Ekkehards Einstieg über die hierbleiben-Messe

Am 17. November 2017 ist es wieder so weit. Das IBM Client Innovation Center stellt sich, wie jedes Jahr, auf der hierbleiben. vor und informiert euch über Einstiegsmöglichkeiten, den Projektalltag und wie ihr euch bei uns verwirklichen könnt. Als Vorgeschmack hat unser Kollege Ekkehard den Veranstaltern ein paar Fragen beantwortet, doch lest selbst.

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Von Toastbrot und Java

Ein Job in der IT hält viele spannende und abwechslungsreiche Themen bereit. Was für viele von uns schon seit Jahren ein klarer Fakt ist, wollten wir auch an der Schule am Fermersleber Weg, einer Förderschule für Körperbehinderte, erlebbar machen.

Gruppenbild

Initiiert von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, entwickelten wir in Absprache zusammen mit dem Diversity Team des CIC unser Programm. Gemeinsam mit einer 9. und 10. Klasse hatten wir dann die Möglichkeit, ein Stück weit in die Welt der Informatik einzutauchen und den Schülern und Schülerinnen eine neue Perspektive bei der Berufsorientierung zu bieten. Während einige bereits etwas Erfahrungen – etwa mit Programmierung – gesammelt hatten, wünschten sich andere erste Berührungspunkte mit dem Berufsfeld.

Wir überlegten im Vorfeld, wie wir IT auch jenen schmackhaft machen können, die noch keine Erfahrungen im Bereich der Informatik gesammelt haben oder gar keine konkrete Vorstellung davon haben welche Felder dieser Fachbereich eigentlich beinhaltet. So haben wir uns dazu entschlossen, es allen Beteiligten im wahrsten Sinne „schmackhaft“ zu machen.

Nachdem wir uns und das CIC vorgestellt hatten, enthüllten wir das leckere Thema des heutigen Tages: Algorithmen. Anfänglich konnte sich niemand viel unter diesem Wort vorstellen, doch das sollte sich schnell ändern. Nach einer kurzen Begriffsklärung unterhielten wir uns über Alltagsalgorithmen, die wir oft ohne darüber nachzudenken, jeden Tag aufs Neue, auf die immer gleiche Weise ausführen. Obwohl wir sie oft anwenden, beispielsweise beim Kaffeekochen, Zähneputzen oder Waschen, ist der Algorithmusbegriff für viele Menschen nur schwer greifbar. Deshalb hatten wir uns entschlossen, die Wichtigkeit, genauso wie die Schwierigkeiten dieses Konzeptes anschaulich zu machen.

Die Aufgabe der Teilnehmer sollte es sein, Marmeladenbrote zu schmieren, oder viel mehr uns zu erklären, wie wir sie ihnen schmieren sollen. Dazu organisierten wir im Vorfeld alles was dazu benötigt wird – Marmelade, Butter, und natürlich Toast. Wir übernahmen die Rolle der Computer, ausgestattet mit Messer und Toaster, während die Schüler und Schülerinnen Algorithmen entwickelten, die wir dann Schrittweise abarbeiten konnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Sequenzen einmal mehr, einmal weniger genau zu interpretieren. Das heißt weder die allererste Tütensuppen-Anweisung sollte zum gewünschten Ergebnis führen, noch sollten die Jugendlichen eine IKEA-Aufbauanleitung verschriftlichen müssen, um ein perfektes Marmeladentoast zu erhalten. Denn der Spaß durfte schließlich auch nicht zu kurz kommen.

Experiment1

Die Algorithmen wurden wörtlich umgesetzt – mit interessanten Ergebnissen.

Wie insgeheim erwartet, konnten wir anhand der ersten formulierten Algorithmen gut veranschaulichen, worauf es ankommt. Zu unserem Glück war beim “Bestreichen mit Butter”, weder vom Öffnen der Packung, noch einem Messer die Rede. Und so rieben wir die noch verschlossene Butter unter Schmunzeln und Gelächter plakativ über das Toast.

