The Center Trainers – Part 7: Hendrik

In diesem Jahr haben wir erfolgreich eine Tester-Masterclass im Center angeboten und viel gutes Feedback dazu bekommen. Ein Grund dafür ist das Engagement und Herzblut unserer Trainer im CIC. Im siebten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellen wir euch Hendrik vor, der die Masterclass maßgeblich mit aufgebaut hat.

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Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Als langjähriger Software Tester wollte ich meine Erfahrungen mit den jüngeren Testern teilen. Mir geht es darum, ein gemeinsames Verständnis zum Testen hier im Center zu etablieren, sowie das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Softwarequalität einen wichtigen Stellenwert innerhalb von Projekten und innerhalb des Centers einnimmt.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du?

Seit diesem Jahr gibt es die Test-Masterclass, was auch mein Einstieg in das Geben von Kursen bedeutete.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Gemeinsam mit den Co-Tutoren habe ich überlegt, was wir von einer Masterclass und den Trainern insbesondere inhaltlich erwarten würden. Das wurde versucht entsprechend in den Kurs einzubauen.

Darüber hinaus haben wir von einem unserer erfahrenen Trainer hier im Center, Marcel, wertvolle Hinweise, wie so ein Kurs gestaltet werden kann, erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Ein Trainer sollte fachliche Kompetenz ausstrahlen und sehr flexibel sein in Hinblick auf die Kursgestaltung, die Inhalte und die Zeit.

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Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Ich hatte keine Erfahrung mit Zeitmanagement. Würde die Zeitplanung im Kurs funktionieren? Was ist, wenn ein Modul viel schneller durch ist als angedacht? Was ist, wenn der Tag vorbei ist, aber eigentlich noch viele Inhalte offen sind? Am Ende hat alles gut geklappt, eigentlich besser als gedacht.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Nicht alle Trainer für die Test-Masterclass sitzen am Standort Magdeburg. So war man im Vorfeld der Schulung auf Telefonate und Mails angewiesen. Das war für die Vorbereitung des Kurses eine Herausforderung.

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Ich habe so die Möglichkeit Wissen zu teilen und neue Kollegen fit für ihren Job zu machen. Dadurch wird ein echter Mehrwert für das CIC und für die Teilnehmer geschaffen.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Es ist manchmal in der Tat nicht einfach den Spagat zwischen Abgabefristen im Projekt und zu erreichenden Meilensteinen bei der Kursvorbereitung und der Kursdurchführung zu schaffen. Das funktioniert bei mir durch gutes und konsequentes Zeitmanagement recht zuverlässig.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?

Ich plane, die Test-Masterclass regelmäßig fortzuführen. Das will ich als Basis für Tester auf jeden Fall beibehalten. Ich könnte mir weiterhin vorstellen für erfahrene Tester Thementage mit Bezug zu aktuellen Trends in der Qualitätssicherung durchzuführen.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?

Sprecht mit Leuten, die Erfahrungen im Halten von Schulungen haben. Nehmt deren Tipps und Ratschläge an. Besucht eine entsprechende Schulung. Das hilft ungemein, damit euer Kurs bei den Teilnehmern gut ankommt.

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The Center Trainers – Part 6: Martin

In diesem Jahr haben wir das erste Mal eine Tester-Masterclass im Center angeboten und viel gutes Feedback dazu bekommen. Ein Grund dafür ist das Engagement und Herzblut unserer Trainer im CIC. Im sechsten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellen wir euch Martin vor, der den Automatisierungspart der Tester-Masterclass aufgebaut hat.IBMClientInnovationCenter-Martin

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Die Java-Masterclass, als 4-wöchiges Intensivtraining für Absolventen, ist mittlerweile im Center schon gut etabliert. Daduch entstand bei zwei Kollegen aus unserer Test-Community die Frage, warum es eigentlich keine Masterclass für Tester gibt.

Ich kenne die beiden noch von unserem vorherigen Arbeitgeber, wo ich Ansprechpartner für die Testautomatisierung war. Als die beiden mir dann von ihrer Idee eine Test-Masterclass ins Leben zu rufen erzählten und fragten, ob ich nicht etwas über die Automatisierung von Tests sagen könnte, wollte ich natürlich helfen.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du?

Ich arbeite ja erst seit Anfang 2017 hier im Center und habe jetzt im Zuge der Test-Masterclass Anfang 2018 das erste Mal mithelfen können.

