Veranstaltungsübersicht Q1/2018

Heute geben wir euch einen Überblick über kommende Veranstaltungen und Messen, auf denen ihr uns treffen könnt. 🙂 Ihr habt zu den Terminen keine Zeit? Kein Problem, dann haltet doch weiter Ausschau nach kommenden Terminen auf unserer Website oder kommt uns vor Ort besuchen.

Veranstaltung

Ort

Zeit

job40plus Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover
26.02.2018
13:00 – 19:00
jobvector München MVG Museum
München
01.03.2018
09:30 – 17:00
Barlag jobmesse Kap Europa
Osloer Straße 5
60327 Frankfurt a. M.
03.03.18 – 04.03.18
Barlag jobmesse Volkswagen Zentrum Düsseldorf
Höherweg 85
40233 Düsseldorf
10.03.18 – 11.03.18
Javaland (Konferenz) Köln Weitere Informationen folgen!
13.03.18 – 15.03.18
IT Jobtag Bundesagentur für Arbeit Nemetschek Haus
Konrad-Zuse-Platz 1
81829 München

Wir beantworten gerne eure Fragen zu beruflichen Einstiegsmöglichkeiten bei uns im Unternehmen! 😉

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Job des Monats: IT-Architekt

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute konnten wir einen CICler der ersten Stunde, Max, überreden, euch in unserer Serie „Job des Monats“ einen Einblick in die IT-Architektur und seinen spannenden Weg vom Bacheloranden zum Lead Architekten zu geben.

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Hallo Max, vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast. Erzähl doch zunächst mal etwas über dich als Software-Architekt. Wie bist du ins Center gekommen und was machst du hier? Wie bist du überhaupt Architekt geworden?

Hallo. Ich bin Max, 26 Jahre alt und nun schon seit vier Jahren im Center. Die ersten Monate des Centers (ja, ich gehöre zu den ersten Kollegen) habe ich als Bachelor-Praktikant begleitet. Danach habe ich neben dem Masterstudium weiter hier gearbeitet, nur unterbrochen von einer halbjährigen Pause, um einmal woanders rein zu schnuppern. Seit Oktober 2015 bin ich Vollzeit im CIC.

Insgesamt habe ich in dieser Zeit in vier Projekten mitgearbeitet. In den ersten drei Projekten war ich primär in der Entwicklerrolle tätig.

So bin ich auch ins aktuelle Projekt gestartet, wo ich dann zunächst Lead-Entwickler wurde und dann Mitte letzten Jahres zunächst die Rollen des Anwendungsarchitekten übernommen habe. Seit Ende 2016 bin ich zusätzlich als Architekt für die ganze Fachdomäne verantwortlich.

Durch die Arbeitsweise in Scrum sind explizite übergeordnete Rollen im aktuellen Projekt weniger ausgeprägt, stattdessen bin ich als Mitglied der Architektengilde des Projekts auch Teil der Design Authority, also dem Gremium, welches Architekturentscheidungen für das ganze Projekt trifft. Das heißt, wir wählen zum Beispiel Technologien aus und geben Empfehlungen zu Aufbau und Form des Programm-Codes.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Als Architekt entwirft man die Anwendungslandschaft auf verschiedenen Ebenen, d.h. von Modulen mit einzelnen Funktionalitäten über Anwendungskomponenten bis hin zur Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen.

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist dafür die Erfassung und Konsolidierung von Wissen über Anforderungen und Einschränkungen, unabhängige Entwicklungen (also Software, die an anderer Stelle weiterentwickelt wird), Umfeldparameter (z.B. Hardwareausstattung) und bestehende Systeme.

Schließlich stimmt sich der Architekt mit dem Entwicklungsteam ab, um Designentscheidungen zu diskutieren und Schwierigkeiten bei deren Umsetzung frühzeitig zu erkennen und  abzuwenden.

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Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Das wichtigste Werkzeug des Architekten ist zweifelsohne das Whiteboard. Darauf werden Informationen gesammelt, Relationen visualisiert und Visionen entwickelt. Zur nachhaltigen Dokumentation sind dann Modellierungstools wie IBM Rational Software Architect oder Microsoft Visio hilfreich.

