Gemeinsam lernen ist immer besser als allein – Design Thinking Badge mit den Kollegen

Weiterbildung wird bei uns im IBM Client Innovation Center groß geschrieben und neben der Projektarbeit möglich gemacht. Geht man durch die Flure sieht man täglich mindestens einen Kollegen, der in eine spannende Schulung vertieft ist oder jemanden, der gerade ein Training vor Ort erhält. Mahmoud hat den Vorteil erkannt, dass viele Kollegen Design Thinking kennenlernen wollen und hat das Training dazu in der Gruppe absolviert.

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Am besten lernt man etwas Neues als Kind.

Für mich ist es dafür jetzt zu spät. 😊 Das Zweitbeste ist, in einer Gruppe mit motivierten Kollegen zu lernen, sich darüber auszutauschen und gemeinsam dazuzulernen und seinen Horizont zu erweitern.

Es war meinen Kollegen in München und mir eine große Freude, Design Thinking in einer Gruppe und vor allem mit Kuchen und Kaffee zu lernen. 😊 Kuchen macht alles einfach immer ein bisschen besser, auch wenn es Design Thinking ist, was an sich ja schon ziemlich cool ist.

Die Schulung war sehr interessant und durch Videos und Rollenspiele sehr praxisorientiert. Nach der Schulung hatten wir einen besseren Überblick, wie die Methode Design Thinking funktioniert. Ich verstehe nun endlich, was Hills sind oder wie man seine Empathie trainiert.

Natürlich wird einem auch beigebracht welche Vorteile Design Thinking mit sich bringt und warum man es überhaupt einsetzt. Danke an meine Kollegin Silja, für die Idee das Training gemeinsam in der Gruppe zu machen.

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Und das Beste an der Geschichte ist, wir haben alle unseren Badge bekommen, nachdem wir uns intensiv mit dem Gelernten auseinander gesetzt haben und durch das Self-Assessment gekommen sind. Yay.

Ich kann es kaum erwarten Design Thinking in einem Projekt einzusetzen und es somit wirklich zu erleben.

Cheers, Mahmoud

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The Center Trainers – Part 6: Martin

In diesem Jahr haben wir das erste Mal eine Tester-Masterclass im Center angeboten und viel gutes Feedback dazu bekommen. Ein Grund dafür ist das Engagement und Herzblut unserer Trainer im CIC. Im sechsten Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellen wir euch Martin vor, der den Automatisierungspart der Tester-Masterclass aufgebaut hat.IBMClientInnovationCenter-Martin

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

Die Java-Masterclass, als 4-wöchiges Intensivtraining für Absolventen, ist mittlerweile im Center schon gut etabliert. Daduch entstand bei zwei Kollegen aus unserer Test-Community die Frage, warum es eigentlich keine Masterclass für Tester gibt.

Ich kenne die beiden noch von unserem vorherigen Arbeitgeber, wo ich Ansprechpartner für die Testautomatisierung war. Als die beiden mir dann von ihrer Idee eine Test-Masterclass ins Leben zu rufen erzählten und fragten, ob ich nicht etwas über die Automatisierung von Tests sagen könnte, wollte ich natürlich helfen.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du?

Ich arbeite ja erst seit Anfang 2017 hier im Center und habe jetzt im Zuge der Test-Masterclass Anfang 2018 das erste Mal mithelfen können.

Ich habe dabei einen Kurs über die Testung im agilen Umfeld geleitet und etwas zur Theorie der Testautomatisierung gesagt. Das heißt – in welchen Teststufen können welche Tests wie automatisiert werden? Welche Voraussetzungen gibt es? Was muss beachtet werden, wenn man Testautomatisierung einführen möchte? Und so weiter.

Die beiden Kurse sind thematisch natürlich eng beieinander, da besonders bei agilen Ansätzen der Softwareentwicklung die automatisierte Testung elementar ist.

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Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Glücklicherweise hatte ich privat noch ein paar Folien, die ich inhaltlich gut nutzen konnte, um die Kurse aufzubauen und hatte früher schon Kurse zu diesen Themen gegeben.