Einige Ungenauigkeiten in den Algorithmen der Beteiligten ließen somit Spielraum für Interpretation, so dass die eine oder andere lustige Toastkreation hergestellt wurde. Ein paar Toasts wurden mit ganzen Marmeladengläsern beschmiert, andere sollten im Toaster verweilen, bis sie durch wundersame Weise getoastet sein sollten, da der Schritt zum Anschalten des Geräts vergessen wurde. Jedoch waren die Anweisungen schnell so präzise, dass sich in kürzester Zeit Erfolge einstellten, was zum Teil auch dem wachsenden Mitdenkpotenzial der „Computer“ zu verdanken war. Nach einer halben Stunde formulierte die erste Gruppe einen detailierte Anweisung, die zum gewünschten Ergebnis führte.

Es war uns wichtig, zu illustrieren, wie ein Algorithmus funktioniert, dass es oft gar nicht so einfach ist ihn zu beschreiben und oft Geduld gefragt ist, bis man eine Lösung gefunden hat. Aber vor allem war es uns wichtig zu zeigen, dass es durchaus Spaß machen kann eigene Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Und nicht zuletzt, dass eine funktionierende Anweisung immer zum gewünschten Ergebnis führt. Nachdem also das erste “perfekte” Toast fertig war, konnte der finale Algorithmus einfach so oft wiederholt werden, bis alle etwas zu essen hatten.

Experiment2

Am Ende führte der richtige Algorithmus auch zum gewünschten Ergebnis.

Nach dieser Stärkung stellten wir das erfolgreiche Projekt unserer MINTLOOK-Praktikantin Vanessa, die ohne Vorkenntnisse, innerhalb von drei Monaten ein funktionierendes Snake Spiel programmiert hatte, vor. Anschließend durften alle im Plenum erste eigene Programmiererfahrungen mit Java sammeln. Dabei konnte das neue Wissen direkt angewendet und gleichzeitig ein erster Einblick in die originalen Tools der Entwickler gegeben werden.

Letztendlich können wir sagen: die Jugendlichen hatten eine Menge Spaß, genauso wie wir. Die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrer waren glücklich über die neuen Eindrücke und vielleicht sehen einige die IT-Welt nun mit neuen Augen. Uns allen hat es großen Spaß bereitet, unsere Faszination weiterzugeben und gerade die vielen interessierten Rückfragen haben uns besonders gefreut und uns gezeigt, dass die Jugendlichen die Thematik genauso spannend finden, wie wir. Wir freuen uns jetzt schon darauf weitere Erfahrungen, wie diese zu sammeln!

Job des Monats: Scrum Master

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute stellen wir euch in unserer Serie „Job des Monats“ Michael vor, der bei uns im CIC die Möglichkeit ergriffen hat, sich vom Java EE Entwickler zum Scrum Master zu entwickeln.

Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

michaelwitte_klein_2Ich bin Diplomingenieur für Computervisualistik, studiert habe ich an der Uni Magdeburg.

Ich habe bereits verschiedene Jobs wahrgenommen wie beispielsweise als Wissenschaftler für das Frauenhofer IFF im Bereich Virtual Reality oder auch an der Uniklinik im Bereich Abdomen-Chirurgie für einen Operationssimulator, sowie für ein KMU aus der Wissensvermittlung.

Meine längste Anstellung hatte ich bei einer EON Tochter als Java EE Developer im SOA Umfeld.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich bin jetzt seit circa 3 Jahren im CIC angestellt. Als Magdeburger war ich natürlich begeistert, als ich erfahren habe, dass die IBM die Eröffnung eines Centers in meiner Lieblingsstadt plante.

Da ich hier tief verwurzelt bin, gefiel mir der Ansatz, dass die Kollegen vorzugweise von Magdeburg aus arbeiten können. Dennoch erhält man die Chance mit hochkarätigen, international agierenden Konzernen zu arbeiten und das in einem sehr professionellen Umfeld.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Begonnen habe ich als Senior Java EE Developer für ein großes Logistikunternehmen mit Sitz in Wien. Die Reisen nach Wien und die Arbeit in einem internationalen Projekt waren für mich genauso aufregend wie interessant, auch wenn sich das Reiseaufkommen hier sicher etwas umfangreicher gestaltet hat. Dafür bin ich im aktuellen Projekt fast ausschließlich in Magdeburg.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?

