschließend den „Softwaretester“ näher bringen. Daniel gibt uns hierzu einige Einblicke in das Arbeiten als Softwaretester.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

Ich habe mich auf die Stelle „Software Tester“ beworben. Ich war in den letzten 5 Jahren bereits als Software Tester tätig. Aus familiäre Gründen wollte ich dann meinen Wohnort wechseln und nach Magdeburg ziehen. Ich war sehr froh zu erfahren, dass IBM in Magdeburg jemanden mit meinen Kenntnissen sucht. So konnte ich mein gesammeltes Wissen weiterhin nutzen.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Ich bin „staatlich geprüfter Assistent für Softwaretechnologie“. Das klingt interessanter als es eigentlich ist. Meine Ausbildung war im Prinzip eine IT-Ausbildung, bei der man von allem etwas beigebracht bekamt. Nach meiner Ausbildung machte ich auch eine Zertifizierung zum Tester. Namentlich ist das die „ISTQB Certified Tester – Foundation Level“ und „ISTQB Certified Tester – Advanced Level: Technical Tester“. Zweiteres spiegelt meine Affinität zum technischen Testen wieder – d.h. beispielsweise Code Analyse. Ich denke, dass diese Skills und meine Vorliebe für das Testen mich dann auch zum ISC in Magdeburg gebracht haben.

Hast du dir deinen Job anhand der Stellenbeschreibung so vorgestellt?

Im Groben ja, hauptsächlich dadurch, dass ich bereits Erfahrung in dem Job sammeln konnte. Allerdings ist das ISC-Klima wesentlich angenehmer als in anderen Unternehmen, die ich bisher kennen lernen durfte. Ich kam auch direkt in ein Projekt, in dem ich mein gesammeltes Wissen als Tester ausspielen konnte und mittlerweile auch noch das ein oder andere dazugelernt habe.

Gab es Probleme, weil du bestimmte Kenntnisse noch nicht besaßt?

Tatsächlich fehlten mir in meinem ersten Projekt Kenntnisse, die vom Kunden gefordert wurden. Diese Lücke haben dann andere Kollegen gefüllt und ich eigne mir dieses fehlende Wissen nun auch Schritt für Schritt nebenbei an. Konkret ging es hier um Shell und FSP Kenntnisse, die ich im Gegensatz zu vielen Studenten, nie kennengelernt habe – mein Fokus lag die letzten Jahre immer eher auf dem funktionalen Test von Oberflächen.

Welche Skills möchtest du zukünftig gern bei deinem Job anwenden?

Ich möchte mich unheimlich gerne mehr mit Programmierung beschäftigen. Als ich damals in der Ausbildung damit in Berührung kam, hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn ich in meinen Jahren als Tester nicht wirklich programmieren konnte, habe ich in den Projekten jede Chance genutzt, um evtl. kleine Excel-Makros zu schreiben. Speziell interessiert mich das Thema Java und ich habe vor, in naher Zukunft das e-Learning von IBM zu nutzen, um mich in dieser Richtung weiter zu entwickeln.

Welche sozialen Fähigkeiten sind von Vorteil, um deinen Job ausüben zu können?

Auf jeden Fall die Fähigkeit zu kommunizieren! Als Tester ist man oft in ständigem Kontakt mit dem Kunden, den Endanwendern, den Entwicklern und den Kollegen. Man sollte gut im Team agieren können und vor allem auch einen wachen Verstand bzw. ein waches Auge haben, um auch Fehler zu finden, die rechts und links auftreten. Außerdem sollte man sich nicht scheuen, lieber einmal mehr nachzufragen, um sicher zu sein.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte Dein idealer Kollege / Deine ideale Kollegin mitbringen?

