The Center Trainers – Part 9: Maurice

Da das Center stets zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung anregt, bekommen immer mehr Kollegen Interesse daran eigene Schulungen abzuhalten. Als die Testing Masterclass ins Leben gerufen wurde, haben viele „Tester-Senioren“ die Chance ergriffen ihr Wissen weiter zu geben. Martin und Hendrik konntet ihr auf unserem Blog bereits kennenlernen. Fehlt noch Maurice, der heute von Herausforderungen, Zukunftsplänen und mehr erzählt. Ihr habt Interesse an der Testing Masterclass im November 2018? Dann bewerbt euch hier.

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Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Das kam eher zufällig zustande. Als die Testing Masterclass ins Leben gerufen wurde, wurden natürlich Trainer für die einzelnen Kurse gesucht. Für mich war das die Gelegenheit einmal in die Rolle eines Trainers reinzuschnuppern und mein Know-How mit anderen zu teilen. Vor allem möchte ich durch den Austausch den Einstieg in die Testerwelt erleichtern.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?

Meinen ersten Kurs als Trainer habe ich im Januar 2018 gegeben. Im Rahmen der Testing Masterclass habe ich zusammen mit Hendrik den Grundlagenkurs geleitet, was wir auch in Zukunft so weiterführen wollen.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Ich habe an dem Learner-Centered-Training (LCT) teilgenommen. Durch die interaktive Gestaltung des Kurses habe ich viel Input erhalten, was man als Trainer beachten muss und wie man Kurse abwechslungsreich gestalten kann.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Ich denke, insbesondere die sozialen Kompetenzen machen einen Trainer aus. Er sollte offen und kommunikativ sein und Inhalte gut vermitteln können. Helfen können ihm dabei eine gewisse Prise Kreativität und Flexibilität im Umgang mit unterschiedlichen Materialien und Methoden.

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Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Am meisten „Bammel“ hatte ich davor, dass ich die Kursteilnehmer nicht erreiche und sie im Kopf abschalten – am Ende lief aber alles nach Plan.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

In unserem ersten Kurs konnten wir noch nicht so recht einschätzen wie gut unser Zeitplan ist. Und wie sollte es anders sein – wir waren viel zu schnell. Entsprechend mussten wir spontan neue Inhalte mit aufnehmen, um im Zeitplan zu bleiben.

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Auch wenn es das Ziel ist mein Wissen an andere weiterzugeben, bin ich mir sicher, dass auch ich aus jedem Kurs neuen Gedanken und Ideen mitnehmen kann.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?

Wie bereits geschrieben konnte ich bisher nur in die Trainerrolle reinschnuppern und erste Erfahrungen sammeln. Um mir Gedanken über meine weitere Entwicklung machen zu können, benötige ich noch ein paar praktische Einblicke. Die nächste Testing Masterclass, die im November 2018 stattfinden wird, ist dafür wieder bestens geeignet.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?

Die Grundlage für eine gute Präsentation ist eine gute Vorbereitung. Man sollte ausreichend Zeit einplanen, um sich selbst mental und inhaltlich auf den Kurs einzustellen. Dazu gehört auch, sich vorab zu informieren wer am Kurs teilnimmt und welche Materalien zur Verfügung stehen.

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How to be a Career Coach

Die Bezeichnung “Career Coach“ hört ihr in letzter Zeit durchaus häufiger als Begriff für unsere Manager, unter anderem beim Thema Buddy-Programm oder Onboarding, beispielsweise, wenn es um Zuständigkeitsbereiche geht. Wir wollen euch die Rolle einmal näher erläutern und klären welche Aufgaben ein Career Coach hat und wie man einer wird.

Wir danken Thomas für seinen Input zu diesem Thema und wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

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Was ist ein Career Coach?

Also es ist erstmal wichtig zu wissen, dass der Job weder etwas mit Trägern (carrier) noch mit Sofas (couch) zu tun hat. Man liegt schonmal ganz gut, wenn man es als Karriereberater übersetzt. Aber warum wird so ein „first line manager“ als Karriereberater bezeichnet? Liegt die Zeit der Berufsberatung nicht schon lange hinter uns?

