Impressionen vom Frankfurter Teamevent

Heute möchten wir mit euch gern Impressionen aus unserem Standort Frankfurt am Main teilen. Begleitet Saleh zu einem spaßigen Teamevent inklusive Bowlingabend.

Vor kurzem trafen sich CIC Kollegen aus Frankfurt am Main für ein Teamevent – Essen und Bowling. Da die Meisten von uns vor Ort bei Kunden arbeiten, trifft man alle Kollegen zusammen an einem Ort nur bei solchen Veranstaltungen.

So kamen auch an diesem Tag die meisten Kollegen direkt von der jeweiligen Kundenlokation zum Restaurant im Osten von Frankfurt am Main, manche auch aus der CIC Lokation in Frankfurt Sossenheim. Darüber hinaus durften wir auch Besuch aus Magdeburg willkommen heißen, unser General Manager, Michael und Anna, Operations Leader, besuchten uns.

Nach einer Vorstellungsrunde, folgte auch bereits ein köstliches mediterranes Essen sowie weitere Gespräche. Danach wurden wir per Los in Bowling Teams aufgeteilt, damit wir auch andere Kollegen besser kennenlernen können. Schuhe an, auf die Plätze und los! Das Bowling hatte begonnen und jeder war gespannt zu sehen, wer am besten spielen kann.  Jeder Strike wurde bejubelt, der Teamgeist war greifbar. Alle hatten viel Spaß.

Es war auch eine gute Möglichkeit neue Mitarbeiter persönlich kennenzulernen und persönliche Erfahrungen zwischen Kollegen auszutauschen.

Hier ein paar Eindrücke des Abends:

Es hat mir sehr gut gefallen, da das Event mich näher an das Team und Abwechslung in meinen Arbeitsalltag gebracht hat. Ich wünschte mir wir hätten öfters solche Veranstaltungen.” Veronika (Software Developer)

Teamevents sind gerade für mich, der noch nicht so lange an Board ist, sehr wichtig. Ich lerne meine Kollegen besser kennen und erfahre viel über ihre Tätigkeit hier bei uns im CIC, was für mich als Recruiter ein großer Gewinn ist. Auch mal außerhalb des Arbeitsplatzes mit den Kollegen Zeit zu verbringen und das in entspannter Atmosphäre bei Essen und Bowling war super.“ Lars (Recruiter)

 

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Teamevent in Frankfurt am Main

 

Es hat mir große Freude bereitet, meine Kollegen bei einem tollen Essen mit anschließendem Bowling wiederzusehen und näher kennen zu lernen.  Ich hoffe, wir machen so etwas bald noch einmal…” Martin (Software Developer)

Thomas (Software Developer, CIC Frankfurt Team Leader) fand den Abend toll und bedankte sich auch bei CIC Frankfurt Center Leader Frank, und Lars für die Organisierung:

Rundum ein toller Abend, den Lars und Frank da auf die Beine gestellt haben! Gutes Essen und entspannte Stimmung. Beim Bowling musste sich unser Team wegen etwas zu starken Seitenwinds leider knapp geschlagen geben. Einspruch bei den Ringrichtern blieb erfolglos.“

Diesem Dank schloss sich das ganze Team gern an. Danke an Frank und Lars, hoffentlich haben wir diese Gelegenheit bald wieder.

Vielfalt leben – Heute ist der 5. Deutsche Diversity Day

Nicht nur heute, sondern bereits seit 1953 steht für IBM das Talent eines Mitarbeiters im Fokus, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion.Wir sind stolz, dass wir ein Teil dieser Kultur sind, denn nur durch unser einzigartiges und vielfältiges Team schaffen wir Innovationen.
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Work-Life-Balance durch groben Unfug?

Seit einigen Monaten geht bereits ein Raunen durch das CIC. Von Geheimgesellschaften ist die Rede, von Plänen und grobem Unfug. Weder Kosten noch Mühen scheuend ist es einem Mitglied unseres Blogteams gelungen, einen Informanten des innersten Rings, Deckname „Chris“ zu einem Interview zu überreden und euch so Einblick in das zweite, das geheime Leben im Center zu gewähren.

Ihr fragt euch, was das Center neben tollen Projekten und netten Kollegen noch zu bieten hat?

Natürlich tolle Events! Darum, dass diese Events stattfinden und vor allem, dass sie den Geschmack der Kollegen treffen, kümmern wir uns, „Die Freunde des groben Unfugs“.

