Wir feiern 5 Jahre „My Magdeburg Experience“-Blog!

Als es hieß „5 Jahre IBM Client Innovation Center“, entflammte in uns der Ehrgeiz sämtliche Jubiläumsdaten rauszusuchen und besondere Momente zu feiern.

Dabei darf auch unser Blog nicht fehlen. 5 Jahre Center heißt vielleicht nicht gleich 5 Jahre Blog, aber annährend. Alles begann mit einer aufgeweckten Frau, die einen Einblick in ihren Job und ihren Alltag geben wollte. Der „My Magdeburg Experience Blog“ entstand als Graduate Blog, der Versuch eines Erfahrungsberichts einer Absolventin. Am 13. Oktober 2013 ging der erste Eintrag auf die Reise, in dem Claudia sich und das Unternehmen vorstellte. Seit dem war sie fester Bestandteil des Social Media-Teams, auch, wenn es zunächst aus nur einer Person bestand. Nicht nur das Team hat Nachwuchs bekommen, sondern auch Claudia, sodass wir sie nach ihrer Babypause wieder im Center begrüßen durften. Der Blog ist erwachsen geworden und seine Schreiber ebenfalls.

Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir Claudia noch einmal zu Wort kommen lassen, wie sie die 5 Jahre im Center erlebt und wie sich ihr (Arbeits-)leben verändert hat.

ibm-client-innovation-center-claudia_v1

… und plötzlich feiere ich mein 5 jähriges Firmenjubiläum. Viel hat sich seitdem verändert.

Noch vor 5 Jahren saßen wir, 20 Entwickler, auf einer Ausweichfläche und haben sehnsüchtig darauf gewartet, dass unsere erste eigene Etage bezugsfertig wird. – Das CIC hieß damals im Übrigen auch noch ISC. – Mittlerweile haben wir hier am Uniplatz 5 Etagen inne und Satelliten-Standorte in München, Frankfurt am Main und Köln/Bonn. Unsere Mitarbeiterzahl ist also enorm gestiegen.

Viele Kurse wurden damals noch von IBMern aus anderen Lokationen gehalten – das Onboarding, die Masterclass,… Mittlerweile haben wir im Center entsprechende Trainer ausgebildet, die eine Vielzahl an Trainings selbst geben können und das nicht nur im CIC. Dabei bin ich sehr stolz darauf, was aus der  Masterclass geworden ist. Wurde sie anfänglich noch von externen Experten/Trainern gehalten, können wir nun intern auf unsere Experten auf dem Gebiet zurückgreifen, die genau wissen, was im Center bzw. bei unseren Kunden für Skills benötigt werden und entsprechendes Wissen vermitteln können.

Aus dem 1-Frau-Blog-Team, also mir ;-), ist ein 8-köpfiges Social-Media-Team geworden, das sich nun auch um alle gängigen Social Media Plattformen kümmert und euch regelmäßig über das Center und eure Karrieremöglichkeiten auf dem Laufenden hält. – Noch so etwas, worauf ich sehr stolz bin, da ich tatsächlich vor 5 Jahren nicht erwartet habe, dass wir es wirklich schaffen werden über so einen langen Zeitraum spannende Inhalte zu schaffen. Einen ganz lieben Dank daher auf diesem Weg an das gesamte Social Media Team für euer Engagement und natürlich an alle CICler, die uns die 5 Jahre über mit Beiträgen unterstützt haben.

Die Liste an Veränderungen lässt sich sicherlich noch eine Weile fortführen, würde aber den Rahmen des Beitrags sprengen. 😀 Daher vielleicht noch ein paar Worte zu mir, denn auch bei mir gab es in den 5 Jahren diverse Veränderungen. Im Oktober 2013 startete ich mit der Masterclass und wechselte recht schnell in mein erstes Projekt, in dem ich ca. ein Jahr auch als Entwicklerin tätig war. Im zweiten Jahr habe ich neben der Entwicklertätigkeit auch die Teamleitung übernommen und war hier im Magdeburger Team die Schnittstelle zum Kunden, zum IBM  Team vor Ort beim Kunden und dem Center Management. In dieser Zeit bekam ich u.a. einen Einblick in die Rolle des Projektmanagers und begann mich dafür zu begeistern. Seit 2016 bin ich nun, mit einer kleinen Unterbrechnung durch Elternzeit, im Projekt Management Office tätig und bilde mich stetig im Bereich Projektmanagement weiter und nehme Herausforderungen an, die mich auf dem Weg zum Projektmanager weiterbringen. Wer den Blog fleißig verfolgt hat, weiß natürlich, dass ich mich nebenher viel engagiert habe, z.B. in den Bereichen Social Media und Diversity. Das möchte ich zukünftig natürlich auch weiter tun.

