In 80 IBMern um die Welt: Vom Dolmetscher zum Anwendungsentwickler – Das kommt mir spanisch vor…

Hallo, ich bin Michel, seit Oktober 2016 bin ich beim CIC Magdeburg, wo ich zurzeit als Datenbankanalyst tätig bin.
Ursprünglich komme ich aus Spanien, genauer gesagt aus der schönen Stadt Alicante und habe dort Übersetzung und Dolmetschen mit Schwerpunkt Dolmetschen studiert.

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 – Alicante (Spanien)

Aber seit ungefähr vier Jahren wohne ich in Deutschland und Anfang 2016 habe ich meine Umschulung zum Fachinformatiker erfolgreich abgeschlossen.
In diesem Blogeintrag würde ich euch gerne darüber erzählen, wie es dazu gekommen ist, dass ich nicht nur Land sondern auch Beruf gewechselt habe.

Zunächst muss ich sagen, dass ich, obwohl ich am Ende meines Studiums viel Liebe für das Dolmetschen empfand, meine Studienwahl nicht so sehr aus Berufung traf, sondern eher weil es mir sehr leicht fällt Sprachen zu lernen.
Eigentlich hätte ich lieber Computerwissenschaften studiert, was ich auch anfangs für zwei Semester (drei Quadrimester im spanischen System) versuchte. Aber irgendwie hat es damals noch nicht ganz mit mir und der IT geklappt…

Meine ersten Erfahrungen in der Arbeitswelt waren dadurch motiviert, dass ich mein Studium finanzieren musste. Ich habe immer versucht es so zu arrangieren, dass ich nur 4 oder 5 Monate im Sommer arbeiten musste. Leider hat das nicht immer so gut geklappt und einmal musste ich mein Studium ein Jahr lang auf Eis legen.
In chronologischer Reihenfolge hatte ich folgende Jobs: Fotograf, Gärtner, Sekretär, Kellner, Reiseleiter und zurzeit eben Fachinformatiker. Ironischerweise konnte ich nie als Dolmetscher arbeiten.

Ich hatte sehr viel Spaß mit meiner Arbeit als Fotograf, zum einen, weil es eins meiner Lieblingshobbies ist und anderen, weil ich mit einer sehr teuren und coolen Reflexkamera Fotos knipsen durfte (die am Ende des Tages für ungeheuerlich viel Geld verkauft werden sollten).

Alicante

In meinem Job als Gärtner bin ich mehr oder weniger zufällig gelandet. Als ein Freund die Firma wechselte, durfte ich seine Stelle als Gärtner übernehmen. Es hat mir sehr gut gefallen, zwar ist es eine etwas anstrengende Arbeit, aber man hat auch viel Zeit über Sachen nachzudenken.
Überraschend viel hatte ich in diesem Job mit Touristen zu tun. Die meisten waren sympathisch, häufiger wurde ich zu einer Cerveza (zu einem Bier) eingeladen, aber es gab auch Ausnahmen. Der schlimmste Fall war eine Gruppe, die zwei Palmen fällte, sämtliche Essensreste überall verteilte, damit sie in der Sonne verfaulten und alle Matratzen in den Swimmingpool warfen.

Mein Gleichgewichtssinn ist schrecklich, Kopfrechnen kann ich nicht besonders gut und meine Schrift ist so schlecht, dass ich sie nicht mehr lesen kann, wenn ich schnell genug schreibe.
Ich erwähne das nur, weil ich einen Sommer lang als Kellner in einer internationalen Restaurantbar gearbeitet habe. Trotz allem hat mir dieser Job sehr viel Spaß gemacht. Klar, es war körperlich sehr anstrengend und ich hatte extreme Arbeitszeiten, aber ich konnte auch jeden Tag meine Sprachkenntnisse auf die Probe stellen. Von Tisch zu Tisch.

Da meine Sprachkenntnisse im Job als Kellner nicht wirklich gut ausgenutzt wurden, wurde ich bald zur Büroarbeit befördert. Anfangs dachte ich, dieser Bürojob sei eher eintönig, aber wie so oft im Leben lag ich hier falsch. Sehr sogar. Die Lage des Büros in einem geschäftigen Viertel sorgte immer für viel Aufregung.

