Job des Monats: Business Analyst

Saleh hat sich nach seinem Studium in London gezielt beim IBM Client Innovation Center beworben, um seine praktische Erfahrung, unterstützt durch umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, in einem projektmanagementorientierten Job einsetzen zu können. Seine Rolle als Business Analyst ist unser „Job des Monats“ April.

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Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Im Juni 2015 habe ich mein Hochschulstudium im Bereich Information System mit Schwerpunkt in Datenbankdesign an der Kingston Universität, London in Großbritannien abgeschlossen. Meine College Zeit habe ich in London verbracht. Im Rahmen eines Praktikums bei der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main habe ich im Website Management Team Erfahrungen gesammelt. Nach dem Studium habe ich dann in London als European IT Analyst gearbeitet. Außerdem war ich in meiner Freizeit als Social Media Consultant und Freier Journalist tätig.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich habe mich spezifisch aus Großbritannien auf eine Stelle im Center, Lokation Frankfurt am Main, in 2016 beworben. Durch meine Recherche und verschiedene Erfahrungsberichte wurde mir klar, dass ich mich als Absolvent bei dem IBM Client Innovation Center gut weiterbilden kann und meine bestehenden Kenntnisse und Auslandserfahrung praktisch einsetzen kann. Ich arbeite im Center seit September 2016 und bin als Business Analyst bei einem führenden Deutschen Automobilhersteller tätig.

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In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Ich habe im September 2016 als Business Analyst/Junior Project Manager in einem Projekt für einen Automobilhersteller angefangen und bin nach wie vor in dieser Rolle sowie im selben Projekt tätig. In der Rolle arbeite ich mit der Software IBM Rational DOORS.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Das Team besteht aus einem internationalen Team. Demenstprechend sind besonders gute Englisch-Kenntnisse und eine effiziente Kommunikation wichtig. IT Skills, Kundenkommunikation, Change-Planung und eine Schulung für IBM Rational DOORS sind auch sehr wichtige Komponenten, die nötig sind um die Rolle auszuüben.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

In dieser Rolle ist viel Projektmanagement gefragt, woran ich schon immer sehr interessiert war. Außerdem ist eine hohe Reisebereitschaft gefordert, wodurch ich quer durch Deutschland reisen kann, was mir sehr gefällt. Es ist sehr interessant neue Städte und Orte wie z.B. Leipzig, Magdeburg, Bielefeld, Bonn und Stuttgart zu besuchen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Durch die intensive IBM DOORS Rational Schulung, spezifisch für meinen Kunden, und weiterführendes Selbststudium konnte ich mich schnell in die Rolle einarbeiten. Meine ITIL Schulung hat mir auch geholfen die Kundenprozesse schnell zu verstehen.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Ich bin verantwortlich für einige Tools und administrative Projektmanagement-Aufgaben. Darüber hinaus bin ich aber auch im End-User Support tätig, wo ich unseren Kunden bei Problemen mit IBM Rational DOORS unterstütze.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

IBM Rational DOORS ist das Hauptprogramm, das für die tägliche Arbeit benutzt wird. Dabei handelt es sich um ein Anforderungsmanagement-Tool, dass unser Kunde nutzt, mit dem Informationsänderungen erfasst, zurückverfolgt, analysiert und verwaltet werden.

Außerdem helfen IBM Sametime und ähnliche Technologien auf der Kundenumgebung bei der täglichen Arbeit für effiziente und schnelle Kommunikation.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe seit 2016 schon mehrere e-Learnings im Selbststudium gemacht z.B. zum Thema „Agile“. Darauf aufbauend konnte ich eine SCRUM Master Schulung mit abschließender Zertifizierung erfolgreich absolvieren.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde für einen Tag gerne die Rolle eines Center Leader’s ausüben. Die Rolle würde mir einen Einblick geben wie das Center im Hintergrund funktioniert und würde mir auch einen guten Einblick in eine Manager Rolle geben.

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Job des Monats: Software-Entwicklerin

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Dass man nicht immer in der Rolle bleiben muss, mit der man im IBM Client Innovation Center startet, beweist uns heute Linda. Sie erzählt uns in unserem „Job des Monats“ März wie ihr Alltag als Software-Entwicklerin aussieht.

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Hallo Linda, vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast. Erzähl doch zunächst einmal etwas über dich als Software-Entwicklerin. Wie bist du ins Center gekommen und was machst du hier?