Ich habe dabei einen Kurs über die Testung im agilen Umfeld geleitet und etwas zur Theorie der Testautomatisierung gesagt. Das heißt – in welchen Teststufen können welche Tests wie automatisiert werden? Welche Voraussetzungen gibt es? Was muss beachtet werden, wenn man Testautomatisierung einführen möchte? Und so weiter.

Die beiden Kurse sind thematisch natürlich eng beieinander, da besonders bei agilen Ansätzen der Softwareentwicklung die automatisierte Testung elementar ist.

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Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Glücklicherweise hatte ich privat noch ein paar Folien, die ich inhaltlich gut nutzen konnte, um die Kurse aufzubauen und hatte früher schon Kurse zu diesen Themen gegeben.

Dazu kam noch ein bisschen Recherche im Netz und die Frage, wie man die Inhalte am besten vermittelt. Dabei dachte ich, dass reiner Frontalunterricht wahrscheinlich weniger spannend für die Teilnehmer ist. Also habe ich überlegt, was man in Gruppenarbeit oder auch interaktiv machen kann. Einer unserer erfahrenen Trainer hier im Center, Marcel, hat uns auch noch ein paar nützliche Tipps gegeben.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Neben dem Fachwissen ist sicherlich eine Gewisse Lockerheit und Selbstvertrauen notwendig, sodass man auf spontane Umstände und Fragen eingehen kann.

Ansonsten hilft es, wenn man freundlich und natürlich auftritt. Trotzdem ist ein Trainer keiner, der alles weiß, sondern speziell im Rahmen der Masterclass ein Kollege, der sein Wissen auf einem speziellen Gebiet mit seinen anderen Kollegen teilen möchte.

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Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Zum einen, ob ich mit der Zeitplanung halbwegs gut liege. Wenn man ein-einhalb Tage plant, kann schnell etwas dazwischen kommen. Ich hatte Sorgen, ob ich viel zu schnell oder zu langsam sein würde.

Zum anderen, ob ich das Thema übermitteln kann ohne dass sich die Teilnehmer langweilen. Zum Beispiel, dass sie bei der Einführung nicht richtig abgeholt werden, große Teile schon kennen oder der Kurs zu langweilig aufgebaut ist. Jeder hat bestimmt schon mal einen Vortrag gehört, bei dem man am Ende zu Tode gelangweilt rausgeht und nichts mitgenommen hat.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Ich hab den Übergang von einem zum nächsten Thema nicht hinbekommen, bin dann ins Stocken geraten und war für eine gefühlte Ewigkeit vollkommen raus. An dieser Stelle wusste ich nicht, was ich weiter sagen wollte. Kurz stand ich hilflos da, dann hab ich eine der nächsten Folien gesucht und ohne große Überleitung gemeint: „So wir machen jetzt hier weiter“  – zum Glück hat keiner der Teilnehmer komisch reagiert.

Was war die witzigste Anekdote?

Ich wollte Blätter mit Begriffen an die Leinwand pinnen und immer wenn ich eins anpinnen wollte, sind zwei andere heruntergefallen, wenn ich die wieder anpinnen wollte, ist wieder mindestens ein anderes abgegangen. Nachdem ich fertig war und den nächsten Begriff gesucht hatte, ging es wieder los – dann hab ich nach Klebestreifen gesucht.

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Besonders gut gefällt mir, dass man selbst die Chance hat über den Tellerrand des täglichen Projektgeschäfts zu schauen. Außerdem erhält man durch Fragen der Teilnehmer einen anderen Blick auf Dinge, die einem selbst klar schienen, dann aber vielleicht gar nicht mehr so klar sind.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Ich hatte Glück, dass bei uns im Projekt um den Jahreswechsel gerade keine heiße Phase war. Ich kann mir vorstellen, dass es da schon mal problematischer werden kann. Allerdings kommt so ein Vortrag meist nicht spontan und innerhalb von ein bis zwei Monaten kann man sicher ein paar Stunden für Vorbereitungen einplanen. Solange man den Kollegen vom Projekt Bescheid gibt, dass man an diesem/diesen Tag(en) entsprechend eingebunden ist, stellt das meist keine Hürde dar.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder, die du bereits geplant hast?

Trainer zu sein hat mir viel Spaß und mich auch ein wenig Stolz gemacht. Von daher würde ich auch in Zukunft meine Hilfe gern anbieten. Da ich in meinem jetzigen Projekt jedoch kaum mit Testautomatisierung in Berührung komme, würde ich mich über Kollegen freuen, die aktuellere Praxiserfahrungen haben und mit mir den Kurs zusammen halten können. Dann würde ich auch versuchen noch mehr praktische Beispiele zur Theorie zu zeigen.