Ich bin gespannt, welche spannenden Veränderungen die nächsten 5 Jahre für uns alle bereithalten werden und wie ich den Spagat zwischen Karriere und Familie schaffen werde. Ich werde berichten 🙂 (Bisher gelingt es mir, auch dank meiner lieben Kollegen, sehr gut.)

Bis zum nächsten Mal.
Eure Claudia

Advertisements

Wer bist du und was machst du hier?

Heute haben wir einen Kollegen im Interview, den man regelmäßig mit Leiter und Schraubendreher durch die Flure streifen sieht. Thomas stellt sicher, dass alle mit genug Strom und Internet versorgt sind oder, dass die Telefone für unsere Konferenzschaltungen funktionieren.

ibm-client-innovation-center-thomas

Hallo Thomas, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Ich bin glücklich verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und einen Stiefsohn. Außerdem bin ich bereits viermal Großvater.

Ich bin als Servicetechniker bei der Firma Apleona eingestellt und jetzt als Objektleiter für Erfurt und Magdeburg tätig.

Was hast du gelernt und wie hat es dich ins Center verschlagen?

Ich bin gelernter Elektromonteur, bin seit 1992 für IBM in den Ost-Niederlassungen tätig und habe hier die Telefonanlagen mit aufgebaut und war für die LAN-Verkabelungen zuständig.

Was sind deine täglichen Aufgaben und Pflichten?

Als Objektleiter in Erfurt gemeinsam mit meinen Mitarbeitern das Alltagsgeschäft zu bewältigen und in Magdeburg das Projekt CIC zu unterstützen, vor allem im technischen Bereich.

ibm-client-innovation-center-service-techniker

Gibt es besondere Herausforderungen, wenn man für ein IT-Unternehmen arbeitet?

Immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Hast du noch eine kleine Anekdote aus deinem Arbeitsalltag für uns?

Noch nie verschlafen, höchstens mal in die falsche Niederlassung gefahren. J

Vielen Dank Thomas, dass du uns in deine Welt hast schauen lassen – und danke, dass du stets ein offenes Ohr für unsere kleinen und großen Anliegen hast.

Als Werkstudent im PMO

Unser Kollege Eicke ist als Werkstudent im Bereich Project Management Office am Standort Magdeburg angestellt. Wie es ihn zu uns führte und welche Aufgaben ihn tagtäglich beschäftigen, möchte er uns gern selbst berichten.

ibm-client-innovation-center-eicke

Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen für Logistik an der Universität Magdeburg studiert und tue es noch – inzwischen im Master. Hier liegt mein Schwerpunkt im Bereich „Sustainability“ und auch im Privatleben versuche ich mein Leben so ökologisch nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Seit Beginn meines Studiums hatte ich diverse Nebenjobs, um mir meine Ausbildung zu finanzieren. Vom Regalservice bei Kaufland, über Hausmeisterdienste in einem Kindergarten, bis hin zum Industrial Engineering bei Volkswagen in Wolfsburg und jetzt beim IBM CIC Magdeburg.

