Karriere + Kind? Na klar!

Hallo Stefanie, vielen Dank, dass wir dich interviewen und etwas über deinen Arbeitsalltag erfahren dürfen. Könntest du dich unseren Lesern kurz vorstellen?  

Hi, ich bin Steffi, 33 Jahre alt, habe 2 Kinder und bin seit 2016 als Software-Entwicklerin hier im Center.

Ich habe mal Bioinformatik studiert und mein Studium 2013 abgeschlossen. Danach führte mich ein kurzer Weg ins akademische Umfeld, von dem ich aber schnell feststellte, dass ich mich da nicht wohl fühle.

Mein Weg führte mich weiter nach Magdeburg, allerdings noch nicht gleich ins CIC, sondern erstmal zu Ferchau. Ich war als Software-Entwicklerin mit C++-Schwerpunkt im Bereich GUI-Entwicklung tätig. Kurz nach meiner ersten Elternzeit dann erfolgte der Wechsel zu IBM.

Wie sieht denn dein bisheriger Werdegang im Center aus, hast du einen klassischen Weg verfolgt?

Ich bin seit 2016 als Software-Entwicklerin hier im Center in Magdeburg. Ursprünglich als C++-Entwicklerin ins Projekt gekommen, hat sich im Laufe der Zeit der Schwerpunkt auf Java verlagert, worüber ich allerdings nicht unbedingt traurig bin. 😉

Ich bin gleich zu Beginn meiner Zeit hier in einem agiles Entwicklungsteam gelandet und habe im Center die agile Softwareentwicklung kennen und lieben gelernt.

Nun bist du ja seit einigen Monaten eine CIC Mutti, d.h. hast während deiner Arbeit bei uns ein Kind bekommen und bist frisch aus deiner Elternzeit zurück. Wir würden gern wissen, wie du nun das Arbeiten empfindest. Hat sich viel für dich verändert? 

Da das ja mein zweites Kind ist, wusste ich schon was auf mich zu kommt. 😉 Aber mit zwei Kindern ist es doch noch etwas anstrengender geworden. Zumal ich ja auch nicht aus Magdeburg komme und Pendlerin bin. Da wird die Zeit in der Woche, die man mit den Kindern hat, schon sehr knapp.

Nichtsdestotrotz habe ich mich sehr darauf gefreut, nach der Elternzeit wieder arbeiten zu gehen und daran hat sich auch nichts geändert. Ich arbeite wirklich sehr gerne hier.

In wie weit hat dich das Center beim Wiedereinstieg unterstützt?

Natürlich muss man sich nach der langen Abwesenheit erst einmal wieder ins Projekt einarbeiten und dabei haben mich meine Kollegen wirklich super unterstützt.

Ich bin direkt wieder voll eingestiegen, es gibt aber auch die Möglichkeit der Teilzeit.

Flexible Arbeitszeiten und auch die Möglichkeit auf Home Office sind gerade für mich als Pendlerin sehr wichtig. So schaffe ich es zum Beispiel einen Kinderarzttermin wahr zu nehmen und danach trotzdem noch meine Arbeit zu schaffen.

Hat sich etwas an deinem Karrierepfad geändert oder kannst du weiterhin deinen Weg verfolgen? 

Ich kann meinen Weg weiter verfolgen und habe alle Möglichkeiten mich weiterzuentwickeln. Die Tatsache, dass ich Kinder habe, spielt dabei meiner Erfahrung nach kein Rolle. So habe ich zum Beispiel direkt nach dem Wiedereinstieg hier die Chance bekommen und wahrgenommen Teamleiter zu werden.

Gibt es trotz allem etwas, was verbessert werden könnte?  

Bei vielen Arbeitgebern gibt es heute eine Zuzahlung zum Kita-Platz. Das ist eine Sache, die mir hier fehlt und ich mir wünschen würde.

Wie siehst du deine Zukunft im CIC? Hast du einen Plan für die nächsten Jahre?

Für mich auf dem Plan steht als nächstes die OCA -Zertifizierung, die ich vor der Elternzeit nicht mehr geschafft habe.

Außerdem will ich das Center als Trainer im Bereich Agile unterstützen und habe auch schon erste Schritte in diese Richtung gemacht. 