Des Weiteren ist Kommunikation ein wichtiger Bestandteil der Arbeit als Architekt. Architekten stehen häufig mit verschiedenen Stakeholdern, Entscheidern und Subject Matter Experts in Kontakt, hier unterstützen Telekonferenzsysteme bei der Arbeit.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Die IBM bietet Schulungen und Zertifizierungen für Architekten nach internationalen Standards an. Ich habe im letzten Jahr an einer teilgenommen, die die Grundgedanken der Arbeitsweise eines Architekten und hilfreiche Tools dafür nahegebracht hat.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Das ist gar nicht so explizit notwendig, denn durch die Arbeit im Scrum-Team bekommt man Einblick in alle Rollen.

Ekkehards Einstieg über die hierbleiben-Messe

Am 17. November 2017 ist es wieder so weit. Das IBM Client Innovation Center stellt sich, wie jedes Jahr, auf der hierbleiben. vor und informiert euch über Einstiegsmöglichkeiten, den Projektalltag und wie ihr euch bei uns verwirklichen könnt. Als Vorgeschmack hat unser Kollege Ekkehard den Veranstaltern ein paar Fragen beantwortet, doch lest selbst.

Von Toastbrot und Java

Ein Job in der IT hält viele spannende und abwechslungsreiche Themen bereit. Was für viele von uns schon seit Jahren ein klarer Fakt ist, wollten wir auch an der Schule am Fermersleber Weg, einer Förderschule für Körperbehinderte, erlebbar machen.

Gruppenbild

Initiiert von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, entwickelten wir in Absprache zusammen mit dem Diversity Team des CIC unser Programm. Gemeinsam mit einer 9. und 10. Klasse hatten wir dann die Möglichkeit, ein Stück weit in die Welt der Informatik einzutauchen und den Schülern und Schülerinnen eine neue Perspektive bei der Berufsorientierung zu bieten. Während einige bereits etwas Erfahrungen – etwa mit Programmierung – gesammelt hatten, wünschten sich andere erste Berührungspunkte mit dem Berufsfeld.

Wir überlegten im Vorfeld, wie wir IT auch jenen schmackhaft machen können, die noch keine Erfahrungen im Bereich der Informatik gesammelt haben oder gar keine konkrete Vorstellung davon haben welche Felder dieser Fachbereich eigentlich beinhaltet. So haben wir uns dazu entschlossen, es allen Beteiligten im wahrsten Sinne „schmackhaft“ zu machen.

Nachdem wir uns und das CIC vorgestellt hatten, enthüllten wir das leckere Thema des heutigen Tages: Algorithmen. Anfänglich konnte sich niemand viel unter diesem Wort vorstellen, doch das sollte sich schnell ändern. Nach einer kurzen Begriffsklärung unterhielten wir uns über Alltagsalgorithmen, die wir oft ohne darüber nachzudenken, jeden Tag aufs Neue, auf die immer gleiche Weise ausführen. Obwohl wir sie oft anwenden, beispielsweise beim Kaffeekochen, Zähneputzen oder Waschen, ist der Algorithmusbegriff für viele Menschen nur schwer greifbar. Deshalb hatten wir uns entschlossen, die Wichtigkeit, genauso wie die Schwierigkeiten dieses Konzeptes anschaulich zu machen.

Die Aufgabe der Teilnehmer sollte es sein, Marmeladenbrote zu schmieren, oder viel mehr uns zu erklären, wie wir sie ihnen schmieren sollen. Dazu organisierten wir im Vorfeld alles was dazu benötigt wird – Marmelade, Butter, und natürlich Toast. Wir übernahmen die Rolle der Computer, ausgestattet mit Messer und Toaster, während die Schüler und Schülerinnen Algorithmen entwickelten, die wir dann Schrittweise abarbeiten konnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Sequenzen einmal mehr, einmal weniger genau zu interpretieren. Das heißt weder die allererste Tütensuppen-Anweisung sollte zum gewünschten Ergebnis führen, noch sollten die Jugendlichen eine IKEA-Aufbauanleitung verschriftlichen müssen, um ein perfektes Marmeladentoast zu erhalten. Denn der Spaß durfte schließlich auch nicht zu kurz kommen.