Ich bin für das Pro7Sat.1 Projekt als Domain Lead (Project Manager) und Scrum Master eingesetzt und muss so den Spagat zwischen klassischem Projektmanagement und Agile bewerkstelligen. Das bringt täglich neue Erfahrungen mit sich.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Gute Mathematikkenntnisse, logisches Denken, ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil (offen aber auch verbindlich, durchsetzungsstark), sowie Spaß an der Arbeit und einen guten Draht zum Kunden (client first!) sind sehr wichtig.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

Ursprünglich wollte ich als Java Developer arbeiten. Allerdings hat sich schon früh gezeigt, dass besonders kommunikationsintensive Aufgaben mein Interesse wecken konnten und ich gern zusammen im Team Themen organisiere und umsetze. So habe ich schnell Managementaufgaben übernommen und war für Schnittstellenthemen verantwortlich. Ich bin sehr froh, den Schritt ins Projektmanagement gewagt zu haben.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Vom Entwickler für Java EE habe ich mich über den Scrum Master für ein, zwei und später drei Teams und die Rolle als stellvertretenden Domain Lead hin zum Domain Lead von inzwischen über 20 Personen gearbeitet. In meinem Projekt habe ich viele Möglichkeiten meine Ideen einzubringen und schnell anzugehen. Aktuell denke ich über ein viertes Team und Kanban nach. Innovation und Geschwindigkeit ist für uns und unseren Kunden besonders wichtig.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Als Scrum Master ist man ein Servant Leader. Man führt das Team indem man ihm dient und beispielsweise Impediments beseitigt. Als Domain Lead sieht das schon etwas anders aus. Hier muss man auch unpopuläre Entscheidungen treffen und durchsetzen. Das Einnehmen dieser sehr unterschiedlichen Rollen und Sichtweisen ist genauso spannend wie herausfordernd.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Wir arbeiten mit den Rational Tools von IBM. Das hilft uns sehr, da sie gut aufeinander abgestimmt sind und uns von der Entwicklung über das Testing und die Qualitätssicherung bis hin zur Automatisierung, der Versionierung und der Builds unterstützen. Auch die gesamte Planung für unsere Sprints läuft über RTC.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglichen? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Das Center hat mir das Vertrauen geschenkt, den Piloten in unserem Projekt zu leiten. Dafür habe ich mich beispielsweise als Scrum Master zertifizieren lassen. Meine Teams erhalten ebenfalls umfangreiche Unterstützung über Materialien, Schulungen und Zertifizierungen. Neben ISTQB, OCA und weiteren Zertifizierungen welche teilweise erst noch anlaufen, haben wir auch an Consulting-, Architekten- und Trainer-Schulungen teilgenommen. Eine gemeinsame Zertifizierung für das Team als Scrum Developer steht noch aus, ist aber ebenfalls für dieses Jahr angedacht.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich bin genau da, wo ich sein möchte. Allerdings würde mich neben dem Projektmanagement auch das Peoplemanagement sehr reizen. Ich würde gerne meine Teammitglieder auch auf Personalebene betreuen und gemeinsam mit ihnen ihre Karriere planen und vorantreiben. Vielleicht bieten sich ja dafür künftig noch Möglichkeiten.

Job des Monats: Junior Java Entwickler

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute stellt uns Chris den „Job des Monats“ Junior Java Entwickler vor.

