Nach langer Zeit

… schreibe auch ich wieder mal einen Eintrag. Wir haben eigentlich so viele Themen, über die wir berichten könnten, sodass die „Redaktion“ sich (fast) nie selbst interviewen muss. 😛 Aber vielleicht interessiert es euch ja doch, wie es uns in den letzten Monaten so ergangen ist.
Jasmin_cStefanBerger
Da mein erstes Projekt doch fast ein Jahr ging, hatte ich mich wenig mit dem „Ende“ beschäftigt, und zwar so lange, bis dann alles verdammt schnell ging. Ich fühlte mich im ersten Moment der Projektlosigkeit etwas hilflos und traurig, weil ich nach den Monaten der Zusammenarbeit meine Kollegen vermisste, die ich nun nicht mehr jeden Tag um 10 Uhr beim Daily Scrum sehe und höre, sondern den im Projekt verbliebenen Kollegen auch noch dabei zusehen muss, wie sie genau das noch tun dürfen. ^^ Aber als ich diese Phase überwunden hatte, kam die Vorfreude auf neue Themen auf, mit denen ich mich vielleicht bald beschäftige. Mir schwirrten kleine Tags im Kopf herum wie „Mobile, Android, iOS, Agile, UI“ uvm. …

Und prompt kam mein nächstes Projekt. Es beinhaltete die Erstellung einer Demo aus einer bestehenden nativen Android-App. Wir bastelten an der UI, haben die Funktionalität eingeschränkt und Schnittstellen angepasst. Doch dann war das Projekt auch schon vorbei. Mir blieb kaum Zeit, alle Kollegen kennenzulernen und „Insider-Witze“ zu entwickeln. Das Projekt dauerte insgesamt nur 1,5 Wochen, aber so kann es nun mal gehen. Da wir von der Kurzweiligkeit des Projekts wussten, hatten wir schon während des Entwickelns neue Projekteinsätze gesucht und sie mit unserer Führungskraft besprochen.

Meine Tags fingen wieder an, in meinem Kopf herumzuschwirren. Ich updatete noch meinen Lebenslauf, habe mir interessante Learnings rausgesucht, Einträge für den Blog gesammelt oder auch einfach nur mal meinen Monitor entstaubt, bis Anna mit einem sehr interessanten und für mich überraschenden Angebot auf mich zukam. Wie wäre es denn mit einer Junior Projektmanagement-Rolle?

Ich hatte meine Fühler zwar noch nicht in diese Richtung ausgestreckt, war aber auch nicht abgeneigt, meine Entwickler-Rolle erstmal auf Eis zu legen. ^^ Denn die, die mit mir arbeiten, merken schnell, dass ich öfter die Organisation oder Erinnerung an Termine übernehme und ständig mit Deadlines und Dokumentationsergänzungen nerve. Also schien die Rolle für mich gar nicht so unpassend zu sein.

Gesagt, getan. Nach einem sehr sympathischen Interview mit meinem zukünftigen Projektmanager, hatte ich ein neues Projekt. Ich betreue nun als Junior PM IBM-interne Tools, die auch unsere ISC-Mitarbeiter nutzen. Meine Aufgaben unterscheiden sich stark von den vorhergehenden, was aber nicht nachteilig ist. Ich lerne in meiner Rolle IBM-Mitarbeiter aus der ganzen Welt kennen, wie z.B. von den Phillipinen oder aus Italien. Viele Prozesse sind mir noch neu, aber nicht undurchsichtig. Ich habe eine riesige IBM-Datenbank zur Verfügung und meinen Senior PM als Mentoren, sodass ich keine Angst vor der Herausforderung habe. Bis jetzt macht mir der Perspektivwechsel Spaß und ich denke, dass das auch so bleibt. ^^

Vielleicht melde ich mich nochmal in einer neuen Phase des Projekts, um meine dazugewonnenen Erfahrungen mit euch zu teilen, doch bis jetzt bin ich zuversichtlich fröhliche Weihnachtsgrüße an die Phillipinen, Italien, Tschechien uvm. hinaus zu schicken. 🙂

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