Experiment1

Die Algorithmen wurden wörtlich umgesetzt – mit interessanten Ergebnissen.

Wie insgeheim erwartet, konnten wir anhand der ersten formulierten Algorithmen gut veranschaulichen, worauf es ankommt. Zu unserem Glück war beim “Bestreichen mit Butter”, weder vom Öffnen der Packung, noch einem Messer die Rede. Und so rieben wir die noch verschlossene Butter unter Schmunzeln und Gelächter plakativ über das Toast.

Einige Ungenauigkeiten in den Algorithmen der Beteiligten ließen somit Spielraum für Interpretation, so dass die eine oder andere lustige Toastkreation hergestellt wurde. Ein paar Toasts wurden mit ganzen Marmeladengläsern beschmiert, andere sollten im Toaster verweilen, bis sie durch wundersame Weise getoastet sein sollten, da der Schritt zum Anschalten des Geräts vergessen wurde. Jedoch waren die Anweisungen schnell so präzise, dass sich in kürzester Zeit Erfolge einstellten, was zum Teil auch dem wachsenden Mitdenkpotenzial der „Computer“ zu verdanken war. Nach einer halben Stunde formulierte die erste Gruppe einen detailierte Anweisung, die zum gewünschten Ergebnis führte.

Es war uns wichtig, zu illustrieren, wie ein Algorithmus funktioniert, dass es oft gar nicht so einfach ist ihn zu beschreiben und oft Geduld gefragt ist, bis man eine Lösung gefunden hat. Aber vor allem war es uns wichtig zu zeigen, dass es durchaus Spaß machen kann eigene Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Und nicht zuletzt, dass eine funktionierende Anweisung immer zum gewünschten Ergebnis führt. Nachdem also das erste “perfekte” Toast fertig war, konnte der finale Algorithmus einfach so oft wiederholt werden, bis alle etwas zu essen hatten.

Experiment2

Am Ende führte der richtige Algorithmus auch zum gewünschten Ergebnis.

Nach dieser Stärkung stellten wir das erfolgreiche Projekt unserer MINTLOOK-Praktikantin Vanessa, die ohne Vorkenntnisse, innerhalb von drei Monaten ein funktionierendes Snake Spiel programmiert hatte, vor. Anschließend durften alle im Plenum erste eigene Programmiererfahrungen mit Java sammeln. Dabei konnte das neue Wissen direkt angewendet und gleichzeitig ein erster Einblick in die originalen Tools der Entwickler gegeben werden.

Letztendlich können wir sagen: die Jugendlichen hatten eine Menge Spaß, genauso wie wir. Die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrer waren glücklich über die neuen Eindrücke und vielleicht sehen einige die IT-Welt nun mit neuen Augen. Uns allen hat es großen Spaß bereitet, unsere Faszination weiterzugeben und gerade die vielen interessierten Rückfragen haben uns besonders gefreut und uns gezeigt, dass die Jugendlichen die Thematik genauso spannend finden, wie wir. Wir freuen uns jetzt schon darauf weitere Erfahrungen, wie diese zu sammeln!

Job des Monats: Scrum Master

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute stellen wir euch in unserer Serie „Job des Monats“ Michael vor, der bei uns im CIC die Möglichkeit ergriffen hat, sich vom Java EE Entwickler zum Scrum Master zu entwickeln.

Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

michaelwitte_klein_2Ich bin Diplomingenieur für Computervisualistik, studiert habe ich an der Uni Magdeburg.

Ich habe bereits verschiedene Jobs wahrgenommen wie beispielsweise als Wissenschaftler für das Frauenhofer IFF im Bereich Virtual Reality oder auch an der Uniklinik im Bereich Abdomen-Chirurgie für einen Operationssimulator, sowie für ein KMU aus der Wissensvermittlung.

Meine längste Anstellung hatte ich bei einer EON Tochter als Java EE Developer im SOA Umfeld.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich bin jetzt seit circa 3 Jahren im CIC angestellt. Als Magdeburger war ich natürlich begeistert, als ich erfahren habe, dass die IBM die Eröffnung eines Centers in meiner Lieblingsstadt plante.