Chris_IBMClientInnovationCenter_JuniorJavaEntwicklerKannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?
Ich bin Chris und bin im CIC in Magdeburg als Softwareentwickler tätig. In Magdeburg habe ich meinen Bachelor in Informatik absolviert und stehe aktuell kurz vor dem Abschluss meines Masterstudiums in derselben Fachrichtung.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Im Center bin ich jetzt seit Juli 2016, also ein Jahr. Dass IBM auch in Magdeburg vertreten ist, hatte ich damals auf der Job-Messe an der Otto-von-Guericke Universität zum ersten Mal bemerkt. Es gab mehrere Faktoren, warum ich mich hier beworben habe. Unter anderem weil das IBM CIC einen sehr guten Ruf an der Universität hat und weil sehr gute Freunde von mir, die auch im CIC arbeiten, sehr positiv vom Center und über interessante Events erzählten.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Eingestellt wurde ich als Junior Java Entwickler.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Derzeitig bin ich Softwareentwickler und auch bei Bedarf Tester zugleich, da ich in einem agilen Scrum Team eingesetzt bin und es dementsprechend so angedacht ist, dass Teammitglieder mehrere Rollen übernehmen können.
In meinem Projekt entwickle ich an mehreren Java Anwendungen und an einer Informix-4GL Anwendung.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Ich muss sagen, das sind schon einige. Erst Recht, wenn man mehrere Rollen innehat.
Am Besten sollte man fundierte Kenntnisse in Java SE/EE, JUnit/Mockito, SQL, etwas Python, SoapUI, Groovy Script und Basiswissen in Softwaretests haben.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Das erste Mal, dass ich mit Programmierung zu tun hatte, war mit 8 Jahren, als ich einen Lerncomputer geschenkt bekam. Mir war zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, was Programmierung ist, aber ich habe versucht anhand von Beispielen etwas in BASIC zu schreiben. Ansonsten gehörte ich immer zu den Jugendlichen, die nicht wussten, was sie überhaupt werden wollten, was meine Eltern natürlich sehr frustierte. Erst im Studium wurde mir so wirklich klar, dass ich Softwareentwickler werden will.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?
Mein Weg in diese Rolle war mehr oder weniger ziemlich direkt. Nach dem Abitur und der Bundeswehr hatte ich zwei Semester Physik studiert, habe aber schnell bemerkt, dass das Ganze nichts für mich ist. Danach begann ich mein Informatikstudium. Hier habe ich schnell die unbegrenzten Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, die nach dem Studium auf mich warten. Hinzu kamen zahlreiche praktische Projekte, die mir zeigten, dass ich Entwickler werden will und kein IT-Consultant oder Architekt.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Da wir in unserem Projekt agil entwickeln, gehört erstmal die morgendliche Besprechung (Daily) mit dem Kunden zu meinen täglichen Aufgaben. Diese Besprechung muss vor- und nachbereitet werden. Ansonsten gehört, neben der reinen Entwicklung, die Erfassung und Pflege der Stories, Tasks, Defects, etc. im Rational Team Concert, eine IBM Software, dazu. Es ist wichtig, dass diese stets auf dem aktuellen Stand sind.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
Mit der Zeit kommen einige zusammen. Für mich sind das definitiv der IBM Rational Software Architect, IBM Rational Team Concert, SQuirrel, Notepad++, Putty, WinSCP, Helpline und Slack. Das sind zumindest die Tools, mit denen das Arbeiten überhaupt halbwegs möglich ist.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Möglichkeiten gibt es viele. Man muss sie nur wahrnehmen. Eine gute Übersicht bekommt man immer in den monatlichen CIC Informationsrunden. Neben den dort angebotenen Kursen gibt es auch Zertifikate, die man machen kann. Weitere von IBM angebotene Anlaufstellen wären unter anderem New2Blue, BrighterBlue oder Think40. Ich selbst habe an den Schulungen Succeeding@IBM, Excellence in Delivery, Global Blue Consulting und Growing with Consulting teilgenommen. Dabei empfand ich die letzten beiden besonders nützlich, da dort das Wissen vermittelt wird, wie man unter anderem strukturiert und zielgerichtet Probleme angehen kann und wie man vor dem Kunden bestmöglich präsentiert. Als nächstes strebe ich das OCA Java SE 8 Zertifikat an.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen, welche wäre das und wieso?
Innerhalb vom CIC wäre ich gerne für einen Tag im HR und würde auf Messen mit potentiellen Kollegen über IBM, das Center und über die Möglichkeiten, die auf sie warten, sprechen.