Dazu kam noch ein bisschen Recherche im Netz und die Frage, wie man die Inhalte am besten vermittelt. Dabei dachte ich, dass reiner Frontalunterricht wahrscheinlich weniger spannend für die Teilnehmer ist. Also habe ich überlegt, was man in Gruppenarbeit oder auch interaktiv machen kann. Einer unserer erfahrenen Trainer hier im Center, Marcel, hat uns auch noch ein paar nützliche Tipps gegeben.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Neben dem Fachwissen ist sicherlich eine Gewisse Lockerheit und Selbstvertrauen notwendig, sodass man auf spontane Umstände und Fragen eingehen kann.

Ansonsten hilft es, wenn man freundlich und natürlich auftritt. Trotzdem ist ein Trainer keiner, der alles weiß, sondern speziell im Rahmen der Masterclass ein Kollege, der sein Wissen auf einem speziellen Gebiet mit seinen anderen Kollegen teilen möchte.

The Center Trainers

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Zum einen, ob ich mit der Zeitplanung halbwegs gut liege. Wenn man ein-einhalb Tage plant, kann schnell etwas dazwischen kommen. Ich hatte Sorgen, ob ich viel zu schnell oder zu langsam sein würde.

Zum anderen, ob ich das Thema übermitteln kann ohne dass sich die Teilnehmer langweilen. Zum Beispiel, dass sie bei der Einführung nicht richtig abgeholt werden, große Teile schon kennen oder der Kurs zu langweilig aufgebaut ist. Jeder hat bestimmt schon mal einen Vortrag gehört, bei dem man am Ende zu Tode gelangweilt rausgeht und nichts mitgenommen hat.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Ich hab den Übergang von einem zum nächsten Thema nicht hinbekommen, bin dann ins Stocken geraten und war für eine gefühlte Ewigkeit vollkommen raus. An dieser Stelle wusste ich nicht, was ich weiter sagen wollte. Kurz stand ich hilflos da, dann hab ich eine der nächsten Folien gesucht und ohne große Überleitung gemeint: „So wir machen jetzt hier weiter“  – zum Glück hat keiner der Teilnehmer komisch reagiert.

Was war die witzigste Anekdote?

Ich wollte Blätter mit Begriffen an die Leinwand pinnen und immer wenn ich eins anpinnen wollte, sind zwei andere heruntergefallen, wenn ich die wieder anpinnen wollte, ist wieder mindestens ein anderes abgegangen. Nachdem ich fertig war und den nächsten Begriff gesucht hatte, ging es wieder los – dann hab ich nach Klebestreifen gesucht.

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Besonders gut gefällt mir, dass man selbst die Chance hat über den Tellerrand des täglichen Projektgeschäfts zu schauen. Außerdem erhält man durch Fragen der Teilnehmer einen anderen Blick auf Dinge, die einem selbst klar schienen, dann aber vielleicht gar nicht mehr so klar sind.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Ich hatte Glück, dass bei uns im Projekt um den Jahreswechsel gerade keine heiße Phase war. Ich kann mir vorstellen, dass es da schon mal problematischer werden kann. Allerdings kommt so ein Vortrag meist nicht spontan und innerhalb von ein bis zwei Monaten kann man sicher ein paar Stunden für Vorbereitungen einplanen. Solange man den Kollegen vom Projekt Bescheid gibt, dass man an diesem/diesen Tag(en) entsprechend eingebunden ist, stellt das meist keine Hürde dar.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder, die du bereits geplant hast?

Trainer zu sein hat mir viel Spaß und mich auch ein wenig Stolz gemacht. Von daher würde ich auch in Zukunft meine Hilfe gern anbieten. Da ich in meinem jetzigen Projekt jedoch kaum mit Testautomatisierung in Berührung komme, würde ich mich über Kollegen freuen, die aktuellere Praxiserfahrungen haben und mit mir den Kurs zusammen halten können. Dann würde ich auch versuchen noch mehr praktische Beispiele zur Theorie zu zeigen.

Ansonsten bin ich im aktuellen Projekt mehr mit der eigentlichen Entwicklung beschäftigt und könnte mir gut vorstellen, etwas über Entwurfsmuster, CleanCode in Verbindung mit C# und/oder Java beizusteuern. Ich denke alle Entwickler haben schon Code gesehen, wo sie dem Autor eine entsprechende Schulung gewünscht hätten.