Da ich hier tief verwurzelt bin, gefiel mir der Ansatz, dass die Kollegen vorzugweise von Magdeburg aus arbeiten können. Dennoch erhält man die Chance mit hochkarätigen, international agierenden Konzernen zu arbeiten und das in einem sehr professionellen Umfeld.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Begonnen habe ich als Senior Java EE Developer für ein großes Logistikunternehmen mit Sitz in Wien. Die Reisen nach Wien und die Arbeit in einem internationalen Projekt waren für mich genauso aufregend wie interessant, auch wenn sich das Reiseaufkommen hier sicher etwas umfangreicher gestaltet hat. Dafür bin ich im aktuellen Projekt fast ausschließlich in Magdeburg.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?

Ich bin für das Pro7Sat.1 Projekt als Domain Lead (Project Manager) und Scrum Master eingesetzt und muss so den Spagat zwischen klassischem Projektmanagement und Agile bewerkstelligen. Das bringt täglich neue Erfahrungen mit sich.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Gute Mathematikkenntnisse, logisches Denken, ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil (offen aber auch verbindlich, durchsetzungsstark), sowie Spaß an der Arbeit und einen guten Draht zum Kunden (client first!) sind sehr wichtig.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

Ursprünglich wollte ich als Java Developer arbeiten. Allerdings hat sich schon früh gezeigt, dass besonders kommunikationsintensive Aufgaben mein Interesse wecken konnten und ich gern zusammen im Team Themen organisiere und umsetze. So habe ich schnell Managementaufgaben übernommen und war für Schnittstellenthemen verantwortlich. Ich bin sehr froh, den Schritt ins Projektmanagement gewagt zu haben.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Vom Entwickler für Java EE habe ich mich über den Scrum Master für ein, zwei und später drei Teams und die Rolle als stellvertretenden Domain Lead hin zum Domain Lead von inzwischen über 20 Personen gearbeitet. In meinem Projekt habe ich viele Möglichkeiten meine Ideen einzubringen und schnell anzugehen. Aktuell denke ich über ein viertes Team und Kanban nach. Innovation und Geschwindigkeit ist für uns und unseren Kunden besonders wichtig.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Als Scrum Master ist man ein Servant Leader. Man führt das Team indem man ihm dient und beispielsweise Impediments beseitigt. Als Domain Lead sieht das schon etwas anders aus. Hier muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen und durchsetzen. Das Einnehmen dieser sehr unterschiedlichen Rollen und Sichtweisen ist genauso spannend wie herausfordernd.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Wir arbeiten mit den Rational Tools von IBM. Das hilft uns sehr, da sie gut aufeinander abgestimmt sind und uns von der Entwicklung über das Testing und die Qualitätssicherung bis hin zur Automatisierung, der Versionierung und der Builds unterstützen. Auch die gesamte Planung für unsere Sprints läuft über RTC.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglichen? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Das Center hat mir das Vertrauen geschenkt, den Piloten in unserem Projekt zu leiten. Dafür habe ich mich beispielsweise als Scrum Master zertifizieren lassen. Meine Teams erhalten ebenfalls umfangreiche Unterstützung über Materialien, Schulungen und Zertifizierungen. Neben ISTQB, OCA und weiteren Zertifizierungen welche teilweise erst noch anlaufen, haben wir auch an Consulting-, Architekten- und Trainer-Schulungen teilgenommen. Eine gemeinsame Zertifizierung für das Team als Scrum Developer steht noch aus, ist aber ebenfalls für dieses Jahr angedacht.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich bin genau da, wo ich sein möchte. Allerdings würde mich neben dem Projektmanagement auch das Peoplemanagement sehr reizen. Ich würde gerne meine Teammitglieder auch auf Personalebene betreuen und gemeinsam mit ihnen ihre Karriere planen und vorantreiben. Vielleicht bieten sich ja dafür künftig noch Möglichkeiten.

Job des Monats: Junior Java Entwickler

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute stellt uns Chris den „Job des Monats“ Junior Java Entwickler vor.