Vom IoT-Workshop zum Berufseinstieg im CIC

Mein HintergrundBlogbeitrag_Eric_IBMClientInnovationCenter_Masterclass_IoT
Ich heiße Eric und bin seit letztem Jahr im IBM Client Innovation Center Magdeburg (CIC) beschäftigt. Zuvor habe ich Ingenieurinformatik an der Otto-von-Guericke Universität studiert und war währenddessen bereits als Werkstudent im IT-Bereich tätig. Beides half mir sehr dabei die Grundlage zu schaffen, einen Job beim CIC anzunehmen. Aufmerksam geworden bin ich auf das Center durch den CIC IoT-Workshop und durch die Teilnahme habe ich den ersten Kontakt zum Center geknüpft.

Der IoT-Workshop ist ein dreitägiger und vom CIC zertifizierter Workshop, bei dem IoT-Technologien eingeführt werden und Software Projekte von Grund auf durchgeführt werden, von der Teambildung bis hin zur Abschlusspräsentation, über Ideenfindung, DevOps & Projektplanung, genauso wie Coding und Bugfixing. Dabei werden Teilnehmer mit IoT-Tools@IBM vertraut  gemacht. Nach der Phase der Teambildung beginnt ein Wettbewerb zwischen den Teams und fördert sowohl das Lernen als auch die Umsetzung der neu erworbenen Kenntnisse im selbstausgedachten Projekt der jeweiligen Teams.

In den ersten Wochen hier im Center habe ich an der Java Masterclass teilgenommen, die ebenfalls ein vom CIC Magdeburg ausgearbeiteter und bewährter Kurs ist, um uns Absolventen ohne Berufserfahrung den Einstieg in das Berufsleben als Softwareentwickler zu erleichtern.

Mittlerweile arbeite ich im Bereich Softwareentwicklung bei einem Geschäftspartner der Automobilbranche.

Der IoT-Workshop
Als sich mein Studium dem Ende näherte und ich mich mit konkreten Fragen über meinen Einstieg beschäftigte, bekam ich eine E-Mail vom Fachschaftsrat der Fakultät für Informatik mit der Einladung zu einem IoT-Workshop mit dem Titel „The best idea for your career“ im IBM CIC in Magdeburg. Es handelte sich zwar an sich um keine Stellenausschreibung, aber anhand des Titels versprach ich mir sehr gute Möglichkeiten über einen späteren Berufseinstieg. Demnach fühlte ich mich sofort angesprochen, sodass meine Bewerbung zügig rausging. Glücklicherweise lief alles reibungslos ab und am 08. August 2016 um 9 Uhr saß ich im Konferenzraum des 1. OG des CIC Gebäudes. Dort wurde ich als IoT-Workshop-Teilnehmer von dem Geschäftsführer und von den Workshop-Leitern begrüßt.

Meine Begeisterung hatte seinen Höhepunkt erreicht. Ich habe während der 3 Tage viel gelernt und habe mit meinen drei Teamkollegen den Workshop als „Winner“ abgeschlossen. Darüber hinaus habe ich die Gelegenheit des Workshops genutzt, um mir einen Überblick über den CIC Arbeitsalltag zu verschaffen. Sehr beeindruckt war ich besonders von der Diversität der Mitarbeiter und von den Möglichkeiten für CIC Mitarbeiter, sich neben der eigentlichen Arbeit weiter zu qualifizieren. Denn am Workshop selber haben zum einen zusätzlich zwei CIC Mitarbeiter teilgenommen, welche ihre Fähigkeiten mit IoT-Technologien erweitern wollten, zum anderen waren auch beide Workshop-Leiter CIC Mitarbeiter, die ihr Expertenwissen im Rahmen dieses Workshops teilen wollten. Ob Lerner oder Trainer, Aktivitäten neben der Projektarbeit sind vielfältig und tragen, wie ich finde, zu einem dynamischen Arbeitsklima bei.

