Das Professional Scrum Developer Training

Vor einiger Zeit fand in unserem Magdeburger Center der Kurs Professional Scrum Developer statt. Der Kurs bestand aus einer dreitägigen Schulung und der Chance auf eine Zertifizierung als – wer hätte das erwartet – Professional Scrum Developer. Unser Kollege Paul war dabei.

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Der Kurs war so aufgebaut, dass ein Vor- beziehungsweise Nachmittag aus je einem Theorieblock und einem Sprint bestand. Der Mittwochvormittag und der Freitagnachmittag bildeten dabei Ausnahmen.

  Tag 1 | Mittwoch Tag 2 | Donnerstag Tag 3 | Freitag
Vormittag Scrum Basics, ALM
Einrichten der IDE
Agile Testing
Sprint II
Quality Code
Sprint IV
Nachmittag Sprint I Emergent Architecture
Sprint III
Scrum Challenges
Abschluss und Fragen

Gehalten wurde der Kurs von Andreas, der tagtäglich als Product Owner in Scrum-Projekten unterwegs ist. Die Teilnehmer wurden in drei Teams aufgeteilt, die dann für den Zeitraum der drei Tage zusammen gearbeitet haben. Jedes Team musste sich nur einen eigenen Namen ausdenken und schon stürzten wir uns als Team Hollywood, Plan B und Team RockIT in die folgenden drei Tage.

Tag 1

An unserem ersten Tag verbrachten wir den Vormittag mit dem Schwerpunkt Scrum Basics und Application Lifecycle Management (ALM). Der Scrum-Block galt vor allem den Leuten, die bisher noch nichts mit Scrum im Projektumfeld zu tun hatten. Nachdem wir nun wussten, was Scrum ist, aus welchen Rollen ein Scrum-Team besteht, welche Artefakte und Events es gibt, war das nächste Ziel einen Einblick in das Thema ALM zu bekommen. Vor allem eine etwaige Verbindung zu Scrum hat uns natürlich im Kontext des Kurses interessiert. Wir kamen zu dem Schluss, dass sich Scrum sehr gut in ALM integrieren lässt, da gerade die Tools im Rahmen des Application Lifecycle Managements die Stärken von Scrum (dynamisch, flexibel) betonen.

Im Anschluss an unseren ersten Theorieblock galt der Rest des Vormittags dem Einrichten der Entwicklungsumgebung. Und wie jeder weiß, oft ist es egal, wie gut man so etwas vorbereitet, irgendetwas geht immer schief und funktioniert nicht auf Anhieb. So natürlich auch bei uns. Demnach mussten wir noch einen großen Teil des Nachmittags mit der Einrichtung verbringen. Irgendwann hatten wir dann aber bei den meisten Teilnehmern einen lauffähigen Stand, um so mit dem ersten praktischen Block des Kurses zu starten, unserem ersten Sprint. Der Fokus in diesem Sprint lag vorerst auf dem Kennenlernen der Anwendung. Hier konnten wir uns mit der Anwendung vertraut machen und bereits die ein oder andere Story umsetzen. Nach der Sprintplanung von rund 15 Minuten hatte jedes Team etwa 90 Minuten Zeit, um das umzusetzen, was sie sich im Rahmen der Planung vorgenommen haben. Wenn Rückfragen zu Stories aufkamen, stand Andreas in seiner geübten Rolle des Product Owner parat. Abgeschlossen wurde unser erster Sprint mit dem Review. Hier ging es darum, dem Product Owner und den Stakeholdern die umgesetzten Arbeitsergebnisse vorzustellen. Für die Retrospektive war an diesem Nachmittag keine Zeit mehr und wir konnten nach der Review den ersten Tag beenden.

Tag 2

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Der zweite Tag begann mit dem letzten Teil unseres ersten Sprints, der Retrospektive. Anhand des Modells, dass an einen Seestern angelehnt ist (siehe Abbildung rechts), hat sich jedes Team zu den Punkten „Stop Doing“, „Start Doing“, „Keep Doing“, „More Of“ und „Less Of“ zusammengesetzt und Maßnahmen beschlossen, um die herausgearbeiteten, negativen Punkte im nächsten Sprint besser zu machen.
Unser erster Theorieblock für den Tag umfasste den Bereich des Agilen Testings. Neben allgemeinen Themen, wie Arten von Tests oder Strategien für die Umsetzung von Tests, sind wir darauf eingegangen, wie intensiv der ein oder andere diese Dinge im Projekt bereits einsetzt und was man dort verändern beziehungsweise verbessern könnte. Weitere Themen waren Test-Driven-Development, Warum testen wir denn überhaupt? und Tools, die einem schlichtweg dabei helfen, die Ergebnisse dieser teils automatisierbaren Tests auszuwerten und sinnvoll darzustellen. Im Anschluss an den Block folgte unser zweiter Sprint, diesmal mit dem Fokus auf das Schreiben von Unittests im Zuge der Umsetzung der Stories. Nachdem wir diesen dann in einem ähnlichen Zeitrahmen wie Sprint Nummer 1 mit all seinen Events durchgeführt hatten, schallte der Gong zur Mittagspause durch den Flur.