Ansonsten bin ich im aktuellen Projekt mehr mit der eigentlichen Entwicklung beschäftigt und könnte mir gut vorstellen, etwas über Entwurfsmuster, CleanCode in Verbindung mit C# und/oder Java beizusteuern. Ich denke alle Entwickler haben schon Code gesehen, wo sie dem Autor eine entsprechende Schulung gewünscht hätten.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der als Trainer Kurse im CIC geben möchte?

Wenn jemand gern selbst Trainer sein möchte, bringt er schon die wichtigste Voraussetzung mit: Motivation. Jetzt muss er „nur noch“ mit seiner eigenen Motivation die Teilnehmer motivieren. Dazu zählt, denke ich, wie oben schon gesagt, Lockerheit und Zusammenarbeit mit den Teilnehmern.

Weiterhin sollte man mit den Vorbereitungen rechtzeitig anfangen, sonst ist am Ende zu wenig Zeit für diese und man kann die Inhalte nicht so vermitteln, wie man es sich selbst gewünscht hätte.

The Center Trainers – Part 5: Michael

Im fünften Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellt sich heute einer unserer Trainer im Bereich Scrum vor. Michael gibt uns Einblicke in seinen Arbeitsalltag als Trainer, er berichtet über Bedenken und Herausforderungen und spricht über geplante Weiterentwicklungen.

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

IBMClientInnovationCenter-Center-Trainer-Michael2Es macht mir riesigen Spaß mein Wissen zu teilen und dieses durch Ideen, Anregungen und Feedback von anderen zu erweitern. Ich arbeite gern mit anderen Menschen in einem kreativen und innovativen Umfeld. Außerdem gehört es auch in meiner Jobrolle, als Scrum Master, zu meiner Aufgabe das Team zu unterstützen und sie dahingehend zu schulen, die Prozesse zu verstehen und diese einzuhalten. Dadurch, dass meine Frau Lehrerin, mit hohem Anspruch an den Unterricht ist, bin ich in dieser Hinsicht besonders geprägt und möchte auch meinen Teams die größtmögliche Unterstützung durch optimierte Schulungen zuteilwerden lassen. Dafür bin ich gerne bereit mich weiterzubilden.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du? 

Seit Ende 2015 trainiere und schule ich als Scrum Master die Kollegen aus meinem Projekt. 2016 habe ich dann, als Agile Coach bereits weitere Teilprojekte von Wasserfall zu Scrum transformiert und meine eigenen Teams skaliert. Die von mir ausgebildeten Scrum Master bilden mittlerweile selber weitere Scrum Master aus und unterstützen deren Teams.

Hinzu kommt, dass ich in 2017 die Train-the-Trainer Schulung „Learner Centered Training“ absolviert habe und gebe seitdem im Center und bei unseren Kunden aus dem Medien-Umfeld Schulungen zum Thema Scrum. Außerdem führe ich Schulungen mit unmittelbar angrenzender Zertifizierung für Scrum Master durch.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Ich habe von meinen eigenen agilen Coaches gelernt und mich zusätzlich mit weiteren Trainern und Lehrern unterhalten, um einen möglichst tiefen Einblick in die Materie des Lehrens erhalten zu können. Meine Fertigkeiten, sowie meine Präsentationen und Schulungsunterlagen habe ich zunächst in kleinen Gruppen oder auch in Einzelgesprächen ausprobiert. Wann immer es ging habe ich mir von den Teilnehmern oder von anderen Trainern umfangreiches Feedback geben lassen. Feedback treibt mich kontinuierlich voran. Darauf basierend überarbeite ich meine Unterlagen ständig und erweitere sie bei Bedarf.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Ich denke, dass drei Dinge hier besonders wichtig sind:

Man muss mit dem Herzen und dem Kopf bei der Sache sein. Wenn man im Moment des Trainings nicht voll bei der Sache ist, dann verliert man auch die Zuhörerschaft.

Man muss das Thema durchdrungen haben, um es adäquat vermitteln zu können.