Hallo, ich arbeite seit April 2014 hier im Center. Nach meinem Studium der Computervisualistik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg war ich auf der Suche nach Arbeit und hatte mich eigentlich schon damit abgefunden aus Magdeburg wegzuziehen, dabei stand das Center direkt vor der Tür (es war tatsächlich damals nur ein Haus weiter von meiner Wohnung entfernt).

Also habe ich mich beworben und, nach einer kurzen Einführungsphase, ein Projekt gefunden, damals noch im Bereich Project Management Office. Da mich der Bereich „Entwicklung“ jedoch mehr interessierte, konnte ich in meinem nächsten Projekten die Tätigkeit wechseln und habe seit dem die Rolle der Software-Entwicklerin. Diese beinhaltet die Weiterentwicklung von Applikationen, das Testen sowie die Ticketbetreuung bei Problemen mit der Software.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Da wir in unserem Projekt nach der Methodik Scrum arbeiten, findet täglich unser „Daily“ statt, in dem wir gemeinsam als Team den aktuellen Stand, die kommenden Aufgaben und Probleme des Sprints besprechen. Die mit dem Kunden in Absprache erstellten User Storys werden dann bearbeitet. Das kann die Implementierung eines neuen Features sein, Testen oder auch Analyseaufgaben wie z.B. Performance Probleme, Bugfixing oder die Verbesserung des User-Interfaces von Applikationen.
Nebenbei unterstütze ich unseren „Domain Lead“ als Vertretung und übernehme auch ab und an seine Rolle als Scrum Master.

Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Es sammelt sich tatsächlich einiges an und es kommen auch immer wieder neue Technologien hinzu.
Begonnen bei der Dokumentenverarbeitung zum Beispiel arbeite ich mit MSOffice, MSExcel, Oxygen XML Editor, Notepad++ bis hin zu Tools zur Kommunikation, wie Slack oder MSTeams. Täglich benutze ich zur Entwicklung Eclipse, VisualStudioCode und zum Beispiel SourceTree.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe erst vor kurzem die Schulung  „ISTQB Foundation Level – Training and Certification“ mit anschließender Zertifizierung besucht und erfolgreich abgeschlossen. Weiterhin steht es mir frei Schulungen, die im Rahmen des Projekts sinnvoll und meiner eigenen Weiterentwicklung dienen, rauszusuchen und vorzuschlagen. So bin ich auch zertifizierte Scrum Entwicklerin und möchte demnächst das Zertifikat für den Scrum Master machen.

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Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde gerne mal in die Rolle unseres Product Owners schlüpfen.
Dieser entscheidet unter anderem welche User Storys im Sprint bearbeitet werden. Außerdem ist er die Schnittstelle zwischen Enduser und uns als Entwickler. Ich erhoffe mir dadurch einen besseren Einblick über die Entscheidungsfindung und Erstellung von User Storys.

Job des Monats: Projektmanager

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute bekommt ihr von Mike einen Einblick in den Alltag des „Job des Monats“ Projektmanager und erfahrt wie es ihn zurück in die IBM führte. Er berichtet darüber welche Voraussetzungen für die Rolle nötig sind und wie die möglichen Weiterbildungen dabei aussehen.
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Hallo Mike, Danke, dass du dich heute unseren Lesern vorstellst und deine Rolle als Projektmanager näher erläuterst. Würdest du kurz etwas zu deiner Person sagen?

Vielen Dank für die Einladung und die Möglichkeit einen Blick in die Rolle eines Projektmanagers zu geben.

Mein Name ist Mike Leismann. Ich komme aus dem kleinen Sankt Augustin bei Bonn und nach rund 4 Jahren bei der IBM Deutschland in den Bereichen GBS, GTS, S&D mit einem Schwerpunkt im Bereich Defense & Intelligence und rund 1,5 Jahre als Consultant bei einem deutschen Logistik-Konzern im Bereich IT Strategie und Projekt Portfoliomanagement hat es mich vor rund 2 Jahren wieder zurück zur IBM geführt.

Warum? Ich sehe die IBM als ein Unternehmen mit einer offenen und in vielen Bereichen relativ lockeren Unternehmenskultur. Kollegen sind in der Regel per „Du“, auf Mitarbeiterwünsche, was zum Beispiel die eigene Karriereentwicklung betrifft, wird eingegangen und aktiv unterstützt. Freiheiten wie flexible Arbeitszeiten sowie Home-Office werden geboten und Mitarbeiter können Einfluss nehmen in welchen Projekten sie eingesetzt werden. Gleichzeitig haben Mitarbeiter auch die Möglichkeit das Unternehmen mitzugestalten, Ideen einzubringen und an Veränderungen teilzuhaben. Das sind einige Gründe, warum es mich zurück zur IBM geführt hat.

