In 80 IBMern um die Welt – Teil 1

by Claudia supported by Mykyta

Letztens habe ich euch über unseren Taubenschlag berichtet. Durch die vielen neuen Kollegen bekommen wir nun einen aufregenden Mix aus verschiedenen Kulturen, aber auch Fachrichtungen in unser ISC. Ich und der Jerome werden euch deshalb regelmäßig den einen oder anderen Kollegen vorstellen. Ob es 80 werden, wie in der Überschrift angedeutet, weiß ich jetzt noch nicht. Ich hoffe aber euch zeigen zu können, dass nicht nur Hardcore-Programmierer ihren Platz in der IBM finden können. Vielleicht werden wir ja eines Tages genau über euch schreiben. Wer weiß ;).

Elektrotechnik küsst Informatik

Ihr denkt euch jetzt si2012_12_13_Mykytacherlich ‚Elektrotechnik und Informatik? Das passt doch eigentlich gar nicht zusammen! Geht das überhaupt?‘ Das habe ich mich auch gefragt, als ich es hörte. Diese Frage stellte ich dem Mykyta, dem Grund für diese Verwirrung. Er lachte und meinte ‚Ja, es passt zusammen. Elektro(tech)nik ist die Grundlage von Computern. Ohne das würde es keine Computer geben.‘ (Mit anderen Worten wir ITler wären arbeitslos ;).) Mykyta ist also unser lebender Beweis dafür, dass ein Abschluss in Elektrotechnik und die IBM zusammen passen. Doch wer ist Mykyta eigentlich und woher kommt er? Nun Mykyta wuchs in der Ukraine in einer Großstadt namens Donezk auf und studierte dort an der Nationalen Technischen Universität Donezk Elektrotechnik im Bachelor. Vor knapp 2,5 Jahren kam er dann für sein Masterstudium in Elektrotechnik nach Magdeburg an die hiesige Universität. Beide Universitäten sind Partner, sodass sich dies anbot. Als Vertiefungsfach wählte er den Bereich Intelligente Energieversorgung aus, da es ihm sehr wichtig ist, dass Energieressourcen richtig gehandhabt werden, um den maximalen Nutzen daraus zu ziehen. (Die Umwelt wird es freuen ;).) So ganz nebenbei ist dies auch ein wichtiges Thema für die IBM und ist daher Teil der Initiative Smarterplanet. (Link zum Thema smarter Planet – intelligente Energieversorgung)

Im Vergleich zu Donezk ist Magdeburg klein, zu klein am Anfang für Mykyta. Mit der Zeit hat er aber unser beschauliches Städtchen lieben gelernt und genoss die Vorteile, an einer deutschen Uni studieren zu dürfen. Es gibt hier nämlich viel mehr Flexibilität im Studienplan :). Die Informatik war in seinem Studium ein wichtiger Bestandteil (2 Jahre insgesamt). (Spätestens hier sollten auch die letzten Kritiker einsehen, dass Elektrotechnik und IT sehr wohl zusammenpassen ;).)
Zum Ende seines Studiums machte er sich natürlich, wie alle anderen Absolventen auch, Gedanken darüber, wie es nach seinem Abschluss weiter gehen soll. Er überlegte sich, was ihm in seinem Studium einfach am meisten Spaß gemacht hat. Das war das Programmieren. So kam es, dass Mykyta entsprechend Ausschau im Bereich der IT-Unternehmen hielt. Im Oktober besuchte er z.B. die Firmenkontaktmesse an der OvGU, um sich über potenzielle Arbeitgeber zu informieren. Dabei nahm er auch am Vortrag des ISC teil und war von den vielen Entwicklungsmöglichkeiten, die IBM einem bietet, begeistert. Er bewarb sich und wurde angenommen.
Die Begeisterung, die er beim Vortrag spürte, hält auch nach 4 Wochen bei der IBM noch an. So wie ich, ist er von der Vielzahl an Trainingsmöglichkeiten, die online, mit Coach, etc. absolviert werden können, überwältigt. Mykyta freut sich aber auch schon auf die Zeit im Projekt und hofft, dass er sein Wissen dort schnell anwenden und weiterentwickeln kann.
Sein Rat an alle Bewerber und potenziellen Kollegen: Bringt Begeisterung für (neue) Technologien, aber auch den Kunden mit.

Mit diesem Rat verabschiede ich mich bis zum nächsten Blog.

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