Start im IBM CIC
Nach der erfolgreichen Teilnahme am IoT Workshop, erreichte mich wieder eine E-Mail, diesmal mit aktuellen Stellenausschreibungen. Eine davon kam aus dem IBM CIC Magdeburg mit dem Titel „Java Masterclass“ und versprach intensives Training und direkten Projekteinstieg. Das Recruiting-Team des CIC arbeitet sorgfältig und die Bewerbungsfeedbacks ließen nicht lange auf sich warten. So kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch sehr schnell, wobei ich mich, angesichts meines vermehrten Kontakts mit dem Center, halbwegs zu Hause fühlte. Im Vorfeld musste ich einen Englisch-, einen kognitiven- und einen Programmiertest im Internet machen. Ende September traf dann schließlich der unterschriebene Arbeitsvertrag bei mir per Post ein. So wurde mein Traum, IBMer zu werden, wahr.

Im Oktober 2016 war es soweit – endlich zur Arbeit! Zunächst durchlief ich das Onboarding, dann das versprochene Training im Zuge der Masterclass und direkt im Anschluss durfte ich in mein erstes Projekt einsteigen. Die erste Woche befasste sich mit dem technischen Onboarding. Laptops wurden verteilt und eingerichtet. Das HR-Onboarding fand in der zweiten Oktoberwoche statt, mit grundlegenden Schulungen über Sicherheit, Umgang mit Kollegen und Geschäftspartnern, professionellem Auftritt, sowie Einblicke in die Unternehmensgeschichte. Gemeinsam mit circa 40 anderen neuen Kollegen verschiedener Nationalitäten, absolvierte ich das Onboarding teils auf Englisch in Form von Klassenraumunterricht, Gruppenarbeit oder Telefonkonferenzen, wenn der Trainer von außerhalb aus unterrichtete. Viele von den neuen Kollegen waren nicht aus Magdeburg, sondern lediglich für das Onboarding her gekommen, da es zentral in Magdeburg stattfindet. Für sie ging es danach zurück an einen der zahlreichen, weiteren Standorte des CICs.

Die Java Masterclass
Nach dem allgemeinen Onboarding, starteten die technischen Schulungen. Die ersten zwei Wochen der Masterclass beinhalteten Java-Programmierung als Klassenraumunterricht. Zehn Tage lang wurde uns unter dem Thema Java SE, neben den grundlegenden Programmierskills, auch die Anwendung verschiedener Tools wie JUnit, Servlets, Sockets und J2DB aufgezeigt sowie beigebracht.

Die ersten Tage waren von meinem Gesichtspunkt aus eher redundant, jedoch, je tiefer es in die Thematik ging, umso interessanter wurde es. Danach wurden noch verschiedene Online Learning Kurse und Telekonferenzen angeboten. Das gesamte Programm für Anfänger erstreckt sich über zwei Jahre, aber die restlichen Lerninhalte kann ich angesichts der jeweiligen Projekte und individuellen Lücken selber definieren. Da ich gleich anschließend ein Projekt bekam, lerne ich locker nebenbei nach Bedarf.

Mein erstes Projekt
Mein erstes Projekt führte mich zu einem Geschäftspartner der Automobilbranche mit Tätigkeiten vor Ort, beziehungsweise arbeite ich von Zuhause aus im Home-Office. Das IBM Team setzt für diesen Kunden Innovation und Digitalisierung in spannende Projekte um und ich freue mich sehr darüber zukunftsträchtige Technologien mitzugestalten. Ich lerne weiter nebenbei und bin sehr dankbar für die Java Masterclass, die mich in vielerlei Hinsicht dazu befähigt hat, Aufgaben eigenverantwortlich nachzugehen. Der Umgang mit den Kollegen ist so freundlich, als ob man sich schon lange Zeit kennen würde – sich gegenseitig zu helfen und zu duzen, ist selbsverständlich. Es gibt zahlreiche Gruppen und Wiki-Seiten, wo Kollegen ihr Wissen gern weitergeben und die Arbeitsatmosphäre ist angenehm. Da ich mir den Einstieg nicht besser vorstellen könnte, empfehle ich jedem, ohne irgendwelche Abstriche, das IBM CIC, seine Java Masterclass und eine Teilnhame am IoT Workshop.