Richtig, aber der Personal-Manager ist nun mal für das Personal, also euch als Person zuständig. Und das was eure Person im beruflichen Kontext am meisten auszeichnet, ist eure berufliche Entwicklung. Und genau da kommt der Career Coach ins Spiel. Sie oder er kennt sich nämlich normalerweise recht gut mit den Entwicklungsmöglichkeiten im Center aus und außerdem kennt derjenige euch ganz gut. Da man sich als Einzelner möglicherweise in Ideen und Träumen verrennen kann, hilft der Career Coach euch berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Interessen und Fähigkeiten in Einklang zu bringen – er „coached“ euch.

Wie wird man Career Coach im CIC?

Bevor man den Weg als Führungskraft einschlägt, sollte man bereits Erfahrungen gesammelt haben. Das heißt der erste Schritt besteht normalerweise darin Führungsaufgaben im Projekt wahr zu nehmen, wie zum Beispiel sich für andere Kollegen einsetzen, sie zu unterstützen und zu coachen. Dadurch kann man im Arbeitsalltag die eigenen Führungseigenschaften entwickeln und ausbauen.

Nicht immer muss die Erfahrung aus dem Arbeitsumfeld kommen. So wurden auch schon Erfahrungen als Leiter bei den Pfadfindern und Vereinen oder als Team Captain im E-Sport gesammelt.

Im Projekt ergibt sich jedoch leichter die Möglichkeit, dass die eigenen Potentiale identifiziert werden und man im nächsten Schritt innerhalb des eigenen Teams eine Teamleiterrolle übernehmen kann. Diese beiden Schritte helfen dabei wichtige Erfahrungen auf dem Weg zum Career Coach zu sammeln. Letzen Endes trifft die Entscheidung der eigene Career Coach, durch die Nominierung zum Career Coach. Wie hoch der Bedarf an neuen Career Coaches ist, hängt jedoch unter anderem davon ab wie viele freie Posten derzeit im CIC zur Verfügung stehen.

Sobald die Nominierung erfolgt ist, wird man in das IBM Manager-Development-Programm aufgenommen. Innerhalb des Programmes durchläuft man verschiedene Trainings, die die Nominierten auf die zukünftigen Führungsaufgaben vorbereiten sollen. Um diese Trainings erfolgreich abzuschließen, benötigt man einen Mentor, der einen bei den verschiedenen Aufgaben unterstützt und regelmäßig Feedback gibt. Dementsprechend sollte man bei der Auswahl des eigenen Mentors einen erfahrenen Career Coach suchen. Es wird starker Fokus darauf gelegt, dass man ausreichend praktische Erfahrung gesammelt hat, um in der potentiellen Rolle des Career Coaches bestehen zu können.

Bevor die Ernennung zum Career Coach überhaupt erfolgen kann, muss jeder ein dreitägiges Assessment Center absolvieren. In Vorbereitung auf das AC bietet die IBM den Kurs „Emerging Leaders Applied“ an, von dem der Blog schon berichtete. Innerhalb dieses Kurses werden die Teilnehmer einerseits intensiv darauf vorbereitet, was sie im Assessment Center erwartet und andererseits nochmals wichtiges Wissen über die Leadership-Rolle vermittelt, z.B. welche Herausforderungen diese mit sich bringt.

Anschließend trennt einen nur noch ein fehlender Baustein von dem Weg zum Career Coach – das erfolgreiche Durchlaufen des Assessment Centers. Am Ende drei anstrengender Tage, die geprägt sind von Präsentationen, Rollenspielen, Interviews und Gruppendiskussionen, erhält jeder Teilnehmer ein ausführliches Feedback von den Beobachtern sowie das finale Ergebnis. Jedoch wird nicht unterschieden zwischen bestanden oder nicht bestanden, sondern man bekommt eine realistische Einschätzung, an welchem Punkt seiner Entwicklung zum Career Coach man sich befindet. Das heißt entweder, es konnte beobachtet werden, dass man bereits ausreichend Erfahrung gesammelt hat und ab sofort für die Rolle des Career Coaches geeignet ist oder man braucht noch etwas Zeit, um die eigenen Führungseigenschaften weiterzuentwickeln.

