Kundenbindung im CIC

„Trust is the glue of life. It’s the most essential ingredient in effective communication. It’s the foundational principle that holds all relationships.“ (Stephen Covey)


Auch bei uns im Center bilden Beziehungen den Grundstein für den Erfolg unserer Projekte. Ohne die Fähigkeit langfristige berufliche Beziehungen auf der Grundlage von Vertrauen zu entwickeln, gestaltet es sich schwierig erfolgreiche Projekte mit unseren Kunden zu realisieren. Gemeinsame Events und offene Kommunikation sind beispielsweise Wege, die wir nutzen, um Vertrauen zu entwickeln und, die entscheidend für unseren Erfolg als Anwendungsentwicklungszentrum sind.

Beachvolleyballturnier

Dementsprechend legen wir im Projektalltag hohen Wert auf Kundenzufriedenheit und versuchen eng mit dem Kunden zusammenzuarbeiten. Das spiegelt sich bereits in der Art und Weise, wie wir Software entwickeln, wieder. Die Mehrheit der Projekte im CIC folgt agilen Vorgehensweisen. Agile Entwicklung erfordert eine Kultur der Verantwortung, der Transparenz und des offenen Umgangs. So ist der Erfolg eines jeden Projektes enorm davon abhängig, dass die Zusammenarbeit im Team gut funktioniert und in diesem Sinn auch der Kunde als Teammitglied fest integriert ist. Gemeinsam Ziele erreichen und Erfolgserlebnisse schaffen bilden dafür einen wichtigen Grundstein. Dabei beschränken wir uns jedoch nicht nur auf den täglichen Büroalltag. Teamevents, die abseits des Arbeitsplatzes stattfinden, stellen eine Möglichkeit dar, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen und so Beziehungen im Team und mit dem Kunden zu festigen. In diesem Sinne setzen wir bei unseren Events auch vielfältige und durchaus kreative Ideen in die Tat um:

Mit dem Kunden zusammen haben unsere Projektteams schon Beachvolleyballturniere veranstaltet, sich im Lasertag ausprobiert und das Oktoberfest besucht.

LasertagFür uns als Center, für unsere Mitarbeiter und für den Kunden entsteht dadurch eine klare „Win-Win Situation“.  Das Teamgefühl wird gestärkt, der Spaß an der Arbeit geht nicht verloren und gleichzeitig haben wir die Chance eine starke Kundenbindung zu etablieren.

Aus diesem Grund ist unser stetiges Motto „Nach dem Event, ist vor dem Event.“ und für die kommenden Monate laufen die Planungen für neue Ideen bereits auf Hochtouren.

 

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Impressionen vom Frankfurter Teamevent

Heute möchten wir mit euch gern Impressionen aus unserem Standort Frankfurt am Main teilen. Begleitet Saleh zu einem spaßigen Teamevent inklusive Bowlingabend.

Vor kurzem trafen sich CIC Kollegen aus Frankfurt am Main für ein Teamevent – Essen und Bowling. Da die Meisten von uns vor Ort bei Kunden arbeiten, trifft man alle Kollegen zusammen an einem Ort nur bei solchen Veranstaltungen.

So kamen auch an diesem Tag die meisten Kollegen direkt von der jeweiligen Kundenlokation zum Restaurant im Osten von Frankfurt am Main, manche auch aus der CIC Lokation in Frankfurt Sossenheim. Darüber hinaus durften wir auch Besuch aus Magdeburg willkommen heißen, unser General Manager, Michael und Anna, Operations Leader, besuchten uns.

Nach einer Vorstellungsrunde, folgte auch bereits ein köstliches mediterranes Essen sowie weitere Gespräche. Danach wurden wir per Los in Bowling Teams aufgeteilt, damit wir auch andere Kollegen besser kennenlernen können. Schuhe an, auf die Plätze und los! Das Bowling hatte begonnen und jeder war gespannt zu sehen, wer am besten spielen kann.  Jeder Strike wurde bejubelt, der Teamgeist war greifbar. Alle hatten viel Spaß.

Es war auch eine gute Möglichkeit neue Mitarbeiter persönlich kennenzulernen und persönliche Erfahrungen zwischen Kollegen auszutauschen.