Job des Monats: Softwareentwickler und Praktikantenbetreuer

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Heute möchten wir euch in unserer Reihe „Job des Monats“ Thomas vorstellen. Neben seiner Arbeit als Java Developer hat er im Center eine zusätzliche Rolle als Betreuer und Ansprechperson für unsere Praktikanten inne.

Thomas Tech

Hallo Thomas, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen? 
Ich habe 2003 mit meiner Ausbildung zum Fachinformatiker und 2007 mit meinem Informatik-Studium angefangen. Eins von beidem habe ich sogar erfolgreich abgeschlossen. 😉 Ich konnte schon bei sehr unterschiedlichen Firmen  arbeiten, von einer kleinen 15-Mann-Firma bis hin zum großen internationalen Konzern, und die doch sehr unterschiedlichen Arbeitswelten kennen lernen.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Seit Oktober 2013 bin ich im Center, damals war vorallem die Neugier, was IBM in Magdeburg aufbauen möchte, der Grund für meine Bewerbung.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Java Software Developer.

 Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Zurzeit sind es zwei Rollen. Einerseits Java Software Developer in einem großen agil geführten Projekt und andererseits Betreuer für unsere Werkstudenten und Praktikanten.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Ich gehe mal auf die Rolle als Betreuer ein. Neben dem Ausbilderschein, vor allem jede Menge Softskills. Um ein Praktikum erfolgreich zu gestalten, muss man viel mit dem Praktikanten oder Werkstudenten reden, um herauszufinden, was seine/ihre Ziele sind. Man sollte außerdem verstehen welche Anforderungen an ein Praktikum von Seiten der Firma, des Projekts und des Praktikanten gestellt werden.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Konkret in dieser Rolle? Nein. Was mir aber schon immer Spaß gemacht hat, ist mein Wissen weiter zu geben. Von daher gab es schon immer den Wunsch sich in diese Richtung weiter zu entwickeln. Ich dachte früher eher in Richtung Teamleitung bzw. technische Leitung, bin aber mit der Rolle voll und ganz zufrieden.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?  
Da kam viel zusammen! Wir brauchen ja für die Betreuung jemanden mit einem Ausbilderschein (AEVO). In den Anfängen des Centers gab es schlicht niemanden, der solch ein Schein schon hatte. Es war aber klar, jemand muss ihn machen! Warum ich aus den vielen Kandidaten ausgewählt wurde, weiß ich nicht genau. Ich vermute, weil ich selbst eine Ausbildung absolviert habe. Also musste ich quasi die Rolle des Azubis ausüben…

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Tägliche Aufgaben gibt es keine. Die Aufgaben teile ich mir mit Human Resources und dem Projekt. Das Projekt versorgt den Praktikanten mit Aufgaben und betreut ihn auch fachlich. Bei HR laufen die typischen HR Themen auf (Arbeistvertrag, Urlaub usw.). Ich bin Vermittler und schaue, dass das Projekt den Praktikanten unterstützt und gebe auch gerne mal Tipps und Tricks im Umgang mit ihnen. Außerdem bin ich als Ansprechpartner für die Praktikanten da.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?/ Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
Bezogen auf meine Rolle als Prakitkumsbetreuer: Notes und Excel

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Schulungen für Softskills helfen natürlich sehr. Am meisten hat mir der Vorbereitungskurs zur AEVO-Prüfung  gebracht. Dort wurden nicht nur die gesetzlichen Grundlagen erklärt, sondern auch Didaktik, Pädagogik, Zeitmanagment usw.
Eine Weiterentwicklung wäre in Richtung Career Coach möglich, dann würde ich neben den Werkstudenten und Praktikanten auch fest angestellte Kollegen managen.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?
Praktikant – die haben es gut… 😉