Je nach Einschätzung erfolgt dann in der Zukunft die Ernennung zum Career Coach und die Übertragung der Verantwortung für ein Team von Mitarbeitern.

Mit diesem letzten Schritt ist der offizielle Weg zum Career Coach abgeschlossen, aber die Ausbildung selbstverständlich nicht. Um eine erfolgreiche Entwicklung als Führungskraft sicherzustellten, reihen sich in verschiedenen Zeitspannen weiterführende Trainings zum Thema Leadership ein.

Was sind wir, bzw. was sind wir nicht?

Jetzt wo relativ klar ist, wie die Laufbahn zum Career Coach grob aussieht, müssen wir noch Klarheit über den Aufgabenbereich dieser Rolle schaffen.

Die Leadership-Rolle in der IBM ist klar definiert und in den zahlreichen Schulungen, die man durchläuft, wird einem diese Definition mitgegeben. Wir distanzieren uns ganz klar von dem klassischen autoritären Führungsstil. Vor allem bezeichnen wir uns nicht als Chef. Das bedeutet wir geben keine diktatorischen Anweisungen. Wir versuchen nicht durch Ausüben von Druck und Kontrolle Leistungen zu steigern. Wir sehen uns nicht als unumschränkte Alleinherrscher.

Was sind wir also?

Wir sind Coaches. Wir beziehen die Mitarbeiter mit in den Entscheidungsprozess ein. Wir nehmen Ideen unserer Mitarbeiter ernst und fördern aktiv das Einbringen von Vorschlägen. Dementsprechend werden Ziele und nächste Schritte auf dem Karrierepfad zusammen entwickelt. Tauchen persönliche Probleme auf, die die eigene Arbeit beeinflussen, stehen wir genauso zur Seite wie im Falle einer Unstimmigkeit im Projekt. Der Fokus liegt darauf den Mitarbeiter zu schützen und sicher zu stellen, dass die Person selber an erster Stelle steht.

Das CIC-Buddy-Programm

Habt ihr euch schon mal gefragt wie wir unsere New Hires im Center begrüßen und bei wem sie in der ersten Zeit ihre Fragen loswerden können? Genau dafür gibt es unser Buddy Programm. Jenny und Paul sind Teil des Buddy-Teams und berichten heute wie sie die neuen Kollegen in ihrer Anfangszeit unterstützen.

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Wir als CIC sind in den letzten Jahren ganz schön gewachsen. Da kann man als New Hire bei dem Versuch alle IBM Tools zu Beginn richtig zu handhaben schon schnell mal den Überblick verlieren, wer nun eigentlich für was verantwortlich war.

Wie richte ich mein IBM Verse ein?
Warum kann mich keiner anrufen, funktioniert mein „SUT“ nicht?
Wo finde ich unser Center-Wiki?

Für all diese Fragen gibt es in den ersten Wochen eine Antwort: Frag deinen Buddy! Falls auch der nicht in der Lage ist zu helfen, hat er zumindest eine Idee, an wen / wohin man sich wenden kann.

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Das Buddy Programm versteht sich als Unterstützung unserer New Hires in ihren ersten Wochen, wobei die Buddies für Fragen und Probleme aller Art als erster Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Wir haben den Schwimmring fürs kalte Wasser. =) Damit wollen wir als zusätzliche Unterstützung zum Career Coach fungieren.

Des Weiteren wollen wir unsere neuen Kollegen aber nicht nur technisch und organisatorisch abholen, sondern auch darin unterstützen, unsere große CIC Community kennenzulernen, sowie Möglichkeiten eröffnen, an internen Themen für das Center mitzuwirken. Dafür haben wir im September 2017 das Buddy Team vergrößert, so dass wir die Betreuung umfangreicher und proaktiver gestalten konnten, wie z.B. gemeinsam an Events teilzunehmen oder selbst kleine Events zu planen.

Wie das so mit den Plänen ist, kam es dann doch zunächst anders und wir mussten uns auch selber erst einmal sortieren und die ein oder andere potenzielle Frage zunächst selbst recherchieren, so dass wir als Buddy Team eine gemeinsame Wissensgrundlage haben. Die Flut an Fragen war etwas größer, als wir erwartet haben, da hat unser erstes, eigenes Buddy Event etwas länger Anlauf genommen.

