Was tust du hier eigentlich? – Teil 1

Eine berechtigte Frage! Unter dieser Überschrift werden wir euch regelmäßig aktuelle Projekte vorstellen. Natürlich können wir dabei nicht ins Detail gehen, aber wir könnt euch immerhin einen Überblick über Themengebiete, verwendete Technologien und den normalen Wahnsinn des Projektalltags geben. Beginnen werden wir diese Woche mit einem Projekt im Automotive Bereich, in dem der Rene mitwirkt.

 

BlogredaktiReneon: Was hast Du ursprünglich studiert/gelernt?
Rene: Ich habe an der Universität in Magdeburg Informatik studiert. Da ich mich während der Schulzeit schon sehr gerne mit der Programmierung von kleineren Tools beschäftigt habe, war die Entscheidung für mich recht früh klar, dass ich mich in diesem Bereich weiter beschäftigen möchte. Deshalb habe ich mich dann für den Informatik-Studiengang an der Universität eingeschrieben.

Blogredaktion: Wie lange bist du nun schon im Center?
Rene: Ich bin einer der ersten Mitarbeiter, die hier im Center in Magdeburg angefangen haben. Bei mir war das im September 2013.

Blogredaktion: Was hast du vorher gemacht und welche Erfahrungen konntest du dort bereits sammeln?
Rene: Vor meiner IBM Zeit habe ich in einem Softwareunternehmen gearbeitet, welches sich mit der Logistik in einem Lager beschäftigt hat. Dabei ging es um die Verarbeitung der Informationen, die beim Wareneingang, Ausgang und der Lagerung der Materialen entstehen. Die hier verwendete Technik war zum größten Teil RFID-bezogen. Somit konnte ich bereits Erfahrung im logistischen Umfeld in Kombination mit IT Services sammeln.

Blogredaktion: Wie bist Du auf das IBM Services Center aufmerksam geworden?
Rene: Aufmerksam geworden bin ich auf das Center durch die Ausschreibung im Internet.

Blogredaktion: Warum hast du dich für einen Job bei der IBM entschieden?
Rene: Ich habe mich dazu entschieden bei IBM einzusteigen, da es sich um einen Global Player handelt. Ich wollte in einem Unternehmen arbeiten, bei dem ich einen Einblick in viele neue interessante Themen bekommen kann, die mit der Informatik in Zusammenhang stehen. Als das Services Center hier in Magdeburg eröffnet hat, sah ich diese Chance für mich gekommen. Da ich hier einerseits eben diesen Zugriff habe und mich mit herausfordenden neuen Themen beschäftigen kann und auf der anderen Seite aus Magdeburg und somit meinem Wohnort arbeiten kann.

Blogredaktion: Worum geht es in deinem Projekt?
Rene: Mein aktuelles Projekt ist im Automotive Sektor angesiedelt. Hierbei handelt es sich um die Wartung und Weiterentwicklung einer vorhandenen Softwarelösung. Die Grundlage der Software ist, genauso wie bei meiner Arbeit vor IBM, im logistischen Bereich des Kunden angesiedelt.

Blogredaktion:Aus wie vielen Personen besteht dein Projekt?
Rene: Das Projekt selbst besteht aus etwa 30 Personen, wobei diese in verschiedene Teams unterteilt sind. Ich selbst arbeite im Moment im Entwicklungsteam des Projektes mit.

Blogredaktion: Welche Aufgaben gibt es im Projekt?
Rene: Im Augenblick sind wir dabei, eine neue Komponente für die Software zu entwickeln und erfolgreich beim Kunden zu etablieren, so dass er eine effiziente Möglichkeit hat, um seine tagtäglichen Prozesse abzubilden und die Arbeit für die Mitarbeiter zu erleichtern.