Job des Monats: Business Analyst

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

SiljaHallo Silja, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen? 
Ich bin Silja und gehöre zum CIC in München. Ich habe einen Master in Technologie- und Managementorientierter BWL und habe vorher als Prozess- und Projektmanagerin bei einem 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Ich bin jetzt seit 4 Monaten im Center. Meine Bewerbung schickte ich mit der Aussicht, langfristig auf vielseitigen Kundenprojekten zu arbeiten, ohne jede Woche reisen zu müssen. Auch gefiel mir das Konzept des Centers als starke Gemeinschaft im doch etwas unübersichtlichen Großkonzern.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Als Business Analyst (für diese Rolle hatte ich mich auch gezielt beworben)

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Ich arbeite als Business Analyst im Anforderungsmanagementteam eines großen Softwareprojekts.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Als Business Analyst bildet man die Brücke zwischen Kunden und Entwicklern, also „Mensch“ und „Technik“. Man muss beide Seiten verstehen, immer wieder die Perspektive wechseln und gut kommunizieren können. Weiterhin helfen grundlegende Kenntnisse der Programmierung und Modellierung (z.B. BPMN und UML).

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Ich habe während meiner Schulzeit programmieren gelernt und hatte viel Spaß daran. Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass ich dabei immer mehr wie eine Maschine denke und mir die „menschliche Willkür“ als Spannungselement fehlt. Seitdem habe ich nach Rollen gesucht, in denen beide Welten zusammenkommen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?
Zu meiner Rolle führte kein direkter Weg, im Gegenteil, davor habe ich viel ausprobiert:
Ich habe unter anderem im Controlling eines Chemiekonzerns, in der Vermögensverwaltung einer Bank, im Business Development eines Medizintechnik-Start-ups, in der Marktforschung einer Pharmaberatung und zuletzt im Project Management Office eines 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.
Diese  vielen verschiedenen Erfahrungen haben mir geholfen, herauszufinden, was mir am Meisten liegt. Das ist aus meiner Sicht für einen Business Analysten auch sehr wichtig, weil weniger Spezialwissen gefragt ist, sondern man vielmehr gute Soft Skills sowie umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen braucht.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Ich bin in meiner Rolle dafür verantwortlich, dass die Wünsche und Anforderungen des Kunden richtig umgesetzt werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Frage, wie genau diese Wünsche und Anforderungen überhaupt aussehen. Daher gehört zu meinen täglichen Aufgaben zunächst sehr viel Kommunikation, sowohl mit verschiedenen Interessensgruppen als auch intern im Team. Herausfordernd ist dabei vor allem, mit häufigen Meinungsänderungen und neuem Informationsgewinn umzugehen. Aus den gewonnen Informationen muss ich dann die richtigen Schlüsse ziehen und passende Lösungskonzepte erarbeiten um am Ende alle Interessengruppen zufriedenzustellen. Diese dokumentiere ich in entsprechender Form fachlich und technisch, so dass sie vom Kunden abgenommen und schließlich zur Umsetzung an die Entwicklung übergeben werden können.
Man muss also immer flexibel bleiben und manchmal viel Geduld mitbringen.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
In erster Line unterstützen mich Kollaborationstools, wie Slack, Mural und Coyo. Standardmäßig gehören auch Modellierungstools, das Office-Paket und die gute alte Telefonkonferenz dazu.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Das Center bietet mir für meine Rolle einen definierten Lernpfad an, auf dem ich regelmäßig entsprechende Schulungen bekomme. Daneben gibt es ein riesiges Angebot an Online-Ressourcen, das ich regelmäßig nutze.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?
Ich würde die fachliche Detailebene verlassen und in die Rolle unseres Programmmanagers schlüpfen, um das Projekt mal von oben aus Managementperspektive zu betrachten. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass mir schnell bewusst werden würde, wie angenehm es ist, sich als Business Analyst nicht um die Zeitpläne, Profitabilitätsrechnungen und Ressourcenauslastungen eines Projekts kümmern zu müssen und schnell wieder zurück wechseln wollen.