Besuch der Schweizer Kollegen

Letzte Woche durfte ich meine Kollegen in der Schweiz besuchen, um mit ihnen zusammenzuarbeiten. In der Zeit sollte mir das Testen etwas näher gebracht werden. Um Déjà-vu-Annahmen zu zerschlagen: Claudias Schweizer Kollegen sind nicht meine Schweizer Kollegen. 😛 Wir befinden uns in verschiedenen Projekten, durften aber beide bei unseren Kollegen vorbei schauen. Nachdem einige meiner Magdeburger Kollegen schon öfter an Meetings in der Schweiz teilnehmen durften, war es für mich das erste Mal. Deshalb war ich sehr froh, dass Marcel mich begleitete. Von Magdeburg aus reisten wir mit dem Zug ins ferne Bern. Erfolgreich brachten wir die vielen Stunden Zugfahrt hinter uns und passierten die Grenze unbemerkt. 🙂
Zugfahrt

Als wir planmäßig bei unseren Kollegen eintrafen, war ich positiv überrascht, dass alle so aussehen wie die vielen Videokonferenzen vermuten ließen. Sie waren alle super nett und behandelten mich wie eine langjährige Mitstreiterin. ^^ Ihre Probleme waren meine Probleme, ihre Glücksmomente waren aber auch meine. (Da ist man selbst glücklich, wenn die Kollegen nach tagelangem Kaffeeentzug – aufgrund fehlender Tassen – Plastikbecher in ihrem Büro finden. Auch wenn man selbst gar keinen Kaffee trinkt. 😛 ) Der Arbeitstag in Bern verlief ohne große Vorkommnisse – mal abgesehen von dem Highlight der Videokonferenz mit den Magdeburger Kollegen – klassischer Perspektivenwechsel. ^^ Nach einem doch recht langen Tag, war die „Heimkehr“ ins Hotel sehr nötig. Ich konnte die Aussicht aus meinem Zimmer genießen, mich über alle Annehmlichkeiten eines Hotels freuen und das leckere Frühstück am nächsten Morgen kaum erwarten.

Aare

Es folgte ein weiterer normaler Arbeitstag mit Sprintplanung, Testen und so allerlei Sachen. Zum Ausklang des Tages sind wir zum Libanesen Essen gegangen. Ja, ihr fragt euch jetzt: „Wieso zum Libanesen in der Schweiz?“. Einfach weil Marcel libanesische Wurzeln hat und er uns daher alles Leckere und Ungewöhnliche zeigen konnte. Fazit: Ich kann es nur empfehlen. 🙂 Beim Essen und Schauen der Fußball-WM kam dann das Thema der Missverständlichkeit der Sprachen auf. In der Schweiz wird sowohl Deutsch, Italienisch als auch Französisch gesprochen, was es ziemlich schwierig gestaltet, die richtige Vokabel zu verwenden. Das ist abhängig von der genauen Herkunft deines Gegenübers. Und „Schweiz“ reicht da nicht aus, da gibt es viel zu viele Dialekte. Zum Beispiel wurde es hitzig bei der deutschen Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse, was unser Italiener am Tisch absolut nicht verstehen konnte. 😛 Wir Deutschen haben uns da nämlich schon was Lustiges ausgedacht. Ich glaube, wir haben bis heute keine eindeutige Abgrenzung zwischen Obst, Gemüse, Früchten, Verdure und Frutta gefunden. Mit diesem Gedanken gingen dann alle in ihre Hotels und Marcel bereitete sich auf seine Nach-Hause-Fahrt nach Deutschland vor. Ich blieb noch einen Tag länger, um mehr Zeit zum Testen zu haben.

Nachdem auch dieser Tag arbeitsreich zu Ende ging, habe ich es endlich geschafft, mir Bern anzuschauen. Ich kann einen Einkaufsbummel durch die Marktgasse und das Besichtigen der Zytglogge nur empfehlen.

2Bern

Am nächsten Morgen ging es für mich nun wieder zurück nach Deutschland, diesmal alleine. Ich habe vieles sehen dürfen und eine schöne Zeit mit neuen und alten Kollegen verbracht. Es könnte ruhig mehr solcher Dienstreisen geben, aber nur mit einer stabilen Internetverbindung im Zug. Jeder, der viel mit dem Zug in Deutschland reist, wird mich verstehen. =P

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