Unser Sommerfest in Frankfurt – ein „Feast of Nations“

IBMClientInnovationCenter_FFMAnfang September fand das Sommerfest des CIC Teams aus Frankfurt/Stuttgart statt. Mit CIClern aus 11 verschiedenen Nationen ist unserer Team kulturell bunt geschmischt. Um unsere Kollegen besser kennenzulernen, haben wir ein Event unter dem Motto „Feast of Nations“  organisiert. Im Rahmen dieses Teamevents hatten wir somit nicht nur die Möglichkeit uns alle wiederzusehen, auszutauschen und neue Kollegen kennenzulernen, sondern gleichzeitig eine kulinarische Vielfalt aus verschiedenen Ländern zu erleben.

Da jeder CICler ein typisches Gericht aus seinem Heimatland mitgebracht hat, konnten wir uns über viele verschiedene Köstlichkeiten freuen. Es wurde ein großartiges Buffet zusammengestellt.

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IBMClientInnovationCenter_FFM_3Wir probierten Arepas aus Kolumbien, Pide und gefüllte Weinblätter aus der Türkei, sowie Samosas und Kebab aus Pakistan. Aus Russland gab es Qistibi, Hering im Pelz und eine Auswahl an Pfannkuchen. Die deutschen Kollegen sorgten für Kartoffelsalat, Forelle und Wild direkt vom Grill. Sehr leckere Gerichte aus Indien durften wir probieren, da unsere Kollegen Dhokla, Mix Veg Pakora und zahlreiche weitere Snacks mitbrachten. Aus Kamerun gab es Frikadellen und frittierte Bananen. Außerdem gab es rumänische Süßigkeiten und eine Torte aus Österreich, die am Tag zuvor direkt aus dem Heimatland von der Post in unser Office geliefert wurde.

Es wurde ein gelungener Spät-Sommer-Abend und wir hatten alle eine großartige Zeit!

Dankeschön an alle Kollegen, die an unserem Teamevent teilgenommen und ihren Beitrag zur Gestaltung des Abends geleistet haben!

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Ekkehards Einstieg über die hierbleiben-Messe

Am 17. November 2017 ist es wieder so weit. Das IBM Client Innovation Center stellt sich, wie jedes Jahr, auf der hierbleiben. vor und informiert euch über Einstiegsmöglichkeiten, den Projektalltag und wie ihr euch bei uns verwirklichen könnt. Als Vorgeschmack hat unser Kollege Ekkehard den Veranstaltern ein paar Fragen beantwortet, doch lest selbst.

Von Toastbrot und Java

Ein Job in der IT hält viele spannende und abwechslungsreiche Themen bereit. Was für viele von uns schon seit Jahren ein klarer Fakt ist, wollten wir auch an der Schule am Fermersleber Weg, einer Förderschule für Körperbehinderte, erlebbar machen.

Gruppenbild

Initiiert von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, entwickelten wir in Absprache zusammen mit dem Diversity Team des CIC unser Programm. Gemeinsam mit einer 9. und 10. Klasse hatten wir dann die Möglichkeit, ein Stück weit in die Welt der Informatik einzutauchen und den Schülern und Schülerinnen eine neue Perspektive bei der Berufsorientierung zu bieten. Während einige bereits etwas Erfahrungen – etwa mit Programmierung – gesammelt hatten, wünschten sich andere erste Berührungspunkte mit dem Berufsfeld.

Wir überlegten im Vorfeld, wie wir IT auch jenen schmackhaft machen können, die noch keine Erfahrungen im Bereich der Informatik gesammelt haben oder gar keine konkrete Vorstellung davon haben welche Felder dieser Fachbereich eigentlich beinhaltet. So haben wir uns dazu entschlossen, es allen Beteiligten im wahrsten Sinne „schmackhaft“ zu machen.

Nachdem wir uns und das CIC vorgestellt hatten, enthüllten wir das leckere Thema des heutigen Tages: Algorithmen. Anfänglich konnte sich niemand viel unter diesem Wort vorstellen, doch das sollte sich schnell ändern. Nach einer kurzen Begriffsklärung unterhielten wir uns über Alltagsalgorithmen, die wir oft ohne darüber nachzudenken, jeden Tag aufs Neue, auf die immer gleiche Weise ausführen. Obwohl wir sie oft anwenden, beispielsweise beim Kaffeekochen, Zähneputzen oder Waschen, ist der Algorithmusbegriff für viele Menschen nur schwer greifbar. Deshalb hatten wir uns entschlossen, die Wichtigkeit, genauso wie die Schwierigkeiten dieses Konzeptes anschaulich zu machen.