Gestartet bin ich am 01. Januar 2018 im Center. Einer meiner engsten Freunde ist hier seit Dezember 2017 als Software Developer tätig und gab mir den Tipp, dass das CIC auch Werkstudenten einstellt. Da ich das Bedürfnis hatte mich weiterzuentwickeln (und auch nicht mehr nach Wolfsburg zu Volkswagen pendeln wollte), hatte ich mich initiativ beworben – und es hat geklappt. 😉

In meiner Bewerbung beschrieb ich meine Stärken und meine bisher gesammelten Berufserfahrungen. Als ich zum Kennenlernen eingeladen wurde, wurden mir zwei Rollen vorgeschlagen, die ich einnehmen könnte. Dazu gehörten PMO, Project Management Office, und eine Tätigkeit im Software Testing. Ich dachte, die Anforderungen des PMO würden ganz gut zu mir passen, also habe ich mich dafür entschieden.

ibm-client-innovation-center-pmo-werkstudent

Somit bin ich jetzt als PMO im größten Projekt des Centers tätig. Die Rolle bringt sehr unterschiedliche Aufgaben mit sich, dazu gehören u.a. Kennzahlen-Reporting, Controlling, Rechnungslegung, On- & Off-Boardings von Mitarbeitern, das Aufbereiten von Serviceverträgen, Kommunikation mit dem Kunden, Eventorganisation und, und, und …

Daher ist es besonders wichtig, dass man zuverlässig und sorgfältig arbeitet. Auch ein wenig diplomatisches Geschick ist nicht verkehrt. Im Grunde braucht man sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, Koordination, Organisationsvermögen und ein gutes Gespür für Zahlen. Eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem sollte man mit der IT-Branche vertraut sein, auch wenn man nicht selbst entwickeln muss.

Was mir neben meiner Tätigkeit im PMO besonders gut im CIC gefällt, sind die Möglichkeiten, die einem für die Weiterentwicklung in der eigenen Rolle und darüber hinaus geboten werden. Es gibt etliche Schulungen für alle Mitarbeiter. Manche besuche ich physisch anwesend, andere sind online-basiert. Momentan habe ich vor allem Basisschulungen wahrgenommen, wie „Processes, Methods & Tools“, eine SCRUM-Schulung zum agilen Projektmanagement sowie die „Basic Blue School“.

Im September dieses Jahres schlüpfe ich sogar selber in die Rolle des Trainers. Ich werde selbst eine Schulung abhalten unter dem Projektnamen „Excel Efficiency Improvement“. In dieser möchte ich anderen PMO’s die Möglichkeiten des Programmierens in Excel näherbringen.

Also, es wird wohl nie langweilig im Project Management Office. Überall finden sich Möglichkeiten der Optimierung, Strukturierung und Weiterbildung. Danke, Eicke, für deinen Einblick ins PMO.

Praxis hautnah: Als Praktikanten am Puls des CIC in Magdeburg

Es begann im Oktober vergangenen Jahres, alles war neu, aufregend und eine Prise Ungewissheit mischte mit. Bereits am ersten Tag, als „New Hires“, erwarteten uns eine Vielzahl an Herausforderungen, die es zu bewältigen galt.

Als Praktikanten aus verschiedenen Hochschulen und Fachrichtungen möchten wir uns – Philipp, Timo und Tuan –  im Folgenden kurz vorstellen und euch einen kleinen Einblick in unseren bisherigen Arbeitsalltag inklusive dessen Herausforderungen gewähren.

Das sind wir:

Philipp

Philipp

Universität/ Hochschule:

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Wie habe ich zum CIC gefunden?

Jedes Studium schließt bekanntlich mit einer Abschlussarbeit ab. Für meine Masterarbeit war ich zunächst an der Uni auf Betreuersuche und stellte dabei schnell fest, dass speziell beim Themengebiet meiner Thesis (Microservice-Architekturen) die Wissenschaft der Praxis hinterherzulaufen scheint. Auf der Suche nach innovativen Unternehmen in der Region, die diesem Anspruch gerecht werden können, wurde mir dann schnell klar, dass es das IBM CIC sein sollte.

 

Timo

Timo

Universität/ Hochschule:

Hochschule Harz, Wernigerode

Wie habe ich zum CIC gefunden?

Im Rahmen eines studentischen Projekts in Kooperation mit dem IBM Client Innovation Center hatte ich bereits die Möglichkeit erste Kontakte zu knüpfen und Einblicke in die Arbeitsabläufe des CIC‘s zu erhalten.

Dass mich das CIC schon damals überzeugt hat, spiegelt sich nun auch in meinem Praktikum mit anschließender Bachelorarbeit im Center wieder.“

 

Tuan

Tuan

Universität/ Hochschule:

Universität Leipzig

Wie habe ich zum CIC gefunden?