Als Eventorganisationsgruppe des CIC wollen wir allen Mitarbeitern tolle Gelegenheiten bieten ihre Work-Life-Balance zu halten. Wann immer der Büroalltag droht das Privatleben zu verschlingen, treten wir auf die Leinwand und versorgen sie mit allerlei Events für die abendliche Freizeitplanung.

Dabei steht jeder einzelne Mitarbeiter im Vordergrund, seine oder ihre Ideen und Interessen sind unsere Planungsgrundlage. Vom Star Wars Filmeabend bis hin zum historischen Nachtwächterrundgang, alles ist möglich!

Ob Drachenboot-Rennen, Escape Game, Spiele-, Filme oder Kneipenabend. Wir möchten unseren Kollegen die Möglichkeit geben nicht nur einander auf Arbeit besser kennen zu lernen, sondern auch neue Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen.

Auch ist für viele von uns CIClern Magdeburg eine neue Stadt, eine neue Chance. Das Alles will zunächst noch entdeckt werden, bevor man sie ins Herz schließen kann. Deshalb organisieren wir immer wieder Events, in denen alle „Neu-Magdeburger“ und auch einige alte Hasen ihre neue (oder alte) Heimat besser kennen lernen können, wie z.B. den historischen Nachtwächterrundgang.

Alles in Allem versuchen wir allen CIClern den Arbeitsalltag zu versüßen und ein bisschen Leben und bunte Knete in den Tag zu bringen.

Denn wie hieß es doch noch zuletzt aus der Führungsetage: „Bleibt verrückt!“ und wie sollte man das können, wenn nicht mit ein bisschen Unfug im Kopf? 😉

Learner Centered Training – Eine „Train the Trainer“ Schulung mit Enten, Gazellen und Löwen

Vor kurzem konntet ihr hier im Blog über Erfahrungen unseres Trainers Marcel lesen, die ihn bis nach Indien führten. Eindrücke, die auch unsere Kollegin Mandy motivierten selbst Trainer zu werden. Einige ihrer Impressionen aus der Trainerausbildung teilt sie heute mit uns.

by Mandy

Wer sich die Arbeit in einem IT Unternehmen als wenig abwechslungsreich vorstellt und denkt, bei uns wird den ganzen Tag nur programmiert, wird im CIC vom Gegenteil überzeugt. Denn neben dem täglichen Projektgeschäft und dessen Kern, der Softwareentwicklung, gibt es für CIC-Mitarbeitende vielseitige Möglichkeiten sich in anderen Rollen auszuprobieren. Wie zum Beispiel für mich und 16 weitere Kollegen, die an der Schulung „Learner Centered Training“ teilnahmen. Denn in diesem Kurs wird man dafür ausgebildet selber im Center Schulungen zu geben. Viele der Teilnehmer sollten im Rahmen unserer „Java-Masterclass“ als Trainer vor einer Gruppe neuer, wissbegieriger CIC‘ler stehen und mit ihnen die wichtigsten Kenntnisse über die Java Programmierung auffrischen und vertiefen. Darüber hinaus gibt es Mitarbeiter, die in Zukunft Soft-Skill Schulungen im Center leiten werden. Vor diesem Hintergrund starteten wir in die 1,5 tägige Schulung. Das Ziel bestand darin Fähigkeiten zu entwickeln, zu stärken und zu testen, die für den Erfolg als Trainer von entscheidender Bedeutung sind. Geleitet wurde der Kurs von unserem britischen IBM-Trainer Paul.

FullSizeRenderAls allererstes wurde diskutiert, was „Learner Centered“ (lernerzentriert) überhaupt bedeutet. Dieses Konzept, nach welchem die meisten IBM-Schulungen geleitet werden, steht im starken Kontrast zu dem altbekannten Frontalunterricht aus Schul- und Unizeiten. Im Vordergrund steht hierbei die Interaktion mit den Lernenden. Die Inhalte werden gemeinsam in Form von Partner-, Gruppen- und Projektarbeiten erarbeitet, wozu gleichzeitig die gemeinsame Erörterung, Planung und Diskussion gehört. Diesem Prinzip folgend war auch unsere Schulung, wie man Kurse lernerzentriert leitet, auf diese Art und Weise aufgebaut. In Form von verschiedenen Übungen haben wir mehr über das Konzept lernen können und gleichzeitig Anregungen und Ideen erhalten, wie man später selber als Trainer eigene Schulungen gestalten kann.

