Eine Idee, 15 Informatik-Studenten und eine große Herausforderung – Fortsetzung

Seit inzwischen einem Semester arbeiten wir, eine Gruppe von Studenten der Uni Halle, zusammen mit IBM an einem größeren Vorhaben. Vor einem halben Jahr hörten wir das erste Mal von dem Projekt „Projektversionierung für Applikationen mit heterogenen Software-Komponenten“. Uns wurde in einer Präsentation an der Uni die Idee erklärt und näher gebracht, sodass wir uns zumindest schon ein wenig darunter vorstellen konnten. Mit seiner interessanten Aufgabenstellung machte uns der Vortrag neugierig und so entschieden wir uns für dieses Projekt.

Aller Anfang ist jedoch wie bekanntlich schwer und so bemerkten wir schnell die ersten Hürden. So galt es erst einmal Leben in das Projekt zu bringen und die wichtigsten Fragen zu klären: Was genau sollen wir überhaupt machen? Und wie können wir es umsetzen? Dass die Antwort auf diese Fragen nicht schnell zu finden ist, wurde uns schnell klar. Es ist anfangs sehr ungewohnt gewesen, in einem wesentlich größeren Rahmen, als bei normalen studentischen Projekten üblich, zu arbeiten. Vor allem der organisatorische und planende Aspekt des Projektes ist im Vergleich zur bisherigen Uni-Arbeit natürlich komplett anders und weitaus aufwendiger. Ähnlich Gruppenfoto_Studenten_halleverhält es sich auch mit den theoretischen Aspekten des Projektes, da Netzwerkkommunikation bis jetzt noch keine große Rolle in unserem Studium gespielt hat.

Wir haben uns durch diese Probleme jedoch nicht entmutigt gefühlt, sondern motiviert diese anzupacken und zu lösen. So haben wir früh Aufteilungen in Arbeitsgruppen vorgenommen, die dann recht autonom arbeiteten. Schnell bemerkten wir, dass es mit der Implementierung jedenfalls noch eine ganz schöne Weile dauern würde, da der Entwurf der gesamten Strukturen seine Zeit braucht und nicht überhastet stattfinden soll. Wöchentliche Treffen in der gesamten Gruppe mit Herrn Dr. Gabrisch, unserem Betreuer in der Universität, sowie weitere Treffen in den einzelnen Arbeitsgruppen, halfen eine Arbeitsroutine zu schaffen. Nach und nach wurden so immer wieder größere und kleinere Änderungen in den Gruppen beschlossen, welche dann in einem gemeinsamen Treffen besprochen und festgehalten wurden. In einzelnen Treffen haben wir diese Entwurfsentscheidungen dann Herrn Tech, unserem Betreuer seitens des IBM Services Centers, vorgestellt.

Das Projekt ist insgesamt eine gute Möglichkeit einen Einblick in ein zukünftiges Arbeitsleben zu bekommen, den Entstehungsprozess eines größeren Vorhabens selbst mitzuerleben und vor allem selbst zu gestalten und auf sinnvolle Entscheidungen zu achten. Als erstes größeres Projekt ist dabei die Betreuung seitens des ISC sehr hilfreich und eine gute Lernerfahrung. Ein weiteres Semester Arbeit liegt noch vor uns, und weitaus weniger anstrengend wird es jedenfalls nicht. Aber das sollte man wohl – auch später – nicht anders erwarten.

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2 Gedanken zu „Eine Idee, 15 Informatik-Studenten und eine große Herausforderung – Fortsetzung

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