Nach der wohlverdienten Pause ging es nun an den zweiten Block für diesen Tag. Bei dem Thema Emergent Architecture ging es vor allem darum, wie man den riesigen Themenbereich der Architektur in das Konstrukt Scrum integriert, welches auf kurze Entwicklungszyklen und dynamische Anforderungen ausgelegt ist. Bei jedem Sprint sollte das Ziel sein, das an Architektur zu modellieren und zu bauen, was im Rahmen dieses, und auch nur dieses, Sprints notwendig ist. Das ganze System ist nicht vor dem eigentlichen Start der Entwicklung komplett zu modellieren, sondern wird stetig um die notwendigen Anpassungen erweitert.

Abgeschlossen wurde der Tag mit unserem dritten Sprint. Einen Fokus im Rahmen dieses Sprints auf das vorangegangene Theoriethema zu legen, war hier nicht ganz so einfach, da die Stories aufgrund der Mini-Sprints recht klein waren. Nichtsdestotrotz haben wir alles versucht umzusetzen, was im Bereich Architektur und diesen Stories möglich war.

Tag 3

Unser letzter Tag fing erneut mit einem Theorieblock an. Das Thema diesmal war Quality Code. Neben verschiedenen Prinzipien für sauberen Code – wie Don‘t Repeat Yourself (DRY), Single Responsibility Principle (SRP), Test Driven Design (TDD) und vielen anderen – sind wir im Rahmen des Kurses darauf eingegangen, wie man die Qualität in seinem Code auf einem hohen Niveau hält. Zudem haben wir gelernt, dass vor allem Tools im Bereich der Continuous Integration hier den Entwicklern einiges an Arbeit abnehmen können und zeitgleich die Effizienz und Qualität steigern. Automatische Build- und Test-Prozesse können beispielsweise frühzeitig zeigen, dass bestimmte Dinge nicht funktionieren oder vielmehr nicht so funktionieren, wie es beabsichtigt ist.

PSD_Schulung_02.jpgNach einer kurzen Pause starteten wir turbulent und mit Spannung(en) in unseren vierten und letzten Sprint im Rahmen dieses Kurses. Die Prinzipien, die wir im Rahmen des Theorieblocks kennengelernt hatten und nicht ohnehin schon aus Gewohnheit verwenden, konnten wir gleich anwenden und ausprobieren.

Nachdem wir auch diesen finalen Sprint wieder mit Review und Retrospektive abgeschlossen hatten, folgte ein letzter Theorieblock über Scrum Challenges. Dieses Thema umfasste vor allem das Identifizieren und Bewältigen von üblichen Herausforderungen und Fehlfunktionen, denen ein Scrum-Entwickler-Team ausgesetzt sein kann. Dabei sind wir auf Fragen – wie „Was passiert mit Aufgaben, die nicht fertig wurden?“, „Wie geht man mit schwierigen / nicht schnell lösbaren Themen wie fehlendem Skill um?“ oder „Wie kann ich das vorhandene Wissen auf soviele Köpfe wie möglich verteilen?“ – eingegangen. Zu guter Letzt haben wir verschiedene Beispielfälle diskutiert und gemeinsam besprochen, was man in diesen Szenarien als Team tun kann.

Zertifizierung

Die Prüfung ist ein Multiple-Choice-Online-Test. Er besteht aus 80 Fragen, teilweise Scrum-Basics, teilweise Fragen aus Themen-Komplexen, die nur im Rahmen der Developer-Rolle wichtig sind. Für die Beantwortung der Fragen hat man 60 Minuten Zeit. Zum Bestehen muss man 85% der Fragen (68) korrekt beantworten.