Man muss eine Atmosphäre schaffen können, in der das Lernen Spaß macht und den Teilnehmern leicht fällt. Dafür muss man sich auf sein Auditorium einstellen können. Denn die wichtigsten Leute im Raum befinden sich nicht hinter dem Rednerpult, sondern genau auf der anderen Seite.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Natürlich möchte man den ersten Kurs besonders gut oder gar perfekt machen, auch wenn das zu diesem Zeitpunkt sicherlich gar nicht möglich ist. Man wird erst mit der Zeit und den jeweiligen Erfahrungen besser. Bei mir jedenfalls steigt die Aufregung mit der Anzahl der Zuhörer. Das gilt besonders, wenn mir diese unbekannt sind. Daher war meine größtes Bedenken, dass mir schlicht die Stimme wegbleibt. Für mich hilft dagegen, wenn man die ersten Sätze der Schulung auswendig beherrscht.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Am schwierigsten waren für mich bisher Trainings auf der Kundenseite, besonders in der frühen Phase unseres Pilotprojekts. Da war teilweise die Skepsis noch sehr hoch und die Vorbehalte recht stark. Wenn dann externe Trainer den Kunden gegebenenfalls noch gegenteilig beraten, dann kann der Stresspegel auch mal ansteigen. Hier zählen dann andere Dinge als harte Fakten oder vorgegebene Prozesse, hier muss man wissen, wie man mit Softskills dosiert ausgleicht.

Was war die witzigste Anekdote?

Besonders lustig sind immer die praktischen Übungen. Sie geben einen guten Einblick in das Teamgefüge und in einzelne Persönlichkeiten. Ich verwende gerne das Thema „Die römische Legion rückt vor“. Es würde jedoch den Rahmen sprengen, das hier ausführlich zu erklären. 😉

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Die Wissbegierde der CIC Kolleginnen und Kollegen. Es macht einfach Spaß Leute zu coachen, die einsehen können, dass sie bei bestimmten Thematiken noch am Anfang stehen und sich nicht zu schade sind, die angebotene Hilfe auch anzunehmen. Besonders im CIC ist dies auch verbunden mit einer hohen Auffassungsgabe und einem sehr zielorientierten Lernverhalten. Die vorgestellten Lerninhalte werden sofort mit realen Einsatzszenarien verknüpft und daraus Fragen für das eigene Vorwärtskommen abgeleitet.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Da ich als Scrum Master in meinen eigenen Teams zur Performance Steigerung und Prozessoptimierung immer wieder neue Impulse setzen muss, bin ich darauf angewiesen auch immer wieder neue Trainingsansätze zu verwenden. Wenn ich mir das dafür notwendige Know How auch am Rande des Projekts, beispielsweise bei Schulungen, in anderen Teilen des Centers hole, ist mein Kunde damit einverstanden. Tatsächlich profitiert er sogar davon und bringt mich auch innerhalb seiner Organisation an strategisch wichtigen Stellen zum Einsatz.

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Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?

Ich würde gern an weiterführenden Schulungen zu Train-the-Trainer teilnehmen, da ich denke, dass ich mich hier noch verbessern kann. Außerdem sind meine aktuellen Schulungsunterlagen noch zu Folien-lastig. Hier würde ich gerne noch mehr vom Frontalunterricht mittels Beamer wegkommen und mehr interaktive Gruppenarbeiten durchführen. Neben Scrum würde ich gerne angrenzende Themen aus dem agilen Umfeld anbieten und diese mit Project Manager Tätigkeiten ergänzen, da dies aus meiner Sicht eine gute Kombination ist.

Darüberhinaus finde ich neben Trainings, Coachings fast noch spannender. Denn dabei geht es darum einzelne Kapazitäten über einen Zeitraum hinweg unterstützend zu begleiten. Besonders schön finde ich es, wenn ein ehemaliger Trainee mit neuen innovativen Ideen auf mich zukommt und mich dadurch ebenfalls voranbringt. Zusammenfasssend kann ich mir derzeit aber keine 100 % Trainertätigkeit vorstellen, da ich für meine kontinuierliche Verbesserung immer auch die Anbindung an das konkrete, reale Vorgehen aus dem Tagesgeschäft benötige.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?

Such dir ein Thema, was dich wirklich interessiert und wofür es im Center einen Bedarf gibt oder perspektivisch geben könnte.

Sprich mit anderen Trainern und erprobe dich zunächst in einem kleinen geschützten Umfeld.

Wenn du dich sicher fühlst, geh auf dein Management zu und prüfe konkrete Möglichkeiten für einen Einsatz. Gegebenenfalls wirst du deine Lerninhalte noch konkretisieren und an den Bedarf anpassen müssen.

Lass dich von Rückschlägen nicht unterkriegen, sondern nutze diese, um daran zu wachsen.

Stand 2018 gibt es definitiv einen großen Bedarf an Trainern in den verschiedensten Thematiken, also trau dich ruhig!

The Center Trainers – Part 4: Markus und Sven

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. In einem weiteren Teil unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Markus, Sven und ihr Schulungsthema „Bluemix und IoT“ .