Welche Tipps würdest du jemandem geben, der als Trainer Kurse im CIC geben möchte?

Wenn jemand gern selbst Trainer sein möchte, bringt er schon die wichtigste Voraussetzung mit: Motivation. Jetzt muss er „nur noch“ mit seiner eigenen Motivation die Teilnehmer motivieren. Dazu zählt, denke ich, wie oben schon gesagt, Lockerheit und Zusammenarbeit mit den Teilnehmern.

Weiterhin sollte man mit den Vorbereitungen rechtzeitig anfangen, sonst ist am Ende zu wenig Zeit für diese und man kann die Inhalte nicht so vermitteln, wie man es sich selbst gewünscht hätte.

Von Architekten, die keine Häuser bauen

Zurzeit ist Rico noch Allrounder in seinem Projekt. Ob Projektleitung, Entwicklung, Testing oder Administration, er hat überall seine Finger im Spiel. Die heute beschriebene Schulung ist für alle angehenden Architekten Pflicht und bringt Rico seinem Ziel „Lead Architect“ zu werden wieder einen Schritt näher.

Rico

Kürzlich fand zwei Tage lang der Kurs „Component Modeling“ in Magdeburg statt. Dieser gehört zu einer Reihe von Schulungen, die jeder angehende Software Architekt absolviert und gehört damit zum Handwerkszeug auf diesem Karrierepfad.

Das Interesse der Kollegen an der Schulung war groß, der Schulungsraum war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Unsere drei Lehrer zeigten uns in theoretischen und praktischen Abschnitten, wie man von einem Anforderungsdokument zu einem konkreten Komponenten-Modell kommt, aus dem dann wiederum das eigentliche Programm, die Software, entsteht.

Rico

Eigentlich braucht man nur drei einfache Schritte – identifizieren, spezifizieren und implementieren – fertig. Die dafür geplanten zwei Tage zeigten aber schon, dass es damit nicht getan ist. Die Tücke steckt wie so oft im Detail und jeder dieser Schritte wird je nach Umfang der anstehenden Anforderungen iterativ mehrfach wiederholt. Dabei wird in jedem der Schritte das so entstehende Komponenten-Modell verfeinert und immer weiter ausgearbeitet.

Ziel ist es, alle im Anforderungsdokument erfassten funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen, Geschäftsregeln und Kundenvorgaben abzubilden. Zur Darstellung bedient man sich der Unified Modeling Language (UML). Sie bietet Formalien, um die Bestandteile eines Systems grafisch darzustellen und so für den Menschen optisch erfassbar zu machen.

Diese Umwandlung vom Dokument zur Grafik wird selten im ersten Wurf gelingen. Zusätzlich ist in der Praxis selten ein Anforderungsdokument vollständig und unveränderlich. Es ergeben sich immer wieder neue Aspekte im Verlauf eines Projektes, die eingearbeitet werden müssen.

Hinzu kommt, dass es natürlich nicht nur einen Typ von Komponenten-Modell gibt. Neben dem Component Relationship Diagram (CRD) hat man beispielsweise auch noch Component Interaction Diagrams (CID) zur Verfügung, mit denen sich die dynamischen Abläufe zwischen Komponenten untereinander abbilden lassen.

All diese Werkzeuge und Techniken wurden uns in diesen zwei Tagen theoretisch erläutert. Im Anschluss an jeden Theorieblock konnten wir das Erlernte an einem realen Fallbeispiel üben. Dabei agierten die Lehrer im Hintergrund und beobachteten uns bei der Arbeit. Am Ende jeder Übung wurden, wie im realen Projektleben, die Ergebnisse vorgestellt und im Kurs diskutiert.

Wie häufig bei iterativen Abläufen kam bei uns die Frage auf, wie häufig man denn diesen oder jenen Schritt wiederholen muss und nicht selten war die Anwort: „it depends – kommt drauf an“. Hier waren die Erfahrungsberichte der Trainer aus ihrem Projektleben sehr interessant. Sie zeigten uns, wie man im Projektalltag die passenden „Abbruchbedingungen“ für die Iterationen finden oder wie die teils komplexen und sperrigen Abläufe aus der Theorie in die Praxis übertragen werden können.