Mit dem Beginn des fünften Semesters bot sich den Studenten die Möglichkeit, abseits vom Studium, eigene (relevante) Praxiserfahrungen anzueigenen und erste Eindrücke über den Arbeitsalltag zu gewinnen. Mein Interessensschwerpunkt galt der Data Analytics, jedoch musste ich feststellen, dass das Angebot dafür in Leipzig begrenzt vorliegt. Ich entschloss mich deshalb außerhalb von Leipzig zu suchen und stieß am Ende auf das Praktikumsangebot vom CIC.“

 


Gleich zu Beginn, in einem zweitägigen Einführungsseminar, besser bekannt als das „OnBoarding“, galt es eine Fülle an Accounts, Passwörtern, Verifizierungen oder die Beantragung von bestimmten Rechten einzurichten. Darauf folgten unzählige Installationen von Programmen, die für die spätere Bewältigung unserer Projekttätigkeiten unabdingbar sind, sowie das Herantasten an erste Aufgaben. Erst nach einigen Wochen, die Installationsodyssee eingeschlossen, entwickelten wir langsam aber sicher ein Gefühl für die grundlegenden Abläufe und Strukturen, die wir mittlerweile im Schlaf beherrschen.

Nach dem OnBoarding führte uns die weitere Reise direkt in ein Projekt für einen großen, deutschen Medienkonzern. Trotz der stolzen Größe von über 50 Mitarbeitern des Teams, fühlten wir uns schnell heimisch und gut aufgehoben. Auch die Sorge an zu komplexen Aufgaben zu arbeiten und dadurch keine Erfolge für das Projekt verbuchen zu können, verschwand schnell. Denn zum Arbeiten hier gehört vor allem Lernen. Dazu gehört nicht nur sich mit Technologien vertraut zu machen, sondern auch lernen wie man in einem großen, agilen Projekt wirklich arbeitet. Dass die offene, dynamische Belegschaft uns dabei offen und hilfsbereit empfangen hat, machte uns den Einstieg in die Aufgaben und Themengebiete deutlich einfacher.
In einem agilen Projekt zu arbeiten heißt dabei für uns nicht stumpfes „durchprogrammieren“. Tägliche StandUps, Meetings und Teamabsprachen unterstreichen einen Großteil unseres Arbeitsalltages hier. Nach dem agilen Verfahren wie Scrum oder Kanban lernen wir dann auch Teamtreffen wie

  • Reviews – die Zusammenfassung der erreichten Aufgaben der vergangenen Wochen,
  • Retrospektiven – ein Rückblick, was gut und was schlecht lief und
  • Plannings – die Planung der Aufgaben für die kommenden Wochen, wertzuschätzen.

Da wir hier als Praktikanten volle 40 Stunden in der Woche tätig sind, kommt es uns mehr als nur entgegen, dass uns die Flexibilität geboten wird, unsere Arbeitszeiten frei wählen zu können – auch wenn das einmal bedeutet von Zuhause aus zu arbeiten. Die meisten Abläufe hier sind transparent und nachvollziehbar, sodass wir uns trotz unseres Studentenstatus als vollwertige Mitglieder des Projekts fühlen, an allen Meetings teilnehmen und sogar Kundengespräche führen.

Wen das noch nicht genügend auslastet, der kann sich in zahlreichen Trainingseinheiten, Online-Learnings oder Workshops im Center weiterbilden – und sollte das auch.
Wer die Stimme erhebt und Initiative ergreift, kann darüber hinaus auch interessante Zertifizierungen und Fortbildungen mitnehmen, die vom Center angeboten werden.

Damit man hier nicht den Überblick oder den Mut verliert, wird man regelmäßig vom persönlichen „Career Coach“, also von seiner Führungskraft, unterstützt und in Checkpoint-Gesprächen beraten.

Gruppenbild2

In Kontrast zum eher theorielastigen Studium bietet das CIC einen spannenden und ansprechenden Einblick in die Praxis und das Berufsleben. Hier kann man nicht nur seine Sinne für Projektarbeit, Fortbildung und neue Technologien schärfen, sondern hat auch die Möglichkeit in Kundennähe zu agieren und sich durch praktische Erfahrungen weiterzuentwickeln.