Nach vielen Jahren Studium war es dann so weit, endlich konnte ich mich professioneller Übersetzer nennen! Es war ein sehr wichtiger Moment in meinem Leben, aber gleichzeitig war es leider eine sehr unsichere Zeit für den Rest der Welt: wir waren mitten in der Finanzkrise von 2008. Fast zwei Jahre lang sendete ich meine Bewerbung in alle Himmelsrichtungen, leider immer ohne Erfolg.
Die Lage war sehr schlecht, selbst als Bedienung oder Kellner blieb ich erfolglos.

Eines Tages wendete sich mein Glück und ich bekam eine Antwort von einer deutschen Rederei, sie waren auf der Suche nach einem Reiseleiter für eins ihrer Kreuzfahrtschiffe. Sofort ergriff ich die Gelegenheit und buchte ein Flugticket nach Deutschland.
Es klang alles sehr gut: eigene Kabine, jeden Tag einen Ausflug machen und nachmittags Zeit für mich. Obwohl ich auf den Fahrten viele Städte sehen konnte, war ich in diesem Job nicht glücklich.
Leider konnten die gemachten Versprechen nicht erfüllt werden, und so blieb ich nur solange an Bord, bis ich das geliehene Geld, welches ich gebraucht hatte um nach Deutschland zu kommen, zurückzahlen konnte.

Nun bot sich mir die Möglichkeit, eine Umschulung zum Fachinformatiker zu machen. Während dieser Umschulung entdeckte ich, dass das Programmieren sehr viel Spaß macht. Zusätzlich konnte ich feststellen, dass meine Sprachkenntnisse sehr hilfreich waren, um mich an die abstrakten Programmiersprachen heranzutasten. Zwei Jahre später hatte ich die Prüfung erfolgreich abgeschlossen und fand auch schnell meine erste Arbeitsstelle in Krefeld. Das Berufsklima war angenehm, öfters habe ich mit Kollegen auch nach der Arbeit etwas zusammen unternommen.
Hier durfte ich auch von erster Hand die deutsche Arbeitskultur erleben. Sowohl die verblüffenden Unterschiede, aber auch die Ähnlichkeiten zur spanischen Arbeitskultur konnte ich erfahren.
Endlich hatte ich meine Berufung gefunden. Da mein Vertrag jedoch befristet war, war ich 2016 wieder auf Jobsuche.
Nach einigen Wochen und gefühlt tausenden Bewerbungen bekam ich den Tipp, mich beim CIC in Magdeburg zu bewerben. Anfangs war ich ein wenig nervös, doch schließlich bewarb ich mich und wenige Wochen später war ich in Magdeburg.
Mittlerweile sind sechs Monate verstrichen, ich habe mich in meinem Projekt gut eingearbeitet und dank meiner Arbeitskollegen, macht es jeden Tag Spaß ins Büro zu kommen.
Mein Fazit? Trotz ungewöhnlichem Lebenslauf habe ich es weit geschafft und habe auf jeden Fall vor, es noch weiter zu schaffen.

The Center Trainers – Part 1: Alexander

Wir haben vor kurzem unsere Center Trainer bei der Vorbereitung der neuen Masterclass überrascht und sofort eine kleine Interviewrunde gestartet. Im Auftakt unserer Serie „The Center Trainers“ erfahrt ihr heute mehr über Alex und seine Datenbanken-Schulung.

Center Trainer AlexWarum wolltest du Trainer im CIC werden?
Meine Motivation dazu besteht einerseits darin, dass ich mich für mein Thema begeistere und Spaß daran habe, allgemein Wissen zu vermitteln. Der Grund dafür ist sicherlich, dass ich an der Universität schon als Dozent gearbeitet habe. Zum anderen ist es aber auch eine gute Gelegenheit meine Sichtbarkeit im Center zu steigern.

Seit wann bist du Trainer und welche Kurse gibst du?
Ich bin seit der Masterclass April 2017 Trainer und gebe den Grundlagenkurs „Datenbanken“.