Vielen Dank, Steffi, dass du uns von deinem Alltag als Software-Entwicklerin und CIC Mutti berichtet hast. Wir freuen uns immer wieder über frischen Center-Nachwuchs und wünschen euch alles Gute und eine schöne Zeit. 

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Wer oder was ist ein „Learning & Knowledge Lead“?

In großen Unternehmen nutzen irgendwann alle das gleiche Vokabular. „Hast du deinen HP schon gecheckt?“ „Wie sieht das QTD aus?“ Irgendwann kommunizieren alle nur noch über Abkürzungungen und haben ein gemeinsames Verständnis über ihren Inhalt. Aber gerade New Hires oder Bewerber kann das schon mal überfordern. Und deswegen ergründen wir heute die Abkürzung „L&K“.

Hallo Marco, würdest du dich unseren Lesern kurz vorstellen?

Hallo, gern. Ich kam 2015 als Praktikant im Rahmen meiner Umschulung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung ins Unternehmen und bin geblieben. 😉 Seit dem bin ich im gleichen Cloud Managed Services Team wie Sebastian und unterstütze als Systemadministrator und Service Manager. Nebenbei bedienen wir verschiedene Kunden und können immer mal wieder in eine andere Branche hineinschnuppern, wie aktuell bei einem Marketing-System eines Versandhandelunternehmens. Seit 2017 bin ich außerdem Career Coach.

Neben deiner Jobrolle hast du ja auch den Titel „Learning & Knowledge (kurz L&K) Lead“ inne. Wie bist du eigentlich dazu gekommen?

Als letztes Jahr die Practice Transformation unseres Centers eingeleitet wurde, wollte ich mich gern beteiligen und bin gegen Ende 2018 verantwortlich für den L&K-Bereich geworden.

Welche Aufgaben und Verantwortungen hat so ein „L&K Lead“ und was umfasst der Bereich „Learning & Knowledge“ insgesamt?

Den größten Teil nehmen eigentlich Abstimmungen mit den Practice Leads, dem Center und Operations Lead und natürlich den Trainern ein. Wir einigen uns dabei auf Trainings für die Mitarbeiter, die intern und extern ausgeführt werden, z.B. auch für Zertifizierungen etc. Zu nennen wären da vielleicht ITIL, Scrum, ISTQB oder OCA. Dann muss natürlich eine Budgetplanung für das Quartal/Jahr stattfinden und eine Priorisierung festgelegt werden. In den Bereich „L&K“ fallen aber auch Themen wie Konferenzbesuche, die Karrierepfadausarbeitung und das Sicherstellen, dass die Schulungen auch angeboten werden, die die Mitarbeiter brauchen.

Insgesamt sind wir für den Skillaufbau des Centers zuständig.

Machst du das alles alleine?

Nein, zum Glück nicht. Ich bin sehr stolz darauf ein super L&K-Team zu haben!

Unser Team besteht aus Julia (Software Developerin), Jeanne (Talent Acquisition Specialist), Raluca (Learning Consultant for CIC Germany & CIC Austria) und mir. Abgesehen vom Budget arbeiten wir zusammen an allen Themen.

Welche Kenntnisse muss man mitbringen, um die Rolle des „L&K Lead“ ausführen zu können?

Man sollte schon ein gewisses Händchen für Zahlen haben und ein wenig Menschenkenntnis. Hierbei geht es um „Employee first.“

Gibt es dabei besondere Herausforderungen, die du meistern musst?

Es ist schon herausfordernd so ein Thema neben dem Projekt zu stemmen, das erfordert viel Zeitmanagement. Natürlich möchte ich alle glücklich machen, soweit es geht. Ich versuche alles so gut wie möglich unter einen Hut zu kriegen.

Kannst du etwas aus der Erfahrung als „L&K Lead“ mitnehmen und in deinem Projektalltag anwenden?

Ja, natürlich das Zeitmanagement und das Pflichtbewusstsein. Außerdem hilft das Prozessmanagement und die richtige Priorisierung.

Und abschließend, was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle?

Am meisten gefällt es mir das Center voran zu bringen. Ich kann die Karrieren und den Skillaufbau der Kollegen fördern und freue mich immer wieder über gute Resonanz. Ich mag die Verantwortung allen gegenüber und challenge mich immer wieder neu.