Es sind weniger die technischen Kenntnisse, die man benötigt, sondern viel mehr Methodenkenntnisse für das Testen. Die verschiedenen Testmethodiken zu kennen ist von Vorteil, um Software effektiv und effizient testen zu können. Im Speziellen ist Vorwissen in Testtools wie HP ALM (Application Lifecycle Management) sehr nützlich. Diese kann man sich aber auch relativ schnell aneignen. Natürlich sollte man das Officepaket beherrschen und mal die ein oder andere Auswertung oder Präsentation erstellen können. Alles weitere ist sehr projektabhängig und man lernt die Software, die man testen soll oft erst im Test kennen.

Was würdest du einem Bewerber empfehlen, der sich auf eine Stelle wie deine bewirbt?

Wer gerne ein Programm auf Herz und Nieren untersucht und sowohl dem Kunden als auch dem Entwickler dabei helfen will, dass die Software am Ende so aussieht, wie sie soll – für den könnte Software Tester genau das Richtige sein. Anhand der Anforderungen die entsprechenden Testfälle entwickeln, ausführen und in Zusammenarbeit mit den Entwicklern daran arbeiten ein solides Endprodukt zu erzeugen – das ist es, was wir Tester machen.

Alexanders Erfahrung als „IT-interessierter Hochschulabsolvent“

Heute haben wir Alexander über seinen Job ausgefragt. Er bewarb sich bei uns als „IT-interessierter Hochschulabsolvent“.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

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Ich hatte mich ursprünglich auf eine Stelle als Business Analyst beworben und kam so auch zu einem Vorstellungsgespräch. Als Mathematiker reizte mich dabei die analytische Verbindung zwischen Geschäftsprozessen und Technologie bzw. Programmierung. Es stellte sich allerdings während des Interviews heraus, dass hierfür deutlich mehr Praxiserfahrung nötig gewesen wäre, als ich sie zu diesem Zeitpunkt vorweisen konnte. Trotzdem entwickelte sich ein sehr angenehmes Gespräch und ich wurde eingeladen, am nächsten Tag an einer Infoveranstaltung an der Uni Magdeburg teilzunehmen. Die dort aufgezeigten Entwicklungsmöglichkeiten haben mich dann sofort begeistert und letztlich dazu bewogen, mich direkt vor Ort noch einmal explizit als Absolvent zu bewerben. Von da an ging alles ziemlich schnell und nun bin ich schon seit vier Monaten dabei.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Ich bin Diplom-Mathematiker, aber ich denke der Weg zum ISC führte für mich eher über meine ersten Erfahrungen in der Softwareentwicklung. Ich hatte mein Studienpraktikum bei einer kleineren Magdeburger Firma absolviert, die sich der digitalen Bildverarbeitung und –analyse verschrieben hat. Nach dem Praktikum habe ich dort als studentische Hilfskraft weitergearbeitet und schließlich auch meine Diplomarbeit dort geschrieben.
Generell haben wir im ISC neben einem verständlich großen Anteil an Informatikern ja die verschiedensten Abschlüsse und Spezialisierungen. Aber wir alle teilen ein riesiges Interesse für Technologie.

Hast du dir deinen Job anhand der Stellenbeschreibung so vorgestellt?

Die Stellenbeschreibung ist sehr allgemein gehalten. Ich konnte auf der oben genannten Infoveranstaltung mit einer jetzigen Kollegin darüber sprechen und erfuhr so, dass dies durchaus beabsichtigt ist. IT-interessierte Absolventen sollen nicht von vornherein auf eine Rolle festgelegt werden, sondern vielmehr die Möglichkeit erhalten, sich nach ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln und zu spezialisieren. Und genau das trifft auch zu. Jedes Projekt ist anders, Kompetenzerweiterung ist ein Teil der täglichen Arbeit und das Arbeitsklima hat Start-up-Charakter.
Allerdings wäre es gelogen, zu sagen, dass ich mir alles genau so vorgestellt habe. Neu war für mich zum Beispiel der Ansatz der rein projektbasierten Arbeit beim Kunden, bei dem eine gewisse Trennung zwischen Arbeitgeber und eigentlicher Tätigkeit vorliegt.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte Dein idealer Kollege / Deine ideale Kollegin mitbringen?