Hier ein paar Eindrücke des Abends:

Es hat mir sehr gut gefallen, da das Event mich näher an das Team und Abwechslung in meinen Arbeitsalltag gebracht hat. Ich wünschte mir wir hätten öfters solche Veranstaltungen.” Veronika (Software Developer)

Teamevents sind gerade für mich, der noch nicht so lange an Board ist, sehr wichtig. Ich lerne meine Kollegen besser kennen und erfahre viel über ihre Tätigkeit hier bei uns im CIC, was für mich als Recruiter ein großer Gewinn ist. Auch mal außerhalb des Arbeitsplatzes mit den Kollegen Zeit zu verbringen und das in entspannter Atmosphäre bei Essen und Bowling war super.“ Lars (Recruiter)

 

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Teamevent in Frankfurt am Main

 

Es hat mir große Freude bereitet, meine Kollegen bei einem tollen Essen mit anschließendem Bowling wiederzusehen und näher kennen zu lernen.  Ich hoffe, wir machen so etwas bald noch einmal…” Martin (Software Developer)

Thomas (Software Developer, CIC Frankfurt Team Leader) fand den Abend toll und bedankte sich auch bei CIC Frankfurt Center Leader Frank, und Lars für die Organisierung:

Rundum ein toller Abend, den Lars und Frank da auf die Beine gestellt haben! Gutes Essen und entspannte Stimmung. Beim Bowling musste sich unser Team wegen etwas zu starken Seitenwinds leider knapp geschlagen geben. Einspruch bei den Ringrichtern blieb erfolglos.“

Diesem Dank schloss sich das ganze Team gern an. Danke an Frank und Lars, hoffentlich haben wir diese Gelegenheit bald wieder.

Vielfalt leben – Heute ist der 5. Deutsche Diversity Day

Nicht nur heute, sondern bereits seit 1953 steht für IBM das Talent eines Mitarbeiters im Fokus, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe oder Religion.Wir sind stolz, dass wir ein Teil dieser Kultur sind, denn nur durch unser einzigartiges und vielfältiges Team schaffen wir Innovationen.
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Informatik studieren? – Warum nicht!?

by Vanessa Schmidt.

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Vanessa Schmidt

Wie bin ich zum MINTlook Projekt gekommen?

Da ich noch keine Ideen bezüglich meiner Studienwahl hatte, bin ich im Internet auf Suche nach Möglichkeiten gegangen und zufällig auf das Projekt gestoßen. Am Tag der offenen Tür der TH Brandenburg besuchte ich die Vorstellungsveranstaltung des MINTlook-Projektes, bei der sich die Unternehmen vorgestellt haben, und beschlossen, dass das eine gute Sache ist. Ich bewarb mich für einen Platz und nun bin ich Teil des Projektes.

 

Was läuft bei meinem Praktikum im CIC ab?

Anfangs durfte ich in viele Projekte des CIC reinschnuppern und verschiedene Bereiche kennenlernen.  Nachdem ich mit dem Programm Java.kara die Anfänge des Programmierens mit Java halbwegs verstanden hatte, bekam ich ein eigenes Projekt. In meinem Projekt entwickle ich ein Snake Spiel, welches man sowohl in verschiedenen Schwierigkeitsstufen als auch als Multiplayer-Spiel spielen kann.

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Vanessas selbstkreiertes Snake Logo

 

Was gefällt mir besonders gut im CIC?

Ich bekomme von allen Seiten Hilfe, wenn ich sie brauche und arbeite trotzdem sehr selbstständig.Die Arbeitszeiten kann ich mir selbst einteilen und ein eigenes Projekt zu haben, ist wirklich sehr aufregend.

Gibt es Punkte, die ich mir anders vorgestellt habe?

Ich hätte nie damit gerechnet an einem eigenen Projekt arbeiten zu können und das auch noch so selbstständig. Eine Idee wäre vielleicht, dass sich mehrere Hochschulen an diesem Projekt beteiligen, sodass die Studentinnen die Möglichkeit haben an ihrem Hochschultag eventuell am Standort des Unternehmens eine Vorlesung zu besuchen.