Wie hast du dich auf deine Rolle als Trainer vorbereitet?
Ich habe ein eigenes Folienset erstellt und im Rahmen dessen auch meine eigenen Kenntnisse aufgefrischt. Wie fast alle „Masterclass-Trainer“ habe ich auch den „Lerner-centered Trainer“ Kurs abgeschlossen. Hier hat mir besonders der zweite Schwerpunkt aus diesem Kurs geholfen: Wie man die Übungen für die Teilnehmer richtig gestaltet. Wichtig fand ich dabei immer zu schauen, an welcher Stelle und wie man die Teilnehmer „abholt“.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften und Fähigkeiten, die man als Trainer mitbringen sollte?
Fachwissen spielt natürlich eine zentrale Rolle. Wenn die Teilnehmer nicht das Gefühl haben, dass der Referent ihnen tatsächlich etwas Neues vermitteln kann, wird man auch Schwierigkeiten haben, wirklich ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Außerdem ist ein gewisses rhetorisches Talent wichtig. Als dritten Punkt sehe ich ganz klar, dass man sich in die Rolle des Lerners hinein versetzen kann und immer mit etwas Empathie dabei ist. So kann man seine Inhalte dynamisch skalieren und überfordert niemanden.

Wovor hattest du die meisten Bedenken, bevor du deinen ersten Kurs gegeben hast?
Da ich den Kurs das erste Mal gehalten habe, war eine große Unschärfe immer der Zeitplan.

Was war die größte Herausforderung, die du bislang in einem deiner Kurse bewältigen musstest?
Eine Herausforderung ist sich darauf einzustellen, dass es unterschiedlich schnelle Lerner gibt, und dass auch das Level an Vorkenntnissen im Kurs variiert.

In meiner Zeit an der Uni hatte ich auch manchmal das Problem, dass die Teilnehmer nicht immer bei der Sache waren. Hier richtig auf Einzelne einzugehen, ohne diese vor den Kopf zu stoßen und eventuell ganz abzuhängen, empfand ich als Herausforderung.

Was war die witzigste Anekdote?
Mir fällt gerade leider keine ein. Aber ich kann sagen, dass mir der Kurs im Ganzen sehr viel Spaß gemacht hat und ich hoffe, ich konnte meine Begeisterung für das Thema auch gut transportieren.

Was gefällt dir besonders gut an deiner Rolle als CIC Trainer?
Besonders gefällt mir, hier im Center an meine Lehrtätigkeit in der Uni anknüpfen zu können. Wissen vermitteln ist etwas, was mir sehr viel Spaß macht.

Wie vereinst du deine Trainertätigkeit mit der täglichen Projektarbeit?
Mein Datenbankthema begleitet mich auch in den Projekten. Daher bleibe ich fachlich eh immer dabei. Zeitmanagement spielt natürlich eine große Rolle, gerade kurz vor dem stattfindenden Kurs.

Wie stellst du dir deine zukünftige Entwicklung als Center Trainer vor und gibt es gibt es andere Kursformate, die dich interessieren oder die du bereits geplant hast?
Ich würde gerne weiter das Thema Datenbanken in der Masterclass halten. Ansonsten könnte ich mir auch mal vorstellen einen weiterführenden Kurs zu dem Thema für interessierte Mitarbeiter zu geben.

Job des Monats: Business Analyst

In unserer Rubrik ‚Job des Monats‘ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Homepage findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. – Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

SiljaHallo Silja, kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen? 
Ich bin Silja und gehöre zum CIC in München. Ich habe einen Master in Technologie- und Managementorientierter BWL und habe vorher als Prozess- und Projektmanagerin bei einem 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?
Ich bin jetzt seit 4 Monaten im Center. Meine Bewerbung schickte ich mit der Aussicht, langfristig auf vielseitigen Kundenprojekten zu arbeiten, ohne jede Woche reisen zu müssen. Auch gefiel mir das Konzept des Centers als starke Gemeinschaft im doch etwas unübersichtlichen Großkonzern.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?
Als Business Analyst (für diese Rolle hatte ich mich auch gezielt beworben)

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?
Ich arbeite als Business Analyst im Anforderungsmanagementteam eines großen Softwareprojekts.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?
Als Business Analyst bildet man die Brücke zwischen Kunden und Entwicklern, also „Mensch“ und „Technik“. Man muss beide Seiten verstehen, immer wieder die Perspektive wechseln und gut kommunizieren können. Weiterhin helfen grundlegende Kenntnisse der Programmierung und Modellierung (z.B. BPMN und UML).