Am 02. Mai dieses Jahres war es dann soweit. Unser erstes Kneipenquiz fand statt! Der gewählte Ort dafür war das Café Central in der Nähe des Hasselbachplatz. Dort haben wir die erste Etage komplett für uns gehabt und konnten unter uns sein. Vor Ort gab es einen Beamer und ein Mikro, damit wir sicher sein konnten, dass jeder in der Lage ist, die Fragen anständig zu lesen und uns richtig zu hören. Für die über 20  Teilnehmer des Quizzes, die wir dann in 5 Teams aufgeteilt haben, gab es 3 Quizrunden à 10 Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen:

  • Allgemeinwissen
  • CIC-relevante Fragen
  • Magdeburg
  • Filme / Serien
  • Gaming
  • Unnützes Wissen

Bis auf die ein oder andere Unklarheit bei der Auflösung der Fragen hatten alle Teilnehmer nach eingeholtem Feedback sehr viel Spaß an dem Abend und sind auch anschließend noch geblieben, um den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.

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Aufgrund dieses positiven Feedbacks und, weil wir an dem Abend auch sehr viel Spaß hatten, haben wir uns dazu entschlossen, das Event regelmäßig stattfinden zu lassen. Regelmäßig bedeutet hier, dass wir einmal im Quartal ein Kneipenquiz veranstalten wollen. Die jeweiligen Monate wären Oktober, Januar, April und Juli. Da der Juli schon durch ist, wäre der nächste Termin also im Oktober. Darüber hinaus wollen wir den Abend auch so eintakten, dass das Quiz immer am ersten Onboarding-Tag stattfindet, sodass auch neue Kollegen aus den Satelliten eine Chance haben, den Abend in der fremden Stadt unter Gleichgesinnten zu verbringen. Obwohl das Event primär an neue Kollegen gerichtet ist, würden wir uns auch sehr über Alteingesessene freuen, damit wir eine anständige Mischung zustande bekommen. Wenn wir die Location beibehalten, haben wir Platz für etwa 40 Ratende. Rechtzeitig da zu sein lohnt sich also bestimmt. 🙂

Als kleinen Appetithappen für alle Interessierten haben wir hier mal drei Beispielfragen aufgelistet:

1. Ordne folgende Bälle absteigend nach ihrer maximal im jeweiligen Sport erreichten Geschwindigkeit!

  1. Golf
  2. Tischtennis
  3. Tennis
  4. Badminton

2. Welche Firmen verstecken sich hinter den folgenden alten Logos?

LogosQuelle: https://ibm.biz/BdYFXq

3. Die deutsche Bürokratie ist gelegentlich etwas merkwürdig. Da wird aus einer Kuh schnell mal eine ‚raufutterverzehrende Großvieheinheit‘. Doch welche alltäglichen Begriffen verstecken sich hinter folgenden Floskeln?

  1. Nicht lebende Einfriedung
  2. Personenvereinzelungsanlage
  3. Spontanvegetation

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Ein weiteres Event, das im Juli diesen Jahres (2018) sein Debüt erlebte, ist unser Buddy Stammtisch. Am Anfang eines jeden Monats entführen wir unsere neuen Kollegen, um mit ihnen die schönsten Lokationen Magdeburgs zu erkunden, andere, neue Kollegen kennenzulernen und in gemütlicher Atmosphäre Kontakte auch über das eigene Projekt hinaus zu knüpfen.

Wir freuen uns über jedes neue Gesicht, das bei uns im Center anfängt und hoffen, dass wir noch viele ereignisreiche Buddy Stammtische und Kneipenabende miteinander verbringen werden. 🙂

Eure Buddies

 

The Center Trainers – Part 8: Marcus

Im Juli wurde erstmalig ein Einführungskurs zum Thema Blockchain im Center gegeben, an dem interessierte Kollegen und Kolleginnen teilnehmen konnten. Robert berichtete uns bereits. Im achten Teil der Reihe „The Center Trainers“ haben wir Marcus, einen der drei Trainer dieses Kurses, interviewt. Erfahrt mehr über die Hürden des „ersten offiziellen Trainings“ und seine Vorbereitungen auf den Kurs.

marcus

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Ich wollte die Möglichkeit nutzen, um ein interessantes und modernes Thema bei uns im Center vorzustellen.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du?