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Sven (links) und Markus (rechts) beim IoT Workshop

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?
Sven Wieczorek (SW): Ich würde sagen, ich bin da mehr oder weniger reingewachsen. Da ich bereits in den Themen Bluemix und IoT drin steckte und einige Probleme, die man als Einsteiger leicht vermeiden kann, identifiziert habe, war eine erste Idee einen Guide für diese Themen zu erarbeiten. Dazu kam dann, dass im Zuge der Masterclass auch ein Kurs speziell für Bluemix angedacht war und man Trainer dafür benötigte. Da hat einfach alles gepasst. Darüber hinaus hatte ich durch diverse Vorträge und den IoT-Workshop zusammen mit Markus ein wenig Blut geleckt.
Markus Jüttner (MJ): Weil ich Spaß am Thema Bluemix & IoT habe und das gerne an andere weitergeben will. Zudem ist es eine schöne Abwechslung zum Projektalltag.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
SW: Seit diesem Jahr ‚offiziell‘. Markus und ich hatten im Vorfeld schon zwei Workshops zum Thema ‚IoT‘ gegeben, bei denen wir schon Erfahrung sammeln konnten.  Den ersten Masterclass-Kurs zum Thema Bluemix habe ich Anfang Mai zusammen mit Markus und Martin gegeben.
MJ: Durch die Learner Centered Training Schulung bin ich offiziell seit Anfang des Jahres Trainer und habe daraufhin den Bluemix & IoT Teil der Masterclass mit gehalten. Zudem habe ich mit Sven zusammen schon zwei IoT Workshops für Studenten und einige unserer Kollegen gegeben. Auch schon zu Unizeiten war ich als Übungsleiter für das Fach Idea Engineering und als Mentor tätig.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
SW: Persönlich eher weniger, da ich schon erhebliche Erfahrung mit Nachhilfe (Mathe für Schüler und Studenten) geben hatte. Fachlich gesehen war es von Vorteil für uns (Markus und mir), dass wir bei dem Thema freie Hand hatten. Wir haben uns zunächst darüber ausgetauscht, was am Ende hängen bleiben soll. Danach war die Vorbereitung relativ leicht, da sich die Inhalte mehr oder weniger von allein aufgestellt haben. Passend dazu musste dann nur noch das Material, die Hard- und Software vorbereitet werden.
MJ: Ich habe schon viel aus meiner eigenen Erfahrung lernen können, sowie aus Kommunikations- und Präsentationsseminaren und dem IBM Kurs Learner Centered Training.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
SW: Ruhe und Gelassenheit sowie lösungsorientiertes Denken. Eine Schulung wird nie reibungslos verlaufen beziehungsweise wird immer etwas Unvorhergesehenes eintreten. Dementsprechend ist es von Vorteil einen kühlen Kopf zu bewahren, um die Situation souverän zu meistern.

MJ:
a. Selbstvertrauen
b. Großes persönliches Interesse am Thema
c. Flexibilität

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
SW: Dass ich die Bücher vergesse. Damit ist das Unvorhergesehene gemeint. Es gibt die Anekdote eines Architekten, der eine Bibliothek entwerfen sollte. Als sie fertig gebaut war, war sie wunderschön, nur leider unbrauchbar, da er vergessen hatte das Gewicht der Bücher für die Statik zu berücksichtigen. Die Bibo wurde nie eröffnet. Konkret: unvorhergesehene Probleme.
MJ: Ich mache mir vorher immer Gedanken darüber nichts zu vergessen und auf alle Fragen, die aufkommen können, vorbereitet zu sein. Das ist aber beides bei guter Vorbereitung, gepaart mit etwas Erfahrung und Spontanität, meist kein Problem.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
MJ: Sven und mein erster IoT Workshop für Studenten sollte bei uns im Center stattfinden. Ich hatte in der Woche zuvor noch alles für den Gäste-WLAN Zugang getestet und es funktionierte. Das Wochenende über wurde dieses IBM Gäste-WLAN jedoch umgestellt und wir standen für die Studenten im „INTERNET of Things“ Workshop plötzlich ohne Internet da. Da mussten wir den ersten Tag ganz schön improvisieren und am nächsten Tag in einen Raum auf dem Unicampus umziehen.