Von der Person her würde ich mich als jemanden mit einer „get things done“ Mentalität beschreiben. Das heißt mir ist wichtig Ziele zu erreichen, Dinge voranzubringen und abzuschließen.

Wenn ich nicht gerade im Office bin, reise ich gerne. Für dieses Jahr stehen beispielsweise Australien und Kanada auf dem Plan. Das ist für mich ein guter Ausgleich, um auch mal abzuschalten und wieder neue Energie zu tanken.

Wie lange bist du denn bereits im Center und in welcher Rolle hast du hier begonnen?

Im IBM Client Innovation Center Köln/Bonn bin ich seit rund zwei Jahren. Angefangen habe ich als Project Management Officer (PMO) in Projekten im Bereich Defense & Intelligence.

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Welche Jobrolle hast du derzeit inne und welche Kenntnisse muss man dafür mitbringen?

Aktuell bin ich in der Rolle als Projektmanager, PMO im Bereich Defense & Intelligence und Teamlead der Project Management Practice am Standort Köln/Bonn beschäftigt.

In dieser Rolle sollte man gut mit Leuten umgehen können, da man nicht nur einen „tollen“ Titel hat, sondern gegenüber den einzelnen Personen im Team auch eine Verantwortung. Kommunikation ist hier wichtig, die Fähigkeit sich in andere Leute hineinzuversetzen sowie aktives Zuhören und die Fähigkeit eine Vielzahl unterschiedlicher Daten/Informationen zu erfassen, zu priorisieren, zu analysieren und daraus Handlungen abzuleiten.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten und wie sah dein Weg ins Projektmanagement aus?

Als Schüler habe ich mich besonders für Luft- und Raumfahrt interessiert, was dazu führte, dass ich schon relativ früh erste Praxiserfahrung in unterschiedlichen Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gesammelt habe.

Einige Jahre später führte es mich zurück ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und dieses Mal im Rahmen eines Bid and Proposal für eine Ausbaustufe des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo im Projektmanagement Umfeld. Hier habe ich für mich entdeckt, dass eine Mischung aus technischen und wirtschaftlichen Inhalten im Zusammenhang mit viel Kommunikation genau das Richtige für mich ist. Das war für mich der Punkt aktiv die Rolle Projektmanager zu verfolgen.

Wie sah mein Weg ins Projektmanagement aus? Ich habe mir einen Überblick verschafft und u.a. mit Projektmanagern gesprochen, was ein Projektmanager mitbringen sollte. Wichtig ist hier Praxiserfahrung. Das heißt meine Vorgehensweise war es meine Jobs so zu wählen, dass mich diese fachlich in die Richtung Projektmanagement voranbringen und baute parallel theoretisches Fachwissen auf, welches mir den Einstieg in neue Aufgabenstellungen mit zunehmend mehr Verantwortung ermöglichte.

Bei uns im CIC konnte ich den Weg im Projektmanagement beispielsweise durch zahlreiche Schulungen und hands on experience in Kundenprojekten, sowie Zertifizierungen als PMI – Agile Certified Practitioner (PMI-ACP) und als Professional Scrum Master (PSM I) fortsetzen. Vom Himmel gefallen kommen die Schulungen, Projekte und Zertifizierungen allerdings nicht, hier ist Eigeninitiative gefragt.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Der Alltag im Projekt sieht so aus, dass es wenig Alltag gibt, da ein Projekt kontinuierlich fortschreitet, laufend neue Erkenntnisse gewonnen werden, sich neue Herausforderungen stellen und diese in einer kontinuierlich anzupassenden Projektplanung abgebildet werden.
Es gibt allerdings einige Aufgaben, die für einen PM regelmäßig auf dem Plan stehen: Kommunikation, Planung, Reporting und Controlling.