Für die Vorbereitung hatten wir zum einen den Foliensatz, den wir im Rahmen der Schulung durchgegangen sind, sowie den Scrum Guide und Open Assessments. Diese Test-Prüfungen kann man auf Scrum.org so oft durchführen, wie man möchte. Dort gibt es für die verschiedenen Rollen jeweilige Probetests. In diesen Tests bekommt man 30 Fragen, die man innerhalb von 30 Minuten beantworten muss. Am Ende bekommt man dann eine Auflistung der Fragen und die Information, was man korrekt angekreuzt hat und was nicht. Wenn man die beiden Dokumente nochmal in Ruhe durchgeht und das ein oder andere Open Assessment macht, ist man für die Prüfung dann auch sehr gut vorbereitet.

Vielen Dank fürs Lesen und …

Scrum on! 🙂

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Job des Monats: Full-Stack-Entwicklerin

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Diesen Monat stellen wir euch eine echte Allrounder-Rolle vor. Jenny kam als Java-Entwicklerin ins Center, übernimmt aber mittlerweile sämtliche Aufgaben in ihren Projekten, sodass sie sich als Full-Stack-Entwicklerin bezeichnen kann.

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Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Ich habe an der OvGU Computervisualistik im Bachelor studiert und bin im Masterstudium auf reine Informatik gewechselt, da ich dabei etwas flexibler in der Wahl der Kurse war. Ich habe meinen Schwerpunkt eher in der Anwendungsentwicklung und Datenverarbeitung gesehen, als in Visualisierung und Grafik. Während des Studiums habe ich bereits, im Rahmen meines Nebenjobs, die Webseite meines Arbeitgebers betreut und gestaltet. Dadurch konnte ich erste Erfahrungen in der Webentwicklung sammeln.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Bereits seit der Gründung des Centers in Magdeburg habe ich mich immer wieder über aktuelle Stellenangebote informiert und habe mich letztendlich zum Ende meines Studiums auf der „Hierbleiben“ Messe mit einer Kollegin aus der Personalabteilung unterhalten, welche mir nahelegte mich direkt zu bewerben. Da das Gespräch von beiden Seiten als sehr angenehm empfunden wurde, haben wir auch gleich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch ausgemacht und danach ging alles recht schnell. So bin ich im April 2016 im Center gelandet.

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In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Ich habe tatsächlich als Java-Entwicklerin im Center angefangen und auch die ersten Wochen der Java Masterclass mitgemacht. Dies lag für mich nahe, da ich während des Studiums die meiste Programmiererfahrung in Java gemacht habe und noch nicht wirklich einschätzen konnte, ob die wenigen Erfahrungen – und ja, jetzt weiß ich, es waren sehr wenig – in der Webentwicklung und mit JavaScript ausreichen würden. Wie der Zufall es so wollte, oder auch mein Skillprofil, habe ich dennoch recht schnell ein Projektangebot für eine Webapplikation bekommen und die Chance ergriffen mich mit Frameworks wie Angular oder Nodes auseinander zu setzen und meine damals rudimentären JavaScript Kenntnisse zu erweitern.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?

Aktuell bin ich in zwei Projekten als Webentwicklerin tätig. Viel genauer kann ich es fast nicht bezeichnen, da wir in unserem Projekt keine starren Rollen haben. Anfänglich habe ich hauptsächlich in der Frontend Entwicklung unterstützt, mittlerweile übernehme ich aber auch, nach Bedarf, Aufgaben im Backend oder an der Datenbank, im Grunde Full-Stack-Entwicklung. Von der anfänglichen Java-Entwicklung ist mittlerweile eigentlich nur noch ein kleiner Teil des Namens übrig geblieben, denn eigentlich arbeite ich, wenn dann nur noch mit JavaScript und JavaScript hat nicht sonderlich viel mit Java gemein. Aus meiner Sicht, kann ich sagen „Gott sei Dank“, aber da gibt es sicher gespaltene Meinungen.

Des Weiteren bin ich an der Betreuung des Programms MINTLOOK beteiligt. MINTLOOK ist ein Probestudium für frische Abiturienten im MINT Bereich. Hier übernehme ich die technische Betreuung und untersütze unsere Praktikanten bei ihrem eigenen kleinen Webprojekt.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Ich würde sagen, die wichtigsten Eigenschaften die man als Full-Stack-Entwicklerin mitbringen sollte sind Interesse und die Motivation sich fortlaufend über neue Technologien zu informieren und darin weiter entwickeln zu wollen. Natürlich gehören grundlegende Programmierkenntnisse auch dazu, dennoch habe ich viele meiner jetztigen Kenntnisse in diesem Bereich hauptsächlich während der Projekttätigkeit erlangt.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

