Paula und Tommy über das Probestudium MINTLOOK

Paula und Tommy sind ab nächster Woche erfolgreiche Absolventen des MINTLOOK-Probestudiums der TH Brandenburg. Sie waren nun 3 Monate bei uns und haben „auf Probe studiert“ und Erfahrungen für ihr zukünftiges Studium gesammelt. Im Fokus standen dabei Vorlesungsbesuche, die Projektarbeit an einem realen Unternehmensthema und das Reinschnuppern in den Arbeitsalltag. Doch lassen wir sie selbst berichten.

Hallo ihr beiden, wie seid ihr denn überhaupt zum MINTLOOK-Projekt gekommen?

Paula: Nach dem Abitur 2018 hatte ich noch keine Vorstellung, was ich überhaupt danach machen möchte. Die technische Hochschule Brandenburg bot zu der Zeit das MINTLOOK Studium an, um Orientierung zu bieten. So bekommt man einen ersten Überblick ins aktive Studentenleben und kann schon erste Erfahrungen sammeln. Ich wollte mich nirgends einschreiben und nach kurzer Zeit feststellen, dass der Studiengang nichts für mich ist. Dadurch nahm ich das Angebot der Technischen Hochschule Brandenburg war und bewarb mich.

Tommy: Ich bin durch eine Informationsveranstaltung im Rahmen des “Studium- und Berufetags” meiner Schule auf das Probestudium der Technischen Hochschule Brandenburg an der Havel aufmerksam geworden. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt unentschlossen war, was ich nach dem Abitur machen möchte, hat sich das MINTlook Projekt besonders angeboten. Es ist uns möglich in die zahlreichen Studiengänge und deren Vorlesungen reinzuschnuppern und einen Einblick in das Studentenleben zu bekommen. Besonders das Angebot, zusätzlich noch Praktika absolvieren zu können und damit Praxiserfahrungen zu sammeln, war ein ausschlaggebener Punkt mich für das Projekt zu entscheiden.

Was sind eure Aufgaben im CIC? Wie läuft das Praktikum im CIC ab?

Paula: Meine Aufgabe stand früh fest: Tommy und ich bekamen die Möglichkeit unsere erste kleine WebApp zu entwickeln. Nach einer ersten Ideensuche ging‘s dann auch gleich los.
Zuerst mussten wir unsere bisherigen Kenntnisse weiter ausbauen, um überhaupt unser Projekt starten zu können. In den ersten Wochen lernten wir  durch Tutorials, Übungen und eigenes Ausprobieren ein Verständis dafür zu entwickeln, wie eine Website aufgebaut ist und wie man sie nach Belieben gestalten kann.
Nachdem wir uns mit HTML, CSS und JavaScript näher vertraut gemacht haben, ging es los unsere erste HTML zu erstellen. Wir haben uns hier schnell eingewöhnt und unser Alltag  wurde durch Projekthopping und Meetings aufgelockert.

Tommy: Ich arbeite zusammen mit Paula, einer weiteren MINTlook-Studentin, mithilfe unserer Coaches an einer Web App namens MAP-deburg. Diese Web App soll es einem einfach machen, Aktivitäten in Magdeburg zu finden ohne viel suchen zu müssen. Dabei werden mehrere Filter einbezogen, wie z.B. Temperatur, um die optimalen Aktivitäten für Unternehmungen zu finden. Da der ganze technische Part für uns größtenteils neu ist, haben wir uns in den ersten Wochen durch Tutorials zu den einzelnen relevanten Programmiersprachen viel Wissen angeeignet, was uns später die Arbeit erleichtert hat. Zusätzlich dazu konnten wir gelegentlich einen Einblick in verschiedene Projekte bekommen und dadurch sehen wie andere Projekte ablaufen, welche Tools benutzt werden und wie ein Alltag bei den Kollegen aussieht. Außerdem konnten wir bei einer Softskillschulung zum Thema “effektiv kommunizieren” dabei sein und dort auch nochmal unsere Fähigkeiten testen.

Was gefällt euch besonders gut im CIC?

