Teamarbeit über Ländergrenzen – Mission Impossible?

by Claudia

Seit fast 3 Monaten arbeite ich nun schon an einem internationalen Projekt mit. Deshalb möchte ich euch diese Woche mal einen Einblick darüber geben, wie es uns bisher ergangen ist.

Das komplette Projektteam besteht im Groben aus Mitarbeitern des Kunden, aus IBMern, die vor Ort (on-site) und hier in Magdeburg (remote) arbeiten. Wir Magdeburger stießen ein paar Wochen nach dem eigentlichen Projektstart zum Team. Wie ich euch damals erzählte, mussten wir uns natürlich erst einmal in das Projekt einarbeiten. Fragen und Aufgaben wurden in einem wöchentlichen Meeting geklärt, was zu diesem Zeitpunkt ausreichend war. Dringende Fragen konnten über individuelle Chats oder Emails geklärt werden. – An dieser Stelle sind die nationalen Projekte natürlich im Vorteil, denn die Einarbeitung kann direkt vor Ort beim Kunden erfolgen. Durch gesetzliche Bestimmungen ist uns dies jedoch nicht möglich gewesen. (Die langweiligen Details erspar ich euch ;)).
Nach der Einarbeitungszeit wurde es dann ernst. Mit wachsendem Fortschritt des Projektes trudelten nun auch die einen oder anderen Probleme ein. (Es wäre auch zu schön, wenn gleich alles gut gehen würde. ;)) Wir merkten schnell, dass ein wöchentliches Telefonat nicht ausreicht, um der Probleme schnell und effizient Herr zu werden. Zusätzlich zu den individuellen Kommunikationswegen, wie Chat, Email und Telefon sind daher noch tägliche Statusmeetings hinzugekommen. So werden nun jeden Morgen die wichtigsten Ereignisse des vorhergehenden Tages für alle zusammengefasst. Auch Ansätze von Problemlösungen werden dort kurz diskutiert, sodass auf alle Erfahrungen zurückgegriffen werden kann. – Auch hier sind Teams, die nicht so weit aufgeteilt sind, im Vorteil. Die Kommunikationswege sind kürzer und manche Probleme lassen sich schneller durch das Über-die-Schulter-gucken lösen. Das habe ich auch in meinen 3 Tagen, in denen ich noch kurz vor Weihnachten vor Ort war, gemerkt :).
Trotz dieser Herausforderungen haben wir es geschafft, ein sehr angenehmes Arbeitsklima im Team zu schaffen, was es uns allen ermöglicht den „allgemeinen Wahnsinn“ eines Projektes zu meistern. Teamarbeit über Ländergrenzen ist also definitiv möglich (,was sich der eine oder andere sicherlich schon gedacht hat ;)). Nichtsdestotrotz kommt es natürlich immer auf jedes einzelne Teammitglied an, um ein Projekt erfolgreich zu gestalten.

Nächste Woche geht es dann für uns Magdeburger wieder für ein paar Tage in die Schweiz. Neben der Arbeit ist auch ein Teamevent geplant: gemeinschaftliches Schlittschuhlaufen. Nun meine letzte Runde auf dem Eis ist schon sehr lange her :D. Ich werde berichten.

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