Job des Monats: Business Analyst

Saleh hat sich nach seinem Studium in London gezielt beim IBM Client Innovation Center beworben, um seine praktische Erfahrung, unterstützt durch umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, in einem projektmanagementorientierten Job einsetzen zu können. Seine Rolle als Business Analyst ist unser „Job des Monats“ April.

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Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Im Juni 2015 habe ich mein Hochschulstudium im Bereich Information System mit Schwerpunkt in Datenbankdesign an der Kingston Universität, London in Großbritannien abgeschlossen. Meine College Zeit habe ich in London verbracht. Im Rahmen eines Praktikums bei der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main habe ich im Website Management Team Erfahrungen gesammelt. Nach dem Studium habe ich dann in London als European IT Analyst gearbeitet. Außerdem war ich in meiner Freizeit als Social Media Consultant und Freier Journalist tätig.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich habe mich spezifisch aus Großbritannien auf eine Stelle im Center, Lokation Frankfurt am Main, in 2016 beworben. Durch meine Recherche und verschiedene Erfahrungsberichte wurde mir klar, dass ich mich als Absolvent bei dem IBM Client Innovation Center gut weiterbilden kann und meine bestehenden Kenntnisse und Auslandserfahrung praktisch einsetzen kann. Ich arbeite im Center seit September 2016 und bin als Business Analyst bei einem führenden Deutschen Automobilhersteller tätig.

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In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Ich habe im September 2016 als Business Analyst/Junior Project Manager in einem Projekt für einen Automobilhersteller angefangen und bin nach wie vor in dieser Rolle sowie im selben Projekt tätig. In der Rolle arbeite ich mit der Software IBM Rational DOORS.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Das Team besteht aus einem internationalen Team. Demenstprechend sind besonders gute Englisch-Kenntnisse und eine effiziente Kommunikation wichtig. IT Skills, Kundenkommunikation, Change-Planung und eine Schulung für IBM Rational DOORS sind auch sehr wichtige Komponenten, die nötig sind um die Rolle auszuüben.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

In dieser Rolle ist viel Projektmanagement gefragt, woran ich schon immer sehr interessiert war. Außerdem ist eine hohe Reisebereitschaft gefordert, wodurch ich quer durch Deutschland reisen kann, was mir sehr gefällt. Es ist sehr interessant neue Städte und Orte wie z.B. Leipzig, Magdeburg, Bielefeld, Bonn und Stuttgart zu besuchen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Durch die intensive IBM DOORS Rational Schulung, spezifisch für meinen Kunden, und weiterführendes Selbststudium konnte ich mich schnell in die Rolle einarbeiten. Meine ITIL Schulung hat mir auch geholfen die Kundenprozesse schnell zu verstehen.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Ich bin verantwortlich für einige Tools und administrative Projektmanagement-Aufgaben. Darüber hinaus bin ich aber auch im End-User Support tätig, wo ich unseren Kunden bei Problemen mit IBM Rational DOORS unterstütze.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

IBM Rational DOORS ist das Hauptprogramm, das für die tägliche Arbeit benutzt wird. Dabei handelt es sich um ein Anforderungsmanagement-Tool, dass unser Kunde nutzt, mit dem Informationsänderungen erfasst, zurückverfolgt, analysiert und verwaltet werden.

Außerdem helfen IBM Sametime und ähnliche Technologien auf der Kundenumgebung bei der täglichen Arbeit für effiziente und schnelle Kommunikation.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe seit 2016 schon mehrere e-Learnings im Selbststudium gemacht z.B. zum Thema „Agile“. Darauf aufbauend konnte ich eine SCRUM Master Schulung mit abschließender Zertifizierung erfolgreich absolvieren.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde für einen Tag gerne die Rolle eines Center Leader’s ausüben. Die Rolle würde mir einen Einblick geben wie das Center im Hintergrund funktioniert und würde mir auch einen guten Einblick in eine Manager Rolle geben.

