Unser IBM Hackathon Grand Price – USA!

by Julia

Hackathon-flagIm Herbst 2015 wurde ein IBM Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem eine App zum Thema Smarter Cities entwickelt werden sollte. Das Team war schnell gegründet. Nach dem wir uns mit unserer Idee in der lokalen Phase gegen die anderen Magdeburger Teams durchsetzen konnten, ging es weiter in der globalen Phase. Voller Begeisterung stellten wir unsere Idee vor. Unsere Apps haben wir mit Android Studio und NFC-Technologie entwickelt. Doch vor allem unsere selbstentwickelte Hardware erfüllte uns mit Stolz, diese haben wir mit Hilfe von Arduino gebaut. Wir haben es geschafft, auch die internationale Jury zu überzeugen und die globale Phase gegen die weltweiten Konkurrenten für uns entschieden und den IBM Hackathon 2015 Grand Price gewonnen.

Der Grand Price des Hackathons war eine Reise über den großen Teich im April zu einem IBM Center unserer Wahl. Über diesen grandiosen Tapetenwechsel haben wir uns wahnsinnig gefreut und sind gleichermaßen stolz, dass wir unser Center vertreten durften. Schnell wurde das IBM CIC in Baton Rouge in Louisiana  aufgrund der weltbekannten Freundlichkeit der Südstaaten, dem tollen Wetter und der unglaublichen Geschichten über New Orleans ausgesucht. Schnell war allen klar: Wir müssen länger bleiben und Amerika erkunden.Hackathon-CICOffice

Nach großem Zittern über die Einreisebestimmungen in die USA, ging die Beantragung der Visa dann doch problemlos durch. Somit konnte es endlich nach Baton Rouge losgehen. Dort konnten wir  ein bisschen in den amerikanischen Arbeitsalltag reinschnuppern.

Zunächst mussten wir uns mit den amerikanischen Gepflogenheiten bekannt machen und als wir uns mitten im Nirgendwo wieder gefunden haben, erkannten wir: Die Baton Rouge Straßenkarte war niemals dafür gedacht, dass man sie tatsächlich benutzen möchte. Es waren nur ungefähr fünfzig Prozent aller Straßen eingezeichnet. Und dann sind da noch diese wahnsinnigen Highways zu nennen, die teilweise im 45° Winkel von oben auf die Fahrbahn dazu gestoßen sind. Einige von uns fühlten sich wie in GTA und es war schwer, nicht die Bonuspunkte auf dem Abschleppwagen einsammeln zu wollen.

Im CIC Baton Rouge wurden wir sehr herzlich empfangen. In jeder Etage wurden Glückwünsche und unsere Gesichter auf TV-Bildschirmen ausgestrahlt. Alle Mitarbeiter haben uns gratuliert und wir fühlten uns ein wenig wie Superstars. Eine Autogrammstunde gab es allerdings nicht.

Wir präsentierten unsere Idee zuerst den Delivery Managern des Centers in Baton Rouge und machten anschließend einen Erfahrungsaustausch mit den Teams aus Baton Rouge.

Hackathon-CICOffice2Nach dem Rundgang durch das Baton Rouge Center fanden wir die reich gefüllte Snack-und Getränke-Bar besonders cool, an der man sich selbstbedienen konnte und natürlich direkt mit der Kreditkarte bezahlen konnte. Außerdem waren wir auch sehr beeindruckt von der Dachterrasse, die sie gern als Lokalität für Firmenfeiern nutzen und den direkten Blick auf den Mississippi.

Die Arbeitsplätze der Entwickler sahen eigentlich alle gleich aus, aber die Schreibtische von den Delivery Leaders waren deutlich größer und man konnte sofort erkennen, wer etwas zu sagen hat.

Hackathon-CICOffice3Das Center in Baton Rouge wurde komplett neu gebaut, sodass sie im Gegensatz zu uns, sehr viele noch leere Büroräume haben, die sie schnellstmöglich besetzen wollen.

Wir waren wahnsinnig aufgeregt, als wir erfuhren, dass wir Chris Alford (GM, IBM Services Centers, North America) und Shai Joshi (General Manager, Global Process Services, North America) treffen würden. Aber in der IBM Familie sind wir auch mit ihnen in ein lockeres Gespräch gekommen und haben Ausgehtipps und kulinarische Hinweise auf Must-Trys bekommen.

Als wir mit unserem Business-Outfit durch Baton Rouge liefen, fiel uns besonders auf, dass uns wirklich jeder begrüßt hat. Das war für uns erst etwas befremdlich aber man konnte sich sehr gut daran gewöhnen. Natürlich haben wir auch versucht, soviel wie möglich anzusehen, sodass wir immer auch ein bisschen auf der Flucht waren von Baton Rouge über New Orleans und später auch  New York, Washington und Miami.

Hackathon-IBMBuildingWieder angekommen in Leipzig erwartete uns ein eiskalter deutscher Gruß mit Schnee und einer Temperatur unter dem Gefrierpunkt. Besonders die Teammitglieder in kurzen Hosen empfanden das Wetter in Deutschland mehr als überraschend, da wir gerade aus dem „Sunshine State“ kamen. Auf dem Hinflug hatten wir kaum Probleme mit dem Jetlag aber in Deutschland hatten wir lange damit zu kämpfen.

Ein besonderer Dank gilt allen, die uns diese unvergessliche Erfahrung ermöglicht haben! Wir sind gespannt auf smarte Ideen im nächsten Wettbewerb.

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