Paula: Ich habe mich hier im Center ab der ersten Woche wohlgefühlt. Für mich waren es viele neue Einblicke und durch ein super Team fühlte ich mich gut aufgehoben bei all den neuen Eindrücken. 😊
Es ist schön in einer so entspannten Arbeitsatmosphäre zu arbeiten und jeder Kollege hat ein offenes Ohr oder hilft bei Problemen. Es ist beeindruckend an wie vielen Projekten das CIC arbeitet und es war schön einen Einblick zu bekommen. Besonders hat mir die ausführliche Einführung in die verschiedenen Projekte gefallen.

Tommy: Ich habe mich einfach schon in den ersten Stunden wohlgefühlt, da man zum einen schon toll empfangen wurde und dann der Umgang miteinander auch sehr locker und entspannt war. Ich denke gerade dieser familiäre Umgang miteinander macht das CIC so attraktiv. Weiterhin gefällt mir sehr die Arbeitsweise, dass beispielsweise alle Projekte in Teams bearbeitet werden. Ich habe zudem auch jederzeit die Möglichkeit meine Coaches um Hilfe zu bitten und sie haben immer ein offenes Ohr für Probleme und Fragen.

Gibt es Punkte, die ihr euch anders vorgestellt haben?

Paula: Mein Ziel war es einen Einblick in die Informatik zu bekommen und für mich herauszufinden, wie mein Weg dannach weiter gehen kann. Das Praktikum hat meine Erwartungen sogar übertroffen, da ich in dem Projekt meine eigenen Ideen kreativ umsetzen durfte.
Ich bin mit  Erwartungen in das Praktikum gegangen. Alle Erwartungen wurden vollstens erfüllt. Ich bekam die Möglichkeit mit einem tollen Team zusammen zu arbeiten und konnte durch das Projekt eigene Ideen kreativ unsetzten.

Tommy: Ich habe anfangs erwartet, dass wir an unserem eigenen Projekt arbeiten würden. Dabei habe ich gehofft ich würde einen tieferen Einblick in den Informatikbereich bekommen und erfolgreich eine eigene App entwickeln. Diese Erwartungen haben sich vollkommen erfüllt und ich konnte vorallem viel lernen und habe sehr viel Spaß eine eigene App zu entwickeln. Durch die gesamte Planung und die einzelnen Arbeitsschritte, konnten wir erfahren, wie solch ein Projekt abläuft. Zusätzlich wurden mit dem Projekthopping meine Erwartungen getoppt und ich habe dort auch weitere Projekte kennenlernen dürfen.

Was nehmt ihr generell aus der Erfahrung im CIC mit?                                                                            

Paula: In meinem Praktikum habe ich Kenntnisse in HTML, Java und CSS sammeln können, sodass ich jetzt nicht nur in der Theorie fit bin, sondern auch in der praktischen Anwendung. Dadurch fühle ich mich sehr gut auf mein kommendes Studium vorbereitet.

Tommy: Es macht sehr viel Spaß eine eigene App zu entwickeln, besonders das Design hat mir am meisten Spaß gemacht. Außerdem bringt Teamarbeit mehr als allein ein Projekt zu bearbeiten, da man vielseitiger arbeiten, sich gegenseitig helfen kann und mehr Ideen eingebracht werden können.

Haben euch die Erfahrungen im CIC bei der Berufs-/Studienwahlentscheidung helfen können?

Paula: Das Praktikum beim CIC hat mir sehr viel gebracht. Ich war sehr unentschlossen was ich nach dem Abitur machen möchte bzw. welcher Studiengang zu mir passt. Durch die Erfahrung hier habe ich mich dazu entschieden, im Oktober 2019, an der Technischen Hochschule Brandenburg Informatik zu studieren.

Tommy: Auf jeden Fall! Ich war bis zum Praktikum im CIC noch unsicher was ich ab Oktober studieren möchte. Ich habe mich im Laufe des Praktikums dann aber für ein Informatikstudium entschieden. Dabei würde ich mich gern in die Richtung der Medieninformatik orientieren und mich, insofern es möglich ist, auf den Designbereich fokussieren.

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Informatikstudent auf Probe

Wir haben eine weitere Runde MINTlook eingeläutet und dürfen wieder einen sehr netten Probestudenten bei uns im Unternehmen begrüßen. Carl besucht uns nun regelmäßig, um vor Ort an seinem Projekt zu arbeiten und sich in Teamarbeit zu üben. Heute stellt er sich einmal persönlich vor.