Informatikstudent auf Probe

Wir haben eine weitere Runde MINTlook eingeläutet und dürfen wieder einen sehr netten Probestudenten bei uns im Unternehmen begrüßen. Carl besucht uns nun regelmäßig, um vor Ort an seinem Projekt zu arbeiten und sich in Teamarbeit zu üben. Heute stellt er sich einmal persönlich vor.

Wie bin ich zum MINTlook Projekt gekommen?

Ich wurde durch eine Informationsveranstaltung an meiner Schule im Zuge des „Studium- und Berufetags“ auf das MINTlook Probestudium der Technischen Hochschule Brandenburg aufmerksam.
Die Möglichkeit, sich einen sehr guten Überblick über die möglichen Studiengänge zu verschaffen, das Studentenleben live mitzuerleben und dazu erste Praxiserfahrungen in verschiedenen Betrieben sammeln zu können, war letztendlich ausschlaggebend für meine Entscheidung, mich für das Probestudium zu bewerben.

Was sind meine Aufgaben im CIC? Wie läuft mein Praktikum im CIC ab?

Meine Aufgabe im Center stand früh fest: Ich soll bei der Entwicklung einer Intranet-Seite für das CIC mitwirken.
Um in das Projekt richtig einsteigen zu können, musste ich daher meine bisherigen Kenntnisse weiter ausbauen. Die ersten Wochen verbrachte ich also damit, durch Tutorials, Übungen und eigenes Ausprobieren ein Verständis dafür zu entwickeln, wie eine Website aufgebaut ist und wie ich sie nach meinem Belieben gestalte.
Sobald HTML, CSS und Javascript keine Unbekannten mehr für mich darstellten, ging es an die Arbeit im Projekt.
Was sich bald zum Alltag entwickelte, wurde regelmäßig durch andere Termine aufgelockert. Ich erhielt Einblicke in verschiedene andere Projekte des CIC, lernte die verschiedenen Arbeitsbereiche kennen und konnte an einer Softskillschulung zur effektiven Kommunikation teilnehmen.
Neben unserer Projektarbeit durften wir in verschiedene Bereiche des Centers reinschnuppern und unsere eigenen Fähigkeiten, unter anderem in einer SoftSkill-Schulung, auf die Probe stellen.

Was gefällt mir besonders gut am CIC?

Ich habe mich hier direkt in der ersten Woche nach Beginn des Praktikums wohlgefühlt, was vor allem an der sehr angenehmen, lockeren Atmosphäre und dem Umgang miteinander liegt. Dazu haben natürlich auch die Events, an denen ich teilnehmen durfte, beigetragen, wie die Weihnachtsfeier oder auch das Weihnachtsbasteln, wo ich spontan eingesprungen bin. Ich habe Ansprechpartner für jegliche Art von Problemen, und auch jeder Kollege hat ein offenes Ohr für Fragen.

Gibt es Punkte, die ich mir anders vorgestellt habe?

Als ich noch vor Beginn des Praktikums gefragt wurde, welche Erwartungen ich habe, antwortete ich in etwa folgendermaßen: „Ich möchte mehr über die Entwicklung von Software erfahren und diesen Prozess kennenlernen.“
Ich wollte einen Einblick in den IT-Bereich bekommen und am liebsten an einem Projekt aktiv mitarbeiten, und genau das wurde mir ermöglicht. Meine Erwartungen wurden mindestens erfüllt, denn ich durfte mit einem tollen Team zusammenarbeiten und Fortschritte machen. Ich konnte meine eigene Gedanken und Ideen umsetzen, kreativ sein.

Was nehme ich generell als Erfahrung mit?

Das Entwickeln macht mir Spaß, ebenso das Arbeiten im Team an einem Projekt. Diese Teamarbeit ist weitaus komplexer und strukturierter als die mir bisher bekannte Gruppenarbeit in der Schule.

Helfen mir die Erfahrungen, die ich im CIC gemacht habe, schon bei der Berufs- bzw. Studienwahlentscheidung?

Das Praktikum beim CIC hat mich darin bestätigt, meinem Interesse an der Informatik weiterhin Bedeutung zu schenken – ich spiele mit dem Gedanken, nach dem Probestudium ein Informatikstudium zu beginnen und mich, wenn möglich, auf Software-Entwicklung zu fokussieren.