Chris_IBMClientInnovationCenter_JuniorJavaEntwicklerKannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?
Ich bin Chris und bin im CIC in Magdeburg als Softwareentwickler tätig. In Magdeburg habe ich meinen Bachelor in Informatik absolviert und stehe aktuell kurz vor dem Abschluss meines Masterstudiums in derselben Fachrichtung.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Im Center bin ich jetzt seit Juli 2016, also ein Jahr. Dass IBM auch in Magdeburg vertreten ist, hatte ich damals auf der Job-Messe an der Otto-von-Guericke Universität zum ersten Mal bemerkt. Es gab mehrere Faktoren, warum ich mich hier beworben habe. Unter anderem weil das IBM CIC einen sehr guten Ruf an der Universität hat und weil sehr gute Freunde von mir, die auch im CIC arbeiten, sehr positiv vom Center und über interessante Events erzählten.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Eingestellt wurde ich als Junior Java Entwickler.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Derzeitig bin ich Softwareentwickler und auch bei Bedarf Tester zugleich, da ich in einem agilen Scrum Team eingesetzt bin und es dementsprechend so angedacht ist, dass Teammitglieder mehrere Rollen übernehmen können.
In meinem Projekt entwickle ich an mehreren Java Anwendungen und an einer Informix-4GL Anwendung.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Ich muss sagen, das sind schon einige. Erst Recht, wenn man mehrere Rollen innehat.
Am Besten sollte man fundierte Kenntnisse in Java SE/EE, JUnit/Mockito, SQL, etwas Python, SoapUI, Groovy Script und Basiswissen in Softwaretests haben.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Das erste Mal, dass ich mit Programmierung zu tun hatte, war mit 8 Jahren, als ich einen Lerncomputer geschenkt bekam. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, was Programmierung ist, aber ich habe versucht anhand von Beispielen etwas in BASIC zu schreiben. Ansonsten gehörte ich immer zu den Jugendlichen, die nicht wussten, was sie überhaupt werden wollten, was meine Eltern natürlich sehr frustierte. Erst im Studium wurde mir so wirklich klar, dass ich Softwareentwickler werden will.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?
Mein Weg in diese Rolle war mehr oder weniger ziemlich direkt. Nach dem Abitur und der Bundeswehr hatte ich zwei Semester Physik studiert, habe aber schnell bemerkt, dass das Ganze nichts für mich ist. Danach begann ich mein Informatikstudium. Hier habe ich schnell die unbegrenzten Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, die nach dem Studium auf mich warten. Hinzu kamen zahlreiche praktische Projekte, die mir zeigten, dass ich Entwickler werden will und kein IT-Consultant oder Architekt.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Da wir in unserem Projekt agil entwickeln, gehört erstmal die morgendliche Besprechung (Daily) mit dem Kunden zu meinen täglichen Aufgaben. Diese Besprechung muss vor- und nachbereitet werden. Ansonsten gehört, neben der reinen Entwicklung, die Erfassung und Pflege der Stories, Tasks, Defects, etc. im Rational Team Concert, eine IBM Software, dazu. Es ist wichtig, dass diese stets auf dem aktuellen Stand sind.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
Mit der Zeit kommen einige zusammen. Für mich sind das definitiv der IBM Rational Software Architect, IBM Rational Team Concert, SQuirrel, Notepad++, Putty, WinSCP, Helpline und Slack. Das sind zumindest die Tools, mit denen das Arbeiten überhaupt halbwegs möglich ist.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Möglichkeiten gibt es viele. Man muss sie nur wahrnehmen. Eine gute Übersicht bekommt man immer in den monatlichen CIC Informationsrunden. Neben den dort angebotenen Kursen gibt es auch Zertifikate, die man machen kann. Weitere von IBM angebotene Anlaufstellen wären unter anderem New2Blue, BrighterBlue oder Think40. Ich selbst habe an den Schulungen Succeeding@IBM, Excellence in Delivery, Global Blue Consulting und Growing with Consulting teilgenommen. Dabei empfand ich die letzten beiden besonders nützlich, da dort das Wissen vermittelt wird, wie man unter anderem strukturiert und zielgerichtet Probleme angehen kann und wie man vor dem Kunden bestmöglich präsentiert. Als nächstes strebe ich das OCA Java SE 8 Zertifikat an.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen, welche wäre das und wieso?
Innerhalb vom CIC wäre ich gerne für einen Tag im HR und würde auf Messen mit potentiellen Kollegen über IBM, das Center und über die Möglichkeiten, die auf sie warten, sprechen.