Zur Verantwortung des Projektmanagers zählt, dass im Projekt alles läuft.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Zu den nützlichsten Tools zählen für mich im Projektmanagement u.a. MS-Project, welches mich insbesondere in der Projektplanung und Steuerung unterstützt, sowie MS-Excel, wenn es um die Berechnung von KPIs geht. Zunehmend an Bedeutung sind Tools im Bereich Social Collaboration, da Projektteams nicht immer am selben Ort sind. Dazu zählen beispielsweise Sharepoint/Connections. Funktionalitäten wie Chat, Screenshare, Web-Conferencing werden zunhemend eingesetzt. Außerdem gewinnen agile Methoden für unsere Kunden zunehmend an Bedeutung, hier kommt beispielsweise Jira zum Einsatz.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Bei der IBM gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die eine Weiterentwicklung im Umfeld Projektmanagement unterstützen. Wichtig sehe ich hierbei Engagement mitzubringen und sich selbst erstmal Gedanken zu machen und die Fragen zu stellen: Was hilft mir weiter? Was hilft der IBM weiter? Was brauche ich dafür?

Eins vorweg, es gibt nicht eine Anlaufstelle für alle Themen, aber es gibt Anlaufstellen für alle Themen. Als Erstes würde ich differenzieren, in welche Richtung soll es überhaupt gehen. Geht es um Projektmanagement-Karrierepfade im CIC, geht es um agile Methoden, geht es um das klassische Projektmanagement in Anlehnung an PMI. Auch Soft-Skill-Schulungen oder eine Vorbereitung für eine Zertifizierung sind vorstellbar.

Für den ein oder anderen macht es evtl. auch Sinn einen Mentor einzubinden. Das mache ich beispielsweise gerne in meinem Team.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Da gibt es viele Rollen, in die ich gern mal schlüpfen würde, da ich gern neue Dinge ausprobiere und neue Impulse bekomme.

Spannend fände ich z.B. mal für eine Woche in die Rolle eines Center-Leiters zu schlüpfen.
Warum? Ich mag Challenges und lerne gern dazu.

Vielen Dank für das Interview, Mike, und für den Einblick in deine Jobrolle „Projektmanager“.

Veranstaltungsübersicht Q1/2018

Heute geben wir euch einen Überblick über kommende Veranstaltungen und Messen, auf denen ihr uns treffen könnt. 🙂 Ihr habt zu den Terminen keine Zeit? Kein Problem, dann haltet doch weiter Ausschau nach kommenden Terminen auf unserer Website oder kommt uns vor Ort besuchen.

Veranstaltung

Ort

Zeit

job40plus Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover
26.02.2018
13:00 – 19:00
jobvector München MVG Museum
München
01.03.2018
09:30 – 17:00
Barlag jobmesse Kap Europa
Osloer Straße 5
60327 Frankfurt a. M.
03.03.18 – 04.03.18
Barlag jobmesse Volkswagen Zentrum Düsseldorf
Höherweg 85
40233 Düsseldorf
10.03.18 – 11.03.18
Javaland (Konferenz) Köln Weitere Informationen folgen!
13.03.18 – 15.03.18
IT Jobtag Bundesagentur für Arbeit Nemetschek Haus
Konrad-Zuse-Platz 1
81829 München

Wir beantworten gerne eure Fragen zu beruflichen Einstiegsmöglichkeiten bei uns im Unternehmen! 😉

Job des Monats: IT-Architekt

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute konnten wir einen CICler der ersten Stunde, Max, überreden, euch in unserer Serie „Job des Monats“ einen Einblick in die IT-Architektur und seinen spannenden Weg vom Bacheloranden zum Lead Architekten zu geben.

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Hallo Max, vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast. Erzähl doch zunächst mal etwas über dich als Software-Architekt. Wie bist du ins Center gekommen und was machst du hier? Wie bist du überhaupt Architekt geworden?

Hallo. Ich bin Max, 26 Jahre alt und nun schon seit vier Jahren im Center. Die ersten Monate des Centers (ja, ich gehöre zu den ersten Kollegen) habe ich als Bachelor-Praktikant begleitet. Danach habe ich neben dem Masterstudium weiter hier gearbeitet, nur unterbrochen von einer halbjährigen Pause, um einmal woanders rein zu schnuppern. Seit Oktober 2015 bin ich Vollzeit im CIC.

Insgesamt habe ich in dieser Zeit in vier Projekten mitgearbeitet. In den ersten drei Projekten war ich primär in der Entwicklerrolle tätig.

So bin ich auch ins aktuelle Projekt gestartet, wo ich dann zunächst Lead-Entwickler wurde und dann Mitte letzten Jahres zunächst die Rollen des Anwendungsarchitekten übernommen habe. Seit Ende 2016 bin ich zusätzlich als Architekt für die ganze Fachdomäne verantwortlich.