Ich bin neu in diesem Bereich. Zwar habe ich natürlich schon öfter kleinere Vorträge gehalten, aber als wirklicher Trainer habe ich erst dieses Jahr angefangen. Ich gebe mit zwei Kollegen zusammen den Kurs „Einführung Blockchain“, von dem ihr schon ein wenig erfahren konntet. Durch die aktuelle Präsenz finden wir das Thema Blockchain besonders spannend und darüber hinaus bin ich, aufgrund von Bitcoin, auch stark persönlich daran interessiert.

blockchain

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Ich habe an der „Learner Centered Trainer“-Schulung teilgenommen, welche wirklich gut war. Weg vom Frontal-Kurs und hin zum „facilitate“ – das heißt den Teilnehmern das Thema in einem interaktiven Rahmen näherzubringen, sie zum Mitdenken animieren und ihnen zu ermöglichen sich selbständig darin weiterzubilden.

Ansonsten hatten wir als Trainer für diesen Kurs natürlich viele Vorabtermine, um uns abzusprechen und den Ablauf sowie die Inhalte aufeinander abzustimmen.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Motivation und Interesse am Thema natürlich, sonst funktioniert das Ganze nicht. Die Vorbereitung ist sehr wichtig und, wenn man keine Motivation hat, dann kommt auch wenig Gutes dabei heraus. Und man sollte natürlich entsprechend reden und präsentieren können.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Dass wir den Roten Faden verlieren, den wir extra ausgearbeitet hatten und vor allem, dass wir zeitlich in Probleme geraten. Dabei hatten wir gleichermaßen Bedenken zu schnell oder zu langsam zu sein. Dazu kam dann noch die Wettervorhersage: 25°C an einem Freitag. Da wollte niemand überziehen.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Was ich immer als schwierig empfinde ist, wenn einige im Kurs alles sehr genau wissen wollen. Dann läuft man schnell Gefahr, dass man die übrigen Teilnehmer, die eventuell noch nicht so tief im Thema drin sind, verliert. Die Herausforderung, die ich hier konkret sehe, ist unterschiedliche Interessen und Wissensstände unter einen Hut zu bekommen.

Was war die witzigste Anekdote?

Wir sind ja ein Team von drei Trainern bei unserem Blockchain-Kurs gewesen und wir hatten uns Handzeichen für Tempo, Zeit, Lautstärke usw. vereinbart. Das hat irgendwie nicht so funktioniert wie geplant und am Ende haben wir uns selber etwas verwirrt. Aber es war ja das erste Mal für unser Team. Das wird schon noch.

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Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Ich finde die Möglichkeit Themen vorzustellen, Kollegen etwas beizubringen und vor allem mit den Kursteilnehmern in Kontakt zu kommen, sehr reizvoll. Denn es gibt immer interessante Diskussionen und Ansichten, von denen man selber auch noch etwas lernen kann. Das Ziel ist ja wie erwähnt „facilitate“ und somit, dass alle mitmachen und selber mit denken.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Das ist unkompliziert. Wir hatten einige Abstimmungstermine und ansonsten haben wir die Aufgaben verteilt und jeder hat seinen Beitrag zum Thema geleistet. Zum Ende hatten wir uns einen Tag vom Projekt zurückgezogen, um den gesamten Ablauf zu finalisieren. Da wir das frühzeitig mit den jeweiligen Projekten abgesprochen hatten, stellte das auch keine große Hürde dar.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?

Ich schaue mich jetzt erstmal um was es so gibt, aber wenn, dann würde ich schon gerne Klassenraum-Trainings geben. Trainings über Video oder andere Formate kann ich mir zur Zeit schlecht vorstellen, bin aber offen es bei Bedarf mal zu probieren.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?

Gute Vorbereitung und, wenn es ein neuer Kurs ist, im Team zu arbeiten. Gerade die Strukturierung des Kurses war nicht trivial und benötigt regelmäßiges Feedback.