Insgesamt waren alle Teilnehmer des Kurses am Ende sehr zufrieden und um ein neues Werkzeug reicher, das uns zukünftig bei der Arbeit im Projekt hilft. Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Schulung auf dem Weg zum Architekten.

Job des Monats: Business Analyst

Saleh hat sich nach seinem Studium in London gezielt beim IBM Client Innovation Center beworben, um seine praktische Erfahrung, unterstützt durch umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, in einem projektmanagementorientierten Job einsetzen zu können. Seine Rolle als Business Analyst ist unser „Job des Monats“ April.

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Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Im Juni 2015 habe ich mein Hochschulstudium im Bereich Information System mit Schwerpunkt in Datenbankdesign an der Kingston Universität, London in Großbritannien abgeschlossen. Meine College Zeit habe ich in London verbracht. Im Rahmen eines Praktikums bei der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main habe ich im Website Management Team Erfahrungen gesammelt. Nach dem Studium habe ich dann in London als European IT Analyst gearbeitet. Außerdem war ich in meiner Freizeit als Social Media Consultant und Freier Journalist tätig.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Ich habe mich spezifisch aus Großbritannien auf eine Stelle im Center, Lokation Frankfurt am Main, in 2016 beworben. Durch meine Recherche und verschiedene Erfahrungsberichte wurde mir klar, dass ich mich als Absolvent bei dem IBM Client Innovation Center gut weiterbilden kann und meine bestehenden Kenntnisse und Auslandserfahrung praktisch einsetzen kann. Ich arbeite im Center seit September 2016 und bin als Business Analyst bei einem führenden Deutschen Automobilhersteller tätig.

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In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Ich habe im September 2016 als Business Analyst/Junior Project Manager in einem Projekt für einen Automobilhersteller angefangen und bin nach wie vor in dieser Rolle sowie im selben Projekt tätig. In der Rolle arbeite ich mit der Software IBM Rational DOORS.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Das Team besteht aus einem internationalen Team. Demenstprechend sind besonders gute Englisch-Kenntnisse und eine effiziente Kommunikation wichtig. IT Skills, Kundenkommunikation, Change-Planung und eine Schulung für IBM Rational DOORS sind auch sehr wichtige Komponenten, die nötig sind um die Rolle auszuüben.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

In dieser Rolle ist viel Projektmanagement gefragt, woran ich schon immer sehr interessiert war. Außerdem ist eine hohe Reisebereitschaft gefordert, wodurch ich quer durch Deutschland reisen kann, was mir sehr gefällt. Es ist sehr interessant neue Städte und Orte wie z.B. Leipzig, Magdeburg, Bielefeld, Bonn und Stuttgart zu besuchen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Durch die intensive IBM DOORS Rational Schulung, spezifisch für meinen Kunden, und weiterführendes Selbststudium konnte ich mich schnell in die Rolle einarbeiten. Meine ITIL Schulung hat mir auch geholfen die Kundenprozesse schnell zu verstehen.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Ich bin verantwortlich für einige Tools und administrative Projektmanagement-Aufgaben. Darüber hinaus bin ich aber auch im End-User Support tätig, wo ich unseren Kunden bei Problemen mit IBM Rational DOORS unterstütze.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

IBM Rational DOORS ist das Hauptprogramm, das für die tägliche Arbeit benutzt wird. Dabei handelt es sich um ein Anforderungsmanagement-Tool, dass unser Kunde nutzt, mit dem Informationsänderungen erfasst, zurückverfolgt, analysiert und verwaltet werden.

Außerdem helfen IBM Sametime und ähnliche Technologien auf der Kundenumgebung bei der täglichen Arbeit für effiziente und schnelle Kommunikation.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe seit 2016 schon mehrere e-Learnings im Selbststudium gemacht z.B. zum Thema „Agile“. Darauf aufbauend konnte ich eine SCRUM Master Schulung mit abschließender Zertifizierung erfolgreich absolvieren.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde für einen Tag gerne die Rolle eines Center Leader’s ausüben. Die Rolle würde mir einen Einblick geben wie das Center im Hintergrund funktioniert und würde mir auch einen guten Einblick in eine Manager Rolle geben.