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?
Ich habe während meiner Schulzeit programmieren gelernt und hatte viel Spaß daran. Allerdings hatte ich schnell das Gefühl, dass ich dabei immer mehr wie eine Maschine denke und mir die „menschliche Willkür“ als Spannungselement fehlt. Seitdem habe ich nach Rollen gesucht, in denen beide Welten zusammenkommen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?
Zu meiner Rolle führte kein direkter Weg, im Gegenteil, davor habe ich viel ausprobiert:
Ich habe unter anderem im Controlling eines Chemiekonzerns, in der Vermögensverwaltung einer Bank, im Business Development eines Medizintechnik-Start-ups, in der Marktforschung einer Pharmaberatung und zuletzt im Project Management Office eines 3D-Visualisierungsspezialisten gearbeitet.
Diese  vielen verschiedenen Erfahrungen haben mir geholfen, herauszufinden, was mir am Meisten liegt. Das ist aus meiner Sicht für einen Business Analysten auch sehr wichtig, weil weniger Spezialwissen gefragt ist, sondern man vielmehr gute Soft Skills sowie umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen braucht.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?
Ich bin in meiner Rolle dafür verantwortlich, dass die Wünsche und Anforderungen des Kunden richtig umgesetzt werden. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Frage, wie genau diese Wünsche und Anforderungen überhaupt aussehen. Daher gehört zu meinen täglichen Aufgaben zunächst sehr viel Kommunikation, sowohl mit verschiedenen Interessensgruppen als auch intern im Team. Herausfordernd ist dabei vor allem, mit häufigen Meinungsänderungen und neuem Informationsgewinn umzugehen. Aus den gewonnen Informationen muss ich dann die richtigen Schlüsse ziehen und passende Lösungskonzepte erarbeiten um am Ende alle Interessengruppen zufriedenzustellen. Diese dokumentiere ich in entsprechender Form fachlich und technisch, so dass sie vom Kunden abgenommen und schließlich zur Umsetzung an die Entwicklung übergeben werden können.
Man muss also immer flexibel bleiben und manchmal viel Geduld mitbringen.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit? Mit welchen Technologien hast du bisher gearbeitet?
In erster Line unterstützen mich Kollaborationstools, wie Slack, Mural und Coyo. Standardmäßig gehören auch Modellierungstools, das Office-Paket und die gute alte Telefonkonferenz dazu.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?
Das Center bietet mir für meine Rolle einen definierten Lernpfad an, auf dem ich regelmäßig entsprechende Schulungen bekomme. Daneben gibt es ein riesiges Angebot an Online-Ressourcen, das ich regelmäßig nutze.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?
Ich würde die fachliche Detailebene verlassen und in die Rolle unseres Programmmanagers schlüpfen, um das Projekt mal von oben aus Managementperspektive zu betrachten. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass mir schnell bewusst werden würde, wie angenehm es ist, sich als Business Analyst nicht um die Zeitpläne, Profitabilitätsrechnungen und Ressourcenauslastungen eines Projekts kümmern zu müssen und schnell wieder zurück wechseln wollen.

Vier gewinnt!

Auch in diesem Jahr heißt es wieder „Viele Teams, viele Stäbe, ein Ziel“. Nach der gelungenen und erfolgreichen Veranstaltung im letzten Jahr – Firmenstaffel 2016, heißt es auch in diesem Jahr wieder: Vorbereitung ist (fast) alles. Dementsprechend sind unsere Mitarbeiter aus dem Orga-Team auch in diesem Jahr fleißig dabei für einen reibungslosen und erfolgreichen Ablauf zu sorgen.

Wir haben in diesem Jahr sieben Teams gemeldet, inklusive einem Mixed-Team und einem kompletten Frauen-Team. Erstmalig werden außerdem fünf unserer Läufer in diesem Jahr in der Sprint-Wertung an den Start gehen.

Um sowohl dort, als auch generell eine bestmögliche Leistung abrufen zu können, gehört natürlich Training, angemessene Vorbereitung und ausgewogene Ernährung dazu. Damit alle teilnehmenden Läufer über die wichtigsten Informationen genau Bescheid wissen, gab es im Mai bereits das alljährliche „Kick-Off“ Läufermeeting im Magdeburger Center. Neben dem Angebot des Lauftreffs, wurden die anwesenden Kollegen mit Informationen zu den Themen „Training“ und „Ernährung“ versorgt, sodass jeder in den verbleibenden Wochen das Beste aus sich herausholen kann.