Wer bist du und was machst du hier?

Heute wollen wir eine Kollegin vorstellen, an der keiner von uns vorbei kommt. Christine, unsere gute Seele am Empfang. Im Interview erzählt sie uns von ihren täglichen Aufgaben und Routinen.

Hallo Christine, erzähl uns doch kurz etwas von dir. Seit wann bist du schon im Center angestellt?

Ich bin Mutter von drei Kindern und gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Ich habe im August 2016 im Center in Magdeburg angefangen und werde nur ab und an während des Urlaubs oder bei Krankheit durch eine andere Kollegin vertreten. Jeder, der also im Center anfängt oder Projekte vor Ort besucht, sollte mich mindestens ein Mal gesehen haben, z.B. bei der Herausgabe der Ausweise.

Das heißt also, du bist die erste, die unsere New Hires begrüßt?

Im Grund schon. Sie bekommen von mir ihre Centerausweise und erfahren wo ihr Onboarding stattfindet, da ich außerdem die Meeting- und Schulungsräume verwalte.

Und für welche Probleme bist du außerdem die erste Ansprechpartnerin?

Da gibt es einige Dinge. Zum Beispiel müssen sich die Kollegen ihre Kaffeebohnen bei mir abholen.Außerdem können sie gern bei Druckerproblemen auf mich zukommen oder fehlendes Büromaterial melden.

Und was gehört noch zu deinem Aufgabengebiet, was nicht unmittelbar mit dem Mitarbeiter zu tun hat?

Ich bin z.B. für ankommende Telefonate und Briefe/Pakete zuständig. Und natürlich muss auch mal etwas zur Post gebracht werden. Ansonsten unterstütze ich bei Centerveranstaltungen oder kontrolliere gemeldete Sicherheitsalarme.

Insgesamt achte ich einfach darauf, dass alles gut koordiniert ist und versuche Probleme aus dem Weg zu schaffen.

Das klingt nach einer Menge Abwechslung und fordert bestimmt manchmal gute Nerven.

Auf jeden Fall sagen wir Danke, dass du uns einen Einblick in deinen Alltag gegeben hast und, dass du das Chaos bei so vielen Kollegen und immer neuen Herausforderungen klein hältst.

Ich danke für das Interview. Bis dann.

Wir feiern 5 Jahre „My Magdeburg Experience“-Blog!

Als es hieß „5 Jahre IBM Client Innovation Center“, entflammte in uns der Ehrgeiz sämtliche Jubiläumsdaten rauszusuchen und besondere Momente zu feiern.

Dabei darf auch unser Blog nicht fehlen. 5 Jahre Center heißt vielleicht nicht gleich 5 Jahre Blog, aber annährend. Alles begann mit einer aufgeweckten Frau, die einen Einblick in ihren Job und ihren Alltag geben wollte. Der „My Magdeburg Experience Blog“ entstand als Graduate Blog, der Versuch eines Erfahrungsberichts einer Absolventin. Am 13. Oktober 2013 ging der erste Eintrag auf die Reise, in dem Claudia sich und das Unternehmen vorstellte. Seit dem war sie fester Bestandteil des Social Media-Teams, auch, wenn es zunächst aus nur einer Person bestand. Nicht nur das Team hat Nachwuchs bekommen, sondern auch Claudia, sodass wir sie nach ihrer Babypause wieder im Center begrüßen durften. Der Blog ist erwachsen geworden und seine Schreiber ebenfalls.

Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir Claudia noch einmal zu Wort kommen lassen, wie sie die 5 Jahre im Center erlebt und wie sich ihr (Arbeits-)leben verändert hat.

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… und plötzlich feiere ich mein 5 jähriges Firmenjubiläum. Viel hat sich seitdem verändert.

Noch vor 5 Jahren saßen wir, 20 Entwickler, auf einer Ausweichfläche und haben sehnsüchtig darauf gewartet, dass unsere erste eigene Etage bezugsfertig wird. – Das CIC hieß damals im Übrigen auch noch ISC. – Mittlerweile haben wir hier am Uniplatz 5 Etagen inne und Satelliten-Standorte in München, Frankfurt am Main und Köln/Bonn. Unsere Mitarbeiterzahl ist also enorm gestiegen.

