Projekt-Management in a Nutshell

Nachdem wir in der Vergangenheit bereits einige interessante Trainings vorgestellt haben, soll sich ein weiteres bisher noch nicht erwähntes aber deswegen nicht weniger wichtiges Thema in diese Reihe einfügen, das Projekt-Management.

Konkret wird es in diesem Beitrag um das Training Project Management Fundamentals gehen, welches vor kurzem hier im Center stattgefunden hat. Im Verlauf von drei Tagen sollten alle wesentlichen Themengebiete im Umfeld des Projekt-Managements angerissen werden.

Insgesamt haben etwa 20 bis 30 Kollegen und Kolleginnen mit unterschiedlichstem Hintergrund und Erfahrungsstand am Training teilgenommen. Das folgende Programm umfasste dann Themen, die beinahe den gesamten Bereich des Projekt-Managements abdeckten, wie Kommunikations-Management, Team-Management, Project Decomposition, Risiko-Management, Estimating und Scheduling. Wenig bis gar nicht wurden die Themen Change-Management, Projekt-Reviews und Project Closing behandelt.

Als „Ice Breaker“, so nannte es Stewart, unser Trainingsleiter für die drei Tage, konnte jeder seine Erwartungshaltung an das Training und natürlich auch sich selbst mit ein paar Worten vorstellen. Ihm gelang es damit und zusammen mit seiner offenen, lockeren, gleichzeitig aber auch fokussierten und zielstrebigen Art eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen. Die behandelten Themen wurden während des Kurses anhand von Case Studies praktisch geübt. Nachdem das Eis gebrochen war,  wurden wir dafür in Gruppen von etwa 5 Personen eingeteilt, die Projekt-Teams.

Jede Case Study stellte andere Aspekte des Projekt-Managements in den Fokus. Eine Übung begann damit, dass ein Teammitglied zum Projektleiter ernannt wurde. Dieser managte dann das Team während der Case Study und konnte so ein paar Erfahrungen in Teamführung und –motivation sammeln.

Mein Fazit – die Schulung hat mein Verständnis darüber was Projektmanagement bedeutet ein gutes Stück vorangebracht. Das begründet sich vor allem daraus, dass mein Hintergrund in Bezug auf Aufgaben aus dem Projektmanagement bisher einerseits rein praktischer Natur und vom Umfang her sehr spezifisch und auswählt waren.

Durch das Training habe ich einen besseren Überblick über die Vielfalt der Aufgaben in dem Bereich bekommen. Es war interessant, die theoretischen Ansätze hinter den praktisch gelebten Herangehensweisen kennen zu lernen und bietet somit die Gelegenheit, vorhandenes Wissen für die Zukunft noch besser strukturieren zu können.

Die vermittelten Inhalte behandelten grundsätzlich Ansätze aus dem klassischen Projekt-Management. Dies ist auch der größte Kritikpunkt an dieser Schulung. Sie behandelte keine Ansätze der gegenwärtig im aufstrebenden Trend befindlichen agilen Methoden. Diese werden aber in den folgenden Schulungen mit aufgenommen.

Alles in allem war es ein interessantes und gut gehaltenes Training.

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Türchen 24

Heute ist es endlich soweit. Wir öffnen Türchen 24.

 

Wir wünschen euch, euren Familien und Freunden eine schönes und gemütliches Weihnachtsfest. Genießt die gemeinsame Zeit und lasst euch das Festtagsessen schmecken!

Türchen 23

Unser Kollege Gordan war beim letzten Spieleabend dabei und lässt uns heute eintauchen in wilde Unterseeszenarien und laute Marktplatzrangeleien. Viel Spaß bei unserem 23. Adventskalendertürchen.

Mit dabei waren an die 20 spielbegeisterte Kollegen. Gemeinsam erlebten wir mehrere spannende Stunden.
Zur Auswahl standen dabei neben klassischen Spielen, wie zum Beispiel Schach, auch viele andere Titel wie Dominion oder Sonar. Für reichlich Abwechslung war also gesorgt. Daneben gab es diverse Knabbereien und Getränke. Teilnehmen kann generell jeder, der Interesse hat. Genug Platz für weitere Mitspieler und gute Laune ist immer vorhanden.