Wie bin ich zum MINTlook Projekt gekommen?

Ich wurde durch eine Informationsveranstaltung an meiner Schule im Zuge des „Studium- und Berufetags“ auf das MINTlook Probestudium der Technischen Hochschule Brandenburg aufmerksam.
Die Möglichkeit, sich einen sehr guten Überblick über die möglichen Studiengänge zu verschaffen, das Studentenleben live mitzuerleben und dazu erste Praxiserfahrungen in verschiedenen Betrieben sammeln zu können, war letztendlich ausschlaggebend für meine Entscheidung, mich für das Probestudium zu bewerben.

Was sind meine Aufgaben im CIC? Wie läuft mein Praktikum im CIC ab?

Meine Aufgabe im Center stand früh fest: Ich soll bei der Entwicklung einer Intranet-Seite für das CIC mitwirken.
Um in das Projekt richtig einsteigen zu können, musste ich daher meine bisherigen Kenntnisse weiter ausbauen. Die ersten Wochen verbrachte ich also damit, durch Tutorials, Übungen und eigenes Ausprobieren ein Verständis dafür zu entwickeln, wie eine Website aufgebaut ist und wie ich sie nach meinem Belieben gestalte.
Sobald HTML, CSS und Javascript keine Unbekannten mehr für mich darstellten, ging es an die Arbeit im Projekt.
Was sich bald zum Alltag entwickelte, wurde regelmäßig durch andere Termine aufgelockert. Ich erhielt Einblicke in verschiedene andere Projekte des CIC, lernte die verschiedenen Arbeitsbereiche kennen und konnte an einer Softskillschulung zur effektiven Kommunikation teilnehmen.
Neben unserer Projektarbeit durften wir in verschiedene Bereiche des Centers reinschnuppern und unsere eigenen Fähigkeiten, unter anderem in einer SoftSkill-Schulung, auf die Probe stellen.

Was gefällt mir besonders gut am CIC?

Ich habe mich hier direkt in der ersten Woche nach Beginn des Praktikums wohlgefühlt, was vor allem an der sehr angenehmen, lockeren Atmosphäre und dem Umgang miteinander liegt. Dazu haben natürlich auch die Events, an denen ich teilnehmen durfte, beigetragen, wie die Weihnachtsfeier oder auch das Weihnachtsbasteln, wo ich spontan eingesprungen bin. Ich habe Ansprechpartner für jegliche Art von Problemen, und auch jeder Kollege hat ein offenes Ohr für Fragen.

Gibt es Punkte, die ich mir anders vorgestellt habe?

Als ich noch vor Beginn des Praktikums gefragt wurde, welche Erwartungen ich habe, antwortete ich in etwa folgendermaßen: „Ich möchte mehr über die Entwicklung von Software erfahren und diesen Prozess kennenlernen.“
Ich wollte einen Einblick in den IT-Bereich bekommen und am liebsten an einem Projekt aktiv mitarbeiten, und genau das wurde mir ermöglicht. Meine Erwartungen wurden mindestens erfüllt, denn ich durfte mit einem tollen Team zusammenarbeiten und Fortschritte machen. Ich konnte meine eigene Gedanken und Ideen umsetzen, kreativ sein.

Was nehme ich generell als Erfahrung mit?

Das Entwickeln macht mir Spaß, ebenso das Arbeiten im Team an einem Projekt. Diese Teamarbeit ist weitaus komplexer und strukturierter als die mir bisher bekannte Gruppenarbeit in der Schule.

Helfen mir die Erfahrungen, die ich im CIC gemacht habe, schon bei der Berufs- bzw. Studienwahlentscheidung?

Das Praktikum beim CIC hat mich darin bestätigt, meinem Interesse an der Informatik weiterhin Bedeutung zu schenken – ich spiele mit dem Gedanken, nach dem Probestudium ein Informatikstudium zu beginnen und mich, wenn möglich, auf Software-Entwicklung zu fokussieren.

Just do IT!

Wie schon in der Vergangenheit berichtet, geben wir Jungen und Mädchen im Rahmen des MINTLOOK-Projekts die Möglichkeit ein duales Probestudium bei uns zu absolvieren. Unsere letzten beiden „MINTies“ Marlene und Maike haben uns ein abschließendes Review gegeben, bevor sie in die akademische Welt hinausgingen. 😀

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Wie wurden wir auf das MINTLOOK-Projekt aufmerksam?

