Alexanders Erfahrung als „IT-interessierter Hochschulabsolvent“

Heute haben wir Alexander über seinen Job ausgefragt. Er bewarb sich bei uns als „IT-interessierter Hochschulabsolvent“.

Auf welche Stellenausschreibung hattest du dich ursprünglich im ISC beworben und warum?

Alexander-Foto
Ich hatte mich ursprünglich auf eine Stelle als Business Analyst beworben und kam so auch zu einem Vorstellungsgespräch. Als Mathematiker reizte mich dabei die analytische Verbindung zwischen Geschäftsprozessen und Technologie bzw. Programmierung. Es stellte sich allerdings während des Interviews heraus, dass hierfür deutlich mehr Praxiserfahrung nötig gewesen wäre, als ich sie zu diesem Zeitpunkt vorweisen konnte. Trotzdem entwickelte sich ein sehr angenehmes Gespräch und ich wurde eingeladen, am nächsten Tag an einer Infoveranstaltung an der Uni Magdeburg teilzunehmen. Die dort aufgezeigten Entwicklungsmöglichkeiten haben mich dann sofort begeistert und letztlich dazu bewogen, mich direkt vor Ort noch einmal explizit als Absolvent zu bewerben. Von da an ging alles ziemlich schnell und nun bin ich schon seit vier Monaten dabei.

Welchen Abschluss hast du und welche Skills haben dich zum ISC geführt?

Ich bin Diplom-Mathematiker, aber ich denke der Weg zum ISC führte für mich eher über meine ersten Erfahrungen in der Softwareentwicklung. Ich hatte mein Studienpraktikum bei einer kleineren Magdeburger Firma absolviert, die sich der digitalen Bildverarbeitung und –analyse verschrieben hat. Nach dem Praktikum habe ich dort als studentische Hilfskraft weitergearbeitet und schließlich auch meine Diplomarbeit dort geschrieben.
Generell haben wir im ISC neben einem verständlich großen Anteil an Informatikern ja die verschiedensten Abschlüsse und Spezialisierungen. Aber wir alle teilen ein riesiges Interesse für Technologie.

Hast du dir deinen Job anhand der Stellenbeschreibung so vorgestellt?

Die Stellenbeschreibung ist sehr allgemein gehalten. Ich konnte auf der oben genannten Infoveranstaltung mit einer jetzigen Kollegin darüber sprechen und erfuhr so, dass dies durchaus beabsichtigt ist. IT-interessierte Absolventen sollen nicht von vornherein auf eine Rolle festgelegt werden, sondern vielmehr die Möglichkeit erhalten, sich nach ihren Vorstellungen weiterzuentwickeln und zu spezialisieren. Und genau das trifft auch zu. Jedes Projekt ist anders, Kompetenzerweiterung ist ein Teil der täglichen Arbeit und das Arbeitsklima hat Start-up-Charakter.
Allerdings wäre es gelogen, zu sagen, dass ich mir alles genau so vorgestellt habe. Neu war für mich zum Beispiel der Ansatz der rein projektbasierten Arbeit beim Kunden, bei dem eine gewisse Trennung zwischen Arbeitgeber und eigentlicher Tätigkeit vorliegt.

Welche technischen Kenntnisse und welche persönlichen Eigenschaften sollte Dein idealer Kollege / Deine ideale Kollegin mitbringen?

Die ideale technische Grundlage bietet natürlich immer noch ein abgeschlossenes Informatikstudium, aber wie schon erwähnt, ist es nicht zwingend Voraussetzung. Ein gewisses Grundverständnis für (objektorientierte) Programmierung, Methoden des Software Engineering, Datenbanksysteme und Web-Technologien kann, gepaart mit einer gesunden Portion Enthusiasmus, schon der Schlüssel für einen erfolgreichen Einstieg im ISC sein. Im Idealfall bringt man dabei auf wenigstens einem der Gebiete schon spezielle praktische Erfahrungen mit.
Was die persönlichen Eigenschaften angeht, so ist eine gute Kommunikation, sowohl über moderne als auch über klassische Kanäle, unabdingbar, da die Größe der Projekte Arbeitsteilung, Abstimmung und Organisation erfordert. Weiterhin sollte er oder sie hilfsbereit sein, denn IBMer helfen einander, ein Grundsatz, den wir IBMer alle leben.

Musstest du dich während deiner bisherigen Tätigkeit im ISC weiterbilden, wenn ja, worin?

Da gab es schon einiges. Im Rahmen meines Onboardings durfte ich unter anderem ein zweitägiges Soft-Skill-Training und eine Schulung über Prozesse, Methoden und Tools der IBM besuchen. Weiterhin habe ich die Möglichkeit genutzt, über das IBM-interne Karriereportal meine Java-Kenntnisse noch weiter voranzubringen. Man kann dort auf Abruf Onlinekurse zu den verschiedensten (technischen) Themen absolvieren.
Eine sehr spezielle, dreitägige Weiterbildung erforderte schließlich mein erstes größeres Projekt. Dabei ging es um die kundenspezifische DLL-Entwicklung für ein Tool, das zur Nacherfassung einer automatischen Dokumentenanalyse im Input Management eingesetzt wird.

Welche Kenntnisse hast du bisher in deinem Job anwenden können?

Bisher kamen mir vor allem meine C++-Skills zugute. Dabei war es sehr hilfreich, dass ich nicht nur die Programmiersprache selbst beherrsche, sondern auch schon ein paar Erfahrungen in Sachen Build-Management von größeren C++-Projekten inklusive der Einbindung externer Bibliotheken habe. Aber auch meine Kenntnisse über verschiedene Entwicklungsumgebungen und Versionsverwaltungstools waren bereits sehr nützlich.

Welche Skills möchtest du zukünftig gern bei deinem Job anwenden?

In Zukunft möchte ich gern mal ein Projekt in Richtung Java EE Entwicklung machen. Diese mächtige Plattform lässt sich am besten in der Praxis im Kundenkontext kennenlernen, von der Schulbank aus ist das eher schwierig. Um bessere Chancen zu haben, plane ich auch schon, ein Java-Zertifikat zu erwerben. Das ISC bietet hierfür Gutscheine an.
Meine zweite Wunschrichtung ist das Mobile Development, insbesondere für iOS. In meiner Freizeit bilde ich mich da schon kräftig weiter und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja auch bald ein Jobeinsatz auf diesem Gebiet.

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