Das „Consulting for Impact“-Training

In der Vergangenheit haben wir euch auf unserem Blog schon einige unserer Schulungen vorgstellt, z.B. in den Beiträgen Projekt-Management in a Nutshell oder Learner Centered Training – Eine „Train the Trainer“ Schulung mit Enten, Gazellen und Löwen, doch die heute beschriebene wird wohl für alle Absolventen, die in unserem Unternehmen anfangen, interessant sein. Dieses Mal berichten Lisa und Carina.

Lisa

Carina

Das „Consulting for Impact“-Training ist der dritte und damit letzte Kurs des „Brighter Blue“-Programms, das alle Kollegen, die frisch von der Uni ins Arbeitsleben starten, in den ersten zwei Jahren bei uns im Center durchlaufen.

Im diesem Kurs wurde uns Teilnehmern eine grundlegende Einsicht zur Identifizierung und Verbesserung des eigenen Kommunikationsstils gegeben, sodass wir, als technische Consultants, verstehen und wissen, wie man sich innerhalb eines Projektteams verhält und kommuniziert. Darüber hinaus haben wir gelernt wie wir unsere eigene Präsenz innerhalb des Projektes aufbauen können.

Das Training wurde dieses Jahr im Februar das erste Mal im CIC Magdeburg angeboten und war gleichzeitig Pilot-Kurs für alle Center in Europa. Wir, Carina und Lisa, sind aus Frankfurt angereist, wo wir beide über den CIC-Satelliten Frankfurt in interessanten Projekten mitarbeiten. Dementsprechend konnten wir viele, neue Kollegen aus Magdeburg im Rahmen des Trainings kennenlernen.

Consulting for Impact-Training

Tag 1

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir direkt mit dem ersten Modul des Trainings, zu dem das Konzept des „Growth Mindset“ gehörte. Hier haben wir gelernt, dass ein großer Punkt, seine Stärken als Consultant auszubauen oder zu stärken, darin liegt ein Growth Mindset zu besitzen, sich also selbst immer verbessern zu wollen, sein Wissen auszubauen und auch neue Dinge ausprobieren zu wollen.

Der nächste Aspekt des Trainings war das Thema der Kommunikationsstile. Dazu mussten wir bereits im Vorhinein einen Fragebogen ausfüllen, anhand dessen unser persönlicher Kommunikationsstil ermittelt wurde. Basierend auf den Ergebnissen wurden wir in vier verschiedene Gruppen aufgeteilt: Die „Driver“, „Analyzer“, „Relater“ und „Expresser“. In diesen Gruppen haben wir darüber diskutiert welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Stilen bestehen, was gut funktioniert und was verbessert werden könnte. Viele konnten auch von Beispielen aus dem eigenen Projekt erzählen. Vorallem diese persönlichen Erfahrungen waren sehr interessant und haben verdeutlicht wie wichtig es ist sich in andere hineinzuversetzen, um die bestmögliche Lösung eines Problems zu finden.

Consulting for Impact-Training

Ein weiterer Bestandteil des Kurses war eine Case Study. Wir haben Bekanntschaft mit der Firma MiVox gemacht, die ein Upgrade ihrer App MiWallet anfordert. Im Zuge der Case Study haben wir verschiedene Stakeholder kennengelernt und anhand einer „Stakeholder Engangement Map“ ermittelt, wie wir auf jeden einzelnen im späteren Verlauf eingehen müssen.

Basierend auf dem theoretischen Input starteten wir in den praktischen Part. Als erstes sollten wir ein Briefing mit dem Business Analysten Joe organisieren und durchführen. Dazu haben wir Joe in einem fiktiven Meeting persönlich kennengelernt. Vor allem anhand unerwarteter Gegenfragen konnte man sehr gut üben wie man mit solchen schwierigen Situationen umgehen kann.

Tag 2

Nachdem wir am ersten Tag des Trainings schon den Business Analysten Joe kennen gelernt hatten, bekamen wir am zweiten Tag die Gelegenheit weitere Rollenspiele mit neuen Stakeholdern durchzuspielen. In kleinen Teams haben wir mit Flipcharts und Post-Its in begrenzter Zeit Präsentationen auf die Beine gestellt. Unsere erarbeiteten Lösungsansätze durften wir dann den Stakeholdern präsentieren. Dabei haben wir darauf geachtet unsere Argumente sinnvoll zu strukturieren und auf die Bedürfnisse und Sorgen der Stakeholder einzugehen. In Feedbackrunden haben wir anschließend analysiert was in den Gesprächen gut gelaufen ist und wo wir uns noch weiter verbessern können.