Alles in Allem bietet ein Praktikum beziehungsweise eine Werkstudententätigkeit beim CIC alles, was man als Student für den anstehenden Start in das Berufsleben innerhalb der IT-Branche benötigt. Man arbeitet mit hochmotivierten Experten in selbstorganisierten, agilen Projektteams zusammen und ist unter Einsatz modernster Technologien und Prozesse an der Entwicklung und Betreuung von Systemen namhafter Kunden beteiligt. Das ist schlichtweg ein Höchstmaß an Praxis!

 

Rückblick Twitter #CICtakeover

Im #CICtakeover haben wir diese Woche wieder den gemeinsamen IBM CIC EU Twitter Account übernommen und euch eine Woche in unseren Alltag mitgenommen und versucht euch kleine Einblicke in unser Center zu gegeben.

Hier ein kleines Best-of unserer Beiträge:


Den Account übernimmt nun das CIC aus UK. Seid also gespannt was unsere englischen CIC Kolleginnen und Kollegen posten…

Alle aktuellen Tweets findet ihr hier:

 

Ekkehards Einstieg über die hierbleiben-Messe

Am 17. November 2017 ist es wieder so weit. Das IBM Client Innovation Center stellt sich, wie jedes Jahr, auf der hierbleiben. vor und informiert euch über Einstiegsmöglichkeiten, den Projektalltag und wie ihr euch bei uns verwirklichen könnt. Als Vorgeschmack hat unser Kollege Ekkehard den Veranstaltern ein paar Fragen beantwortet, doch lest selbst.

The Center Trainers – Part 4: Markus und Sven

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. In einem weiteren Teil unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Markus, Sven und ihr Schulungsthema „Bluemix und IoT“ .

Sven+Markus_IBMClientInnovationCenter_Trainer_2

Sven (links) und Markus (rechts) beim IoT Workshop

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?
Sven Wieczorek (SW): Ich würde sagen, ich bin da mehr oder weniger reingewachsen. Da ich bereits in den Themen Bluemix und IoT drin steckte und einige Probleme, die man als Einsteiger leicht vermeiden kann, identifiziert habe, war eine erste Idee einen Guide für diese Themen zu erarbeiten. Dazu kam dann, dass im Zuge der Masterclass auch ein Kurs speziell für Bluemix angedacht war und man Trainer dafür benötigte. Da hat einfach alles gepasst. Darüber hinaus hatte ich durch diverse Vorträge und den IoT-Workshop zusammen mit Markus ein wenig Blut geleckt.
Markus Jüttner (MJ): Weil ich Spaß am Thema Bluemix & IoT habe und das gerne an andere weitergeben will. Zudem ist es eine schöne Abwechslung zum Projektalltag.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
SW: Seit diesem Jahr ‚offiziell‘. Markus und ich hatten im Vorfeld schon zwei Workshops zum Thema ‚IoT‘ gegeben, bei denen wir schon Erfahrung sammeln konnten.  Den ersten Masterclass-Kurs zum Thema Bluemix habe ich Anfang Mai zusammen mit Markus und Martin gegeben.
MJ: Durch die Learner Centered Training Schulung bin ich offiziell seit Anfang des Jahres Trainer und habe daraufhin den Bluemix & IoT Teil der Masterclass mit gehalten. Zudem habe ich mit Sven zusammen schon zwei IoT Workshops für Studenten und einige unserer Kollegen gegeben. Auch schon zu Unizeiten war ich als Übungsleiter für das Fach Idea Engineering und als Mentor tätig.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
SW: Persönlich eher weniger, da ich schon erhebliche Erfahrung mit Nachhilfe (Mathe für Schüler und Studenten) geben hatte. Fachlich gesehen war es von Vorteil für uns (Markus und mir), dass wir bei dem Thema freie Hand hatten. Wir haben uns zunächst darüber ausgetauscht, was am Ende hängen bleiben soll. Danach war die Vorbereitung relativ leicht, da sich die Inhalte mehr oder weniger von allein aufgestellt haben. Passend dazu musste dann nur noch das Material, die Hard- und Software vorbereitet werden.
MJ: Ich habe schon viel aus meiner eigenen Erfahrung lernen können, sowie aus Kommunikations- und Präsentationsseminaren und dem IBM Kurs Learner Centered Training.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
SW: Ruhe und Gelassenheit sowie lösungsorientiertes Denken. Eine Schulung wird nie reibungslos verlaufen beziehungsweise wird immer etwas Unvorhergesehenes eintreten. Dementsprechend ist es von Vorteil einen kühlen Kopf zu bewahren, um die Situation souverän zu meistern.