Durch die Arbeitsweise in Scrum sind explizite übergeordnete Rollen im aktuellen Projekt weniger ausgeprägt, stattdessen bin ich als Mitglied der Architektengilde des Projekts auch Teil der Design Authority, also dem Gremium, welches Architekturentscheidungen für das ganze Projekt trifft. Das heißt, wir wählen zum Beispiel Technologien aus und geben Empfehlungen zu Aufbau und Form des Programm-Codes.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Als Architekt entwirft man die Anwendungslandschaft auf verschiedenen Ebenen, d.h. von Modulen mit einzelnen Funktionalitäten über Anwendungskomponenten bis hin zur Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen.

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist dafür die Erfassung und Konsolidierung von Wissen über Anforderungen und Einschränkungen, unabhängige Entwicklungen (also Software, die an anderer Stelle weiterentwickelt wird), Umfeldparameter (z.B. Hardwareausstattung) und bestehende Systeme.

Schließlich stimmt sich der Architekt mit dem Entwicklungsteam ab, um Designentscheidungen zu diskutieren und Schwierigkeiten bei deren Umsetzung frühzeitig zu erkennen und  abzuwenden.

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Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Das wichtigste Werkzeug des Architekten ist zweifelsohne das Whiteboard. Darauf werden Informationen gesammelt, Relationen visualisiert und Visionen entwickelt. Zur nachhaltigen Dokumentation sind dann Modellierungstools wie IBM Rational Software Architect oder Microsoft Visio hilfreich.

Des Weiteren ist Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der Arbeit als Architekt. Architekten stehen häufig mit verschiedenen Stakeholdern, Entscheidern und Subject Matter Experts in Kontakt, hier unterstützen Telekonferenzsysteme bei der Arbeit.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Die IBM bietet Schulungen und Zertifizierungen für Architekten nach internationalen Standards an. Ich habe im letzten Jahr an einer teilgenommen, die die Grundgedanken der Arbeitsweise eines Architekten und hilfreiche Tools dafür nahegebracht hat.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Das ist gar nicht so explizit notwendig, denn durch die Arbeit im Scrum-Team bekommt man Einblick in alle Rollen.

Ekkehards Einstieg über die hierbleiben-Messe

Am 17. November 2017 ist es wieder so weit. Das IBM Client Innovation Center stellt sich, wie jedes Jahr, auf der hierbleiben. vor und informiert euch über Einstiegsmöglichkeiten, den Projektalltag und wie ihr euch bei uns verwirklichen könnt. Als Vorgeschmack hat unser Kollege Ekkehard den Veranstaltern ein paar Fragen beantwortet, doch lest selbst.

Von Toastbrot und Java

Ein Job in der IT hält viele spannende und abwechslungsreiche Themen bereit. Was für viele von uns schon seit Jahren ein klarer Fakt ist, wollten wir auch an der Schule am Fermersleber Weg, einer Förderschule für Körperbehinderte, erlebbar machen.

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Initiiert von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, entwickelten wir in Absprache zusammen mit dem Diversity Team des CIC unser Programm. Gemeinsam mit einer 9. und 10. Klasse hatten wir dann die Möglichkeit, ein Stück weit in die Welt der Informatik einzutauchen und den Schülern und Schülerinnen eine neue Perspektive bei der Berufsorientierung zu bieten. Während einige bereits etwas Erfahrungen – etwa mit Programmierung – gesammelt hatten, wünschten sich andere erste Berührungspunkte mit dem Berufsfeld.

Wir überlegten im Vorfeld, wie wir IT auch jenen schmackhaft machen können, die noch keine Erfahrungen im Bereich der Informatik gesammelt haben oder gar keine konkrete Vorstellung davon haben welche Felder dieser Fachbereich eigentlich beinhaltet. So haben wir uns dazu entschlossen, es allen Beteiligten im wahrsten Sinne „schmackhaft“ zu machen.