Ich war zum zweiten Mal bei einem Center-Spieleabend dabei und hatte viel Spaß mit Dominion, Sonar und Cheaty Mages.

Dominion bietet bis zu vier Spielern Platz. Ziel des Spiels ist es am Ende die meisten Siegpunkte zu haben. Im Verlauf des Spiels erlangt man immer mehr Karten und bildet mit ihnen sein eigenes „Deck“. Da die Spielkarten in jeder Spielrunde anders sein können, bietet das Spiel viel Abwechslung. Unsere Runde war besonders durch die Karten „Miliz“, „Hexe“ und „Anbau“ geprägt. Am Ende gewann der Sieger mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.

Dadurch, dass Kollegen ihre eigenen Spiele mitbringen können, kamen wir dieses Mal in den Genuss eines neuen Titels,  „Sonar“. Hierbei handelt es sich um ein U-Boot-Spiel für idealerweise sechs bis acht Spieler. Wir trauten uns zu viert in die Unterseeboote und somit waren die Rollen Kapitän, erster Offizier und Maschinist in einer Person vertreten. Lediglich der Funker wurde von einer zweiten Person besetzt. Das Spiel zwingt den Kapitän, durch Schäden nach Fortbewegung, dazu seine Aktionen gut zu planen. In unserer Runde kommentierte der Ausspruch eines Kapitäns: „Ups, das habe ich übersehen“ einen Schaden am U-Boot, der dieses zum Auftauchen zwang und schließlich zum Abschuss des Boots führte.

Es gab aber auch spannende Momente beim Schach. Und von den Kollegen, die „Fish! Fish!! Fish!“ spielten, war immer wieder lautes Gelächter zu vernehmen.

Aus Anlass des Spieleabends wurde auch der Tresen in unserer Küche einmal ganz ungewohnt dekoriert. Sichtlich erheiterte Kollegen spielten hier „King of Tokyo“.

Zum Schluss wagten wir uns noch in die Welt der arrangierten Arena-Kämpfe in „Cheaty Mages“. In Erinnerung bleiben werden die wechselnden Schiedsrichter, sowie die fiesen Buffs und Malusse auf meine favorisierten Arenakämpfer. Mittlerweile waren bereits mehrere Stunden vergangen, so dass wir uns gegen 22:00 Uhr auf ein faires Unentschieden geeinigt haben.

Türchen 22

Im IBM CIC kommen viele Kulturen zusammen, was uns immer wieder Freude bereitet. Nachdem wir euch bereits die Schlesischen, Ukrainischen, Indonesischen und zuletzt die Spanischen Traditionen vorgestellt haben, erzählt euch Azhagu heute von den Traditionen in seinem Heimatland. Viel Spass mit diesem Einblick in indische „Weihnachten“!

Eine interessante Mischung aus Weihnachten und Silvester – Das indische Fest Diwali

Trotz vieler Unterschiede feiern mehr als 1.4 Milliarden Menschen ein gemeinsames Fest, welches Diwali genannt wird.

Diwali ist ein Fest, an dem nicht nur ich, sondern auch jeder Südinder, der aus dem Bundesland Tamil Nadu kommt, bereits 4 Uhr morgens aufsteht um zuerst ein Ölbad zu nehmen. Erst danach bekommt man neue Kleidung von den Eltern und etwas Geld von den Großeltern geschenkt. Außerdem gehört für mich zum Diwali immer, wie ein junger Hund auf die hausgemachten, leckeren Süßigkeiten von meiner Mutter, Tante und Oma zu warten. Glaubt mir, bei diesem Essen läuft einem das Wasser im Mund zusammen!

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Nach einem kalorienreichen Frühstück bricht die Familie dann auf, um ein paar Knaller und ein bisschen Feuerwerk auf der Straße zu zünden. Dabei besteht ein kleiner Nachbarschafts-Wettbewerb, denn wir müssen zusehen, dass wir mehr Knaller als unsere Nachbarn zünden.

Ein paar Stunden später sind wir wieder zurück um unsere Verwandten zu besuchen oder auf der Couch um uns besondere TV Shows und Events anzuschauen. Abends gibt es erneut Feuerwerk. Es macht dann auch mehr Spaß das farbenfrohe Feuerwerk zu zünden, welches in den Himmel steigt und in viele wunderschöne bunte Farben zerspringt.