Die Möglichkeiten, den Weg nach dem Abitur zu bestreiten sind vielfältig und oftmals undurchsichtig. Deswegen sind ausführliche Informationen auf Webseiten oder Newsletter zur Studienorientierung, wie der der Agentur für Arbeit besonders hilfreich. Auch die TH Brandenburg hat sich dies zu Nutze gemacht. Aufgrund der ansprechenden Projektbeschreibung, sind wir beide zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Probestudium unser nächstes Jahr gestalten soll.

Was sind unsere Aufgaben im CIC?

Zu Beginn des Praktikums haben wir zahlreiche Tutorials absolviert, um einen ersten Einblick in Programmiersprachen, wie JavaScript, jQuery, HTML und CSS zu erlangen. Im Rahmen unseres selbstgewählten Projekts haben wir uns außerdem ausführlich mit dem UX Design beschäftigt.

Das Projekt ist eine Web App, die vor allem Schüler und Studenten das Lernen erleichtern soll. Denn mit Hilfe eines Timers ist es möglich eine Zeit einzustellen, in der, ohne den Ablenkungsfaktor Handy, konzentriert gelernt werden kann. Wenn das Handy in dieser Zeit nicht benutzt wurde, ist die ‚Mission‘ erfolgreich gewesen und der User kann seinen eignen kleinen Baum begutachten. Sollte er jedoch das Handy in dieser Zeit genutzt haben, stirbt der Baum.
So makaber die Idee zunächst klingt, so viel Freude und Tränen hat sie uns beim Designen und Entwickeln bereitet.

Neben unserer Projektarbeit durften wir in verschiedene Bereiche des Centers reinschnuppern und unsere eigenen Fähigkeiten, unter anderem in einer SoftSkill-Schulung, auf die Probe stellen.

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Was gefällt uns besonders am CIC?

Uns wurde von Anfang an viel zugetraut und so hatten wir die Möglichkeit uns selbst auszuprobieren und gerade beim Design unserer App auszutoben. Kamen wir dann doch mal an einer Stelle nicht weiter, hatten unsere Betreuer immer ein offenes Ohr für uns und standen uns mit Rat und Tat zur Seite. Generell war das Arbeitsumfeld sehr angenehm, da Hierarchieebenen kaum bemerkbar sind und man sich auch privat mit allen sehr gut unterhalten kann. Dadurch ist das IBM CIC für uns ein Arbeitsplatz, zu dem man gerne zurückkommt. Zusätzlich bekamen wir auch die Möglichkeit uns fortzubilden oder unsere Talente zu vertiefen, zum Beispiel bei der Softskills-Schulung, in der wir mehr über Kommunikation und Selbstpräsentation gelernt haben.

Was nehmen wir aus der Zeit in Magdeburg mit?

Für uns stellt das CIC definitiv einen attraktiven Arbeitgeber dar. Denn das Center bietet viele Chancen sich weiter zu entwickeln und über sich selbst hinaus zu wachsen. Es hat viel Spaß gemacht in einem Team mit vielen verschiedenen Charakteren zusammen zu arbeiten, seine Meinung zu vertreten und trotzdem Kompromisse einzugehen. Das hat

eine angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen und uns dazu gebracht den einstündigen Arbeitsweg auf uns zu nehmen.

Außerdem ist IT wesentlich mehr als stupides Programmieren und auch Büroarbeit kann alles andere als langweilig sein. Maike hatte die Möglichkeit sich kreativ auszuleben und Marlene konnte mehr über ihren Berufswunsch im Projektmanagement erfahren. Generell hat uns beiden das Praktikum geholfen unser Selbstvertrauen zu stärken.

Haben uns die gesammelten Erfahrungen bei der Studienwahl geholfen?