Am Ende des Trainings stellte sich noch überraschend heraus, dass wir alle in Wahrheit Aliens waren, die der Erde nur einen Besuch abstatteten. Aus diesem Grund mussten wir vor unserer Abreise natürlich noch schnell das wertvollste Wissen sammeln, das wir in den zwei Tagen gelernt haben:

Mit einem “Growth Mindset” und neuem Wissen über verschiedene Kommunikations-Stile, persönliche Präsenz, Konfliktmanagement und Zusammenarbeit konnten wir schließlich unsere Heimreise antreten. 😉

 

Job des Monats: Software-Entwicklerin

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Dass man nicht immer in der Rolle bleiben muss, mit der man im IBM Client Innovation Center startet, beweist uns heute Linda. Sie erzählt uns in unserem „Job des Monats“ März wie ihr Alltag als Software-Entwicklerin aussieht.

Linda_Softwareentwicklerin

Hallo Linda, vielen Dank, dass du dich zu diesem Interview bereit erklärt hast. Erzähl doch zunächst einmal etwas über dich als Software-Entwicklerin. Wie bist du ins Center gekommen und was machst du hier?

Hallo, ich arbeite seit April 2014 hier im Center. Nach meinem Studium der Computervisualistik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg war ich auf der Suche nach Arbeit und hatte mich eigentlich schon damit abgefunden aus Magdeburg wegzuziehen, dabei stand das Center direkt vor der Tür (es war tatsächlich damals nur ein Haus weiter von meiner Wohnung entfernt).

Also habe ich mich beworben und, nach einer kurzen Einführungsphase, ein Projekt gefunden, damals noch im Bereich Project Management Office. Da mich der Bereich „Entwicklung“ jedoch mehr interessierte, konnte ich in meinem nächsten Projekten die Tätigkeit wechseln und habe seit dem die Rolle der Software-Entwicklerin. Diese beinhaltet die Weiterentwicklung von Applikationen, das Testen sowie die Ticketbetreuung bei Problemen mit der Software.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Da wir in unserem Projekt nach der Methodik Scrum arbeiten, findet täglich unser „Daily“ statt, in dem wir gemeinsam als Team den aktuellen Stand, die kommenden Aufgaben und Probleme des Sprints besprechen. Die mit dem Kunden in Absprache erstellten User Storys werden dann bearbeitet. Das kann die Implementierung eines neuen Features sein, Testen oder auch Analyseaufgaben wie z.B. Performance Probleme, Bugfixing oder die Verbesserung des User-Interfaces von Applikationen.
Nebenbei unterstütze ich unseren „Domain Lead“ als Vertretung und übernehme auch ab und an seine Rolle als Scrum Master.

Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?

Es sammelt sich tatsächlich einiges an und es kommen auch immer wieder neue Technologien hinzu.
Begonnen bei der Dokumentenverarbeitung zum Beispiel arbeite ich mit MSOffice, MSExcel, Oxygen XML Editor, Notepad++ bis hin zu Tools zur Kommunikation, wie Slack oder MSTeams. Täglich benutze ich zur Entwicklung Eclipse, VisualStudioCode und zum Beispiel SourceTree.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Ich habe erst vor kurzem die Schulung  „ISTQB Foundation Level – Training and Certification“ mit anschließender Zertifizierung besucht und erfolgreich abgeschlossen. Weiterhin steht es mir frei Schulungen, die im Rahmen des Projekts sinnvoll und meiner eigenen Weiterentwicklung dienen, rauszusuchen und vorzuschlagen. So bin ich auch zertifizierte Scrum Entwicklerin und möchte demnächst das Zertifikat für den Scrum Master machen.