Die Aufgabe der Teilnehmer sollte es sein, Marmeladenbrote zu schmieren, oder viel mehr uns zu erklären, wie wir sie ihnen schmieren sollen. Dazu organisierten wir im Vorfeld alles was dazu benötigt wird – Marmelade, Butter, und natürlich Toast. Wir übernahmen die Rolle der Computer, ausgestattet mit Messer und Toaster, während die Schüler und Schülerinnen Algorithmen entwickelten, die wir dann Schrittweise abarbeiten konnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, die Sequenzen einmal mehr, einmal weniger genau zu interpretieren. Das heißt weder die allererste Tütensuppen-Anweisung sollte zum gewünschten Ergebnis führen, noch sollten die Jugendlichen eine IKEA-Aufbauanleitung verschriftlichen müssen, um ein perfektes Marmeladentoast zu erhalten. Denn der Spaß durfte schließlich auch nicht zu kurz kommen.

Experiment1

Die Algorithmen wurden wörtlich umgesetzt – mit interessanten Ergebnissen.

Wie insgeheim erwartet, konnten wir anhand der ersten formulierten Algorithmen gut veranschaulichen, worauf es ankommt. Zu unserem Glück war beim “Bestreichen mit Butter”, weder vom Öffnen der Packung, noch einem Messer die Rede. Und so rieben wir die noch verschlossene Butter unter Schmunzeln und Gelächter plakativ über das Toast.

Einige Ungenauigkeiten in den Algorithmen der Beteiligten ließen somit Spielraum für Interpretation, so dass die eine oder andere lustige Toastkreation hergestellt wurde. Ein paar Toasts wurden mit ganzen Marmeladengläsern beschmiert, andere sollten im Toaster verweilen, bis sie durch wundersame Weise getoastet sein sollten, da der Schritt zum Anschalten des Geräts vergessen wurde. Jedoch waren die Anweisungen schnell so präzise, dass sich in kürzester Zeit Erfolge einstellten, was zum Teil auch dem wachsenden Mitdenkpotenzial der „Computer“ zu verdanken war. Nach einer halben Stunde formulierte die erste Gruppe einen detailierte Anweisung, die zum gewünschten Ergebnis führte.

Es war uns wichtig, zu illustrieren, wie ein Algorithmus funktioniert, dass es oft gar nicht so einfach ist ihn zu beschreiben und oft Geduld gefragt ist, bis man eine Lösung gefunden hat. Aber vor allem war es uns wichtig zu zeigen, dass es durchaus Spaß machen kann eigene Ideen zu entwickeln und Probleme zu lösen. Und nicht zuletzt, dass eine funktionierende Anweisung immer zum gewünschten Ergebnis führt. Nachdem also das erste “perfekte” Toast fertig war, konnte der finale Algorithmus einfach so oft wiederholt werden, bis alle etwas zu essen hatten.

Experiment2

Am Ende führte der richtige Algorithmus auch zum gewünschten Ergebnis.

Nach dieser Stärkung stellten wir das erfolgreiche Projekt unserer MINTLOOK-Praktikantin Vanessa, die ohne Vorkenntnisse, innerhalb von drei Monaten ein funktionierendes Snake Spiel programmiert hatte, vor. Anschließend durften alle im Plenum erste eigene Programmiererfahrungen mit Java sammeln. Dabei konnte das neue Wissen direkt angewendet und gleichzeitig ein erster Einblick in die originalen Tools der Entwickler gegeben werden.

Letztendlich können wir sagen: die Jugendlichen hatten eine Menge Spaß, genauso wie wir. Die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrer waren glücklich über die neuen Eindrücke und vielleicht sehen einige die IT-Welt nun mit neuen Augen. Uns allen hat es großen Spaß bereitet, unsere Faszination weiterzugeben und gerade die vielen interessierten Rückfragen haben uns besonders gefreut und uns gezeigt, dass die Jugendlichen die Thematik genauso spannend finden, wie wir. Wir freuen uns jetzt schon darauf weitere Erfahrungen, wie diese zu sammeln!