„Mir hat das Praktikum die Tore zu informatikbasierten Studiengängen geöffnet und gezeigt, dass man seine Hobbys, zumindest zu einem Teil doch zum Beruf machen kann.“ – Maike

„Für mich war schon vor dem Prakikum bei IBM klar, dass ich Wirtschaftsingenieurwesen an der TH Brandenburg studieren möchte. Des Weiteren fange ich ab Juni als Werkstudent in Berlin im Projektmanagement an. IBM hat mich in diesem Beschluss auch bestärkt und mir die Möglichkeit gegeben mit vielen Projektmanagern zu reden. Dadurch habe ich einen sehr guten Einblick in diese Jobrolle bekommen. Jetzt bin ich mir sehr sicher, dass das der richtige Weg für mich ist und bin dafür auch sehr dankbar!“ – Marlene

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Informatik: Im Wechselbad der Gefühle

Das MINTLOOK-Projekt wird an der Technischen Hochschule Brandenburg angeboten und ist ein duales Probestudium. Jungs und Mädchen haben die Möglichkeit innerhalb von 9 Monaten drei Praktika in den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu besuchen. Darüber hinaus können sie an den Veranstaltungen der TH Brandenburg in den MINT Fachbereichen teilnehmen.

IBMClientInnovationCenter_Mintlook3Wir, Niklas und Natalie, konnten ab Dezember drei Mal pro Woche einen Einblick in die Softwareentwicklung im IBM Client Innovation Center gewinnen. Die anderen zwei Tage besuchten wir Vorlesungen an der TH-Brandenburg.

Wie wurden wir auf das MINT-Projekt aufmerksam?

Da wir uns nach dem Abitur noch unsicher waren mit unserer Studienwahl, haben wir uns nach einer Möglichkeit umgesehen verschiedene Berufsfelder und Studienrichtungen kennenzulernen. Durch die stadteigene Homepage von Brandenburg an der Havel und durch die Studien- und Ausbildungsmesse in Berlin, sind wir letztendlich auf das Projekt MINTLOOK gestoßen.

Was sind unsere Aufgaben im CIC?

Da wir beide keinen Informatikunterricht in der Schule hatten, kamen wir ohne Vorkenntnisse ins CIC. Die ersten zwei Woche bestanden darin, dass wir uns mit einigen Tutorials auf die bevorstehenden Wochen vorbereitet haben. Außerdem erhielten wir einen Überblick vom CIC und über verschiedene Projekte. Nachdem wir in den Webtechnologien, wie JavaScript, HTML und CSS, theoretisch fit waren, konnten wir mit unserem ersten eigenen Projekt durchstarten. Nun brauchten wir nur noch eine Idee. Nach einigen Tagen Brainstorming entschlossen wir uns für das Gefühlstagebuch VIBES. Über die Feiertage entwickelten wir dazu erste Designentwürfe, sodass wir mit dem Jahresstart endlich mit der Umsetzung loslegen konnten. Nach viel Spaß, aber auch Schweiß und Tränen sind wir nun stolz unser Emotionstagebuch erfolgreich umgesetzt zu haben und unseren Betreuern vorstellen zu können.IBMClientInnovationCenter_Mintlook2

Was gefällt uns besonders gut im CIC?

Sobald wir ein Problem haben, können wir hier jeden Kollegen fragen. Wir werden wie echte Mitarbeiter behandelt und können uns und unsere Ideen jederzeit einbringen.

Das Arbeitsklima ist sehr angenehm und wir fühlen uns hier wirklich willkommen. Ein weiterer Punkt ist, dass wir sehr selbstständig arbeiten und uns sehr viel Vertrauen entgegen gebracht wird, sodass wir flexible Arbeitszeiten und Homeoffice nutzen konnten.

Was nehmen wir generell aus der Erfahrung im CIC mit?

In den letzten drei Monaten, haben wir gelernt selbstbewusster durch das Leben zu gehen. Es ist besser, Fragen zu stellen anstatt ewig über ein Problem zu grübeln. Außerdem haben wir hier gelernt, dass ein gutes Arbeitsumfeld eine Menge ausmacht. Da wir freundlich empfangen und auch weiterhin super aufgenommen wurden, haben wir uns auf unsere Tage im CIC gefreut, trotz der 8-Stunden-Tage.  Vor Allem aber haben wir erkannt, dass Informatik weit mehr ist, als nur monotones Programmieren und sogar richtig Spaß macht.

Haben uns die Erfahrungen im CIC bei der Studienwahl geholfen?

Wir haben viele Einblicke in Projekte, Projektarbeit und die Softwareentwicklung gewinnen können. Das eigenständige Arbeiten ließ uns dabei in verschiedene Rollen schlüpfen, zum Beispiel Projektkoordination, Design und Entwicklung.