Die ideale technische Grundlage bietet natürlich immer noch ein abgeschlossenes Informatikstudium, aber wie schon erwähnt, ist es nicht zwingend Voraussetzung. Ein gewisses Grundverständnis für (objektorientierte) Programmierung, Methoden des Software Engineering, Datenbanksysteme und Web-Technologien kann, gepaart mit einer gesunden Portion Enthusiasmus, schon der Schlüssel für einen erfolgreichen Einstieg im ISC sein. Im Idealfall bringt man dabei auf wenigstens einem der Gebiete schon spezielle praktische Erfahrungen mit.
Was die persönlichen Eigenschaften angeht, so ist eine gute Kommunikation, sowohl über moderne als auch über klassische Kanäle, unabdingbar, da die Größe der Projekte Arbeitsteilung, Abstimmung und Organisation erfordert. Weiterhin sollte er oder sie hilfsbereit sein, denn IBMer helfen einander, ein Grundsatz, den wir IBMer alle leben.

Musstest du dich während deiner bisherigen Tätigkeit im ISC weiterbilden, wenn ja, worin?

Da gab es schon einiges. Im Rahmen meines Onboardings durfte ich unter anderem ein zweitägiges Soft-Skill-Training und eine Schulung über Prozesse, Methoden und Tools der IBM besuchen. Weiterhin habe ich die Möglichkeit genutzt, über das IBM-interne Karriereportal meine Java-Kenntnisse noch weiter voranzubringen. Man kann dort auf Abruf Onlinekurse zu den verschiedensten (technischen) Themen absolvieren.
Eine sehr spezielle, dreitägige Weiterbildung erforderte schließlich mein erstes größeres Projekt. Dabei ging es um die kundenspezifische DLL-Entwicklung für ein Tool, das zur Nacherfassung einer automatischen Dokumentenanalyse im Input Management eingesetzt wird.

Welche Kenntnisse hast du bisher in deinem Job anwenden können?

Bisher kamen mir vor allem meine C++-Skills zugute. Dabei war es sehr hilfreich, dass ich nicht nur die Programmiersprache selbst beherrsche, sondern auch schon ein paar Erfahrungen in Sachen Build-Management von größeren C++-Projekten inklusive der Einbindung externer Bibliotheken habe. Aber auch meine Kenntnisse über verschiedene Entwicklungsumgebungen und Versionsverwaltungstools waren bereits sehr nützlich.

Welche Skills möchtest du zukünftig gern bei deinem Job anwenden?

In Zukunft möchte ich gern mal ein Projekt in Richtung Java EE Entwicklung machen. Diese mächtige Plattform lässt sich am besten in der Praxis im Kundenkontext kennenlernen, von der Schulbank aus ist das eher schwierig. Um bessere Chancen zu haben, plane ich auch schon, ein Java-Zertifikat zu erwerben. Das ISC bietet hierfür Gutscheine an.
Meine zweite Wunschrichtung ist das Mobile Development, insbesondere für iOS. In meiner Freizeit bilde ich mich da schon kräftig weiter und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja auch bald ein Jobeinsatz auf diesem Gebiet.

Saschas Meinung zur Stelle „Junior Softwareentwickler Java/JEE (m/w)“

Wir haben aktuell 10 Stellenausschreibungen auf unserer Website veröffentlicht. Zur „hierbleiben-Messe“ könnt ihr euch bezüglich dieser Angebote an unserem Stand informieren oder euch direkt bewerben. Im Hinblick darauf wollen wir in den nächsten Wochen in unserem Blog alle näher beschreiben. Viele Stellen haben wir schon besetzen können, aber wir wollen weiter wachsen. Wer könnte besser über seinen Job berichten als der Mitarbeiter selbst? Für den „Junior Softwareentwickler Java/JEE (m/w)“ haben wir einmal Sascha nach seiner Meinung gefragt. Er berichtet euch, wie sein Weg zum ISC und seine bisherigen Erfahrungen in seinem Job aussehen.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