MJ:
a. Selbstvertrauen
b. Großes persönliches Interesse am Thema
c. Flexibilität

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
SW: Dass ich die Bücher vergesse. Damit ist das Unvorhergesehene gemeint. Es gibt die Anekdote eines Architekten, der eine Bibliothek entwerfen sollte. Als sie fertig gebaut war, war sie wunderschön, nur leider unbrauchbar, da er vergessen hatte das Gewicht der Bücher für die Statik zu berücksichtigen. Die Bibo wurde nie eröffnet. Konkret: unvorhergesehene Probleme.
MJ: Ich mache mir vorher immer Gedanken darüber nichts zu vergessen und auf alle Fragen, die aufkommen können, vorbereitet zu sein. Das ist aber beides bei guter Vorbereitung, gepaart mit etwas Erfahrung und Spontanität, meist kein Problem.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
MJ: Sven und mein erster IoT Workshop für Studenten sollte bei uns im Center stattfinden. Ich hatte in der Woche zuvor noch alles für den Gäste-WLAN Zugang getestet und es funktionierte. Das Wochenende über wurde dieses IBM Gäste-WLAN jedoch umgestellt und wir standen für die Studenten im „INTERNET of Things“ Workshop plötzlich ohne Internet da. Da mussten wir den ersten Tag ganz schön improvisieren und am nächsten Tag in einen Raum auf dem Unicampus umziehen.

Was war die witzigste Anekdote?
SW: Da gibt es mittlerweile zu viele als, dass ich da eine rauspicken möchte.
MJ: Siehe vorherige Antwort 🙂

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
SW: Die Gestaltungsfreiheit eigene Ideen umsetzen zu dürfen.
MJ: Wie schon erwähnt gefällt mir die Abwechslung vom Projektalltag und, dass ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen kann. Wenn das Feedback dann nach einer Schulung gut ausfällt, gibt das auch Selbstvertrauen für neue Aufgaben und Kurse.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
SW: Zeitig anmelden, dass man an einem bestimmten Datum aufgrund einer zu gebenden Schulung nicht verfügbar ist. Dann passt das glücklicherweise.
MJ: Die Arbeit im Projekt steht an erster Stelle, doch ich versuche mir über motivierten Einsatz und gute Ergebnisse dort die Auszeiten für die Trainerjobs als „Belohnung“ zu verdienen. So ähnlich hat es auch Thorsten Gau, Chief Technology Officer der IBM, einmal bei einem seiner Vorträge im Center beschrieben. Das hat sich bei mir eingebrannt.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
SW: Ich bin sehr zufrieden mit der Gestaltung und dem Verlauf des Masterclass-Kurses (Bluemix) und dem IoT-Workshop. Daher denke ich über eine thematische Veränderung nicht nach.
MJ: Wir überlegen derzeit die Bluemix Schulung auch losgelöst von der Masterclass anzubieten und wollen versuchen ein Blockseminar zum Bluemix/IoT Thema an der Uni anzubieten. Dafür ist jedoch noch einiges an Vorarbeit nötig.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?
SW: Startet zeitig mit der Vorbereitung und macht euch Gedanken über mögliche Probleme. Keine Sorge, es kann/wird immer etwas Unerwartetes auftreten. Allerdings hat der Aufwand im Vorfeld den Vorteil, dass man innerlich ruhiger und entspannter ist und sich gut vorbereitet fühlt.
MJ: Probiert es einfach, am besten klein anfangen und sich trauen die Komfortzone zu verlassen. Außerdem würde ich an dieser Stelle meine Antwort zu „ Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?“ genauso als gutgemeinten Rat geben.