Viele Kurse wurden damals noch von IBMern aus anderen Lokationen gehalten – das Onboarding, die Masterclass,… Mittlerweile haben wir im Center entsprechende Trainer ausgebildet, die eine Vielzahl an Trainings selbst geben können und das nicht nur im CIC. Dabei bin ich sehr stolz darauf, was aus der  Masterclass geworden ist. Wurde sie anfänglich noch von externen Experten/Trainern gehalten, können wir nun intern auf unsere Experten auf dem Gebiet zurückgreifen, die genau wissen, was im Center bzw. bei unseren Kunden für Skills benötigt werden und entsprechendes Wissen vermitteln können.

Aus dem 1-Frau-Blog-Team, also mir ;-), ist ein 8-köpfiges Social-Media-Team geworden, das sich nun auch um alle gängigen Social Media Plattformen kümmert und euch regelmäßig über das Center und eure Karrieremöglichkeiten auf dem Laufenden hält. – Noch so etwas, worauf ich sehr stolz bin, da ich tatsächlich vor 5 Jahren nicht erwartet habe, dass wir es wirklich schaffen werden über so einen langen Zeitraum spannende Inhalte zu schaffen. Einen ganz lieben Dank daher auf diesem Weg an das gesamte Social Media Team für euer Engagement und natürlich an alle CICler, die uns die 5 Jahre über mit Beiträgen unterstützt haben.

Die Liste an Veränderungen lässt sich sicherlich noch eine Weile fortführen, würde aber den Rahmen des Beitrags sprengen. 😀 Daher vielleicht noch ein paar Worte zu mir, denn auch bei mir gab es in den 5 Jahren diverse Veränderungen. Im Oktober 2013 startete ich mit der Masterclass und wechselte recht schnell in mein erstes Projekt, in dem ich ca. ein Jahr auch als Entwicklerin tätig war. Im zweiten Jahr habe ich neben der Entwicklertätigkeit auch die Teamleitung übernommen und war hier im Magdeburger Team die Schnittstelle zum Kunden, zum IBM  Team vor Ort beim Kunden und dem Center Management. In dieser Zeit bekam ich u.a. einen Einblick in die Rolle des Projektmanagers und begann mich dafür zu begeistern. Seit 2016 bin ich nun, mit einer kleinen Unterbrechnung durch Elternzeit, im Projekt Management Office tätig und bilde mich stetig im Bereich Projektmanagement weiter und nehme Herausforderungen an, die mich auf dem Weg zum Projektmanager weiterbringen. Wer den Blog fleißig verfolgt hat, weiß natürlich, dass ich mich nebenher viel engagiert habe, z.B. in den Bereichen Social Media und Diversity. Das möchte ich zukünftig natürlich auch weiter tun.

Ich bin gespannt, welche spannenden Veränderungen die nächsten 5 Jahre für uns alle bereithalten werden und wie ich den Spagat zwischen Karriere und Familie schaffen werde. Ich werde berichten 🙂 (Bisher gelingt es mir, auch dank meiner lieben Kollegen, sehr gut.)

Bis zum nächsten Mal.
Eure Claudia

Wer bist du und was machst du hier?

Heute haben wir einen Kollegen im Interview, den man regelmäßig mit Leiter und Schraubendreher durch die Flure streifen sieht. Thomas stellt sicher, dass alle mit genug Strom und Internet versorgt sind oder, dass die Telefone für unsere Konferenzschaltungen funktionieren.

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Hallo Thomas, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Ich bin glücklich verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und einen Stiefsohn. Außerdem bin ich bereits viermal Großvater.

Ich bin als Servicetechniker bei der Firma Apleona eingestellt und jetzt als Objektleiter für Erfurt und Magdeburg tätig.

Was hast du gelernt und wie hat es dich ins Center verschlagen?

Ich bin gelernter Elektromonteur, bin seit 1992 für IBM in den Ost-Niederlassungen tätig und habe hier die Telefonanlagen mit aufgebaut und war für die LAN-Verkabelungen zuständig.

Was sind deine täglichen Aufgaben und Pflichten?