Der erste halbe Tag beinhaltete dementsprechend bereits viele interaktive Übungen. Im thematischen Fokus stand, wie Menschen lernen, welche Lern-Typen es gibt und wie man es schafft, die Aufmerksamkeit der Lernenden für sich zu gewinnen. Aber vor allem was Enten, Löwen und Gazellen in diesem Zusammenhang für Rollen einnehmen.

Zu unserer Überraschung spiegelt die Ente den Alltag eines Trainers hervorragend wider. Einerseits schwimmt IMG_7744eine Ente, für alle sichtbar, meist ganz ruhig auf der Wasseroberfläche. Andererseits, was niemand bemerkt, ist sie unter Wasser unheimlich stark am Strampeln. Fast genau wie ein guter Trainer. Nach außen Ruhe und Kompetenz ausstrahlen, obwohl im Hintergrund tausend Dinge ablaufen:

  • Die Zeit im Auge behalten
  • Die Nächste Übung gedanklich schon vorbereiten
  • Die Gruppe beobachten
  • Etc., etc., etc.

Um diese Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen zu können, ist die Vorbereitung einer der bedeutendsten Erfolgsfaktoren. Auf diese Weise sichert man sich selber ab, die entsprechende Thematik kompetent zu vermitteln und zu jeder Zeit souverän auftreten zu können. Was anhand von Pauls bildhaften Beispiel besonders deutlich wurde: Als Trainer möchte man in seinem eigenen Territorium zu jeder Zeit als Löwe auftreten und nicht zur gejagten Gazelle werden.

Auch anhand dieses Beispiels hat uns Paul einerseits einen Fakt über wichtige Trainereigenschaften vermittelt und andererseits eine sehr gute Methode gezeigt, wie man Inhalte nachhaltig in den Köpfen von Schulungsteilnehmern platziert – nämlich indem man mit Bildern und Geschichten arbeitet. Denn, wie wir am eigenen Beispiel lernen konnten, haben sich besonders die Prinzipien, die hinter Ente, Gazelle und Löwe stecken, bei vermutlich allen Teilnehmern besonders stark eingeprägt.

Die zweite Tageshälfte umfasste wie man Lernübungen im Sinne von Lernerzentriertheit aufbaut. Hierbei wurden uns weitere wichtige Werkzeuge an die Hand gegeben, die es erleichtern, eine sinnvolle und vor allem für die Lernenden nachvollziehbare Übung zu gestalten. Natürlich erfolgte dies nicht durch Frontalunterricht. Um die Werkzeuge kennenzulernen, durften wir selbst aktiv werden, uns in den Gruppenübungen ausprobieren und anschließend direkt üben, richtiges Feedback zu geben.

Abschließender Punkt auf der Agenda des ersten Tages war der Umgang mit herausfordernden Situationen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Umgang mit schwierigen Kursteilnehmern. Und auch hier wurde der Bezug zwischen Ente, Gazelle und Löwe wieder offensichtlich. Denn die richtige Vorbereitung kann meist schon ausreichen, Situationen, in denen man als Trainer zur gejagten Gazelle werden könnte, zu vermeiden. Dabei können einfache Mittel, wie die Sitzordnung und zu Beginn vereinbarte Verhaltensregeln schon hilfreich sein, aber auch das Wissen über weitere „Coping-Strategies“. Mit Paul als langjährigen Trainer konnten wir besonders zu diesem Punkt sehr von seinen Erfahrungen profitieren und viele Fragen los werden.

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Der zweite Tag bestand für uns angehende Trainer dann hauptsächlich darin, in kleinen Gruppen, eigene Trainings durchzuführen. Das bedeutete, dass wir Inhalte, die wir am vorangegangen Tag gelernt hatten innerhalb unserer Gruppe als Trainer unterrichten sollten. Dazu suchte sich jeder ein spezielles Thema aus, bereitete dies für den Rest der Gruppe vor und leitete anschließend eine eigene Mini-Schulung. Somit wurden viele der vermittelten Inhalte nochmals wiederholt und gleichzeitig konnte sich jeder als Trainer ausprobieren und eine lernerzentrierte Schulung leiten.