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Im Norden Indiens wird Diwali auf dieselbe Weise gefeiert, aber dort gibt es andere Gebete zu anderen Göttern.

Der Grund, warum Diwali gefeiert wird, haben mir meines Wissens nach meine Großeltern erzählt:

Vor einigen Tausend Jahren wurden ein Gott namens Rama, sein Bruder Laxman und seine Frau Sita für 14 Jahre weit entfernt von ihrem Königreich in einen Wald verbannt. Ein anderer Gott namens Ravan, aus einem anderen Land das Sri Lanka genannt wird, sah zufällig die Schönheit Sita’s und entführte sie in sein Reich.

Um die Geschichte wie Rama anschließend nach Sri Lanka reiste und versucht Sita von Ravan zu befreien, dreht sich das ganze Ramayanam – Das Ramayanam ist ein indisches Nationalepos und deutlich komplexer als das neurale Netzwerk eines menschlichen Gehirns :D.

Jedenfalls wird der Tag, an dem Rama Ravan tötete und mit Sita in sein Königreich Ayodhyha zurückkehrte, als Diwali gefeiert.

Türchen 21

Hallo Christoph, du bist unser Delivery Center Leader im CIC München und versteckst dich hinter unserem heutigen Adventskalendertürchen.

Erzähl uns doch mal, wie dein Arbeitsalltag als Center Lead aussieht und wie du die Weihnachtszeit verbringst.

Als Center Lead bin ich verantwortlich für das Wachstum des Standorts München, aber auch zur Etablierung einer organisatorischen Struktur. Stabilität für die Mitarbeiter, sowie eine kontinuierlich hohe Auslastung des Teams stellt die zweite Säule dar. Hier versuche ich die Anforderungen vom Markt, die Nachfrage aus den Projekten und die Unternehmensstrategie in Einklang zu bringen. Mein Alltag ist dadurch gewissermaßen bestimmt von Telefoncalls und Abstimmungen. Regelmäßig finden darüber hinaus persönliche Interviews mit Bewerberinnen und Bewerbern statt.
Die Weihnachtszeit, die „stade Zeit“, nutze ich um Familie und Freunde zu treffen und besuche besonders schöne Weihnachtsmärkte in der Region. Hier lasse ich gerne den Duft von Gewürzen auf mich wirken. Wie jedes Jahr gehe ich zu dieser Zeit meinem Hobby nach und bin als Ausbilder auf dem Gletscher beim Skifahren.

Was sind deine Aufgaben als Center Lead und mit welchen Menschen kommst du dabei in Kontakt?

Die Aufgaben sind vielschichtig. Recruiting, Personalführung, Coaching, Mentoring und einige organisatorische Aufgaben machen die Arbeit kurzweilig und abwechslungsreich.
Somit komme ich mit vielen interessanten Menschen in Kontakt und lerne dabei täglich neue Menschen und Themen kennen.

Reist du in deiner Tätigkeit viel herum?

Vereinzelt stehen Reisen an, die den Arbeitsalltag positiv beeinflussen und mir die Möglichkeit geben, tiefere Einblicke zu erlangen und mein Netzwerk zu erweitern.

Was ist das Erste was du früh morgens an einem ganz normalen Arbeitstag tust?

Zuerst sehe ich im Reader nach, welche Mails dringend beantwortet werden müssen. Dazu trinke ich meist einen Kaffee.

Wie lange bist du schon im CIC bzw. bei der IBM? Und wie kamst du zum CIC und warum hast du dich für das Center entschieden?

Im CIC bin ich nun 13 Monate. Zuvor war ich 15 Jahre bei der IBM Deutschland GmbH bzw. einem Tochterunternehmen, welches 2009 in IBM integriert wurde. Als Abteilungsleiter in der IBM und Projektleiter bei einem Münchner Nutzfahrzeug Hersteller hatte ich vereinzelt Berührungspunkte mit dem Center. Die Zusammenarbeit lief hier prima und ich wurde eines Tages angesprochen, ob ich nicht Teil des Teams werden möchte. Das Center hat aus meiner Sicht sehr viel Potential für Wachstum und bietet viel Raum Dinge zu gestalten.

Was war die bisher größte Herausforderung für dich?