Mockup Design

MockUp Entwicklung

Was nehme ich generell aus der Erfahrung im CIC mit?

Während meines Praktikums habe ich nicht nur ein wenig Programmieren gelernt, sondern auch kennengelernt, wie viele verschiedene Einsatzbereiche ein Informatiker haben kann und was es für eine große Spanne an Aufgaben gibt.

Haben mir die Erfahrungen im CIC  bei der Berufs-/Studienwahlentscheidung schon helfen können?

Das Praktikum im CIC hat mir sogar sehr bei meiner Studienentscheidung helfen können, da ich festgestellt habe, dass diese Aufgabe mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich mir das vor dem Praktikum nie hätte vorstellen können.

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Entwicklung in JavaScript

 

 

Foundation to Experienced – ein Kurs über Consulting Skills und Customer Relationship

by Mandy Stier

Schon IBM Gründer Thomas J. Watson Sr sagte „There is no saturation point in education“ und so startete auch das Jahr im CIC mit zahlreichen Schulungsangeboten für seine Mitarbeiter. Für mich und 18 weitere CIC’ler bedeutete das die Möglichkeit, in der ersten Februarwoche zweieinhalb Tage an der Schulung „Foundation to Experienced“ teilzunehmen.
Der Fokus der Schulung liegt auf dem Erwerb von Consulting-Kernkompetenzen als Voraussetzung dafür ein erfolgreicher Berater/in zu werden. Somit geht es in diesem Kurs nicht um technisches Wissen, sondern ausschließlich um Softskills, die notwendig sind um im Kontakt mit Kunden einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.
Obwohl wir im Center eher selten als Consultants auftreten, haben sehr viele unserer Mitarbeiter häufig direkten Kontakt mit dem Kunden. Somit war für viele das Ziel des Kurses die eigenen Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten auszubauen und zu verbessern.

Pünktlich 9 Uhr startete dann an einem Dienstagmorgen unsere Schulung und unsere beiden Coaches Stephen und Ben begrüßten uns im besten britischen Englisch. An dieser Stelle sah man einigen Kursteilnehmer/innen ein wenig Überraschung im Gesicht an, da wahrscheinlich nicht alle darüber informiert waren, dass der Kurs komplett auf Englisch stattfinden würde. Somit kam ein weiteres Lernziel hinzu: die Verbesserung der Englischkenntnisse. Es stellte sich auch schnell heraus, dass es kein Weg um sich zu drücken finden lassen würde, denn es handelte sich nicht um den aus der Unizeit bekannten Frontalunterricht. Stattdessen sollten es zweieinhalb Tage mit viel Interaktion und vielen Präsentationen unsererseits werden.Schulung3
Als erster Punkt stand die persönliche Vorstellung auf der Agenda und damit auch die erste Präsentation vor der gesamten Gruppe. Hier wurde bereits der rote Faden aufgenommen, der uns stetig durch die Schulung begleiten sollte – „make it personal“. Denn die persönliche Bindung stellt die Basis dar um eine Beziehung zu jemanden aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen. Das ist auf der einen Seite entscheidend für gute Teamarbeit und kann andererseits den bedeutenden Unterschied machen, wenn es darum geht einen Kunden für sich zu gewinnen. Diese beiden Aspekte sollten uns besonders dabei helfen unsere Kunden, mit denen wir in den nächsten zweieinhalb Tage zusammenarbeiten sollten, zu verstehen und ihren Vorstellungen entsprechend einen Businesscase zu erstellen. Die Kunden kannten wir natürlich bereits, weil alle Teilnehmer vorbildlich die Case Study, die wir als Vorbereitung auf den Kurs erhalten hatten, durchgearbeitet hatten. Somit waren wir für ein erstes persönliches Treffen am Nachmittag des ersten Schulungstages bereit. Unser Kurs, der in vier Teams aufgeteilt wurde, hatte die Möglichkeit nun im Kontakt mit dem Kunden den theoretischen Input praktisch anzuwenden. Dazu spielte jeweils eine Gruppe das Projektteam der IBM und ein anderes schlüpfte in die Rolle des Kunden. Somit konnte man relativ unbeschwert an die Übungen herangehen und jeder Fehler den man machte sollte nur hilfreich sein um die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.