Rückblick Twitter #CICtakeover

Im #CICtakeover haben wir den gemeinsamen IBM CIC EU Twitter Account übernommen und euch eine Woche in unseren Alltag mitgenommen und versucht euch kleine Einblicke in unser Center zu gegeben.
Wir übergeben den Account an das CIC in Italien. Seid gespannt was unsere Kolleginnen und Kollegen posten…

Alle aktuellen Tweets findet ihr hier:

The Center Trainers – Part 4: Markus und Sven

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. In einem weiteren Teil unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Markus, Sven und ihr Schulungsthema „Bluemix und IoT“ .

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Sven (links) und Markus (rechts) beim IoT Workshop

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?
Sven Wieczorek (SW): Ich würde sagen, ich bin da mehr oder weniger reingewachsen. Da ich bereits in den Themen Bluemix und IoT drin steckte und einige Probleme, die man als Einsteiger leicht vermeiden kann, identifiziert habe, war eine erste Idee einen Guide für diese Themen zu erarbeiten. Dazu kam dann, dass im Zuge der Masterclass auch ein Kurs speziell für Bluemix angedacht war und man Trainer dafür benötigte. Da hat einfach alles gepasst. Darüber hinaus hatte ich durch diverse Vorträge und den IoT-Workshop zusammen mit Markus ein wenig Blut geleckt.
Markus Jüttner (MJ): Weil ich Spaß am Thema Bluemix & IoT habe und das gerne an andere weitergeben will. Zudem ist es eine schöne Abwechslung zum Projektalltag.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
SW: Seit diesem Jahr ‚offiziell‘. Markus und ich hatten im Vorfeld schon zwei Workshops zum Thema ‚IoT‘ gegeben, bei denen wir schon Erfahrung sammeln konnten.  Den ersten Masterclass-Kurs zum Thema Bluemix habe ich Anfang Mai zusammen mit Markus und Martin gegeben.
MJ: Durch die Learner Centered Training Schulung bin ich offiziell seit Anfang des Jahres Trainer und habe daraufhin den Bluemix & IoT Teil der Masterclass mit gehalten. Zudem habe ich mit Sven zusammen schon zwei IoT Workshops für Studenten und einige unserer Kollegen gegeben. Auch schon zu Unizeiten war ich als Übungsleiter für das Fach Idea Engineering und als Mentor tätig.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
SW: Persönlich eher weniger, da ich schon erhebliche Erfahrung mit Nachhilfe (Mathe für Schüler und Studenten) geben hatte. Fachlich gesehen war es von Vorteil für uns (Markus und mir), dass wir bei dem Thema freie Hand hatten. Wir haben uns zunächst darüber ausgetauscht, was am Ende hängen bleiben soll. Danach war die Vorbereitung relativ leicht, da sich die Inhalte mehr oder weniger von allein aufgestellt haben. Passend dazu musste dann nur noch das Material, die Hard- und Software vorbereitet werden.
MJ: Ich habe schon viel aus meiner eigenen Erfahrung lernen können, sowie aus Kommunikations- und Präsentationsseminaren und dem IBM Kurs Learner Centered Training.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
SW: Ruhe und Gelassenheit sowie lösungsorientiertes Denken. Eine Schulung wird nie reibungslos verlaufen beziehungsweise wird immer etwas Unvorhergesehenes eintreten. Dementsprechend ist es von Vorteil einen kühlen Kopf zu bewahren, um die Situation souverän zu meistern.

MJ:
a. Selbstvertrauen
b. Großes persönliches Interesse am Thema
c. Flexibilität

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
SW: Dass ich die Bücher vergesse. Damit ist das Unvorhergesehene gemeint. Es gibt die Anekdote eines Architekten, der eine Bibliothek entwerfen sollte. Als sie fertig gebaut war, war sie wunderschön, nur leider unbrauchbar, da er vergessen hatte das Gewicht der Bücher für die Statik zu berücksichtigen. Die Bibo wurde nie eröffnet. Konkret: unvorhergesehene Probleme.
MJ: Ich mache mir vorher immer Gedanken darüber nichts zu vergessen und auf alle Fragen, die aufkommen können, vorbereitet zu sein. Das ist aber beides bei guter Vorbereitung, gepaart mit etwas Erfahrung und Spontanität, meist kein Problem.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
MJ: Sven und mein erster IoT Workshop für Studenten sollte bei uns im Center stattfinden. Ich hatte in der Woche zuvor noch alles für den Gäste-WLAN Zugang getestet und es funktionierte. Das Wochenende über wurde dieses IBM Gäste-WLAN jedoch umgestellt und wir standen für die Studenten im „INTERNET of Things“ Workshop plötzlich ohne Internet da. Da mussten wir den ersten Tag ganz schön improvisieren und am nächsten Tag in einen Raum auf dem Unicampus umziehen.