Durch die sehr gute Leitung des Kurses durch Paul haben wir innerhalb kurzer Zeit einen umfangreichen Überblick erhalten, wie man lernerzentrierte Schulungen geben kann. Außerdem haben wir sehr viele Anregungen mitnehmen können, welche verschiedenen Methoden man einsetzen kann, um den Teilnehmern interaktiv Inhalte zu vermitteln. Eine bessere Vorbereitung für die Rolle als Trainer hätte ich mir nicht wünschen können und aus meiner Perspektive habe ich keine Zweifel, dass alle Schulungsteilnehmer sehr erfolgreiche Enten – ähh Trainer werden!

In 80 IBMern um die Welt – Von Bogotá ins CIC Germany

Nachdem ihr letzte Woche über Marcels Erfahrungen in Indien lesen konntet, möchten wir euch heute auf einen anderen Kontinent mitnehmen.
Folgt Carlos in seine Heimat Kolumbien und erfahrt mehr über die kleinen Unterschiede zwischen Bogota und Frankfurt.

By Carlos

Hallo ich bin Carlos Omana aus Kolumbien und Teil des IBM CIC Frankfurt. Seit einem Jahr arbeite ich in einemCarlos Omana Projekt im Bankensektor in Frankfurt. Dennoch bin ich sehr stark in Kontakt mit dem Center in Magdeburg, da mein Team von dort aus arbeitet. Heute möchte ich keine technischen oder projektspezifischen Themen behandeln, sondern möchte die Erfahrungen, die ich in meiner Zeit in Deutschland gemacht habe, mit euch teilen.

Meine Karriere bei IBM hat 2011 mit einem Praktikum bei IBM Colombia in Bogota begonnen. Dort hatte ich die Chance erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, um daraufhin ein paar weitere Jahre im Bankensektor zu arbeiten. 2014 bin ich nach Deutschland gezogen, um Auslandserfahrung zu sammeln, ein Masterstudium zu beginnen und andere Sprachen zu lernen. Also habe ich einen Deutschkurs gemacht, nebenbei mein Englisch in Berlin verbessert und ein Master in „Communication and Media Engineering“ in Offenburg absolviert, welchen ich Anfang 2016 abgeschlossen habe. Während dieser Zeit hatte ich immer im Kopf oder den Herzenswunsch noch einmal ein IBMer zu sein, aber diesmal hier in Deutschland. Anfang 2016 habe ich dann ein Jobangebot als Software-Entwickler (Schwerpunkt BPM) gefunden, welches ähnliche Verantwortlichkeiten wie meine letzte Stelle in Kolumbien hatte. Ich dachte mir, dass dies eine perfekte Chance sei, um mich zu bewerben. Die vorherige IBM Erfahrung war sehr hilfreich um diese Stellung anzutreten.

Wie gesagt, die vorherige Erfahrung bei IBM Kolumbien war und ist sehr hilfreich für mich, um das Unternehmen zu verstehen und mich schneller zu akklimatisieren. Es ist ganz schön zu sehen, dass viele Sachen so ähnlich sind, z. B. Think40, das jährliche Project Assessment und jeden Donnerstag die Erinnerung „Don´t forget to claim“ 😉 . Damit fühle ich mich sehr wohl, da ich mich wie an einem bekannten Ort fühle; wie zu Hause. Auf der anderen Seite gibt es Dinge, die total anders sind, z. B. die Pünktlichkeit, Mittagspause (sehr viel kürzer im Vergleich zu Kolumbien), die direkte Art zu kommunizieren und das Lieblingsthema „Das Wetter“, das in meiner Heimat kein Thema ist, weil es immer gleich ist. Sehr positiv ist auch, dass in beiden Ländern sehr gerne Kaffee getrunken wird. (Sollte als Company Guideline gesetzt werden 🙂 ).

Kolumbien

Ich arbeite gerne im CIC, weil eine nette Arbeitsatmosphäre herrscht, sowohl mit den Kolleginnen und Kollegen als auch mit den Kunden. Das klingt wie ein Klischee, aber mir gefällt an meiner Arbeit, dass man jeden Tag etwas Neues lernen kann. Das IBM CIC ist ein Arbeitsort, an dem man oft auf Kollegen trifft, die unterschiedliche Erfahrungen besitzen und die immer bereit sind, zu helfen und einem etwas beizubringen. Aber auch ich gebe mein Wissen über BPM oder meine Spanischkenntnisse gerne an wissbegierige CICler weiter 😉 .