Wenn ich ehrlich bin, ist mir das Center im Vorfeld gar nicht aufgefallen, erst als eine Infoveranstaltung dieses Jahr bei uns an der Uni stattfand, wurde ich hellhörig.
Mir persönlich ist es wichtig, mich weiterzuentwickeln und genau das wurde in dieser Veranstaltung vermittelt. Da ich zu diesem Zeitpunkt sowieso auf Stellensuche war, wurde meine vorsorglich mitgebrachte Bewerbung auch gleich von der IBM „einkassiert“. Im Nachhinein bin ich auch froh darüber, da ich in diesem Moment etwas unentschlossen bezüglich der Entfernung zu meinem Heimatort war.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Zum Zeitpunkt meiner Bewerbung war ich Masterstudent an der Martin-Luther-Universität Halle (Saale) im Studienfach Informatik. Mein Studium hatte ich direkt nach dem Abitur angefangen und bin somit an die IBM einzig und allein mit den Hardskills, welche im Studium vermittelt wurden, herangetreten. Neben diesen habe ich eine gute Handvoll Softskills mitgebracht, welche sich im Arbeitsalltag als unerlässlich herausgestellt haben. So sind 1-Mann-Projekte bei der IBM eher die Seltenheit und man kommt um Teamarbeit und Kommunikation nicht drumherum.

Trotz dieser Frage habe ich hier im Unternehmen nicht das Gefühl, dass die Kollegen sich untereinander anhand ihres Abschlusses oder Studienfaches einschätzen, sondern egal welcher Abschluss vorliegt, die Kollegen sind gleichwertig und haben ihre Berechtigung, Teil der IBM zu sein.

Hast du dir den Job anhand der Sellenausschreibung so vorgestellt?

Klares nein … jedoch nicht im negativen Sinne, denn die Stellenbeschreibung deckt erst mal ein riesiges Spektrum an Anforderungen ab, welche zwar von Nöten wären, wenn man an allen Projekten teilnehmen würde, jedoch in gebündelter Form selten im Projekt benötigt werden. Im Gegensatz dazu wurden meine Erwartungen in Beziehung Projektvielfalt, Unternehmensmentalität und Berufserfahrung voll und ganz erfüllt.

Haben dir deine vorherigen Kenntnisse bei der IBM geholfen?

Ich würde nicht sagen, dass alle meine Kenntnisse in meinem aktuellen Projekt gefordert sind. Ebenso musste ich mich sowohl individuell als auch über Teamschulungen auf den Arbeits-/Projektalltag vorbereiten. Dabei hilft es sehr, dass wir Teil der IBM sind und somit auf die Unmengen an Schulungs- und Informationsbestand der IBM zugreifen können.

Gab es Probleme, weil du bestimmte Kenntnisse noch nicht besaßt?

Das wertvollste Gut des Centers sind seine Mitarbeiter und somit auch deren Kenntnisse und Erfahrungen. Dieses Prinzip hat das Center begriffen und es gibt kaum eine Woche, in der nicht irgendeine Schulung in unseren Hallen stattfindet. Dementsprechend würde ich sagen, dass „Probleme“ im Zusammenhang mit Kenntniserweiterung nicht passt.
Natürlich treten Momente auf, bei denen gewisse Kenntnisse fehlen, jedoch muss man nur gewillt sein, an diesen zu arbeiten. Dazu findet man sowohl im Center, der globalen IBM als auch im Rahmen des Projektes Ansprechpartner, welche einem bei der Gewinnung dieser Kenntnisse helfen. Die Frage nach etwaiger Hilfe wird dem Einzelnen jedoch nicht abgenommen und somit sollte man zumindest Kommunikationsfähigkeit zu seinem Skill-Repertoire zählen.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte dein idealer Kollege bzw. deine ideale Kollegin mitbringen?