Was war die witzigste Anekdote?
SW: Da gibt es mittlerweile zu viele als, dass ich da eine rauspicken möchte.
MJ: Siehe vorherige Antwort 🙂

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
SW: Die Gestaltungsfreiheit eigene Ideen umsetzen zu dürfen.
MJ: Wie schon erwähnt gefällt mir die Abwechslung vom Projektalltag und, dass ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen kann. Wenn das Feedback dann nach einer Schulung gut ausfällt, gibt das auch Selbstvertrauen für neue Aufgaben und Kurse.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
SW: Zeitig anmelden, dass man an einem bestimmten Datum aufgrund einer zu gebenden Schulung nicht verfügbar ist. Dann passt das glücklicherweise.
MJ: Die Arbeit im Projekt steht an erster Stelle, doch ich versuche mir über motivierten Einsatz und gute Ergebnisse dort die Auszeiten für die Trainerjobs als „Belohnung“ zu verdienen. So ähnlich hat es auch Thorsten Gau, Chief Technology Officer der IBM, einmal bei einem seiner Vorträge im Center beschrieben. Das hat sich bei mir eingebrannt.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
SW: Ich bin sehr zufrieden mit der Gestaltung und dem Verlauf des Masterclass-Kurses (Bluemix) und dem IoT-Workshop. Daher denke ich über eine thematische Veränderung nicht nach.
MJ: Wir überlegen derzeit die Bluemix Schulung auch losgelöst von der Masterclass anzubieten und wollen versuchen ein Blockseminar zum Bluemix/IoT Thema an der Uni anzubieten. Dafür ist jedoch noch einiges an Vorarbeit nötig.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?
SW: Startet zeitig mit der Vorbereitung und macht euch Gedanken über mögliche Probleme. Keine Sorge, es kann/wird immer etwas Unerwartetes auftreten. Allerdings hat der Aufwand im Vorfeld den Vorteil, dass man innerlich ruhiger und entspannter ist und sich gut vorbereitet fühlt.
MJ: Probiert es einfach, am besten klein anfangen und sich trauen die Komfortzone zu verlassen. Außerdem würde ich an dieser Stelle meine Antwort zu „ Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?“ genauso als gutgemeinten Rat geben.

The Center Trainers – Part 3: Björn

Wir haben für euch eine weitere Interviewrunde gestartet und unsere neuen Center-Trainer befragt, wie es ihnen auf ihrem Weg zum Trainer erging und wie sie ihre Rolle mit dem Projektalltag vereinen. Im dritten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Björn.

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Warum wolltest du Trainer im CIC werden?
Ich wollte einerseits etwas Neues ausprobieren und meine „Komfort-Zone“ verlassen, andererseits wollte ich etwas komplett abseits des alltäglichen Projektgeschäfts machen. Mit diesem Gedanken bin ich an meine Führungskraft herangetreten. Das Ergebnis war dann die Anmeldung zum Kurs „Learner Centered Training“.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du? Den initialen Trainer-Kurs habe ich im Mai 2016 besucht. Seitdem habe ich bisher Frontend- und git-Kurse unterrichtet.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Wie bereits gesagt, habe ich einen „Learner-Centered-Training“ Kurs belegt. Dieser Kurs hat mich sehr gut auf das Trainer-Dasein vorbereitet. Hier im Blog gibt es sogar einen Beitrag über diese Schulung. Technisch brauchte ich mich nicht allzu viel vorbereiten, da ich als Entwickler mit den Technologien täglich arbeite.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Als Trainer sollte man sich schnell auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten einstellen können, das heißt auf Personen die alle unterschiedlich „ticken“. Außerdem muss man den Teilnehmern vermitteln können, dass man sie schätzt und respektiert. Sonst läuft man Gefahr, dass sie sich sehr schnell verschließen, wodurch wiederum das gesamte Miteinander erschwert wird.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Viele Bedenken hatte ich im Vorfeld eigentlich nicht. Die Meisten kamen dann tatsächlich kurz vor knapp. Da fiel mir in den Unterlagen dann doch noch der ein oder andere Fehler auf, beziehungsweise, dass an manchen Stellen Informationen fehlten. Vieles konnte ich aber dann interaktiv lösen.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Ich habe seit Jahren nicht mehr aktiv an einem Windows-Rechner gearbeitet und war auf einmal einem Kurs voller Windows-Nutzer ausgesetzt. Ich konnte nur bedingt Hilfestellung geben und war entsprechend nicht gut vorbereitet.