Nachdem wir uns und das CIC vorgestellt hatten, enthüllten wir das leckere Thema des heutigen Tages: Algorithmen. Anfänglich konnte sich niemand viel unter diesem Wort vorstellen, doch das sollte sich schnell ändern. Nach einer kurzen Begriffsklärung unterhielten wir uns über Alltagsalgorithmen, die wir oft ohne darüber nachzudenken, jeden Tag aufs Neue, auf die immer gleiche Weise ausführen. Obwohl wir sie oft anwenden, beispielsweise beim Kaffeekochen, Zähneputzen oder Waschen, ist der Algorithmusbegriff für viele Menschen nur schwer greifbar. Deshalb hatten wir uns entschlossen, die Wichtigkeit, genauso wie die Schwierigkeiten dieses Konzeptes anschaulich zu machen.

Die Aufgabe der Teilnehmer sollte es sein, Marmeladenbrote zu schmieren, oder viel mehr uns zu erklären, wie wir sie ihnen schmieren sollen. Dazu organisierten wir im Vorfeld alles was dazu benötigt wird – Marmelade, Butter, und natürlich Toast. Wir übernahmen die Rolle der Computer, ausgestattet mit Messer und Toaster, während die Schüler und Schülerinnen Algorithmen entwickelten, die wir dann Schrittweise abarbeiten konnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Sequenzen einmal mehr, einmal weniger genau zu interpretieren. Das heißt weder die allererste Tütensuppen-Anweisung sollte zum gewünschten Ergebnis führen, noch sollten die Jugendlichen eine IKEA-Aufbauanleitung verschriftlichen müssen, um ein perfektes Marmeladentoast zu erhalten. Denn der Spaß durfte schließlich auch nicht zu kurz kommen.

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Die Algorithmen wurden wörtlich umgesetzt – mit interessanten Ergebnissen.

Wie insgeheim erwartet, konnten wir anhand der ersten formulierten Algorithmen gut veranschaulichen, worauf es ankommt. Zu unserem Glück war beim “Bestreichen mit Butter”, weder vom Öffnen der Packung, noch einem Messer die Rede. Und so rieben wir die noch verschlossene Butter unter Schmunzeln und Gelächter plakativ über das Toast.

Einige Ungenauigkeiten in den Algorithmen der Beteiligten ließen somit Spielraum für Interpretation, so dass die eine oder andere lustige Toastkreation hergestellt wurde. Ein paar Toasts wurden mit ganzen Marmeladengläsern beschmiert, andere sollten im Toaster verweilen, bis sie durch wundersame Weise getoastet sein sollten, da der Schritt zum Anschalten des Geräts vergessen wurde. Jedoch waren die Anweisungen schnell so präzise, dass sich in kürzester Zeit Erfolge einstellten, was zum Teil auch dem wachsenden Mitdenkpotenzial der „Computer“ zu verdanken war. Nach einer halben Stunde formulierte die erste Gruppe einen detailierte Anweisung, die zum gewünschten Ergebnis führte.

Es war uns wichtig, zu illustrieren, wie ein Algorithmus funktioniert, dass es oft gar nicht so einfach ist ihn zu beschreiben und oft Geduld gefragt ist, bis man eine Lösung gefunden hat. Aber vor allem war es uns wichtig zu zeigen, dass es durchaus Spaß machen kann eigene Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Und nicht zuletzt, dass eine funktionierende Anweisung immer zum gewünschten Ergebnis führt. Nachdem also das erste “perfekte” Toast fertig war, konnte der finale Algorithmus einfach so oft wiederholt werden, bis alle etwas zu essen hatten.

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Am Ende führte der richtige Algorithmus auch zum gewünschten Ergebnis.

Nach dieser Stärkung stellten wir das erfolgreiche Projekt unserer MINTLOOK-Praktikantin Vanessa, die ohne Vorkenntnisse, innerhalb von drei Monaten ein funktionierendes Snake Spiel programmiert hatte, vor. Anschließend durften alle im Plenum erste eigene Programmiererfahrungen mit Java sammeln. Dabei konnte das neue Wissen direkt angewendet und gleichzeitig ein erster Einblick in die originalen Tools der Entwickler gegeben werden.

Letztendlich können wir sagen: die Jugendlichen hatten eine Menge Spaß, genauso wie wir. Die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrer waren glücklich über die neuen Eindrücke und vielleicht sehen einige die IT-Welt nun mit neuen Augen. Uns allen hat es großen Spaß bereitet, unsere Faszination weiterzugeben und gerade die vielen interessierten Rückfragen haben uns besonders gefreut und uns gezeigt, dass die Jugendlichen die Thematik genauso spannend finden, wie wir. Wir freuen uns jetzt schon darauf weitere Erfahrungen, wie diese zu sammeln!