Von Null auf IoT mit Bluemix

„Von Null auf IoT mit Bluemix.“ – So könnte man den zweiten Watson-IoT-Workshop bestens zusammenfassen. Der fünftägige Kurs fand Ende März zusammen mit Studenten aus Sachsen-Anhalt und einigen Mitarbeitern des CIC Magdeburg statt. Da der nächste Workshop schon auf der Agenda steht, werden wir an dieser Stelle ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, damit sich künftige Interessenten bzw. Teilnehmer ein gutes Bild vom Inhalt machen können.

Nachdem wir im Vorfeld auf den Workshop aufmerksam gemacht haben, konnten wir insgesamt 14 Teilnehmer begrüßen. Um zunächst das Eis zu brechen, stand als Erstes eine Vorstellungsrunde auf der Agenda. Im Anschluss daran wurde das Thema „IoT – Internet of Things“ anhand vieler Beispiele eingeführt. Damit die Teilnehmer ihre Ideen innerhalb dieser Woche umsetzen können, wurde im Verlauf des ersten Tages zum einen die Cloud Plattform „Bluemix“ die zu nutzenden Services „Watson-IoT-Platform“, „Node-Red“ und diverse „Watson-Services“ und zum anderen verschiedene Hardware, beispielsweise Rasberry Pi  (RasPi) und der passende Sense Hat, vorgestellt sowie eingerichtet. Mit diesem Know-how war es im Laufe des Nachmittags möglich einen Datenfluss vom Device (Datenerzeugung) über die Watson-IoT-Platform (Registrierung) und Node-Red (Verarbeitung) bis hin zur Outputkanal der Wahl (z.B. Twitter, RasPi) zu erstellen.

Wem sich das nach viel Programmierkenntnissen anhört, dem sei versichert, dass für die Umsetzung mit diesen Mitteln lediglich etwas JavaScript benötigt wird. Da bei so viel Theorie und neuen Sachen der Kopf ordentlich raucht, haben wir in diesem Kontext auch für kleine Übungen gesorgt, sodass zum Beispiel einige Lacher beim Anbinden und herumspielen mit den RasPi’s garantiert waren.

Mit dem Wissen aus dem Einführungstag ging es am nächsten Morgen in die Ideenfindung, sodass die verschiedenen Gruppen im Anschluss ihre Ideen in einer Präsentation vorstellten. Diese waren:

  • Swarm Tracker: Innerhalb einer Gruppe erhält der Gruppenleiter eine Warnung auf die Hand, wenn sich ein Mitglied zu weit von der Gruppe entfernt.
  • Blumen Bernd: Auf Grundlage der Wettervorhersage werden Pflanzen, bei entsprechender Notwendigkeit, bewässert.
  • Der smarte Einkaufwagen: Dieser liefert während des Einkaufs Informationen über die Produkte, die in den Korb gelegt wurden. Dies können neben Menge, Preis, Summe auch Informationen über diverse Allergene sein. Darüber hinaus ist auch bargeldloses Zahlen mit dieser Anwendung möglich.

Nachfolgend starteten die Teams in die Umsetzung ihrer eigenen kleinen Projekte und wir, die Kursleiter, waren unterstützend tätig, halfen bei Fragen, Recherchen zu diversen Schnittstellen etc.

Der fünfte und letzte Tag stand ganz im Zeichen der Abschlusspräsentationen. Neben Bugfixing am Morgen wurden Folien und die Präsentationen vorbereitet, sodass am Nachmittag jedes Team ihre Idee, Architektur und Demo vorgestellt hat. Im Anschluss daran konnten die Teilnehmer ihre Zertifikate in Empfang nehmen.

Alles in allem war es aus unserer Sicht ein erfolgreicher Workshop. Ohne übermäßig viel Vorwissen auf dem Gebiet waren alle Teilnehmer in der Lage innerhalb von wenigen Tagen eine eigene IoT-Idee erfolgreich zu entwickeln. Wir freuen uns auf den dritten Workshop. 🙂

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