Als Objektleiter in Erfurt gemeinsam mit meinen Mitarbeitern das Alltagsgeschäft zu bewältigen und in Magdeburg das Projekt CIC zu unterstützen, vor allem im technischen Bereich.

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Gibt es besondere Herausforderungen, wenn man für ein IT-Unternehmen arbeitet?

Immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben.

Hast du noch eine kleine Anekdote aus deinem Arbeitsalltag für uns?

Noch nie verschlafen, höchstens mal in die falsche Niederlassung gefahren. J

Vielen Dank Thomas, dass du uns in deine Welt hast schauen lassen – und danke, dass du stets ein offenes Ohr für unsere kleinen und großen Anliegen hast.

Als Werkstudent im PMO

Unser Kollege Eicke ist als Werkstudent im Bereich Project Management Office am Standort Magdeburg angestellt. Wie es ihn zu uns führte und welche Aufgaben ihn tagtäglich beschäftigen, möchte er uns gern selbst berichten.

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Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen für Logistik an der Universität Magdeburg studiert und tue es noch – inzwischen im Master. Hier liegt mein Schwerpunkt im Bereich „Sustainability“ und auch im Privatleben versuche ich mein Leben so ökologisch nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Seit Beginn meines Studiums hatte ich diverse Nebenjobs, um mir meine Ausbildung zu finanzieren. Vom Regalservice bei Kaufland, über Hausmeisterdienste in einem Kindergarten, bis hin zum Industrial Engineering bei Volkswagen in Wolfsburg und jetzt beim IBM CIC Magdeburg.

Gestartet bin ich am 01. Januar 2018 im Center. Einer meiner engsten Freunde ist hier seit Dezember 2017 als Software Developer tätig und gab mir den Tipp, dass das CIC auch Werkstudenten einstellt. Da ich das Bedürfnis hatte mich weiterzuentwickeln (und auch nicht mehr nach Wolfsburg zu Volkswagen pendeln wollte), hatte ich mich initiativ beworben – und es hat geklappt. 😉

In meiner Bewerbung beschrieb ich meine Stärken und meine bisher gesammelten Berufserfahrungen. Als ich zum Kennenlernen eingeladen wurde, wurden mir zwei Rollen vorgeschlagen, die ich einnehmen könnte. Dazu gehörten PMO, Project Management Office, und eine Tätigkeit im Software Testing. Ich dachte, die Anforderungen des PMO würden ganz gut zu mir passen, also habe ich mich dafür entschieden.

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Somit bin ich jetzt als PMO im größten Projekt des Centers tätig. Die Rolle bringt sehr unterschiedliche Aufgaben mit sich, dazu gehören u.a. Kennzahlen-Reporting, Controlling, Rechnungslegung, On- & Off-Boardings von Mitarbeitern, das Aufbereiten von Serviceverträgen, Kommunikation mit dem Kunden, Eventorganisation und, und, und …

Daher ist es besonders wichtig, dass man zuverlässig und sorgfältig arbeitet. Auch ein wenig diplomatisches Geschick ist nicht verkehrt. Im Grunde braucht man sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, Koordination, Organisationsvermögen und ein gutes Gespür für Zahlen. Eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem sollte man mit der IT-Branche vertraut sein, auch wenn man nicht selbst entwickeln muss.

Was mir neben meiner Tätigkeit im PMO besonders gut im CIC gefällt, sind die Möglichkeiten, die einem für die Weiterentwicklung in der eigenen Rolle und darüber hinaus geboten werden. Es gibt etliche Schulungen für alle Mitarbeiter. Manche besuche ich physisch anwesend, andere sind online-basiert. Momentan habe ich vor allem Basisschulungen wahrgenommen, wie „Processes, Methods & Tools“, eine SCRUM-Schulung zum agilen Projektmanagement sowie die „Basic Blue School“.

Im September dieses Jahres schlüpfe ich sogar selber in die Rolle des Trainers. Ich werde selbst eine Schulung abhalten unter dem Projektnamen „Excel Efficiency Improvement“. In dieser möchte ich anderen PMO’s die Möglichkeiten des Programmierens in Excel näherbringen.

Also, es wird wohl nie langweilig im Project Management Office. Überall finden sich Möglichkeiten der Optimierung, Strukturierung und Weiterbildung. Danke, Eicke, für deinen Einblick ins PMO.