ISC meets Mutter mit Kleinkindern

By Laura

Arbeit und kleine Kinder unter einen Hut zu kriegen, kann für Eltern zu einer echten Herausforderung werden. In meinem Beitrag möchte ich euch darüber berichten, auf welche Weise ich meinen Arbeitsalltag im Center mit der Betreuung meiner zwei Kinder (zwei und vier Jahre alt) vereinbare.
Ich habe nach der Elternzeit meines zweiten Kindes im Magdeburger Center angefangen und bin nun seit etwa einem Jahr hier. Ich arbeite hier als Softwareentwicklerin und bin zur Zeit Teil eines neunköpfigen Teams, das für einen großen Automobilhersteller eine Web-Applikation weiterentwickelt. Da sich meine Kinder noch in einem recht betreuungsintensiven Alter befinden, arbeite ich zurzeit nur 30 Stunden pro Woche. Den Wunsch nach einer Teilzeitstelle hatte ich bereits im Bewerbungsgespräch angesprochen und war sehr erfreut, dass dies möglich war.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei mir also aus? Ich arbeite in der Regel irgendwann innerhalb meiner selbstgewählten Kernarbeitszeit, die von 8:00 bis 15:00 Uhr geht. Meine Projekt-Kollegen haben sich auf diese Zeiten glücklicherweise so eingestellt, dass Termine nach 15:00 Uhr die Ausnahme sind. Im Gegenzug lasse ich natürlich auch nicht sofort den Stift fallen, wenn es mal länger dauern sollte.
Zusätzlich bin ich alle zwei bis drei Monate für vier Tage geschäftlich unterwegs. Ich muss gestehen, dass mir vor der ersten Reise etwas mulmig war: ganze VIER Tage ohne Kinder?! Mittlerweile weiß ich einen ruhigen Abend im Hotelzimmer aber durchaus zu schätzen…

Natürlich läuft der Alltag zwischen Arbeit und Kindern zuweilen auch etwas holprig ab: kranke Kinder, eine spontan ausfallende Kinderbetreuung oder wichtige Kindertermine innerhalb meiner Kernarbeitszeit. In diesen Fällen helfen mir meine flexiblen Arbeitszeiten und die reduzierte Stundenzahl wirklich sehr: Ich kann innerhalb der Woche relativ leicht Überstunden aufbauen – z. B. wenn ich an einem Tag früher los muss. Im Fall der ausgefallenen Kinderbetreuung habe ich meine 30 Stunden innerhalb von nur vier Tagen gearbeitet. Wichtig ist nur dies rechtzeitig innerhalb des Projekts zu kommunizieren!

Noch ein Hinweis zum Thema kranke Kinder: Natürlich stehen uns Eltern „Kinderkranktage“ zu, doch leider häufen sich in der kalten Jahreszeit insbesondere bei Klein- und Kindergartenkindern die Infekte. Bei zweien von dieser Sorte braucht man einfach noch einen Plan B: Wir haben zum einen das große Glück, auf die Großeltern zurückgreifen zu können. Zum anderen fange ich im Notfall aber auch schon mal sehr früh an zu arbeiten und übernehme die Betreuung dann mittags von meinem Mann. Auch hier kommen mir meine flexiblen Zeiten zugute.
Das Home Office ist für mich momentan –  zumindest für das jüngere Kind – noch keine gute Alternative. Ich finde es schwierig,  mit einem kranken und übel gelaunten Kleinkind konzentriert zu arbeiten. Grundsätzlich steht es mir aber frei in Ausnahmefällen von dieser Alternative Gebrauch zu machen.

Auch wenn es zwischendurch mal brennt – mit ein bisschen Organisation und vorausschauender Planung lassen sich meine Arbeit und meine Familie dank der Flexibilität des Centers gut miteinander verbinden!

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