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Dieser Wechsel zwischen theoretischem Input, welcher auch anhand von interaktiven Gruppenübungen erarbeitet wurde, und verschiedenen Meeting-Rollenspielen mit dem Kunden zog sich weiter bis zum Ende der Schulung. Somit hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, seine Kommunikations- und Präsentationsskills auf die Probe zu stellen und zu verbessern.
Am zweiten Tag wurde der Fokus auf den richtigen Aufbau einer Kundenpräsentation gelegt. Neben den formalen Aspekten spielte hier vor allem die Votragsweise während Präsentation und die Bedeutung der richtigen Körpersprache eine große Rolle. Dadurch, dass nach jedem „Meeting“ eine ausführliche Feedbackrunde stattfand, wurde auch genau herausgestellt, was besonders gut lief und an welchen Punkten es noch Raum für Verbesserungen gab.
Am letzten Tag stand dann ein finales Meeting mit dem Kunden auf der Agenda. Der erarbeitete Businesscase wurde vorgestellt und wir versuchten unsere Kunden mit den Erkenntnissen der vorhergehenden Tagen von uns zu überzeugen und einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen.

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Damit endete der zweieinhalbtägige Kurs. Aus meiner Perspektive kann ich sagen, dass ich in dieser Zeit viel Spaß hatte, Kollegen besser kennenlernen konnte und viel neues gelernt habe. Neben den generell vermittelten Inhalten war vor allem die Zusammenarbeit im Team, die schnell und ohne große Vorbereitung laufen musste, eine spannende Erfahrung. Durch die zahlreichen Interaktionen wurde dafür gesorgt, dass es an keinem Punkt langweilig oder zäh wurde, was vor allem daraus resultierte, dass die beiden Coaches Ben und Stephen den Kurs sehr gut angeleitet haben.

Besuch im Watson IoT Headquarter

Am 16. Februar 2017 hat das Watson IoT Headquarter in München seine Pforten geöffnet. Einige unserer Magdeburger Kollegen hatten bereits die Chance, den Tower zu besichtigen und Pepper kennenzulernen.

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Das nachstehende Video führt euch zu einer witzigen Erklärung: Ein Münchner erklärt, was es mit dem Internet of Things auf sich hat.

Job des Monats: SAP Entwickler

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

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Mein Name ist Tobias Mittelstädt, ich habe an der Uni Magdeburg Informatik studiert. Danach bin ich als Softwareentwickler im IBM Client Innovation Center eingestiegen. Hin und wieder unterstütze ich auch, neben meiner Tätigkeit als Entwickler, die HR Abteilung als technischer Beisitzer in Bewerbungsgesprächen.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich bin seit Januar 2014 im Center. Mein Interesse an einem Job bei IBM bestand schon seit dem Studium. Im Bachelor konnte ich erste IBM-Luft bei Research & Development in Böblingen schnuppern und mein Praktikum dort absolvieren, sowie meine Bachelorarbeit schreiben. In dieser Zeit wurde der Wunsch, später bei IBM zu arbeiten, weiter gefestigt. Das Arbeitsumfeld und der Umgang mit aktuellen Technologien, sowie der fachliche Austausch mit Kollegen machen das Arbeiten sehr angenehm.

Welche Rolle hast du derzeit inne? Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

Momentan bin ich als SAP Entwickler im Bereich Automotive tätig. Ursprünglich wollte ich im Datenbankbereich arbeiten. Das Entwerfen, Planen, Umsetzen und Optimieren von Datenbanken hatte mich schon im Studium begeistert. Beim Start im CIC kam ich jedoch in die SAP Masterclass, worüber ich jetzt sehr froh bin. Die Arbeit mit dem SAP System ist sehr interessant und vielseitig. Auch der Datenbankteil kommt nicht zu kurz ;-).

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle des SAP Entwicklers ausführen zu können?