Abgerundet wird die Trainingsvorbereitung für unsere Läufer mit der Möglichkeit einen Cardio Scan bei uns im Center machen zu lassen, auf dessen Basis sie mit entsprechenden Trainingsempfehlungen ausgestattet werden.

Außerdem findet natürlich, wie gewohnt, am Vorabend der Firmenstaffel die traditionelle Pastaparty statt, sodass am Wettkampftag alle Läufer „fit wie’n Turnschuh“ an den Start gehen können!

Firmenstaffel 2016

Firmenstaffel 2016

Cardio-Scan für die Firmenstaffel 2017

Cardio-Scan für die Firmenstaffel 2017

Shirtübergabe_2017

Shirtübergabe von Intersport Grosse 2017

In 80 IBMern um die Welt – Von Bogotá ins CIC Germany

Nachdem ihr letzte Woche über Marcels Erfahrungen in Indien lesen konntet, möchten wir euch heute auf einen anderen Kontinent mitnehmen.
Folgt Carlos in seine Heimat Kolumbien und erfahrt mehr über die kleinen Unterschiede zwischen Bogota und Frankfurt.

By Carlos

Hallo ich bin Carlos Omana aus Kolumbien und Teil des IBM CIC Frankfurt. Seit einem Jahr arbeite ich in einemCarlos Omana Projekt im Bankensektor in Frankfurt. Dennoch bin ich sehr stark in Kontakt mit dem Center in Magdeburg, da mein Team von dort aus arbeitet. Heute möchte ich keine technischen oder projektspezifischen Themen behandeln, sondern möchte die Erfahrungen, die ich in meiner Zeit in Deutschland gemacht habe, mit euch teilen.

Meine Karriere bei IBM hat 2011 mit einem Praktikum bei IBM Colombia in Bogota begonnen. Dort hatte ich die Chance erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, um daraufhin ein paar weitere Jahre im Bankensektor zu arbeiten. 2014 bin ich nach Deutschland gezogen, um Auslandserfahrung zu sammeln, ein Masterstudium zu beginnen und andere Sprachen zu lernen. Also habe ich einen Deutschkurs gemacht, nebenbei mein Englisch in Berlin verbessert und ein Master in „Communication and Media Engineering“ in Offenburg absolviert, welchen ich Anfang 2016 abgeschlossen habe. Während dieser Zeit hatte ich immer im Kopf oder den Herzenswunsch noch einmal ein IBMer zu sein, aber diesmal hier in Deutschland. Anfang 2016 habe ich dann ein Jobangebot als Software-Entwickler (Schwerpunkt BPM) gefunden, welches ähnliche Verantwortlichkeiten wie meine letzte Stelle in Kolumbien hatte. Ich dachte mir, dass dies eine perfekte Chance sei, um mich zu bewerben. Die vorherige IBM Erfahrung war sehr hilfreich um diese Stellung anzutreten.

Wie gesagt, die vorherige Erfahrung bei IBM Kolumbien war und ist sehr hilfreich für mich, um das Unternehmen zu verstehen und mich schneller zu akklimatisieren. Es ist ganz schön zu sehen, dass viele Sachen so ähnlich sind, z. B. Think40, das jährliche Project Assessment und jeden Donnerstag die Erinnerung „Don´t forget to claim“ 😉 . Damit fühle ich mich sehr wohl, da ich mich wie an einem bekannten Ort fühle; wie zu Hause. Auf der anderen Seite gibt es Dinge, die total anders sind, z. B. die Pünktlichkeit, Mittagspause (sehr viel kürzer im Vergleich zu Kolumbien), die direkte Art zu kommunizieren und das Lieblingsthema „Das Wetter“, das in meiner Heimat kein Thema ist, weil es immer gleich ist. Sehr positiv ist auch, dass in beiden Ländern sehr gerne Kaffee getrunken wird. (Sollte als Company Guideline gesetzt werden 🙂 ).

Kolumbien

Ich arbeite gerne im CIC, weil eine nette Arbeitsatmosphäre herrscht, sowohl mit den Kolleginnen und Kollegen als auch mit den Kunden. Das klingt wie ein Klischee, aber mir gefällt an meiner Arbeit, dass man jeden Tag etwas Neues lernen kann. Das IBM CIC ist ein Arbeitsort, an dem man oft auf Kollegen trifft, die unterschiedliche Erfahrungen besitzen und die immer bereit sind, zu helfen und einem etwas beizubringen. Aber auch ich gebe mein Wissen über BPM oder meine Spanischkenntnisse gerne an wissbegierige CICler weiter 😉 .

