Zu Besuch auf der IFA 2015

by Clemens

Vom 04.09.15 bis 09.09.15 fand in Berlin die diesjährige IFA (Internationale Funkausstellung) statt. Zahlreiche namenhafte Unternehmen aus der Technik, Informatik und Rundfunk ließen es sich nicht nehmen für sich und ihre neusten Produkte zu werben und zu berichten. Auch IBM war vertreten und präsentierte die ‚Platform For Connected Devices‘, eine Plattform um Devices der IoT (Internet of Things) zusammenzubringen und zu managen. An dem Produkt arbeiteten das SHP-Team (‚Smarter Home Project Team‘), aus dem IBM Services Center Magdeburg, zusammen mit dem leitenden Team aus dem Forschungslabor Böblingen. Und um zu sehen wie gut das Produkt ankam, begab sich das SHP-Team direkt zur Messe. IFA2015

Nach zwei Stunden Autofahrt und dem Passieren des gut gedrängten Eingangsbereichs, stand das erste Ziel fest: das Marshall-Gebäude. Dort fernab vom Trubel der Massen und Mengen warteten Jochen und Patrizia aus Böblingen, um geladene Gästen mittels der ‚Platform For Connected Devices‘ zu begeistern. Jochen ist nicht nur beruflich mit dem Thema IoT verbunden. Schon seit Jahren rüstet er sein Haus auf und zählt mittlerweile über 300 verbundene Knoten (Sensoren, Motoren, Lampen, Kameras, …) in seinem Smart Home. Diese verwaltet und steuert er über festgelegte Regeln oder manuell mit Tablet und Smart Watch.  Immer wieder kommen neue Geräte hinzu oder ersetzen überholte Techniken. Das Resultat der Präsentation am IBM Stand erzeugte eine positive Resonanz, welche die Erwartungen bei weitem übertraf.

Natürlich nutze das SHP-Team die Möglichkeit und sah sich auch die Austellungen anderer Unternehmen an. Was dabei sofort auffiel war, dass der Trend eindeutig ‚Smarter Home‘ hieß. Viele Firmen präsentierten ihre Produkte wie Waschmachinen, Bügeleisen und Kaffeemaschinen mit einem stolzen ‚Smart‘-Label. Smart selbst waren sie wenn dann nur alleine, eine umfassende Vernetzung war nicht zu sehen.
Neben endlosen Haushaltsgeräten gab es u.a. noch Smartwatches, Kameras, Handys, automatische Staubsauger und Spielzeug zu begutachten. Fernseher wurden gerne in Kombination mit Rennsimulatoren präsentiert, wobei auch wesentlich mehr Geräte mit flachem als mit gekrümmten Bilschirm zu sehen waren. Weiterhin gab es viele Live-Vorführungen, so hoben Drohnen in die Luft ab, Spielzeugroboter in Ballform rollten über den Tisch und in der Küchenabteilung lockten diverse Köche olfaktorisch an. Manche Darbietungen bedienten sich leider auch Klichees, wenn es beispielsweise aus bunten Chemikalien in Reagenzgläsern übertrieben qualmte und schäumte oder Präsentatoren gekünstelte Dialoge wie aus HomeShopping-Sendungen aufsagten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass alles irgendwie smarter war (sogar die Handtaschen), aber bei vielen Ausstellern merkte man jedoch, dass sie nur vorne mit dabei sein wollten und teilweise recht überstürzt eine „smarte“ Demo zusammengewürfelt haben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s