Schöne Grüße aus MAINHATTAN!

by Nina

Also ich freue mich, in diesem Blog meinen Beitrag zu leisten. Momentan bin ich viel unterwegs und deshalb hat mich die Anfrage gefreut, etwas über mein „chaotisches“ Leben zu schreiben. Eine nette Kollegin aus dem ISC hat mich gefragt: „Sag mal, du hast doch ein Kind, … Familie? Wie bekommst du alles so unter einen Hut?“

Hm, ich musste zuerst einen Moment nachdenken und nach kurzer Überlegung habe ich mit einer Frage geantwortet: „Tue ich es tatsächlich?“ Sie lächelte mir zurück und meinte: „Schreib mal darüber!“

Also ich bin Nina, 33 Jahre alt, verheiratet, habe eine süße 9-jährige Tochter und komme aus Braunschweig. Seit fast zwei JahrenNina bin ich beim IBM Services Center Magdeburg in Vollzeit angestellt. In der Zeit habe ich bereits bei drei Projekten mitgemacht. Im Moment bin ich durch das vierte Projekt direkt beim Kunden in Frankfurt. Das heißt aber, dass ich meine Familie nicht jeden Tag sehen kann. Das nimmt man aber gern in Kauf, wenn ein Projekt inhaltlich interessant und beruflich förderlich ist. Bei meinem aktuellen Projekt trifft beides zu. 🙂

Aber nun komme ich zu der Frage von oben und antworte, dass ich einfach gelernt habe, mit Herausforderungen im Leben umzugehen. Klingt gut! Doch was habe ich durch meine Tätigkeit konkret gelernt? Es sind im Grunde genommen drei Sachen:

  • Loslassen können heißt für mich, nicht überall die eigene Kontrolle zu haben. Das musste ich als Mutter lernen, als ich meine Tätigkeit als Entwicklerin in Magdeburg begann. Also meine Tochter, mein Mann und ich mussten uns zuerst daran gewöhnen, dass ich jeden Tag für mindestens acht Stunden in einer anderen Stadt bin.
  • Organisieren muss man einfach können, besonders wenn man in der gegebenen Zeit mehr erreichen will. Mit den Kindern wird man mehr oder weniger dazu gezwungen ein organisatorisches Talent zu entwickeln. Beispielsweise habe ich ganz oft keine Zeit zu kochen, aber man weiß sich zu helfen (Essen bestellen oder Essen gehen) und kann trotzdem einen harmonischen Abend mit der Familie verbringen.
  • Flexibel zu sein heißt für mich, dass ich lerne mit Situationen, die anders laufen als geplant, umzugehen. Das passiert erstaunlicherweise viel häufiger, als man denkt. Mittlerweile kann ich sagen, dass ich richtig gut geworden bin. Naja, zumindest besser als früher, denn über die Zugverspätung ärgere ich mich fast jedes Mal. 😉
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