Vom IoT-Workshop zum Berufseinstieg im CIC

Mein HintergrundBlogbeitrag_Eric_IBMClientInnovationCenter_Masterclass_IoT
Ich heiße Eric und bin seit letztem Jahr im IBM Client Innovation Center Magdeburg (CIC) beschäftigt. Zuvor habe ich Ingenieurinformatik an der Otto-von-Guericke Universität studiert und war währenddessen bereits als Werkstudent im IT-Bereich tätig. Beides half mir sehr dabei die Grundlage zu schaffen, einen Job beim CIC anzunehmen. Aufmerksam geworden bin ich auf das Center durch den CIC IoT-Workshop und durch die Teilnahme habe ich den ersten Kontakt zum Center geknüpft.

Der IoT-Workshop ist ein dreitägiger und vom CIC zertifizierter Workshop, bei dem IoT-Technologien eingeführt werden und Software Projekte von Grund auf durchgeführt werden, von der Teambildung bis hin zur Abschlusspräsentation, über Ideenfindung, DevOps & Projektplanung, genauso wie Coding und Bugfixing. Dabei werden Teilnehmer mit IoT-Tools@IBM vertraut  gemacht. Nach der Phase der Teambildung beginnt ein Wettbewerb zwischen den Teams und fördert sowohl das Lernen als auch die Umsetzung der neu erworbenen Kenntnisse im selbstausgedachten Projekt der jeweiligen Teams.

In den ersten Wochen hier im Center habe ich an der Java Masterclass teilgenommen, die ebenfalls ein vom CIC Magdeburg ausgearbeiteter und bewährter Kurs ist, um uns Absolventen ohne Berufserfahrung den Einstieg in das Berufsleben als Softwareentwickler zu erleichtern.

Mittlerweile arbeite ich im Bereich Softwareentwicklung bei einem Geschäftspartner der Automobilbranche.

Der IoT-Workshop
Als sich mein Studium dem Ende näherte und ich mich mit konkreten Fragen über meinen Einstieg beschäftigte, bekam ich eine E-Mail vom Fachschaftsrat der Fakultät für Informatik mit der Einladung zu einem IoT-Workshop mit dem Titel „The best idea for your career“ im IBM CIC in Magdeburg. Es handelte sich zwar an sich um keine Stellenausschreibung, aber anhand des Titels versprach ich mir sehr gute Möglichkeiten über einen späteren Berufseinstieg. Demnach fühlte ich mich sofort angesprochen, sodass meine Bewerbung zügig rausging. Glücklicherweise lief alles reibungslos ab und am 08. August 2016 um 9 Uhr saß ich im Konferenzraum des 1. OG des CIC Gebäudes. Dort wurde ich als IoT-Workshop-Teilnehmer von dem Geschäftsführer und von den Workshop-Leitern begrüßt.

Meine Begeisterung hatte seinen Höhepunkt erreicht. Ich habe während der 3 Tage viel gelernt und habe mit meinen drei Teamkollegen den Workshop als „Winner“ abgeschlossen. Darüber hinaus habe ich die Gelegenheit des Workshops genutzt, um mir einen Überblick über den CIC Arbeitsalltag zu verschaffen. Sehr beeindruckt war ich besonders von der Diversität der Mitarbeiter und von den Möglichkeiten für CIC Mitarbeiter, sich neben der eigentlichen Arbeit weiter zu qualifizieren. Denn am Workshop selber haben zum einen zusätzlich zwei CIC Mitarbeiter teilgenommen, welche ihre Fähigkeiten mit IoT-Technologien erweitern wollten, zum anderen waren auch beide Workshop-Leiter CIC Mitarbeiter, die ihr Expertenwissen im Rahmen dieses Workshops teilen wollten. Ob Lerner oder Trainer, Aktivitäten neben der Projektarbeit sind vielfältig und tragen, wie ich finde, zu einem dynamischen Arbeitsklima bei.