Vor einem Jahr habe ich im CIC angefangen. Ich bin sehr glücklich ein Teil vom IBM zu sein. Jede Erfahrung bei diesem Unternehmen ist Gold wert, um neue berufliche Möglichkeiten in der ganzen Welt wahrzunehmen, wie dies in meinem Fall geschah. Deswegen bin ich ein IBMer. Ich hoffe, hier lange bleiben zu können, um hier professionell und persönlich weiter wachsen zu können.

Global Blue Consulting goes to India

Heute berichten wir euch wieder aus der Welt der Trainer. Marcel hat sich bereits als Trainer ausbilden lassen und darf nun in die Welt hinaus, Kollegen schulen und motivieren. Diesmal führte ihn die Reise nach Indien.

By Marcel Abou Khalil

Als ich meine Arbeit im Center aufnahm, war ich einer von etwa 50 Mitarbeitern. Fast keine Rolle war besetzt und so konnte man sich mit ein wenig Initiative das zusammensammeln, worauf man Lust hatte. Ich hatte Lust darauf, Trainer für Brighter Blue zu werden. Dabei handelt es sich um ein IBM Trainingsprogramm mit dem Fokus darauf, Softskills im Projektalltag zu festigen und zu trainieren. Eine große Rolle spielt auch die Vermittlung von Problemlösungsstrategien und Ansätze zur beruflichen Weiterentwicklung.

Drei Jahre später gehöre ich zu den Senioren des Programms. Brighter Blue nennt sich jetzt Global Blue Consulting und wurde komplett neu entworfen. Im Rahmen der Neuerungen wurde in Indien auch der erste von zwei Aufbaukursen für das Programm entwickelt. Dafür werden aus den verschiedenen Regionen Trainer als Beobachter zu den Pilot-Kursen entsandt, welche sie dann wieder mit zurückbringen und in der Region verbreiten. Und plötzlich stand mein Name im Raum als Beobachter aus Westeuropa. Als jemand, der von Haus aus Softwareentwickler ist und Trainings nur nebenbei verfolgt, war ich zu gleichen Teilen stolz und eingeschüchtert. Es fühlte sich für mich an, als hätte ich mich einfach nur hineingemogelt und spielte eine Rolle, die ich eigentlich nicht ausfüllte (Impostor Syndrome).

Zum Glück habe ich mich davon nicht abbringen lassen. Ich sagte zu, organisierte mir das Geschäftsvisum, verglich und optimierte Flugkosten und -zeiten. Reisen mit den IBM-Systemen ist leider mühsam. Doch schließlich hatte ich die Prozesse durchlaufen und mein eTicket in der Hand. Auf nach Bangalore, Indien!

Der Flug war anstrengend. Inklusive kurzem Zwischenstopp in Abu Dhabi, war ich etwa 14 Stunden mit dem Flugzeug unterwegs. Auf diesen Langstreckenflügen gibt es zum Glück ein Entertainment-System für jeden Platz – und so brachte ich die Zeit mit Dösen, Lesen, Suicide Squad und diversen anderen Hollywoodfilmen und -serien zu.

Einer der Paläste von Bangalore

Einer der Paläste von Bangalore

So traf ich sichtlich gerädert früh morgens nach Ortszeit in Indien ein. Die erste Hälfte des Tages brachte ich damit zu, mir Bangalore etwas genauer anzuschauen. Tempel, Paläste und das allgemeine Gewusel auf den Straßen. Mir fiel vor allem auf, wie verbunden viele Inder zur Religion sind. Zahlreiche kleine und große Schreine standen in und um die Tempel herum. Schuhe musste man beim Betreten dieser zurücklassen. Alles war bunt geschmückt mit zahlreichen Blumengirlanden, da wohl gerade ein besonderes Fest in Gange war. Am Nachmittag holte mich jedoch der Schlafmangel der letzten eineinhalb Tage ein und ich brach meine Erkundungen ab, um vor dem Meeting am Abend noch ein, zwei Stunden Schlaf einzuschieben.