Vor einem Jahr habe ich im CIC angefangen. Ich bin sehr glücklich ein Teil vom IBM zu sein. Jede Erfahrung bei diesem Unternehmen ist Gold wert, um neue berufliche Möglichkeiten in der ganzen Welt wahrzunehmen, wie dies in meinem Fall geschah. Deswegen bin ich ein IBMer. Ich hoffe, hier lange bleiben zu können, um hier professionell und persönlich weiter wachsen zu können.

Global Blue Consulting goes to India

Heute berichten wir euch wieder aus der Welt der Trainer. Marcel hat sich bereits als Trainer ausbilden lassen und darf nun in die Welt hinaus, Kollegen schulen und motivieren. Diesmal führte ihn die Reise nach Indien.

By Marcel Abou Khalil

Als ich meine Arbeit im Center aufnahm, war ich einer von etwa 50 Mitarbeitern. Fast keine Rolle war besetzt und so konnte man sich mit ein wenig Initiative das zusammensammeln, worauf man Lust hatte. Ich hatte Lust darauf, Trainer für Brighter Blue zu werden. Dabei handelt es sich um ein IBM Trainingsprogramm mit dem Fokus darauf, Softskills im Projektalltag zu festigen und zu trainieren. Eine große Rolle spielt auch die Vermittlung von Problemlösungsstrategien und Ansätze zur beruflichen Weiterentwicklung.

Drei Jahre später gehöre ich zu den Senioren des Programms. Brighter Blue nennt sich jetzt Global Blue Consulting und wurde komplett neu entworfen. Im Rahmen der Neuerungen wurde in Indien auch der erste von zwei Aufbaukursen für das Programm entwickelt. Dafür werden aus den verschiedenen Regionen Trainer als Beobachter zu den Pilot-Kursen entsandt, welche sie dann wieder mit zurückbringen und in der Region verbreiten. Und plötzlich stand mein Name im Raum als Beobachter aus Westeuropa. Als jemand, der von Haus aus Softwareentwickler ist und Trainings nur nebenbei verfolgt, war ich zu gleichen Teilen stolz und eingeschüchtert. Es fühlte sich für mich an, als hätte ich mich einfach nur hineingemogelt und spielte eine Rolle, die ich eigentlich nicht ausfüllte (Impostor Syndrome).

Zum Glück habe ich mich davon nicht abbringen lassen. Ich sagte zu, organisierte mir das Geschäftsvisum, verglich und optimierte Flugkosten und -zeiten. Reisen mit den IBM-Systemen ist leider mühsam. Doch schließlich hatte ich die Prozesse durchlaufen und mein eTicket in der Hand. Auf nach Bangalore, Indien!

Der Flug war anstrengend. Inklusive kurzem Zwischenstopp in Abu Dhabi, war ich etwa 14 Stunden mit dem Flugzeug unterwegs. Auf diesen Langstreckenflügen gibt es zum Glück ein Entertainment-System für jeden Platz – und so brachte ich die Zeit mit Dösen, Lesen, Suicide Squad und diversen anderen Hollywoodfilmen und -serien zu.

Einer der Paläste von Bangalore

Einer der Paläste von Bangalore

So traf ich sichtlich gerädert früh morgens nach Ortszeit in Indien ein. Die erste Hälfte des Tages brachte ich damit zu, mir Bangalore etwas genauer anzuschauen. Tempel, Paläste und das allgemeine Gewusel auf den Straßen. Mir fiel vor allem auf, wie verbunden viele Inder zur Religion sind. Zahlreiche kleine und große Schreine standen in und um die Tempel herum. Schuhe musste man beim Betreten dieser zurücklassen. Alles war bunt geschmückt mit zahlreichen Blumengirlanden, da wohl gerade ein besonderes Fest in Gange war. Am Nachmittag holte mich jedoch der Schlafmangel der letzten eineinhalb Tage ein und ich brach meine Erkundungen ab, um vor dem Meeting am Abend noch ein, zwei Stunden Schlaf einzuschieben.