Wie oben schon erwähnt, habe ich mich nach dem Studium noch nicht wirklich in eine bestimmte Richtung orientiert gehabt und mich daher auf Basis meiner damaligen Erfahrungen langfristig als Java-Entwicklerin gesehen. Nichtsdestotrotz bin ich sehr froh darüber, dass ich ich die Chance bekommen habe die große bunte Welt der Webentwicklung kennenzulernen. Hier finde ich die rasante Entwicklung neuer Technologien und Frameworks sehr spannend, ebenso wie die Herausforderung für mehrere verschiedene Endgeräte ein responsives Layout zu entwickeln.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Im ersten Projekt bin ich im Frontendbereich gestartet und hatte glücklicherweise einen erfahrenen Kollegen im Team, der mir dabei half alle Hürden zu überwinden und offen für alle meinen noch so doofen Fragen war. Da wir generell ein sehr kleines Team waren, haben wir bald nicht mehr streng nach Backend und Frontend Rolle getrennt, sondern nach Bedarf und Kapazität Aufgaben verteilt. So bin ich dann auch in Berührung mit Backend-Entwicklung und unserer Datenverarbeitung gekommen. Auch die Konfigration des Deploymentprozesses, sowie DevOps sind unter anderem Aufgaben, die in einem so kleinen Team anfallen, somit hatte ich das Glück in diesem kleinen Rahmen schon in viele Bereiche der Anwendungsentwicklung reinschnuppern zu können.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Meine täglichen Aufgaben reichen von Feature-Entwicklung, über Bugfixing bis hin zum Proof of Concept, je nachdem was gerade ansteht.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

Ich kann natürlich einige Buzzwords anbringen, wie Angular, React, Node.js, IBM Cloud, Kubernetes etc., aber das ist an sich nichts Außergewöhnliches in diesem Umfeld. Meine größte Entdeckung der letzten beiden Jahren war allerdings eindeutig „cmder“ – ein Terminal Emulator, der nativ schon ohne aufwendige Konfiguration das Programmierleben auf einem Windows OS um Welten erleichtert. Sonst nutze ich eigentlich keine schwergewichtigen IDEs, sondern bin mit Sublime oder VS Code sehr zufrieden.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Es gibt im Center die Möglichkeit sich im Bereich IBM Cloud weiterzuentwicklen, dafür habe ich bereits die grundlegende Zertifizierung als IBM Cloud Developer gemacht und strebe dieses Jahr die Advanced Zertifizierung an. Auch wenn dies nicht explizit nur für Webtechnologien spannend ist, habe ich dadurch vor allem einen guten Überblick über architektonische Möglichkeiten der Webentwicklung bekommen, sowie eine Vorstellung davon was grundsätzlich möglich ist. Es gibt außerdem verschiedene Communities/ Squads (z.B. Frontend und Mobile) in denen man sich austauschen kann, sowie die Möglichkeit sich auch eigeninitiativ an kleinen internen Projekten für das Center zu beteiligen, um sich dort in einer Technologie zu erproben, in der man bisher keine Erfahrungen hatte.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ganz eindeutig: Architekt. Durch die kleinen Berührungspunkte in meinen Projekten habe ich mittlerweile auch großes Interesse an Softwarearchitektur gewonnen und schnuppere dort gerne immer mal wieder in die Aufgaben, die die Rolle mit sich bringt, hinein.

Lego ist nur was für Kinder? Von wegen − spielerisch Entwickeln lernen, hieß es beim Girls Day 2018

Auch in diesem Jahr haben wir wieder am Girls Day (26. April 2018) teilgenommen und möchten euch einen kleinen Einblick in den spannenden Tag mit den Mädels geben. Unsere Autorin ist heute Sabrina, Recruiterin für unsere Projektstandorte.

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Doch was ist der Girls Day überhaupt? Der Aktionstag dient der Berufsorientierung und soll es Mädchen sowie Jungen der Klassenstufen 5 bis 10 ermöglichen in geschlechtsuntypische Berufe reinzuschnuppern.
Als IT-Unternehmen haben wir uns daher sehr gefreut 10 Schülerinnen bei uns willkommen zu heißen.

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Der Tag begann mit einer kurzen Begrüßungsrunde und der Vorstellung unseres Centers.
Weiter ging es mit dem Hauptteil des Vormittags, bei dem die Mädels die Möglichkeit hatten unsere Kolleginnen und deren Arbeit näher kennenzulernen. Dazu standen 5 Interviews an, bei denen die Girls „rasende Reporter“ spielen konnten. Im Vorfeld entwickelten die Teilnehmerinnen selbständig einen Interviewbogen mit entsprechenden Leitfragen. Insbesondere die Erkenntnis, dass man Mathe nicht lieben muss, um ITler(in) zu werden, hat bei den Teilnehmerinnen für Erstaunen und zum Teil auch für Freude gesorgt.