Ich finde er oder sie sollte solide Grundlagen in der Softwareentwicklung und Programmiersprachen besitzen und ambitioniert sein, diese zu erweitern. Weiterhin sollte eine gewisse Begeisterung an neuen Technologien wie beispielsweise Cloud und Mobile mitgebracht werden, da diese auch bei uns eine wachsende Rolle spielen. Persönlich sollte er oder sie keine Scheu vor anderen Menschen haben und gern mit diesen zusammenarbeiten.

Was würdest du einem Bewerber empfehlen, der sich auf eine Stelle wie deine bewirbt?

Lass dich nicht von dem Bekanntheitsgrad der IBM oder der Masse an Kenntnissen im Bewerberprofil abschrecken und versuche dein „Glück“ beim IBM Services Center Magdeburg.

Auch für dich wird das passende Projekt gefunden.

Wie die Zeit vergeht….

…nun bin ich bereits ein Jahr Teil des ISCs. Und ihr seid seit einem Jahr live dabei, wenn es heißt: Was hat sich im Center getan?

Wie für das Center der erste Geburtstag, war auch dieses erste Jahr etwas ganz besonderes für mich. Klar wurde mir das erst, als mich zu Beginn des Monats mein BlueBuddy mit den Worten „Alles Gute zum Jahrestag!“ begrüßte. Sofort startete das Gedankenkino bei mir und glich die ersten Eindrücke vom Center mit den aktuellen Eindrücken ab. Was soll ich sagen – obwohl sich so viel verändert hat, hat sich eigentlich nichts verändert ;).

Als ich vor einem Jahr hier gestartet bin, waren wir gerade mal ca. 20 Mitarbeiter im Center und ich war sofort von der offenen und fast schon familiären Atmosphäre begeistert. Jetzt, ein Jahr später, zählen wir schon über 100 ISCler und an dieser Atmosphäre hat sich rein gar nichts geändert. Dass das nicht selbstverständlich ist, ist mir und allen anderen ISCJasmin&Claudialern bewusst und so versuchen wir jeden Tag aufs Neue, uns gegenseitig den Arbeitsalltag angenehm zu gestalten.

Eines meiner persönlichen Highlights: Aufgrund der Größe kann man natürlich mittlerweile nicht mehr jeden neuen Mitarbeiter kennen, aber so gibt es doch meist jeden Monat eine kleine Überraschung. Man trifft alte Kommilitonen, alte Arbeitskollegen von früheren Arbeitsstellen oder auch alte Klassenkameraden unter den Neuen an. Manchmal trifft man aber auch einfach auf ganz neue Menschen, die man einfach sofort ins Herz schließt und/oder die einen persönlich bereichern. Natürlich muss man sich ein Stück weit darauf einlassen ;). Ich kann es aber wirklich nur jedem empfehlen. Schließlich verbringt man täglich sehr viel Zeit auf Arbeit und wer möchte sich dort nicht wohlfühlen?

Sicherlich, es ist nicht alles Gold was glänzt. Gerade als Absolvent wird man wahrscheinlich die teilweise „Bürokratie“ eines großen Unternehmens etwas anstrengend und als unnötig erachten. Und auch nicht jeder hat so ein konstruktives Projektteam, wie ich es habe, das Probleme gemeinsam angeht und behebt. Letztendlich muss ich aber auch aus der Erfahrung sagen: Es ist teilweise einfach eine Einstellungssache. Wie uns schon in den ersten Tagen gesagt wurde: Sei proaktiv und packe Dinge an, die deiner Meinung nach nicht gut laufen und tu etwas dafür, dass sie es tun. Klar, das ist nicht immer leicht. Aber schließlich ist das Leben kein Ponyhof und man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben ;).

Mein Fazit nach einem Jahr: Man übersteht auch die stressigsten Phasen in einem Projekt, wenn das Arbeitsklima stimmt. Sowohl im Projektteam als auch im gesamten Center.