ELA, ACE und vieles mehr… Was es bedeutet, eine Führungskraft im CIC zu werden

Auf dem Weg zur Führungskraft entwickelte das CIC einen Fahrplan. Einen, der zwar den gleichen Pfad für alle vorgibt, aber dennoch von jedem individuell geprägt werden kann. Laura besuchte den Kurs „Emerging Leaders Applied“, der sie dem People Management näher bringen und die Grundlage für gutes Leadership bilden soll.

Laura

Erfahrungsbericht aus der Leadership-Akademie

Nach drei Tagen Training sitzen wir erschöpft, aber glücklich im unserem Trainingsraum. Die finale Reflexion hat noch einmal daran erinnert, warum wir hier waren und was wir uns die letzten drei Tage in Magdeburg zusammen erarbeitet haben. Leadership in seinen vielen Facetten.

ELA – was heißt das eigentlich? Das war der erste Gedanke, den ich mir vor ein paar Wochen gestellt habe, als ich nominiert wurde, am Leadership-Programm teilzunehmen. „Emerging Leaders Applied“: In einem geschützten Rahmen konnten wir uns als angehende Führungskräfte ausprobieren und erfahren, wie das denn so ist mit dem Führen, geführt werden und führen lassen. Wir haben uns unter anderem die Frage gestellt, was es bedeutet, eine Leadership-Rolle einzunehmen und welche Herausforderungen das mit sich bringt.

Tag 1

Zu Beginn des ersten Tages legten wir die Regeln für unsere Zusammenarbeit in dieser Zeit fest. Zentral im Raum stand für uns die Vegas-Regel. Alles, was in diesen drei Tagen passiert,  bleibt auch in diesem Raum, so dass wir das Vertrauen aufbauen konnten, uns aus unserer Komfortzone zu bewegen, um wirkliche Erfahrungen zu machen. Denn Leadership hat mit Menschen und Emotionen zu tun, und da kann es schon mal persönlich werden.

Dabei haben wir uns einiges an theoretischem und praktischem Unterbau, Erwartungen und Ziele der IBM und natürlich psychologischen Konzepte angeschaut.

Unterbrochen wurde die Theorie immer wieder mit Übungen und Interaktionen, so dass wir uns als Gruppe finden konnten und natürlich auch, um uns besser kennenzulernen.

Besonders spannend war die Frage: Was hat es mit dieser Emotionalen Intelligenz auf sich? Wie äußert sich Empathie? Wie kann ich Mitarbeiter, aber auch mich selbst motivieren und soziale Kompetenz entwickeln?

Gespräche sind nicht einfach nur Gespräche. Fragen nicht nur Fragen und Zuhören ist nicht gleich Zuhören. Mit brummendem Schädel und einer ziemlichen Druckbetankung ging es dann in den Abend des wunderschönen Magdeburgs. Den Restaurant-Tipps der Kollegen, so stellten wir fest, kann man uneingeschränkt vertrauen.

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Tag 2

Der zweite Tag bot eine besondere Herausforderung. Die Spannung war deutlich im Raum, denn wir wurden bei einer Gruppendiskussion gefilmt, um uns später analysieren zu können. Wann hat man schon mal die Gelegenheit, sich selbst beim Diskutieren zu beobachten? Fasse ich mir permanent ins Gesicht oder mache sonst irgendetwas Komisches? Doch nach eingehender Analyse kann man sagen, wir waren äußerst professionell und voll bei der Sache.

Selbst-Management und Selbstwahrnehmung nahmen in diesem Kontext nochmal einen ganz anderen Rahmen ein. Wir sind der Frage nachgegangen, wie man denn gemeinsam, in der Gruppe, zu einer guten Lösung kommt. Wir stellten fest: Es gibt viele gute Wege, wenn man nur die Rahmenbedingungen schafft – ein kooperatives Umfeld, eine ordentliche Visualisierung, Komplexitätsreduktion, wenn es nötig ist. Entscheidungen festhalten, wenn sie hergestellt wurden, und immer wieder zusammenfassen und fokussiert bleiben.