Außerdem bekamen wir am Vormittag Besuch vom Bildungsminister Sachsen-Anhalts, Herrn Marco Tullner, der den Mädels gespannt bei der Präsentation der Interviewergebnisse zuhörte und zusätzlich motivierende Worte mit auf den Weg gab.

Am Nachmittag widmeten wir uns gemeinsam dem Zukunftsthema Robotics. Einer unserer Kollegen gab einen interessanten Einblick, in welchen Anwendungsgebieten Roboter eingestetzt werden und wie die IBM diese nutzt.

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Nun ging es an’s Praktische – die Teilnehmerinnen erhielten in 2er-Gruppen jeweils einen Lego-Roboter, den sie programmieren sollten. Dabei reichten die Programmieraufgaben von relativ einfachen Befehlen wie „Lasst den Roboter geradeaus fahren.“ bis hin zu „Der Roboter soll entlang der schwarzen Linie fahren, das Hindernis erkennen und vorher stehen bleiben.“
Schon nach kurzer Zeit fuhren die ersten Lego-Roboter und die Freude war auf allen Seiten groß.  Auch die anspruchsvolleren Aufgaben konnten die Teilnehmerinnen mit Kreatvität und logischem Denken gut bewältigen und haben sich durch kleine Rückschläge nicht entmutigen lassen. Ganz wie in der „realen“ IT-Welt.

Insgesamt war es ein wundervoller Tag, der zeigt, dass IT etwas für jeden sein kann. 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Gemeinsam lernen ist immer besser als allein – Design Thinking Badge mit den Kollegen

Weiterbildung wird bei uns im IBM Client Innovation Center groß geschrieben und neben der Projektarbeit möglich gemacht. Geht man durch die Flure sieht man täglich mindestens einen Kollegen, der in eine spannende Schulung vertieft ist oder jemanden, der gerade ein Training vor Ort erhält. Mahmoud hat den Vorteil erkannt, dass viele Kollegen Design Thinking kennenlernen wollen und hat das Training dazu in der Gruppe absolviert.

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Am besten lernt man etwas Neues als Kind.

Für mich ist es dafür jetzt zu spät. 😊 Das Zweitbeste ist, in einer Gruppe mit motivierten Kollegen zu lernen, sich darüber auszutauschen und gemeinsam dazuzulernen und seinen Horizont zu erweitern.

Es war meinen Kollegen in München und mir eine große Freude, Design Thinking in einer Gruppe und vor allem mit Kuchen und Kaffee zu lernen. 😊 Kuchen macht alles einfach immer ein bisschen besser, auch wenn es Design Thinking ist, was an sich ja schon ziemlich cool ist.

Die Schulung war sehr interessant und durch Videos und Rollenspiele sehr praxisorientiert. Nach der Schulung hatten wir einen besseren Überblick, wie die Methode Design Thinking funktioniert. Ich verstehe nun endlich, was Hills sind oder wie man seine Empathie trainiert.

Natürlich wird einem auch beigebracht welche Vorteile Design Thinking mit sich bringt und warum man es überhaupt einsetzt. Danke an meine Kollegin Silja, für die Idee das Training gemeinsam in der Gruppe zu machen.

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Und das Beste an der Geschichte ist, wir haben alle unseren Badge bekommen, nachdem wir uns intensiv mit dem Gelernten auseinander gesetzt haben und durch das Self-Assessment gekommen sind. Yay.

Ich kann es kaum erwarten Design Thinking in einem Projekt einzusetzen und es somit wirklich zu erleben.

Cheers, Mahmoud

The Center Trainers – Part 6: Martin

In diesem Jahr haben wir das erste Mal eine Tester-Masterclass im Center angeboten und viel gutes Feedback dazu bekommen. Ein Grund dafür ist das Engagement und Herzblut unserer Trainer im CIC. Im sechsten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellen wir euch Martin vor, der den Automatisierungspart der Tester-Masterclass aufgebaut hat.IBMClientInnovationCenter-Martin

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Die Java-Masterclass, als 4-wöchiges Intensivtraining für Absolventen, ist mittlerweile im Center schon gut etabliert. Daduch entstand bei zwei Kollegen aus unserer Test-Community die Frage, warum es eigentlich keine Masterclass für Tester gibt.

Ich kenne die beiden noch von unserem vorherigen Arbeitgeber, wo ich Ansprechpartner für die Testautomatisierung war. Als die beiden mir dann von ihrer Idee eine Test-Masterclass ins Leben zu rufen erzählten und fragten, ob ich nicht etwas über die Automatisierung von Tests sagen könnte, wollte ich natürlich helfen.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du?