Blogredaktion: Welche Technologien setzt ihr ein?
Rene: Die Software umfasst mehrere Technologien, u.a. haben wir im Hintergrund eine SAP-Datenbank, auf die wir zugreifen, um Daten abzuholen und zu verändern. Die Veränderung der gewünschten Informationen realisieren wir mit Hilfe einer Web-Applikation. Die Steuerung der verschiedenen Web Elemente, die hierbei zum Einsatz kommen, realisieren wir mit Hilfe vom Struts Framework und einer Oracle Datenbank. Kurz um: Ich beschäftige mich von SAP-Funktionsbausteinen, über MVC-basierte Strukturen bis hin zu PL/SQL-basierte Datenbank-Abfragen im Oracle Bereich.

Blogredaktion: Wie ist die Kommunikation in deinem Projekt organisiert?
Rene: Das besondere an IBM war für mich die ‚open door policy’ innerhalb der Firma. Das hatte ich vorher noch nicht so massiv erlebt, wie es hier tagtäglich gelebt wird. Dies beinhaltet dadurch eben auch die Kommunikation innerhalb des Teams oder des gesamten Projekts. Egal, welches Problem gerade auftaucht, welche Lösungsidee man mit Kollegen besprechen möchte, du hast immer die Möglichkeit, auf deine Kollegen zuzugehen, um es direkt mit Ihnen zu bereden und somit einen kurzen Lösungsweg zu beschreiten. Sollte einer der Kollegen oder Kunden (auf den im Übrigen das Selbe zutrifft) mal keine Zeit haben, so erfolgt die Kommunikation über E-Mail oder Telefonkonferenzen.

Blogredaktion: Was war die bisher größte Herausforderung für dich in diesem Projekt?
Rene: Klingt vielleicht erstmal banal, aber die größte Herausforderung für mich war die Einarbeitung in die gängigen Abkürzungen für die logistischen Prozesse, die hier beim Kunden vorherrschen. Mir sind die gesamten Begrifflichkeiten zwar bekannt, allerdings ist es dann schon noch etwas anderes, wenn ein Kollege oder Kunde auf einen zukommt und einen mit Abkürzungen ‚bewirft’. Aber dieses Problem erledigt sich nach 1-2 Wochen von ganz alleine und man ertappt sich dann immer öfter dabei, dass man sich genauso ausdrückt.

Blogredaktion: Wie wird mit Problemen umgegangen?
Rene: Da wir bei der Kommunikation eben die ‚open door policy’ Strategie verfolgen, werden entstehende Probleme schnellstmöglich aufgenommen, bevor sie wirklich kritisch werden und dann wird versucht, die Probleme so schnell wie möglich zu beheben.

Blogredaktion: Ist mit deinem derzeitigen Projekteinsatz eine Reisetätigkeit verbunden? Wenn ja, wohin und wie oft bist/warst du unterwegs?
Rene: Da einige Kollegen, mit denen ich die Komponente entwickle, vor Ort beim Kunden arbeiten, ist meine Tätigkeit aktuell mit Reisen verbunden. Wenn die Komponente dann fertig gestellt ist und sich im Einsatz befindet, erfolgt die Arbeit wieder komplett aus dem Center in Magdeburg heraus.

Blogredaktion: Welche persönlichen Erfahrungen hast du bisher im Projekt gesammelt?
Rene: Alle Kollegen sind äußerst hilfsbereit und zuvorkommend. Es macht einen unglaublichen Spaß, mit solchen Kollegen arbeiten zu dürfen, da in keiner Weise persönlicher Stress aufkommt. Das Arbeitsklima ist hervorragend und jeder bringt sein Bestes ein, um das Projekt voranzubringen.
Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. So gehen wir nach der Arbeit öfter mal zusammen ins Kino, oder machen einen Reiseausflug in eine andere Stadt oder treffen uns nur zu einem netten Gespräch mal in einer Gaststätte, um den Arbeitstag ausklingen zu lassen.

Blogredaktion: Welche drei Begriffe fallen dir ein, wenn du an das ISC denkst und es beschreiben sollst?
Rene: Interessante und herausfordernde IT-Themen, hervorragendes Arbeitsklima, riesig viel Spaß bei der Arbeit.

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