Bull Temple

Bull Temple

Am Abend dann lernte ich die Tutoren für den Piloten kennen, zusammen mit den Beobachtern aus den anderen Regionen. Und ich merkte sehr schnell, dass ich gar nicht so sehr hervorstach, wie ich es zuvor annahm. Ich war zwar ohne Frage der jüngste unter den Anwesenden mit der geringsten Berufserfahrung, doch was das Brighter Blue Programm im Speziellen anging, gehörte ich zu den Erfahreneren der Runde. Alle waren warm und herzlich und so fühlte ich mich hervorragend aufgehoben für den Piloten am kommenden Tag.

Diesen fand ich in vielerlei Hinsicht sehr beeindruckend. In Europa wird immer wieder gern die Art und Weise indischer Kurse belächelt. Ich musste jedoch feststellen, dass diese Vorurteile mittlerweile weitestgehend überholt sind. Der Kurs war modern, beinhaltete viele Interaktionen mit den Teilnehmern und viele verschiedene Medien und angesprochene Sinne. Auch die Teilnehmer selbst, etwa 20 junge, indische Kollegen waren nicht, wie allgemeine Vorurteile es oft beschreiben. So konnte ich keine signifikanten Unterschiede im Problemlösungsverhalten oder in der Zusammenarbeit feststellen. Woher die Diskrepanz zwischen meinen Beobachtungen und den Anekdoten aus verschiedenen Projekten kommt, stellt mich vor Rätsel.
Am Abend hieß es dann das Training ausklingen lassen. Und wie besser wäre das zu erreichen, als mit den Trainern und Beobachtern aus der ganzen Welt erst indisch essen zu gehen und dann in einem Club zu Bollywoodmusik das Tanzbein zu schwingen? Eines steht fest: im Feiern sind die Inder zweifellos unbefangener. Auch ohne das hierzulande so wichtige „Vorglühen“. Zum Zweiten waren unsere Trainer sehr stolz auf ihr scharfes Essen. Die Begeisterung in diesem Punkt hielt sich bei den internationalen Essern jedoch in Grenzen.

Nach einem weiteren halben Tag des Workshops hieß es am Nachmittag dann Abschied nehmen und wieder in den Flieger steigen. Ich habe viele schöne Erinnerungen und neue Erfahrungen aus Indien mitgebracht. Die Reise war zwar anstrengend und hat fast so viel Zeit in Anspruch genommen, wie meine Zeit vor Ort, doch das war es mir wert. Ich finde es einfach nur cool, was man im Center alles machen kann, wenn man es will und sich von den Prozessen nicht gleich abschrecken lässt 🙂

Tech Talk #001: IBM Bluemix

Neues Jahr, neue Vorsätze. So ist es auch bei uns im Center und konkret auf diesem Blog. Mit diesem Beitrag möchten wir die Kategorie „Tech Talk“ ins Leben rufen. Hierbei soll es um technische Themen gehen, welche unsere Mitarbeiter oder das Center als Ganzes beschäftigen. Dies wird das Vorstellen einer bestimmten Software oder ein interessantes Anwendungsbeispiel sein, so dass die Leserschaft einen Einblick bzw. Verständnis dafür bekommt, warum es sich lohnt dieses Thema zu verfolgen.

By Sven Wieczorek

Den Anfang zum „Tech Talk“ mache ich zum Thema „IBM Bluemix“.  Allgemein kann man Bluemix als Werkstatt ansehen, in welchem dem Benutzer verschiedene Werkzeuge zur Verfügung stehen. Mit diesen ist es möglich eigene Software über das Erstellen von Anwendungen (Apps) oder verschiedene Services bereitzustellen und zu nutzen.

Apps, die mittels Cloud Fourndy bereitgestellt werden, können dabei in verschiedenen Sprachen programmiert werden, z.B. Java, Node, Python, Ruby, Go. Darüber hinaus ist es auch möglich Docker-Container und virtuelle Maschinen zu hosten. Service-seitig bietet Bluemix das volle Spektrum der Softwareentwicklung an. So hat man die Möglichkeit Datenbanken (z.B. dashDB, Cloudant) anzubinden, eine Einmalanmeldung (Single-Sign-On) und Autoskalierung einzurichten. Ebenso ist es möglich IBM’s Supercomputer Watson zum Analysieren verschiedenster Dinge in seine Anwendungen zu integrieren. Sogar Services für die komplette Organisation eines Projekts sind vorhanden. Darüber hinaus gibt es Services, die die Tickets, die Codeversionierung und die Bereitstellung des Codes verwalten. Alles, was man benötigt, ist auf der Plattform vorhanden. Mit anderen Worten, man hat die Möglichkeit komplette Software-Projekte auf Bluemix zu realisieren.