Ich arbeite ja erst seit Anfang 2017 hier im Center und habe jetzt im Zuge der Test-Masterclass Anfang 2018 das erste Mal mithelfen können.

Ich habe dabei einen Kurs über die Testung im agilen Umfeld geleitet und etwas zur Theorie der Testautomatisierung gesagt. Das heißt – in welchen Teststufen können welche Tests wie automatisiert werden? Welche Voraussetzungen gibt es? Was muss beachtet werden, wenn man Testautomatisierung einführen möchte? Und so weiter.

Die beiden Kurse sind thematisch natürlich eng beieinander, da besonders bei agilen Ansätzen der Softwareentwicklung die automatisierte Testung elementar ist.

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Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Glücklicherweise hatte ich privat noch ein paar Folien, die ich inhaltlich gut nutzen konnte, um die Kurse aufzubauen und hatte früher schon Kurse zu diesen Themen gegeben.

Dazu kam noch ein bisschen Recherche im Netz und die Frage, wie man die Inhalte am besten vermittelt. Dabei dachte ich, dass reiner Frontalunterricht wahrscheinlich weniger spannend für die Teilnehmer ist. Also habe ich überlegt, was man in Gruppenarbeit oder auch interaktiv machen kann. Einer unserer erfahrenen Trainer hier im Center, Marcel, hat uns auch noch ein paar nützliche Tipps gegeben.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Neben dem Fachwissen ist sicherlich eine Gewisse Lockerheit und Selbstvertrauen notwendig, sodass man auf spontane Umstände und Fragen eingehen kann.

Ansonsten hilft es, wenn man freundlich und natürlich auftritt. Trotzdem ist ein Trainer keiner, der alles weiß, sondern speziell im Rahmen der Masterclass ein Kollege, der sein Wissen auf einem speziellen Gebiet mit seinen anderen Kollegen teilen möchte.

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Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Zum einen, ob ich mit der Zeitplanung halbwegs gut liege. Wenn man ein-einhalb Tage plant, kann schnell etwas dazwischen kommen. Ich hatte Sorgen, ob ich viel zu schnell oder zu langsam sein würde.

Zum anderen, ob ich das Thema übermitteln kann ohne dass sich die Teilnehmer langweilen. Zum Beispiel, dass sie bei der Einführung nicht richtig abgeholt werden, große Teile schon kennen oder der Kurs zu langweilig aufgebaut ist. Jeder hat bestimmt schon mal einen Vortrag gehört, bei dem man am Ende zu Tode gelangweilt rausgeht und nichts mitgenommen hat.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Ich hab den Übergang von einem zum nächsten Thema nicht hinbekommen, bin dann ins Stocken geraten und war für eine gefühlte Ewigkeit vollkommen raus. An dieser Stelle wusste ich nicht, was ich weiter sagen wollte. Kurz stand ich hilflos da, dann hab ich eine der nächsten Folien gesucht und ohne große Überleitung gemeint: „So wir machen jetzt hier weiter“  – zum Glück hat keiner der Teilnehmer komisch reagiert.

Was war die witzigste Anekdote?

Ich wollte Blätter mit Begriffen an die Leinwand pinnen und immer wenn ich eins anpinnen wollte, sind zwei andere heruntergefallen, wenn ich die wieder anpinnen wollte, ist wieder mindestens ein anderes abgegangen. Nachdem ich fertig war und den nächsten Begriff gesucht hatte, ging es wieder los – dann hab ich nach Klebestreifen gesucht.

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Besonders gut gefällt mir, dass man selbst die Chance hat über den Tellerrand des täglichen Projektgeschäfts zu schauen. Außerdem erhält man durch Fragen der Teilnehmer einen anderen Blick auf Dinge, die einem selbst klar schienen, dann aber vielleicht gar nicht mehr so klar sind.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Ich hatte Glück, dass bei uns im Projekt um den Jahreswechsel gerade keine heiße Phase war. Ich kann mir vorstellen, dass es da schon mal problematischer werden kann. Allerdings kommt so ein Vortrag meist nicht spontan und innerhalb von ein bis zwei Monaten kann man sicher ein paar Stunden für Vorbereitungen einplanen. Solange man den Kollegen vom Projekt Bescheid gibt, dass man an diesem/diesen Tag(en) entsprechend eingebunden ist, stellt das meist keine Hürde dar.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder, die du bereits geplant hast?