Diese Rolle hat dieselben Anforderungen wie jeder Entwicklerjob: abstraktes Denken, Kreativität und den Willen, sich ständig zu verbessern. Unabhängig vom fachlichen muss man ein Teamplayer sein. Gutes Teamwork macht vieles einfacher, das Arbeiten angenehmer und Ergebnisse besser.
Man darf jedoch den SAP Entwickler nicht mit dem SAP Berater verwechseln. Die Berater sind unsere Schnittstelle zum Fachbereich des Kunden. Sie bringen das Wissen mit, um aus fachlichen Anforderungen technische Spezifikationen zu erstellen.

Wie sah dein Weg als SAP Entwickler aus?

Softwareentwickler ist weniger ein Ziel als ein Weg. Man bekommt ständig neue Aufgaben und programmiert nicht nur. Zum Start im CIC kam ich, wie bereits erwähnt, in eine SAP Schulung. Dort wurde uns in 5 Wochen alles relevante vermittelt, um als SAP Entwickler starten zu können. Mittlerweile findet eine SAP Schulung nicht mehr statt, jedoch gibt es eine Einteilung in Junior und Senior SAP ABAP Entwickler Stellen.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die ein SAP Entwickler mit sich bringt?

Man schreibt und implementiert Spezifikationen, sitzt vor dem Debugger, testet, diskutiert und und und. Als Entwickler entwickelt man eben nicht nur. Die Rolle fordert vielseitige Fähigkeiten und genau das macht sie so spannend. Verantwortung hat man vor allem dem Kunden und Projekt (und damit seinen Kollegen) gegenüber. Die Qualität der Arbeit muss jederzeit stimmen und das Team muss sich auf einen verlassen können.

Was unterscheidet die Arbeit mit SAP von anderen Programmiersprachen wie Java?

Im Gegensatz zu „offenen“ Sprachen wie Java oder C++ bietet SAP ein geschlossenes System. Entwicklungsumgebung (Code, Dictionary, …), Datenbanken und Ausführungsumgebung sind hier eins. Die Programmiersprache ist auf die Bedürfnisse dieses Umfelds abgestimmt und erleichtert dadurch vieles, was in anderen Sprachen immer noch umständlich ist. Beispielsweise kann ich mir die Arbeit mit Listen, Maps und ähnlichem nicht mehr vorstellen. Strukturen und interne Tabellen lassen sich im ABAP kinderleicht anlegen und benutzen. Der große Vorteil: sie können beliebig geschachtelt sein und jedes Feld ist über einen Bezeichner ansprechbar. Interne Tabellen können als Referenzen auf eine Datenbanktabelle erstellt werden und besitzen exakt denselben Typen. Generell ist die Arbeit mit Datenbanken sehr einfach. ABAP bietet mit OpenSQL die Möglichkeit, generisches SQL zu schreiben, dass auf jeder Datenbank ausgeführt werden kann. Es ist aber auch möglich, nativen SQL Code zu benutzen. Weiterhin muss keine explizite Datenbankanbindung pro Programm/Report/… erfolgen. Alle im System bekannten Tabellen sind direkt per SQL ansprechbar. Diese Punkte und weitere wie das Erweiterungskonzept erleichtern die Arbeit und sind eine interessante Alternative zu „klassischen“ Entwicklungsumgebungen.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung als SAP Entwickler ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Das CIC bietet nicht nur vielfältige Möglichkeiten, um sich weiter zu entwickeln, es wird auch von jedem verlangt, sich min. 40h im Jahr weiter zu bilden. Die erste Anlaufstelle ist das interne Learning-System. Darüber hinaus steht es jedem Mitarbeiter zu, sich über externe Anbieter neues Wissen anzueignen. Diese kann in Form von Klassenraumschulungen, Online-Seminaren oder Zertifizierungen geschehen. Im Bereich SAP steht uns außerdem noch der SAP Learning Hub zur Verfügung, der Zugriff auf das Angebot der SAP bietet.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Jobrolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich wäre gern mal Tester. Als Entwickler testet man zwar auch, aber nicht im selben Rahmen und Umfang. Die Jagd nach Fehlern und das Entwerfen von Testplänen finde ich sehr interessant, genauso wie die Entwicklung von Testtools.