Start im IBM CIC
Nach der erfolgreichen Teilnahme am IoT Workshop, erreichte mich wieder eine E-Mail, diesmal mit aktuellen Stellenausschreibungen. Eine davon kam aus dem IBM CIC Magdeburg mit dem Titel „Java Masterclass“ und versprach intensives Training und direkten Projekteinstieg. Das Recruiting-Team des CIC arbeitet sorgfältig und die Bewerbungsfeedbacks ließen nicht lange auf sich warten. So kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch sehr schnell, wobei ich mich, angesichts meines vermehrten Kontakts mit dem Center, halbwegs zu Hause fühlte. Im Vorfeld musste ich einen Englisch-, einen kognitiven- und einen Programmiertest im Internet machen. Ende September traf dann schließlich der unterschriebene Arbeitsvertrag bei mir per Post ein. So wurde mein Traum, IBMer zu werden, wahr.

Im Oktober 2016 war es soweit – endlich zur Arbeit! Zunächst durchlief ich das Onboarding, dann das versprochene Training im Zuge der Masterclass und direkt im Anschluss durfte ich in mein erstes Projekt einsteigen. Die erste Woche befasste sich mit dem technischen Onboarding. Laptops wurden verteilt und eingerichtet. Das HR-Onboarding fand in der zweiten Oktoberwoche statt, mit grundlegenden Schulungen über Sicherheit, Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern, professionellem Auftritt, sowie Einblicke in die Unternehmensgeschichte. Gemeinsam mit circa 40 anderen neuen Kollegen verschiedener Nationalitäten, absolvierte ich das Onboarding teils auf Englisch in Form von Klassenraumunterricht, Gruppenarbeit oder Telefonkonferenzen, wenn der Trainer von außerhalb aus unterrichtete. Viele von den neuen Kollegen waren nicht aus Magdeburg, sondern lediglich für das Onboarding her gekommen, da es zentral in Magdeburg stattfindet. Für sie ging es danach zurück an einen der zahlreichen, weiteren Standorte des CICs.

Die Java Masterclass
Nach dem allgemeinen Onboarding, starteten die technischen Schulungen. Die ersten zwei Wochen der Masterclass beinhalteten Java-Programmierung als Klassenraumunterricht. Zehn Tage lang wurde uns unter dem Thema Java SE, neben den grundlegenden Programmierskills, auch die Anwendung verschiedener Tools wie JUnit, Servlets, Sockets und J2DB aufgezeigt sowie beigebracht.

Die ersten Tage waren von meinem Gesichtspunkt aus eher redundant, jedoch, je tiefer es in die Thematik ging, umso interessanter wurde es. Danach wurden noch verschiedene Online Learning Kurse und Telekonferenzen angeboten. Das gesamte Programm für Anfänger erstreckt sich über zwei Jahre, aber die restlichen Lerninhalte kann ich angesichts der jeweiligen Projekte und individuellen Lücken selber definieren. Da ich gleich anschließend ein Projekt bekam, lerne ich locker nebenbei nach Bedarf.

Mein erstes Projekt
Mein erstes Projekt führte mich zu einem Geschäftspartner der Automobilbranche mit Tätigkeiten vor Ort, beziehungsweise arbeite ich von Zuhause aus im Home-Office. Das IBM Team setzt für diesen Kunden Innovation und Digitalisierung in spannende Projekte um und ich freue mich sehr darüber zukunftsträchtige Technologien mitzugestalten. Ich lerne weiter nebenbei und bin sehr dankbar für die Java Masterclass, die mich in vielerlei Hinsicht dazu befähigt hat, Aufgaben eigenverantwortlich nachzugehen. Der Umgang mit den Kollegen ist so freundlich, als ob man sich schon lange Zeit kennen würde – sich gegenseitig zu helfen und zu duzen, ist selbsverständlich. Es gibt zahlreiche Gruppen und Wiki-Seiten, wo Kollegen ihr Wissen gern weitergeben und die Arbeitsatmosphäre ist angenehm. Da ich mir den Einstieg nicht besser vorstellen könnte, empfehle ich jedem, ohne irgendwelche Abstriche, das IBM CIC, seine Java Masterclass und eine Teilnhame am IoT Workshop.