Bull Temple

Bull Temple

Am Abend dann lernte ich die Tutoren für den Piloten kennen, zusammen mit den Beobachtern aus den anderen Regionen. Und ich merkte sehr schnell, dass ich gar nicht so sehr hervorstach, wie ich es zuvor annahm. Ich war zwar ohne Frage der jüngste unter den Anwesenden mit der geringsten Berufserfahrung, doch was das Brighter Blue Programm im Speziellen anging, gehörte ich zu den Erfahreneren der Runde. Alle waren warm und herzlich und so fühlte ich mich hervorragend aufgehoben für den Piloten am kommenden Tag.

Diesen fand ich in vielerlei Hinsicht sehr beeindruckend. In Europa wird immer wieder gern die Art und Weise indischer Kurse belächelt. Ich musste jedoch feststellen, dass diese Vorurteile mittlerweile weitestgehend überholt sind. Der Kurs war modern, beinhaltete viele Interaktionen mit den Teilnehmern und viele verschiedene Medien und angesprochene Sinne. Auch die Teilnehmer selbst, etwa 20 junge, indische Kollegen waren nicht, wie allgemeine Vorurteile es oft beschreiben. So konnte ich keine signifikanten Unterschiede im Problemlösungsverhalten oder in der Zusammenarbeit feststellen. Woher die Diskrepanz zwischen meinen Beobachtungen und den Anekdoten aus verschiedenen Projekten kommt, stellt mich vor Rätsel.
Am Abend hieß es dann das Training ausklingen lassen. Und wie besser wäre das zu erreichen, als mit den Trainern und Beobachtern aus der ganzen Welt erst indisch essen zu gehen und dann in einem Club zu Bollywoodmusik das Tanzbein zu schwingen? Eines steht fest: im Feiern sind die Inder zweifellos unbefangener. Auch ohne das hierzulande so wichtige „Vorglühen“. Zum Zweiten waren unsere Trainer sehr stolz auf ihr scharfes Essen. Die Begeisterung in diesem Punkt hielt sich bei den internationalen Essern jedoch in Grenzen.

Nach einem weiteren halben Tag des Workshops hieß es am Nachmittag dann Abschied nehmen und wieder in den Flieger steigen. Ich habe viele schöne Erinnerungen und neue Erfahrungen aus Indien mitgebracht. Die Reise war zwar anstrengend und hat fast so viel Zeit in Anspruch genommen, wie meine Zeit vor Ort, doch das war es mir wert. Ich finde es einfach nur cool, was man im Center alles machen kann, wenn man es will und sich von den Prozessen nicht gleich abschrecken lässt 🙂

Veranstaltungsübersicht Q2/2017

Jedes Quartal geben wir euch einen Überblick über kommende Veranstaltungen und Messen, auf denen ihr uns treffen könnt. 🙂 Zwischen Ostern und den Sommerferien könnt ihr uns auf folgenden Veranstaltungen besuchen:

Veranstaltung

Ort

Zeit

Ladies Night OvGU Max‐Planck‐Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme
Sandtorstr. 2
39106 Magdeburg
20.04.2017
Virtuelle IT Jobmesse online 26.04.2017
IT-Jobtag Areal Böhler, Altes Kesselhaus
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf
27.04.2017
konaktiva Unternehmenskontaktmesse darmstadtium
Schlossgraben 1
64283 Darmstadt
09.05.2017
IKORO Hochschule Rosenheim
IKORO
Hochschulstr. 1
83024 Rosenheim
10.05.2017
Speed-Dating RecruitING FAU Erlangen-Nürnberg
Schloßplatz 4
91054 Erlangen
10.05.2017
5. Jobmesse Köln XPOST (ehem. EXPO XXI)
Gladbacher Wall 5
50670 Köln
13.05.2017 – 14.05.2017
campus x-change BTU Cottbus – Senftenberg
Friedlieb-Runge-Straße 3
03046 Cottbus
17.05.2017
Enter Zukunft IT Campus Bockenheim
Gebäude 5
Senckenberganlage 31,
60325 Frankfurt
18.05.2017
Akademika NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
90471 Nürnberg
23.05.2017 – 24.05.2017
bonding Firmenkontaktmesse TU Carola-Wilhelmina zu Braunschweig
Konstantin-Ude Straße
38106 Braunschweig
30.05.2017 – 31.05.2017
Job40plus Konferenzzentrum München
Lazarettstraße 33
80636 München
30.06.2017

Kommt doch mal vorbei! Wir beantworten gerne eure Fragen zu beruflichen Einstiegsmöglichkeiten bei uns im Unternehmen! 😉