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Stefan Holzschuh

„Der Workshop im August letzten Jahres war zugleich mein erster Kontakt mit Bluemix. Besser hätte ein Start nicht laufen können. Anstatt ins kalte Wasser geworfen zu werden und Bluemix eigenständig bzw. über Onlinetutorials kennen zu lernen, konnten wir im Team praxisnah an einem selbstgewählten Projekt die Plattform ausprobieren. Sven und Markus standen uns dabei immer mit Rat und Tat zur Seite, so dass der Start mit Bluemix einfach und nicht kompliziert war. Für meine weitere Projektarbeit war dies ungemein hilfreich, da ich einen großen Teil der Konzepte schon kannte und mich daher die endlosen Möglichkeiten von Bluemix nicht erschlagen haben.“

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Martin Lobe

„In vorherigen Projekten waren Bluemix und Cloud neue Themen für mich. Trotz der Tatsache, dass ich bereits Grundkenntnisse von Cloud Computing und verteilten Systemen hatte, muss ich gestehen, dass Bluemix anfangs ein etwas unbekanntes Gebiet war. Ich nahm daher die ‘Cloud Application Development‘ – Zertifizierung als die Gelegenheit wahr, um mein Wissen aufzufrischen, zu vertiefen und, um Bluemix Services besser zu verstehen. Während der Vorbereitung auf die Zertifizierung stellte ich fest, dass das einfache Abarbeiten des Study Guide und der Übungen mir nicht die Erfahrungen gegeben haben, die ich als Entwickler benötige. Daher empfehle ich allen künftigen Teilnehmern: verschafft euch einen Überblick über die einzelnen Kapitel, bereitet eine kleine Projekt-Idee vor und implementiert sie. Macht eventuell auch etwas Ungewöhnliches und stellt euch den Problemen, die dadurch auftreten. So seid ihr für den Arbeitsalltag gut gerüstet.“

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David Krüger

 

„Ich durfte mich vor etwas längerer Zeit mit Bluemix beschäftigen. Leider war das nur kurzfristig und habe deshalb nur einen groben Überblick über den Aufbau und die Funktionsweise dieses Services. Das hat mein Interesse geweckt und ich freue mich deshalb mehr über die Welt von Bluemix durch die geplanten Workshops zu erfahren“

 

Das macht die ganze Sache auch für das Center interessant. Bereits in den vergangenen Monaten arbeiteten einige Kollegen in diesem Umfeld und, da Cloud Computing ein Themenfeld mit großem Wachstumspotenzial ist, werden mittelfristig weitere Kollegen benötigt, die mit und auf Bluemix arbeiten können. Das bedeutet Engagement in Sachen Weiterbildung, sowohl vom Mitarbeiter als auch vom Center aus. Dies wird im Rahmen von Masterclasses, Schulungen, Workshops und Zertifizierungen realisiert, wobei die Erfahrungen der Kollegen, die auf diesem Gebiet schon unterwegs sind, mit berücksichtigt werden und die Weiterbildung so effizient wie möglich durchgeführt werden kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Arbeiten mit Bluemix für die Umsetzung eigener Ideen oder ganzer Projekte viele Vorteile hat. Es spart enorm Zeit und Frustpotenzial, da das Konfigurieren und Einrichten verschiedenster Dinge wegfällt und man sich dadurch voll und ganz auf die Programmierung fokussieren kann und schon innerhalb einiger Minuten erste Ergebnisse sehen kann. Die Anbindung der verschiedenen Services funktioniert ebenfalls reibungslos. Man muss sich nur fix anlesen wie man die Services nutzt, aber das gibt es ja bei jeder Software, die man kennenlernt.

Wer Interesse daran bekommen hat sich einmal auszuprobieren, der kann sich auf Bluemix einfach anmelden und die 30 Tage Testversion nutzen. Studenten können sich sogar sechs Monate austoben. Wir werden in künftigen Beiträgen genauer auf die Nutzung eingehen und einzelne Services vorstellen. Stay tuned …