Was war die witzigste Anekdote?
SW: Da gibt es mittlerweile zu viele als, dass ich da eine rauspicken möchte.
MJ: Siehe vorherige Antwort 🙂

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
SW: Die Gestaltungsfreiheit eigene Ideen umsetzen zu dürfen.
MJ: Wie schon erwähnt gefällt mir die Abwechslung vom Projektalltag und, dass ich viele eigene Ideen einbringen und umsetzen kann. Wenn das Feedback dann nach einer Schulung gut ausfällt, gibt das auch Selbstvertrauen für neue Aufgaben und Kurse.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
SW: Zeitig anmelden, dass man an einem bestimmten Datum aufgrund einer zu gebenden Schulung nicht verfügbar ist. Dann passt das glücklicherweise.
MJ: Die Arbeit im Projekt steht an erster Stelle, doch ich versuche mir über motivierten Einsatz und gute Ergebnisse dort die Auszeiten für die Trainerjobs als „Belohnung“ zu verdienen. So ähnlich hat es auch Thorsten Gau, Chief Technology Officer der IBM, einmal bei einem seiner Vorträge im Center beschrieben. Das hat sich bei mir eingebrannt.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
SW: Ich bin sehr zufrieden mit der Gestaltung und dem Verlauf des Masterclass-Kurses (Bluemix) und dem IoT-Workshop. Daher denke ich über eine thematische Veränderung nicht nach.
MJ: Wir überlegen derzeit die Bluemix Schulung auch losgelöst von der Masterclass anzubieten und wollen versuchen ein Blockseminar zum Bluemix/IoT Thema an der Uni anzubieten. Dafür ist jedoch noch einiges an Vorarbeit nötig.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?
SW: Startet zeitig mit der Vorbereitung und macht euch Gedanken über mögliche Probleme. Keine Sorge, es kann/wird immer etwas Unerwartetes auftreten. Allerdings hat der Aufwand im Vorfeld den Vorteil, dass man innerlich ruhiger und entspannter ist und sich gut vorbereitet fühlt.
MJ: Probiert es einfach, am besten klein anfangen und sich trauen die Komfortzone zu verlassen. Außerdem würde ich an dieser Stelle meine Antwort zu „ Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?“ genauso als gutgemeinten Rat geben.

Eine Expedition in die Praxis: Als Werkstudenten im CIC Magdeburg

Nachdem wir hier im Blog schon viele Aspekte der Arbeit im Center vorgestellt haben, möchten wir heute gern Peter und Roman zu „ihrer“ Möglichkeit zu Wort kommen lassen. Die beiden arbeiten aktuell als Werkstudenten im Center und zeigen, wie sie täglich Studium und Job vereinbaren.

Wir – Peter und Roman – sind Studenten der Fakultät für Informatik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und arbeiten seit Oktober vergangenen Jahres als Werkstudenten beim IBM Client Innovation Center in Magdeburg.

Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Einblick in unseren bisherigen Werdegang und dortigen Arbeitsalltag geben:

Angefangen hat alles mit einer Firmenpräsentation an unserer Fakultät, bei der sich mehrere ansässige Unternehmen aus dem Bereich Softwareentwicklung vorgestellt haben – darunter auch das CIC. Bei der anschließenden Möglichkeit sich persönlich kennenzulernen, stellte sich die Arbeit bei IBM als sehr interessant heraus und wir hatten die Gelegenheit Kontaktdaten auszutauschen. Wenige Tage später folgte das Bewerbungsgespräch und kurz darauf begann auch schon unsere Zeit im CIC mit einem zweitägigen Einführungsseminar.

In den ersten Tagen galt es eine Vielzahl an Accounts und Passwörtern einzurichten, Programme zu installieren und sich in erste Aufgaben einzuarbeiten. Tatsächlich hat es einige Wochen gedauert, um die grundlegenden Abläufe zu verinnerlichen und uns auf die bevorstehende Projektarbeit vorzubereiten. Mittlerweile sind diese in Mark und Bein übergegangen.