Was war die witzigste Anekdote?
„So wie es scheint, muss ich mir fürs nächste Mal eine Windows VM einrichten.“

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Mir gefällt der Gedanke sich ständig weiterzubilden, Wissen zu verbreiten, anderen Kollegen zu helfen und sie zu coachen.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Bisher wurde ich für die Trainingstage an sich vom Projekt immer freigestellt. Die Kursausarbeitung selbst habe ich flexibel gestaltet.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Neue Kurse sind noch nicht geplant, aber ich spiele mit dem Gedanken in Richtung „Mobile“ etwas anzubieten. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen zu diesem Thema einen Workshop anzubieten. Dabei stellt sich aber die Frage, ob das dann noch mit der Projektarbeit vereinbar ist.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?
Wer vor hat Trainer zu werden, sollte sich bewusst sein, dass er oder sie sich fortlaufend weiterbilden muss – fachlich und methodisch. Ebenfalls ist es wichtig, sich regelmäßig Feedback von den Teilnehmern einzuholen. Dazu kann auch gehören, einen erfahrenen Kollegen zu bitten, sich von ihm beurteilen zulassen. So kann man sich Feedback über die präsentierten Lerninhalte, den Umgang mit Teilnehmern oder wie man in schwierigen Situationen reagiert hat, geben lassen.

The Center Trainers – Part 2: Jenny

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. Im zweiten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Jenny und ihre Unterstützung bei den Schulungen „Java SE“ und „Einführung in Datenbanken“.

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?
Es ist motivierend, wenn man die Fortschritte bei den Teilnehmern sieht und sein Wissen teilen kann. Jenny_IBMClientInnovationCenter_TrainerAußerdem habe ich im Laufe des Studiums die Erfahrung gemacht, dass ich Inhalte besser verstehe und mir merken kann, wenn ich sie versuche anderen zu erklären. Da ich im Projekt gar nichts mehr mit Java zu tun habe, hilft es mir auch meine Kenntnisse dafür wieder aufzufrischen und zu festigen.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
Ich habe erst dieses Jahr mit der Trainertätigkeit begonnen, bin also noch ein „Frischling“ was dies angeht. Ich bin unter anderem beteiligt am Java SE Kurs, sowie der Einführung in Datenbanken.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Wir haben in unserer Trainergruppe für Java SE vorhandenes Material gesichtet, versucht dieses für unsere Bedürfnisse aufzubereiten und zu strukturieren. Zusätzlich habe ich mich natürlich selbst nochmal intensiv mit den Inhalten beschäftigt und auch wieder ein paar praktische Beispiele umgesetzt, damit ich den Teilnehmern sowohl im theoretischen Teil als auch im praktischen Teil zur Seite stehen kann.
Desweitern habe ich den „Learner Centered Training“ Kurs erfolgreich abgeschlossen und dort viele nützliche Tipps und Erkenntnisse mitgenommen. Besonders geholfen hat mir die Methodik zur Strukturierung von Übungen. Der Zweck der Übung sollte klar formuliert werden, die Anweisungen möglichst präzise sein und – das war am wichtigsten – die Übungen sollten immer im Nachhinein nochmal besprochen werden, nur so hat man die Möglichkeit diese stetig anzupassen und zu verbessern.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Flexibilität – Teilnehmer lernen unterschiedlich schnell, beteiligen sich in unterschiedlicher Qualität und Quantität, es sollte im Idealfall immer einen Plan B geben und man sollte in der Lage sein, die einzelnen Übungen an die Bedürfnisse der Teilnehmer anzupassen – sie intensivieren, wenn es noch Probleme gibt oder verkürzen, wenn sich alle dabei langweilen. Eine Lösung war für uns „BackUp Übungen“ parat zu haben, die etwas komplexer waren. Somit waren die Teilnehmer immer beschäftigt und wir konnten uns die Zeit nehmen anderen Teilnehmern etwas mehr zu helfen.
Selbstsicherheit – „Sei ein Löwe, keine Gazelle“ wurde uns im „Learner Centered Training“ gesagt. Es ist natürlich zu Beginn schwierig vor vielen Teilnehmern zu sprechen, aber Wissen wird am besten vermittelt, wenn der Trainer es mit Überzeugung vorträgt. Eine gute Vorbereitung festigt die eigene Sicherheit und damit auch das strukturelle Vortragen und man ist besser in der Lage, einen roten Faden im Auge zu behalten.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Vor der Zeitplanung. Wir konnten die Voraussetzungen der Teilnehmer kaum einschätzen und nur ganz grob versuchen die Übungen zu terminieren.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Ich hatte ja erst einen Durchgang, da ist – zum Glück – nichts Gravierendes schiefgelaufen. Wie oben schon befürchtet, bewahrheitete sich auch zum Teil eine zu enge Zeit- und Themenplanung, daher haben wir spontane Übungen, sowie Live Coding eingeschoben. Beim ersten Kurs ist diese Spontanität schon eine Herausforderung.