Niklas sieht die Programmierung später eher als Hobby. Ich, Natalie, war mir ursprünglich sicher, dass mein Weg nicht in die Informatik geht. Allerdings macht es mir inzwischen so viel Spaß, dass ich es mir für meine berufliche Zukunft vorstellen kann.

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Von Null auf IoT mit Bluemix

„Von Null auf IoT mit Bluemix.“ – So könnte man den zweiten Watson-IoT-Workshop bestens zusammenfassen. Der fünftägige Kurs fand Ende März zusammen mit Studenten aus Sachsen-Anhalt und einigen Mitarbeitern des CIC Magdeburg statt. Da der nächste Workshop schon auf der Agenda steht, werden wir an dieser Stelle ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, damit sich künftige Interessenten bzw. Teilnehmer ein gutes Bild vom Inhalt machen können.

Nachdem wir im Vorfeld auf den Workshop aufmerksam gemacht haben, konnten wir insgesamt 14 Teilnehmer begrüßen. Um zunächst das Eis zu brechen, stand als Erstes eine Vorstellungsrunde auf der Agenda. Im Anschluss daran wurde das Thema „IoT – Internet of Things“ anhand vieler Beispiele eingeführt. Damit die Teilnehmer ihre Ideen innerhalb dieser Woche umsetzen können, wurde im Verlauf des ersten Tages zum einen die Cloud Plattform „Bluemix“ die zu nutzenden Services „Watson-IoT-Platform“, „Node-Red“ und diverse „Watson-Services“ und zum anderen verschiedene Hardware, beispielsweise Rasberry Pi  (RasPi) und der passende Sense Hat, vorgestellt sowie eingerichtet. Mit diesem Know-how war es im Laufe des Nachmittags möglich einen Datenfluss vom Device (Datenerzeugung) über die Watson-IoT-Platform (Registrierung) und Node-Red (Verarbeitung) bis hin zur Outputkanal der Wahl (z.B. Twitter, RasPi) zu erstellen.

Wem sich das nach viel Programmierkenntnissen anhört, dem sei versichert, dass für die Umsetzung mit diesen Mitteln lediglich etwas JavaScript benötigt wird. Da bei so viel Theorie und neuen Sachen der Kopf ordentlich raucht, haben wir in diesem Kontext auch für kleine Übungen gesorgt, sodass zum Beispiel einige Lacher beim Anbinden und herumspielen mit den RasPi’s garantiert waren.

Mit dem Wissen aus dem Einführungstag ging es am nächsten Morgen in die Ideenfindung, sodass die verschiedenen Gruppen im Anschluss ihre Ideen in einer Präsentation vorstellten. Diese waren:

  • Swarm Tracker: Innerhalb einer Gruppe erhält der Gruppenleiter eine Warnung auf die Hand, wenn sich ein Mitglied zu weit von der Gruppe entfernt.
  • Blumen Bernd: Auf Grundlage der Wettervorhersage werden Pflanzen, bei entsprechender Notwendigkeit, bewässert.
  • Der smarte Einkaufwagen: Dieser liefert während des Einkaufs Informationen über die Produkte, die in den Korb gelegt wurden. Dies können neben Menge, Preis, Summe auch Informationen über diverse Allergene sein. Darüber hinaus ist auch bargeldloses Zahlen mit dieser Anwendung möglich.

Nachfolgend starteten die Teams in die Umsetzung ihrer eigenen kleinen Projekte und wir, die Kursleiter, waren unterstützend tätig, halfen bei Fragen, Recherchen zu diversen Schnittstellen etc.

Der fünfte und letzte Tag stand ganz im Zeichen der Abschlusspräsentationen. Neben Bugfixing am Morgen wurden Folien und die Präsentationen vorbereitet, sodass am Nachmittag jedes Team ihre Idee, Architektur und Demo vorgestellt hat. Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer ihre Zertifikate in Empfang nehmen.

Alles in allem war es aus unserer Sicht ein erfolgreicher Workshop. Ohne übermäßig viel Vorwissen auf dem Gebiet waren alle Teilnehmer in der Lage innerhalb von wenigen Tagen eine eigene IoT-Idee erfolgreich zu entwickeln. Wir freuen uns auf den dritten Workshop. 🙂

Informatik studieren? – Warum nicht!?

by Vanessa Schmidt.