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Job des Monats: Business Analyst

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

SiljaHallo Silja, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen? 
Ich bin Silja und gehöre zum CIC in München. Ich habe einen Master in Technologie- und Managementorientierter BWL und habe vorher als Prozess- und Projektmanagerin bei einem 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Ich bin jetzt seit 4 Monaten im Center. Meine Bewerbung schickte ich mit der Aussicht, langfristig auf vielseitigen Kundenprojekten zu arbeiten, ohne jede Woche reisen zu müssen. Auch gefiel mir das Konzept des Centers als starke Gemeinschaft im doch etwas unübersichtlichen Großkonzern.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Als Business Analyst (für diese Rolle hatte ich mich auch gezielt beworben)

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Ich arbeite als Business Analyst im Anforderungsmanagementteam eines großen Softwareprojekts.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Als Business Analyst bildet man die Brücke zwischen Kunden und Entwicklern, also „Mensch“ und „Technik“. Man muss beide Seiten verstehen, immer wieder die Perspektive wechseln und gut kommunizieren können. Weiterhin helfen grundlegende Kenntnisse der Programmierung und Modellierung (z.B. BPMN und UML).

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Ich habe während meiner Schulzeit programmieren gelernt und hatte viel Spaß daran. Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass ich dabei immer mehr wie eine Maschine denke und mir die „menschliche Willkür“ als Spannungselement fehlt. Seitdem habe ich nach Rollen gesucht, in denen beide Welten zusammenkommen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?
Zu meiner Rolle führte kein direkter Weg, im Gegenteil, davor habe ich viel ausprobiert:
Ich habe unter anderem im Controlling eines Chemiekonzerns, in der Vermögensverwaltung einer Bank, im Business Development eines Medizintechnik-Start-ups, in der Marktforschung einer Pharmaberatung und zuletzt im Project Management Office eines 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.
Diese  vielen verschiedenen Erfahrungen haben mir geholfen, herauszufinden, was mir am Meisten liegt. Das ist aus meiner Sicht für einen Business Analysten auch sehr wichtig, weil weniger Spezialwissen gefragt ist, sondern man vielmehr gute Soft Skills sowie umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen braucht.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Ich bin in meiner Rolle dafür verantwortlich, dass die Wünsche und Anforderungen des Kunden richtig umgesetzt werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Frage, wie genau diese Wünsche und Anforderungen überhaupt aussehen. Daher gehört zu meinen täglichen Aufgaben zunächst sehr viel Kommunikation, sowohl mit verschiedenen Interessensgruppen als auch intern im Team. Herausfordernd ist dabei vor allem, mit häufigen Meinungsänderungen und neuem Informationsgewinn umzugehen. Aus den gewonnen Informationen muss ich dann die richtigen Schlüsse ziehen und passende Lösungskonzepte erarbeiten um am Ende alle Interessengruppen zufriedenzustellen. Diese dokumentiere ich in entsprechender Form fachlich und technisch, so dass sie vom Kunden abgenommen und schließlich zur Umsetzung an die Entwicklung übergeben werden können.
Man muss also immer flexibel bleiben und manchmal viel Geduld mitbringen.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
In erster Line unterstützen mich Kollaborationstools, wie Slack, Mural und Coyo. Standardmäßig gehören auch Modellierungstools, das Office-Paket und die gute alte Telefonkonferenz dazu.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Das Center bietet mir für meine Rolle einen definierten Lernpfad an, auf dem ich regelmäßig entsprechende Schulungen bekomme. Daneben gibt es ein riesiges Angebot an Online-Ressourcen, das ich regelmäßig nutze.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?
Ich würde die fachliche Detailebene verlassen und in die Rolle unseres Programmmanagers schlüpfen, um das Projekt mal von oben aus Managementperspektive zu betrachten. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass mir schnell bewusst werden würde, wie angenehm es ist, sich als Business Analyst nicht um die Zeitpläne, Profitabilitätsrechnungen und Ressourcenauslastungen eines Projekts kümmern zu müssen und schnell wieder zurück wechseln wollen.