Bei 6 Beaufort mit achterlichem Wind ein 28 Fuß Segelboot mit Pinne über das Ijsselmeer zu fahren und sicher in den Hafen zu bringen.

Was ist dein Ausgleich zu deiner Arbeit? Was tust du so „nach Feierabend“?

Sofern es die Arbeit erlaubt, verbringe ich die Zeit mit meiner Familie. Zum Ausgleich mache ich Sport.

Wie verbringst du die Weihnachtszeit und worauf freust du dich zu Weihnachten am Meisten?

Das schönste an Weihnachten ist doch die Vorfreude. Geschenke kaufen, einen Weihnachtsbaum aussuchen und gemeinsam den Baum schmücken. Perfekt wäre es, wenn es dann am 24. Dezember schneit.

Vielen Dank für das Interview und deine Zeit. Aber eine kleine persönliche Frage haben wir noch: Was war das schrecklichste Geschenk, was du je bekommen hast?

Ich bin froh, dass ich geschmackvolle Menschen um mich habe.

 

Türchen 19

Es geht weiter mit Gaumenschmaus in unserem Adventskalender. Wir durften im Center „Vielfalt kulinarisch erleben“. Wie unser erstes interkulturelles Lunch verlief und welche neuen Rezepte wir nun ausprobieren können, erzählt uns heute Theresia.

Lerne über leckeres Essen (neue) Kolleginnen und Kollegen kennen, höre Stories, die nirgends zu lesen sind und erweitere ganz nebenbei deine persönliche Sammlung an (Lieblings-)Rezepten.

Das Thema Essen ist eines, das Erinnerungen und Emotionen auf einzigartige Art und Weise weckt. Es hat das Potential, Menschen unterschiedlicher „Kulturen“ einander näher zu bringen, denn „Essen verbindet“ sprichwörtlich.
Wir trafen uns kürzlich in lockerer Atmosphäre für ein gemeinsames Lunch im Magdeburger Center. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich mit regionalen, internationalen und (Lieblings-)Speisen beteiligt und dadurch ein üppiges Büffet geschaffen, das zum ausgiebigen Schlemmen einlud.

Auf den Tisch kamen ein Quarkkuchen nach Omas Rezept, Quesadillias, indisches Curry auf Basis von Blumenkohl und Kartoffeln, Lemper Ayam (gefüllter Klebreis mit Hähnchenfleisch) und vieles mehr.
Wusstet ihr, dass Quesadillias „Käsetaco“ bedeutet, jedoch im Süden Mexikos der Taco nicht mit Käse gefüllt sein muss? Emma hat uns erzählt, dass diese Freiheit in der Zubereitung zu regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen den Menschen Nord- und Südmexikos führt.
Seid ihr – so wie ich – davon ausgegangen, dass die süße Leckerei „Amerikaner“ ihre Herkunft in Amerika hat? Franziska hat recherchiert und herausgefunden, dass das nur bedingt stimmt. (P.S. Mehr dazu in unserer Rezeptesammlung.)
Heiß diskutiert wurde die Standardfrage: Heißt es Eierkuchen, Pfannkuchen oder Eierpfannkuchen und wird dieser süß, mit Zimt, Zucker und Apfelmus, gegessen oder herzhaft, nach ältmärkischer Tradition, als Beilage zu Grünen-Bohnen-Eintopf?
Auf den Tellern ergab sich ein bunter Mix an Speisen – so vielfältig und einzigartig wie der Mix an Kolleginnen und Kollegen in den unterschiedlichen Projektteams.

Zugleich lieferte das Essen in Gemeinschaft die Möglichkeit, den Menschen hinter dem Gericht besser kennen zu lernen, seine persönliche Geschichte und Interessen.
Vielmehr entstand dadurch auch ein reger Austausch über eine zweite Auflage des interkulturellen Lunchs, themengeleitete Kochabende, zum Beispiel ein indischer Abend, im Center oder außerhalb.
Eine Wiederholung des Events ist bereits in Planung, denn in der Küche werden ja bekanntlich die besten Parties gefeiert und die besten Gespräche geführt.

Ihr habt gerade Hunger bekommen und möchtet unbedingt die Rezepte nachlesen?
Hier findet ihr den Link zu den Rezepten: Rezepte zum interkulturellen Lunch