Linda_Softwareentwicklerin

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Ich würde gerne mal in die Rolle unseres Product Owners schlüpfen.
Dieser entscheidet unter anderem welche User Storys im Sprint bearbeitet werden. Außerdem ist er die Schnittstelle zwischen Enduser und uns als Entwickler. Ich erhoffe mir dadurch einen besseren Einblick über die Entscheidungsfindung und Erstellung von User Storys.

The Center Trainers – Part 5: Michael

Im fünften Teil unserer Serie „The Center Trainers“ stellt sich heute einer unserer Trainer im Bereich Scrum vor. Michael gibt uns Einblicke in seinen Arbeitsalltag als Trainer, er berichtet über Bedenken und Herausforderungen und spricht über geplante Weiterentwicklungen.

Warum wolltest du Trainer im CIC werden?

IBMClientInnovationCenter-Center-Trainer-Michael2Es macht mir riesigen Spaß mein Wissen zu teilen und dieses durch Ideen, Anregungen und Feedback von anderen zu erweitern. Ich arbeite gern mit anderen Menschen in einem kreativen und innovativen Umfeld. Außerdem gehört es auch in meiner Jobrolle, als Scrum Master, zu meiner Aufgabe das Team zu unterstützen und sie dahingehend zu schulen, die Prozesse zu verstehen und diese einzuhalten. Dadurch, dass meine Frau Lehrerin, mit hohem Anspruch an den Unterricht ist, bin ich in dieser Hinsicht besonders geprägt und möchte auch meinen Teams die größtmögliche Unterstützung durch optimierte Schulungen zuteilwerden lassen. Dafür bin ich gerne bereit mich weiterzubilden.

Seit wann bist du Trainer & welche Kurse gibst du? 

Seit Ende 2015 trainiere und schule ich als Scrum Master die Kollegen aus meinem Projekt. 2016 habe ich dann, als Agile Coach bereits weitere Teilprojekte von Wasserfall zu Scrum transformiert und meine eigenen Teams skaliert. Die von mir ausgebildeten Scrum Master bilden mittlerweile selber weitere Scrum Master aus und unterstützen deren Teams.

Hinzu kommt, dass ich in 2017 die Train-the-Trainer Schulung „Learner Centered Training“ absolviert habe und gebe seitdem im Center und bei unseren Kunden aus dem Medien-Umfeld Schulungen zum Thema Scrum. Außerdem führe ich Schulungen mit unmittelbar angrenzender Zertifizierung für Scrum Master durch.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?

Ich habe von meinen eigenen agilen Coaches gelernt und mich zusätzlich mit weiteren Trainern und Lehrern unterhalten, um einen möglichst tiefen Einblick in die Materie des Lehrens erhalten zu können. Meine Fertigkeiten, sowie meine Präsentationen und Schulungsunterlagen habe ich zunächst in kleinen Gruppen oder auch in Einzelgesprächen ausprobiert. Wann immer es ging habe ich mir von den Teilnehmern oder von anderen Trainern umfangreiches Feedback geben lassen. Feedback treibt mich kontinuierlich voran. Darauf basierend überarbeite ich meine Unterlagen ständig und erweitere sie bei Bedarf.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?

Ich denke, dass drei Dinge hier besonders wichtig sind:

Man muss mit dem Herzen und dem Kopf bei der Sache sein. Wenn man im Moment des Trainings nicht voll bei der Sache ist, dann verliert man auch die Zuhörerschaft.

Man muss das Thema durchdrungen haben, um es adäquat vermitteln zu können.

Man muss eine Atmosphäre schaffen können, in der das Lernen Spaß macht und den Teilnehmern leicht fällt. Dafür muss man sich auf sein Auditorium einstellen können. Denn die wichtigsten Leute im Raum befinden sich nicht hinter dem Rednerpult, sondern genau auf der anderen Seite.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?

Natürlich möchte man den ersten Kurs besonders gut oder gar perfekt machen, auch wenn das zu diesem Zeitpunkt sicherlich gar nicht möglich ist. Man wird erst mit der Zeit und den jeweiligen Erfahrungen besser. Bei mir jedenfalls steigt die Aufregung mit der Anzahl der Zuhörer. Das gilt besonders, wenn mir diese unbekannt sind. Daher war meine größtes Bedenken, dass mir schlicht die Stimme wegbleibt. Für mich hilft dagegen, wenn man die ersten Sätze der Schulung auswendig beherrscht.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?