Auf Basis unserer im und neben dem Studium erworbenen Skills, bekamen wir das Angebot für ein Projekt im Bereich der Automobilbranche, das wir beide sehr ansprechend fanden und gern annahmen.

Die anfängliche Sorge, dass die für uns bevorstehenden Aufgaben zu komplex sein könnten, verflog bald. Denn uns wurde schnell bewusst, dass das Lernen einen wesentlichen Aspekt der Arbeit bei IBM ausmacht. Sei es sich selbst mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, mit der Hilfe von Kollegen Sachverhalte zu verstehen oder an einem der zahlreichen Workshops teilzunehmen, bei denen Entwickler ihr Wissen mit den Kollegen teilen und erweitern können.

Darüber hinaus fördert IBM seine Mitarbeiter durch eine Vielzahl von Weiterbildungen und Workshops und ermöglicht auch das Erlangen von Zertifikaten. Unter anderem durften wir bereits einen einwöchigen Workshop zum Thema „Internet of Things“ besuchen, der sowohl spannend und unterhaltsam, als auch sehr informativ war. Außerdem bereiten wir uns gegenwärtig auf eine Zertifizierung zur hauseigenen Cloud-Plattform „IBM Bluemix“ vor, die wir über das Center kostenfrei absolvieren können.

Wichtig ist dabei jedoch, selbst die Initiative zu ergreifen und sich eigene Ziele für den Werdegang zu setzen. Um sich hinsichtlich dessen zu fokussieren, gibt es regelmäßige Checkpoint-Gespräche mit dem persönlichen „Career Coach“ –  einem erfahrenen Softwareentwickler und IBM Mitarbeiter.

Im Projekt selbst werden wir ständig dazu ermutigt, uns mit anspruchsvollen Aufgaben auseinanderzusetzen. Von Beginn an wurde uns ans Herz gelegt, bei Fragen an unsere Kollegen heranzutreten. Jeder Mitarbeiter, ob im Team oder als Teil des CICs, war und ist stets dazu bereit, uns bei Problemen weiterzuhelfen und gezielt an einer Lösung zu arbeiten. Sei es im Zuge eines Tasks oder bei der Lösung von administrativen Problemen. Doch bietet das Büro auch Gelegenheit zum Abschalten. Abseits der Projektarbeit stehen eine Tischtennisplatte sowie ein Kicker zur Verfügung. Und neben dem Büroalltag treffen sich die Mitarbeiter bei der jährlichen Weihnachtsfeier, dem Firmenstaffellauf, zum kreativen Ostereier bemalen oder bei einer der anderen zahlreichen Events. Auch das gemeinsame Abendessen mit den Kollegen aus unserem Projekt beim örtlichen Tschechen ist uns in guter Erinnerung geblieben. Und so durfte bei der kürzlichen Verabschiedung eines Mitarbeiters ein kleines Präsent und ein letzter gemeinsamer Umtrunk natürlich auch nicht fehlen. Außerdem ist das gemeinsame wöchentliche Montagsfrühstück, der „Mett Monday“ mit frischen Brötchen und frischem Mett immer ein Highlight.

Berufsorientierung Collage

 In Teilzeit als Werkstudent zu arbeiten ist zuweilen dennoch eine Herausforderung. Es gestaltet sich als etwas schwierig neben dem Studienalltag alle Termine wahrnehmen zu können. Gelegentlich kollidiert ein Meeting mit der Mathevorlesung, oder es steht gerade dann eine Übung an, wenn man in eine Projektaufgabe vertieft ist. Dann fällt es schon einmal schwer den Laptop zuzuklappen und sich Richtung Hörsaal zu begeben. Da ist es von Vorteil, dass das CIC so nah am Campus liegt. Eine große Unterstützung stellt hier die Flexibilität dar, die IBM uns bietet. Wir können uns unsere Arbeitszeiten sehr frei einteilen, oder bei Bedarf auch einmal von Zuhause aus arbeiten. Dabei spielt Transparenz im Team eine zentrale Rolle, sodass durch strukturierte Absprachen Ziele gemeinsam erreicht werden können. Zwar sind wir als Studenten nur für 20 Stunden in der Woche angestellt, trotzdem fühlen wir uns als vollwertige Mitglieder unseres Teams, denn wir beteiligen uns aktiv an der Arbeit im Projekt und sind an allen wesentlichen Meetings beteiligt.