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Vanessa Schmidt

Wie bin ich zum MINTlook Projekt gekommen?

Da ich noch keine Ideen bezüglich meiner Studienwahl hatte, bin ich im Internet auf Suche nach Möglichkeiten gegangen und zufällig auf das Projekt gestoßen. Am Tag der offenen Tür der TH Brandenburg besuchte ich die Vorstellungsveranstaltung des MINTlook-Projektes, bei der sich die Unternehmen vorgestellt haben, und beschlossen, dass das eine gute Sache ist. Ich bewarb mich für einen Platz und nun bin ich Teil des Projektes.

 

Was läuft bei meinem Praktikum im CIC ab?

Anfangs durfte ich in viele Projekte des CIC reinschnuppern und verschiedene Bereiche kennenlernen.  Nachdem ich mit dem Programm Java.kara die Anfänge des Programmierens mit Java halbwegs verstanden hatte, bekam ich ein eigenes Projekt. In meinem Projekt entwickle ich ein Snake Spiel, welches man sowohl in verschiedenen Schwierigkeitsstufen als auch als Multiplayer-Spiel spielen kann.

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Vanessas selbstkreiertes Snake Logo

 

Was gefällt mir besonders gut im CIC?

Ich bekomme von allen Seiten Hilfe, wenn ich sie brauche und arbeite trotzdem sehr selbstständig.Die Arbeitszeiten kann ich mir selbst einteilen und ein eigenes Projekt zu haben, ist wirklich sehr aufregend.

Gibt es Punkte, die ich mir anders vorgestellt habe?

Ich hätte nie damit gerechnet an einem eigenen Projekt arbeiten zu können und das auch noch so selbstständig. Eine Idee wäre vielleicht, dass sich mehrere Hochschulen an diesem Projekt beteiligen, sodass die Studentinnen die Möglichkeit haben an ihrem Hochschultag eventuell am Standort des Unternehmens eine Vorlesung zu besuchen.

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MockUp Entwicklung

Was nehme ich generell aus der Erfahrung im CIC mit?

Während meines Praktikums habe ich nicht nur ein wenig Programmieren gelernt, sondern auch kennengelernt, wie viele verschiedene Einsatzbereiche ein Informatiker haben kann und was es für eine große Spanne an Aufgaben gibt.

Haben mir die Erfahrungen im CIC  bei der Berufs-/Studienwahlentscheidung schon helfen können?

Das Praktikum im CIC hat mir sogar sehr bei meiner Studienentscheidung helfen können, da ich festgestellt habe, dass diese Aufgabe mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich mir das vor dem Praktikum nie hätte vorstellen können.

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Entwicklung in JavaScript

 

 

Internet of Things Workshop

Neugierig geworden? Dann meldet euch jetzt zu unserem IoT-Workshop an!

Am 20.03.2017 bis 24.03.2017 findet unser zweiter Internet of Things Workshop in der Magdeburger Lokation statt. Lernt die IBM IoT Werkzeuge von morgen kennen. Setzt eure Ideen um und zeigt uns was in euch steckt.

Die Voraussetzungen für die Teilnahme am Workshop:
• IT-interessierte Studierende mit guten Grundkenntnissen in der Programmierung (Java, JavaScript, HTML oder Python)
• Erste praktische Projekterfahrungen bzw. kleinere Uniprojekte sind wünschenswert
• Sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich (min. Level C1)
• Teilnehmer müssen ein eigenes Notebook mitbringen

Die Anzahl der Plätze ist auf 15 Teilnehmer beschränkt.
Um an dem Workshop teilzunehmen, bitten wir euch um eine Nennung folgender persönlichen Informationen: Euren Studiengang, aktuelles Semester und eine Auflistung eurer vorhandenen IT-Skills.
Diese Informationen helfen uns den Workshop vorzubereiten und die Teilnahmevoraussetzung zum Workshop zu überprüfen.
Die Anmeldung zum IoT Workshop erfolgt über die E-Mailadresse CICRECDE@de.ibm.com. Nach Eingang eurer Anmeldung erhaltet ihr per E-Mail eine Anmeldebestätigung bis spätestens zum 06.03.2017.

Wir freuen uns auf euch!