Trainer zu sein hat mir viel Spaß und mich auch ein wenig Stolz gemacht. Von daher würde ich auch in Zukunft meine Hilfe gern anbieten. Da ich in meinem jetzigen Projekt jedoch kaum mit Testautomatisierung in Berührung komme, würde ich mich über Kollegen freuen, die aktuellere Praxiserfahrungen haben und mit mir den Kurs zusammen halten können. Dann würde ich auch versuchen noch mehr praktische Beispiele zur Theorie zu zeigen.

Ansonsten bin ich im aktuellen Projekt mehr mit der eigentlichen Entwicklung beschäftigt und könnte mir gut vorstellen, etwas über Entwurfsmuster, CleanCode in Verbindung mit C# und/oder Java beizusteuern. Ich denke alle Entwickler haben schon Code gesehen, wo sie dem Autor eine entsprechende Schulung gewünscht hätten.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der als Trainer Kurse im CIC geben möchte?

Wenn jemand gern selbst Trainer sein möchte, bringt er schon die wichtigste Voraussetzung mit: Motivation. Jetzt muss er „nur noch“ mit seiner eigenen Motivation die Teilnehmer motivieren. Dazu zählt, denke ich, wie oben schon gesagt, Lockerheit und Zusammenarbeit mit den Teilnehmern.

Weiterhin sollte man mit den Vorbereitungen rechtzeitig anfangen, sonst ist am Ende zu wenig Zeit für diese und man kann die Inhalte nicht so vermitteln, wie man es sich selbst gewünscht hätte.

Von Architekten, die keine Häuser bauen

Zurzeit ist Rico noch Allrounder in seinem Projekt. Ob Projektleitung, Entwicklung, Testing oder Administration, er hat überall seine Finger im Spiel. Die heute beschriebene Schulung ist für alle angehenden Architekten Pflicht und bringt Rico seinem Ziel „Lead Architect“ zu werden wieder einen Schritt näher.

Rico

Kürzlich fand zwei Tage lang der Kurs „Component Modeling“ in Magdeburg statt. Dieser gehört zu einer Reihe von Schulungen, die jeder angehende Software Architekt absolviert und gehört damit zum Handwerkszeug auf diesem Karrierepfad.

Das Interesse der Kollegen an der Schulung war groß, der Schulungsraum war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Unsere drei Lehrer zeigten uns in theoretischen und praktischen Abschnitten, wie man von einem Anforderungsdokument zu einem konkreten Komponenten-Modell kommt, aus dem dann wiederum das eigentliche Programm, die Software, entsteht.

Rico

Eigentlich braucht man nur drei einfache Schritte – identifizieren, spezifizieren und implementieren – fertig. Die dafür geplanten zwei Tage zeigten aber schon, dass es damit nicht getan ist. Die Tücke steckt wie so oft im Detail und jeder dieser Schritte wird je nach Umfang der anstehenden Anforderungen iterativ mehrfach wiederholt. Dabei wird in jedem der Schritte das so entstehende Komponenten-Modell verfeinert und immer weiter ausgearbeitet.

Ziel ist es, alle im Anforderungsdokument erfassten funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen, Geschäftsregeln und Kundenvorgaben abzubilden. Zur Darstellung bedient man sich der Unified Modeling Language (UML). Sie bietet Formalien, um die Bestandteile eines Systems grafisch darzustellen und so für den Menschen optisch erfassbar zu machen.

Diese Umwandlung vom Dokument zur Grafik wird selten im ersten Wurf gelingen. Zusätzlich ist in der Praxis selten ein Anforderungsdokument vollständig und unveränderlich. Es ergeben sich immer wieder neue Aspekte im Verlauf eines Projektes, die eingearbeitet werden müssen.

Hinzu kommt, dass es natürlich nicht nur einen Typ von Komponenten-Modell gibt. Neben dem Component Relationship Diagram (CRD) hat man beispielsweise auch noch Component Interaction Diagrams (CID) zur Verfügung, mit denen sich die dynamischen Abläufe zwischen Komponenten untereinander abbilden lassen.

All diese Werkzeuge und Techniken wurden uns in diesen zwei Tagen theoretisch erläutert. Im Anschluss an jeden Theorieblock konnten wir das Erlernte an einem realen Fallbeispiel üben. Dabei agierten die Lehrer im Hintergrund und beobachteten uns bei der Arbeit. Am Ende jeder Übung wurden, wie im realen Projektleben, die Ergebnisse vorgestellt und im Kurs diskutiert.