Wir haben auch gelernt, dass wir mehrere Ohren haben, mit denen wir Botschaften empfangen können. Das hört sich im ersten Moment seltsam an, doch manchmal machen genau diese Dinge den Unterschied in der Kommunikation.

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Tag 3

Dritter und letzter Tag. Nach diesen zwei Tagen psychologischer Nabelschau haben wir uns an diesem Tag voll und ganz auf die Mitarbeitergespräche konzentriert. Dies ist wohl eine der spannendsten Fragen im Führungsalltag. Wie mache ich das am besten? Auch dazu haben wir diverse Übungen gemacht, auch die Kamera war wieder dabei, um konkrete Anhaltspunkte zu finden, was es zu beachten und verbessern gibt.

Dabei haben wir das ACE-Modell kennengelernt: Anerkennung, Coaching und Evaluierung. Besonders Feedback und Anerkennung sind ein wichtiger Teil, der bei positivem Feedback auch schöne Erfahrungen zulässt. Entwicklungsmöglichkeiten, die bei Verbesserungen durch Feedback aufgezeigt werden, stellen einen wichtigen Schritt dar, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln.

Coaching und Mentoring – wir haben in diesen drei Tagen beides bekommen. Lernen, Erfahrung und viel Dankbarkeit waren am Ende spürbar. Ich wünsche uns allen viel Erfolg und viele Erkenntnisse auf dem Weg, eine Führungskraft zu werden.


Als Werkstudent im PMO

Unser Kollege Eicke ist als Werkstudent im Bereich Project Management Office am Standort Magdeburg angestellt. Wie es ihn zu uns führte und welche Aufgaben ihn tagtäglich beschäftigen, möchte er uns gern selbst berichten.

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Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen für Logistik an der Universität Magdeburg studiert und tue es noch – inzwischen im Master. Hier liegt mein Schwerpunkt im Bereich „Sustainability“ und auch im Privatleben versuche ich mein Leben so ökologisch nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Seit Beginn meines Studiums hatte ich diverse Nebenjobs, um mir meine Ausbildung zu finanzieren. Vom Regalservice bei Kaufland, über Hausmeisterdienste in einem Kindergarten, bis hin zum Industrial Engineering bei Volkswagen in Wolfsburg und jetzt beim IBM CIC Magdeburg.

Gestartet bin ich am 01. Januar 2018 im Center. Einer meiner engsten Freunde ist hier seit Dezember 2017 als Software Developer tätig und gab mir den Tipp, dass das CIC auch Werkstudenten einstellt. Da ich das Bedürfnis hatte mich weiterzuentwickeln (und auch nicht mehr nach Wolfsburg zu Volkswagen pendeln wollte), hatte ich mich initiativ beworben – und es hat geklappt. 😉

In meiner Bewerbung beschrieb ich meine Stärken und meine bisher gesammelten Berufserfahrungen. Als ich zum Kennenlernen eingeladen wurde, wurden mir zwei Rollen vorgeschlagen, die ich einnehmen könnte. Dazu gehörten PMO, Project Management Office, und eine Tätigkeit im Software Testing. Ich dachte, die Anforderungen des PMO würden ganz gut zu mir passen, also habe ich mich dafür entschieden.

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Somit bin ich jetzt als PMO im größten Projekt des Centers tätig. Die Rolle bringt sehr unterschiedliche Aufgaben mit sich, dazu gehören u.a. Kennzahlen-Reporting, Controlling, Rechnungslegung, On- & Off-Boardings von Mitarbeitern, das Aufbereiten von Serviceverträgen, Kommunikation mit dem Kunden, Eventorganisation und, und, und …

Daher ist es besonders wichtig, dass man zuverlässig und sorgfältig arbeitet. Auch ein wenig diplomatisches Geschick ist nicht verkehrt. Im Grunde braucht man sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, Koordination, Organisationsvermögen und ein gutes Gespür für Zahlen. Eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung ist ebenfalls von Vorteil. Außerdem sollte man mit der IT-Branche vertraut sein, auch wenn man nicht selbst entwickeln muss.