 Insgesamt empfinden wir die Arbeit bei IBM als eine große Bereicherung. Sie bietet neben dem Verdienst, vor allem einen Einblick in das Berufsleben, bei dem wir die eigenen Fähigkeiten verbessern, uns neue Skills aneignen und eine Vielzahl neuer Technologien kennenlernen können. Vorallem ist es aber die Arbeit im Team, die wir besonders schätzen. In den wenigen Monaten bei IBM hatten wir bereits den Eindruck mehr praktische Erfahrungen sammeln zu können, als in einem Großteil des Studiums. Wir freuen uns auf die zukünftigen Herausforderungen.

 

The Center Trainers – Part 3: Björn

Wir haben für euch eine weitere Interviewrunde gestartet und unsere neuen Center-Trainer befragt, wie es ihnen auf ihrem Weg zum Trainer erging und wie sie ihre Rolle mit dem Projektalltag vereinen. Im dritten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Björn.

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Warum wolltest du Trainer im CIC werden?
Ich wollte einerseits etwas Neues ausprobieren und meine „Komfort-Zone“ verlassen, andererseits wollte ich etwas komplett abseits des alltäglichen Projektgeschäfts machen. Mit diesem Gedanken bin ich an meine Führungskraft herangetreten. Das Ergebnis war dann die Anmeldung zum Kurs „Learner Centered Training“.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du? Den initialen Trainer-Kurs habe ich im Mai 2016 besucht. Seitdem habe ich bisher Frontend- und git-Kurse unterrichtet.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Wie bereits gesagt, habe ich einen „Learner-Centered-Training“ Kurs belegt. Dieser Kurs hat mich sehr gut auf das Trainer-Dasein vorbereitet. Hier im Blog gibt es sogar einen Beitrag über diese Schulung. Technisch brauchte ich mich nicht allzu viel vorbereiten, da ich als Entwickler mit den Technologien täglich arbeite.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Als Trainer sollte man sich schnell auf die unterschiedlichsten Persönlichkeiten einstellen können, das heißt auf Personen die alle unterschiedlich „ticken“. Außerdem muss man den Teilnehmern vermitteln können, dass man sie schätzt und respektiert. Sonst läuft man Gefahr, dass sie sich sehr schnell verschließen, wodurch wiederum das gesamte Miteinander erschwert wird.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Viele Bedenken hatte ich im Vorfeld eigentlich nicht. Die Meisten kamen dann tatsächlich kurz vor knapp. Da fiel mir in den Unterlagen dann doch noch der ein oder andere Fehler auf, beziehungsweise, dass an manchen Stellen Informationen fehlten. Vieles konnte ich aber dann interaktiv lösen.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Ich habe seit Jahren nicht mehr aktiv an einem Windows-Rechner gearbeitet und war auf einmal einem Kurs voller Windows-Nutzer ausgesetzt. Ich konnte nur bedingt Hilfestellung geben und war entsprechend nicht gut vorbereitet.

Was war die witzigste Anekdote?
„So wie es scheint, muss ich mir fürs nächste Mal eine Windows VM einrichten.“

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Mir gefällt der Gedanke sich ständig weiterzubilden, Wissen zu verbreiten, anderen Kollegen zu helfen und sie zu coachen.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Bisher wurde ich für die Trainingstage an sich vom Projekt immer freigestellt. Die Kursausarbeitung selbst habe ich flexibel gestaltet.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Neue Kurse sind noch nicht geplant, aber ich spiele mit dem Gedanken in Richtung „Mobile“ etwas anzubieten. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen zu diesem Thema einen Workshop anzubieten. Dabei stellt sich aber die Frage, ob das dann noch mit der Projektarbeit vereinbar ist.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?
Wer vor hat Trainer zu werden, sollte sich bewusst sein, dass er oder sie sich fortlaufend weiterbilden muss – fachlich und methodisch. Ebenfalls ist es wichtig, sich regelmäßig Feedback von den Teilnehmern einzuholen. Dazu kann auch gehören, einen erfahrenen Kollegen zu bitten, sich von ihm beurteilen zulassen. So kann man sich Feedback über die präsentierten Lerninhalte, den Umgang mit Teilnehmern oder wie man in schwierigen Situationen reagiert hat, geben lassen.