Am schwierigsten waren für mich bisher Trainings auf der Kundenseite, besonders in der frühen Phase unseres Pilotprojekts. Da war teilweise die Skepsis noch sehr hoch und die Vorbehalte recht stark. Wenn dann externe Trainer den Kunden gegebenenfalls noch gegenteilig beraten, dann kann der Stresspegel auch mal ansteigen. Hier zählen dann andere Dinge als harte Fakten oder vorgegebene Prozesse, hier muss man wissen, wie man mit Softskills dosiert ausgleicht.

Was war die witzigste Anekdote?

Besonders lustig sind immer die praktischen Übungen. Sie geben einen guten Einblick in das Teamgefüge und in einzelne Persönlichkeiten. Ich verwende gerne das Thema „Die römische Legion rückt vor“. Es würde jedoch den Rahmen sprengen, das hier ausführlich zu erklären. 😉

Was gefällt die besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?

Die Wissbegierde der CIC Kolleginnen und Kollegen. Es macht einfach Spaß Leute zu coachen, die einsehen können, dass sie bei bestimmten Thematiken noch am Anfang stehen und sich nicht zu schade sind, die angebotene Hilfe auch anzunehmen. Besonders im CIC ist dies auch verbunden mit einer hohen Auffassungsgabe und einem sehr zielorientierten Lernverhalten. Die vorgestellten Lerninhalte werden sofort mit realen Einsatzszenarien verknüpft und daraus Fragen für das eigene Vorwärtskommen abgeleitet.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?

Da ich als Scrum Master in meinen eigenen Teams zur Performance Steigerung und Prozessoptimierung immer wieder neue Impulse setzen muss, bin ich darauf angewiesen auch immer wieder neue Trainingsansätze zu verwenden. Wenn ich mir das dafür notwendige Know How auch am Rande des Projekts, beispielsweise bei Schulungen, in anderen Teilen des Centers hole, ist mein Kunde damit einverstanden. Tatsächlich profitiert er sogar davon und bringt mich auch innerhalb seiner Organisation an strategisch wichtigen Stellen zum Einsatz.

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Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?

Ich würde gern an weiterführenden Schulungen zu Train-the-Trainer teilnehmen, da ich denke, dass ich mich hier noch verbessern kann. Außerdem sind meine aktuellen Schulungsunterlagen noch zu Folien-lastig. Hier würde ich gerne noch mehr vom Frontalunterricht mittels Beamer wegkommen und mehr interaktive Gruppenarbeiten durchführen. Neben Scrum würde ich gerne angrenzende Themen aus dem agilen Umfeld anbieten und diese mit Project Manager Tätigkeiten ergänzen, da dies aus meiner Sicht eine gute Kombination ist.

Darüberhinaus finde ich neben Trainings, Coachings fast noch spannender. Denn dabei geht es darum einzelne Kapazitäten über einen Zeitraum hinweg unterstützend zu begleiten. Besonders schön finde ich es, wenn ein ehemaliger Trainee mit neuen innovativen Ideen auf mich zukommt und mich dadurch ebenfalls voranbringt. Zusammenfasssend kann ich mir derzeit aber keine 100 % Trainertätigkeit vorstellen, da ich für meine kontinuierliche Verbesserung immer auch die Anbindung an das konkrete, reale Vorgehen aus dem Tagesgeschäft benötige.

Welche Tipps würdest du jemanden geben, der selber als Trainer im CIC Kurse geben möchte?

Such dir ein Thema, was dich wirklich interessiert und wofür es im Center einen Bedarf gibt oder perspektivisch geben könnte.

Sprich mit anderen Trainern und erprobe dich zunächst in einem kleinen geschützten Umfeld.

Wenn du dich sicher fühlst, geh auf dein Management zu und prüfe konkrete Möglichkeiten für einen Einsatz. Gegebenenfalls wirst du deine Lerninhalte noch konkretisieren und an den Bedarf anpassen müssen.

Lass dich von Rückschlägen nicht unterkriegen, sondern nutze diese, um daran zu wachsen.

Stand 2018 gibt es definitiv einen großen Bedarf an Trainern in den verschiedensten Thematiken, also trau dich ruhig!