Welcome to Magdeburg (W2MD)

By Sven

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

wie ich in einem meiner letzten Beiträge berichtet habe, werden bei uns Ideen der Mitarbeiter aufgegriffen und gefördert. Eine dieser ist die Webanwendung ‘Welcome to Magdeburg (W2MD)‘, welche am Freitag, den 1. April, an den Start gegangen ist. Sie richtet sich an potentielle BewerberInnen, neue MitarbeiterInnen und an Zugezogene, denen die Stadt fremd ist. Ziel dieser Platform ist zum einen den Standort Magdeburg attraktiver darzustellen, zum Beispiel auf einer Messe, und zum anderen (künftigen) Neu-Magdeburgern den Start in der Stadt und das Eingewöhnen so leicht wie möglich zu gestalten, denn Magdeburg ist wie jede andere Stadt. Sie hat schöne und weniger schöne Ecken. Und wenn man weiß wo die schönen Ecken sind, lässt es sich hier sehr gut leben.

Genau dort setzt W2MD an. Unsere Mitarbeiter haben hierzu die Möglichkeit auf einer Google Map kategorisiert Empfehlungen, nützliche Tipps oder interessante Orte zu hinterlegen, welche je nach Bedarf angezeigt werden. Dies kann bspw. im Bereich ‘Wohnen‘ ein Eintrag zum Bürgerbüro sein mit dem Hinweis zum Onlinetermin inkl. Link, so dass man (vermeidbare) Wartezeit spart. Oder im Bereich ‘Freizeit‘ die Schweizer Milchkuranstalt, bei der man im Sommer an der Elbe gemütlich die ein oder andere Brause genießen kann.

In der Anwendung kann man eine oder mehrere dieser Kategorien wählen, so dass man sich im Anschluss daran die entsprechenden Orte oder Empfehlungen in Ruhe ansehen kann, sei es auf der Map oder die entsprechenden Informationen dazu, welche in der Regel eine persönliche Note beinhalten. Vielleicht ist auch etwas für die ‘Alteingesessenen‘ etwas neues dabei und man entdeckt ganz neue Dinge. Wenn man im Laufe der Zeit die Stadt selber erkundet und etwas interessantes oder wissenswertes entdeckt, kann man wiederum selber einen Eintrag erstellen und so seinen eigenen Beitrag leisten. Also: probiert es euch aus.

W2MD

Nachfolgend gebe ich euch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und zur verwendeten Technologie. Nachdem mir Ende November/Anfang Dezember die Idee zu diesem Projekt kam, hatte ich etwas Zeit investiert, um zeitnah eine ‘rudimentäre Rohversion‘ vorzustellen, in der die Grundidee rüberkommen sollte. Das ging relativ zügig. Dank IBM Bluemix ging das Aufsetzen von Client, Server und Datenbank sehr schmerzfrei, speziell für das Backend benötigte ich keinen ganzen Tag, so dass ich mich fortan nur um das Frontend kümmern musste.

Nach der positiven Resonanz bei der besagten Ideen-Vorstellung hatte ich mit Anna einen Termin für Anfang Januar vereinbart, in dem wir das weitere Vorgehen abgestimmt haben. Da das Auge bekanntlich mitisst, wollte ich in dem Meeting auch mit einer ansprechenden Optik punkten. Daher holte ich mir unsere UX-Designerin Sabina und Maik für die Design-Vorschau mit ins Boot, welche meine Erwartungen weit übertroffen haben. Für den zeitlichen Rahmen vereinbarten wir als ‘Liefertermin‘ den 1. April, da die Entwicklungszeit dafür ‘on top‘ war, sprich zusätzlich zu unserer eigentlichen Projekttätigkeit obendrauf kam, und ich so ganz entspannt an der Funktionalität basteln konnte. Die Umsetzung des Designs erledigte Maik anschließend nahezu in Eigenregie. Lediglich über diverse Ideen zu Details tauschten wir uns zwischendurch immer mal wieder aus. Für weitere optische Leckerbissen sorgte Sabina mit den klasse Logos. Insgesamt wurden in das Entwickeln der Anwendung seit Ende November circa 150 Stunden investiert.

Bereitgestellt wird die Anwendung auf der IBM-eigenen Cloud-Plattform Bluemix. Die verwendeten Technologien sind MongoDB, ExpressJS, AngularJS und NodeJS sowie Google Maps, welche als Kartendienst implementiert ist. Neben Sabina und Maik geht mein Dank auch an den Bluemix-Vorreiter des Centers Jens, den ihr schon aus unserem iFundIT-Beitrag kennt, und an Björn und David, die für Fragen immer ein offenes Ohr hatten. Persönlich war das Projekt für mich dahingehend klasse, da ich mich erst seit dem letzten Sommer mit Webanwendungen beschäftige und mich so in den eben genannten Technologien weiterentwickeln und meine Ideen umsetzen konnte. ‘IT is not about ideas. IT is about making ideas run.‘

ITisAbountMakingIdeasRun

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