Was war die witzigste Anekdote?
Außer der üblichen technischen Schwierigkeiten, Beamerausfällen oder fehlende Kabel habe ich da „leider“ noch nicht viel zu berichten.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Wie schon gesagt, ich finde es motivierend sein Wissen zu teilen und die Fortschritte der Teilnehmer zu beobachten. Desweitern macht die Teamarbeit mit den anderen Java Trainern viel Spaß und man schaut auch mal über den Tellerrand seines Projekts.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Ich habe ein sehr flexibles Projekt, daher war es zwischendurch auch möglich regelmäßige Meetings zur Planung abzuhalten, ohne dass es zu Verzögerungen im Projekt kam. Natürlich beschäftigt man sich aber auch mal am Abend oder am Wochenende ein wenig mit der Materie.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Ich würde gerne die Kurse, an denen ich mit beteiligt war, weiterentwickeln und anhand des erhaltenen Feedback versuchen, zu verbessern. Interessieren würde mich auch ein Kurs zur Frontendentwickung, da ich damit in meinem Projekt hauptsächlich beschäftigt bin. Vorerst bleibe ich aber bei den aktuellen Kursen und versuche dort die Inhalte und Abläufe zu festigen.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?
Das Wichtigste ist die Motivation, wenn man mit Spaß und Elan an die Tätigkeit herangeht, dann ist alles machbar.

The Center Trainers – Part 1: Alexander

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. Im Auftakt unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Alex und seine Datenbanken-Schulung.

Center Trainer AlexWarum wolltest du Trainer im CIC werden?
Meine Motivation dazu besteht einerseits darin, dass ich mich für mein Thema begeistere und Spaß daran habe, allgemein Wissen zu vermitteln. Der Grund dafür ist sicherlich, dass ich an der Universität schon als Dozent gearbeitet habe. Zum anderen ist es aber auch eine gute Gelegenheit meine Sichtbarkeit im Center zu steigern.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
Ich bin seit der Masterclass April 2017 Trainer und gebe den Grundlagenkurs „Datenbanken“.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Ich habe ein eigenes Folienset erstellt und im Rahmen dessen auch meine eigenen Kenntnisse aufgefrischt. Wie fast alle „Masterclass-Trainer“ habe ich auch den „Lerner-centered Trainer“ Kurs abgeschlossen. Hier hat mir besonders der zweite Schwerpunkt aus diesem Kurs geholfen: Wie man die Übungen für die Teilnehmer richtig gestaltet. Wichtig fand ich dabei immer zu schauen, an welcher Stelle und wie man die Teilnehmer „abholt“.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Fachwissen spielt natürlich eine zentrale Rolle. Wenn die Teilnehmer nicht das Gefühl haben, dass der Referent ihnen tatsächlich etwas Neues vermitteln kann, wird man auch Schwierigkeiten haben, wirklich ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Außerdem ist ein gewisses rhetorisches Talent wichtig. Als dritten Punkt sehe ich ganz klar, dass man sich in die Rolle des Lerners hinein versetzen kann und immer mit etwas Empathie dabei ist. So kann man seine Inhalte dynamisch skalieren und überfordert niemanden.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Da ich den Kurs das erste Mal gehalten habe, war eine große Unschärfe immer der Zeitplan.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Eine Herausforderung ist sich darauf einzustellen, dass es unterschiedlich schnelle Lerner gibt, und dass auch das Level an Vorkenntnissen im Kurs variiert.

In meiner Zeit an der Uni hatte ich auch manchmal das Problem, dass die Teilnehmer nicht immer bei der Sache waren. Hier richtig auf Einzelne einzugehen, ohne diese vor den Kopf zu stoßen und eventuell ganz abzuhängen, empfand ich als Herausforderung.

Was war die witzigste Anekdote?
Mir fällt gerade leider keine ein. Aber ich kann sagen, dass mir der Kurs im Ganzen sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung für das Thema auch gut transportieren.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Besonders gefällt mir, hier im Center an meine Lehrtätigkeit in der Uni anknüpfen zu können. Wissen vermitteln ist etwas, was mir sehr viel Spaß macht.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Mein Datenbankthema begleitet mich auch in den Projekten. Daher bleibe ich fachlich eh immer dabei. Zeitmanagement spielt natürlich eine große Rolle, gerade kurz vor dem stattfindenden Kurs.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Ich würde gerne weiter das Thema Datenbanken in der Masterclass halten. Ansonsten könnte ich mir auch mal vorstellen einen weiterführenden Kurs zu dem Thema für interessierte Mitarbeiter zu geben.