Was mir neben meiner Tätigkeit im PMO besonders gut im CIC gefällt, sind die Möglichkeiten, die einem für die Weiterentwicklung in der eigenen Rolle und darüber hinaus geboten werden. Es gibt etliche Schulungen für alle Mitarbeiter. Manche besuche ich physisch anwesend, andere sind online-basiert. Momentan habe ich vor allem Basisschulungen wahrgenommen, wie „Processes, Methods & Tools“, eine SCRUM-Schulung zum agilen Projektmanagement sowie die „Basic Blue School“.

Im September dieses Jahres schlüpfe ich sogar selber in die Rolle des Trainers. Ich werde selbst eine Schulung abhalten unter dem Projektnamen „Excel Efficiency Improvement“. In dieser möchte ich anderen PMO’s die Möglichkeiten des Programmierens in Excel näherbringen.

Also, es wird wohl nie langweilig im Project Management Office. Überall finden sich Möglichkeiten der Optimierung, Strukturierung und Weiterbildung. Danke, Eicke, für deinen Einblick ins PMO.

The Center Trainers – Part 7: Hendrik

In diesem Jahr haben wir erfolgreich eine Tester-Masterclass im Center angeboten und viel gutes Feedback dazu bekommen. Ein Grund dafür ist das Engagement und Herzblut unserer Trainer im CIC. Im siebten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellen wir euch Hendrik vor, der die Masterclass maßgeblich mit aufgebaut hat.

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Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Als langjähriger Software Tester wollte ich meine Erfahrungen mit den jüngeren Testern teilen. Mir geht es darum, ein gemeinsames Verständnis zum Testen hier im Center zu etablieren, sowie das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Softwarequalität einen wichtigen Stellenwert innerhalb von Projekten und innerhalb des Centers einnimmt.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du?

Seit diesem Jahr gibt es die Test-Masterclass, was auch mein Einstieg in das Geben von Kursen bedeutete.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Gemeinsam mit den Co-Tutoren habe ich überlegt, was wir von einer Masterclass und den Trainern insbesondere inhaltlich erwarten würden. Das wurde versucht entsprechend in den Kurs einzubauen.

Darüber hinaus haben wir von einem unserer erfahrenen Trainer hier im Center, Marcel, wertvolle Hinweise, wie so ein Kurs gestaltet werden kann, erhalten. Vielen Dank an dieser Stelle dafür!

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Ein Trainer sollte fachliche Kompetenz ausstrahlen und sehr flexibel sein in Hinblick auf die Kursgestaltung, die Inhalte und die Zeit.

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Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Ich hatte keine Erfahrung mit Zeitmanagement. Würde die Zeitplanung im Kurs funktionieren? Was ist, wenn ein Modul viel schneller durch ist als angedacht? Was ist, wenn der Tag vorbei ist, aber eigentlich noch viele Inhalte offen sind? Am Ende hat alles gut geklappt, eigentlich besser als gedacht.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Nicht alle Trainer für die Test-Masterclass sitzen am Standort Magdeburg. So war man im Vorfeld der Schulung auf Telefonate und Mails angewiesen. Das war für die Vorbereitung des Kurses eine Herausforderung.

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Ich habe so die Möglichkeit Wissen zu teilen und neue Kollegen fit für ihren Job zu machen. Dadurch wird ein echter Mehrwert für das CIC und für die Teilnehmer geschaffen.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Es ist manchmal in der Tat nicht einfach den Spagat zwischen Abgabefristen im Projekt und zu erreichenden Meilensteinen bei der Kursvorbereitung und der Kursdurchführung zu schaffen. Das funktioniert bei mir durch gutes und konsequentes Zeitmanagement recht zuverlässig.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?

Ich plane, die Test-Masterclass regelmäßig fortzuführen. Das will ich als Basis für Tester auf jeden Fall beibehalten. Ich könnte mir weiterhin vorstellen für erfahrene Tester Thementage mit Bezug zu aktuellen Trends in der Qualitätssicherung durchzuführen.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?

Sprecht mit Leuten, die Erfahrungen im Halten von Schulungen haben. Nehmt deren Tipps und Ratschläge an. Besucht eine entsprechende Schulung. Das hilft ungemein, damit euer Kurs bei den Teilnehmern gut ankommt.