Wie häufig bei iterativen Abläufen kam bei uns die Frage auf, wie häufig man denn diesen oder jenen Schritt wiederholen muss und nicht selten war die Anwort: „it depends – kommt drauf an“. Hier waren die Erfahrungsberichte der Trainer aus ihrem Projektleben sehr interessant. Sie zeigten uns, wie man im Projektalltag die passenden „Abbruchbedingungen“ für die Iterationen finden oder wie die teils komplexen und sperrigen Abläufe aus der Theorie in die Praxis übertragen werden können.

Insgesamt waren alle Teilnehmer des Kurses am Ende sehr zufrieden und um ein neues Werkzeug reicher, das uns zukünftig bei der Arbeit im Projekt hilft. Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Schulung auf dem Weg zum Architekten.

Job des Monats: Business Analyst

Saleh hat sich nach seinem Studium in London gezielt beim IBM Client Innovation Center beworben, um seine praktische Erfahrung, unterstützt durch umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, in einem projektmanagementorientierten Job einsetzen zu können. Seine Rolle als Business Analyst ist unser „Job des Monats“ April.

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Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Im Juni 2015 habe ich mein Hochschulstudium im Bereich Information System mit Schwerpunkt in Datenbankdesign an der Kingston Universität, London in Großbritannien abgeschlossen. Meine College Zeit habe ich in London verbracht. Im Rahmen eines Praktikums bei der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main habe ich im Website Management Team Erfahrungen gesammelt. Nach dem Studium habe ich dann in London als European IT Analyst gearbeitet. Außerdem war ich in meiner Freizeit als Social Media Consultant und Freier Journalist tätig.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich habe mich spezifisch aus Großbritannien auf eine Stelle im Center, Lokation Frankfurt am Main, in 2016 beworben. Durch meine Recherche und verschiedene Erfahrungsberichte wurde mir klar, dass ich mich als Absolvent bei dem IBM Client Innovation Center gut weiterbilden kann und meine bestehenden Kenntnisse und Auslandserfahrung praktisch einsetzen kann. Ich arbeite im Center seit September 2016 und bin als Business Analyst bei einem führenden Deutschen Automobilhersteller tätig.

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In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Ich habe im September 2016 als Business Analyst/Junior Project Manager in einem Projekt für einen Automobilhersteller angefangen und bin nach wie vor in dieser Rolle sowie im selben Projekt tätig. In der Rolle arbeite ich mit der Software IBM Rational DOORS.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Das Team besteht aus einem internationalen Team. Demenstprechend sind besonders gute Englisch-Kenntnisse und eine effiziente Kommunikation wichtig. IT Skills, Kundenkommunikation, Change-Planung und eine Schulung für IBM Rational DOORS sind auch sehr wichtige Komponenten, die nötig sind um die Rolle auszuüben.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

In dieser Rolle ist viel Projektmanagement gefragt, woran ich schon immer sehr interessiert war. Außerdem ist eine hohe Reisebereitschaft gefordert, wodurch ich quer durch Deutschland reisen kann, was mir sehr gefällt. Es ist sehr interessant neue Städte und Orte wie z.B. Leipzig, Magdeburg, Bielefeld, Bonn und Stuttgart zu besuchen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Durch die intensive IBM DOORS Rational Schulung, spezifisch für meinen Kunden, und weiterführendes Selbststudium konnte ich mich schnell in die Rolle einarbeiten. Meine ITIL Schulung hat mir auch geholfen die Kundenprozesse schnell zu verstehen.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Ich bin verantwortlich für einige Tools und administrative Projektmanagement-Aufgaben. Darüber hinaus bin ich aber auch im End-User Support tätig, wo ich unseren Kunden bei Problemen mit IBM Rational DOORS unterstütze.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

IBM Rational DOORS ist das Hauptprogramm, das für die tägliche Arbeit benutzt wird. Dabei handelt es sich um ein Anforderungsmanagement-Tool, dass unser Kunde nutzt, mit dem Informationsänderungen erfasst, zurückverfolgt, analysiert und verwaltet werden.

Außerdem helfen IBM Sametime und ähnliche Technologien auf der Kundenumgebung bei der täglichen Arbeit für effiziente und schnelle Kommunikation.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe seit 2016 schon mehrere e-Learnings im Selbststudium gemacht z.B. zum Thema „Agile“. Darauf aufbauend konnte ich eine SCRUM Master Schulung mit abschließender Zertifizierung erfolgreich absolvieren.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde für einen Tag gerne die Rolle eines Center Leader’s ausüben. Die Rolle würde mir einen Einblick geben wie das Center im Hintergrund funktioniert und würde mir auch einen guten Einblick in eine Manager Rolle geben.