Zurück in die Zukunft…

Wie ich euch schon berichtet habe, gab es für die Neulinge der Masterclass in den letzten Wochen viel zu lernen. Irgendwann fragt man sich dann unweigerlich: Wofür brauch ich das alles eigentlich? In den letzten Tagen kam die Antwort darauf – die ersten Projekte für die Masterclassler treffen ein. Das ist natürlich schrecklich aufregend. Man stellt sich viele Fragen, wie zum Beispiel: Wer ist der Kunde?, Welche Aufgaben bekomme ich?, Was wird von mir erwartet?, Bin ich gut genug für diese Aufgabe?, Muss ich eine Dienstreise machen und wenn ja, wo geht es dann hin?, …. Nun, alle Fragen kann ich euch hier natürlich nicht beantworten ;), aber ich kann euch einen kleinen Eindruck vermitteln.

Die spannendste Frage zuerst: Wie komme ich an ein Projekt? Ganz einfach, der Chef hält dich für fähig die Aufgaben in einem Projekt zu meistern :). Er weiß, in welchen Bereichen du schon Erfahrungen gesammelt hast. Falls es ein vollkommen neuer Bereich ist, indem man eingesetzt werden soll, bekommt man einfach eine Schulung. Denn klar, die IBM hat eine Vielzahl an Produkten und Technologien, die bei den Kunden eingesetzt werden, über dessen Funktionsweise und -umfang man als IMB-Neuling natürlich keine Ahnung hat. (Aber auch als erfahrener IBMer kann man nicht alles wissen.) Neben den Schulungen gilt daher der erste Grundsatz der IBM: Fragen, fragen, fragen. Nur so kann man dir helfen und nur so kann man sich Wissen aneignen.

Was sind meine Aufgaben? Nun diese Frage ist schon etwas schwieriger zu beantworten. Das hängt vom Kunden und/ oder Projekt ab. In unseren Projekten wird es um die Erstellung von Software aber auch um die Wartung von Software (Klartext: Bugfixes) gehen. Dabei werden die Projekte so ausgesucht, dass wir sie hier in Magdeburg mit unseren Fähigkeiten auch erfolgreich beenden können. Im Klartext heißt das also, je mehr verschiedene Fähigkeiten wir hier haben, desto vielseitigere Projekte können wir auch nach Magdeburg holen. (Mit wachsender Mitarbeiterzahl kann es also nur interessanter werden ;).)

Was für Kunden sind das und wo arbeite ich? Unser Service Center bedient den deutschsprachigen Raum. Die meisten meiner Mitstreiter werden daher in Deutschland in großen, mittleren und kleinen Unternehmen eingesetzt. Ich selbst werde an einem Schweizer Projekt arbeiten und daher auch das eine oder andere Mal in die Schweiz fahren. (Schokoladenwünsche sind bei mir abzugeben ;).) Das Reisen macht aber nur einen kleinen Teil der Zeit aus. Die Hauptarbeitszeit wird hier im ISC Magdeburg ausgeführt.

Das soll es für heute gewesen sein. Falls ihr noch Fragen zu dem Thema habt – immer her damit und teilt eure Gedanken mit den anderen Bloglesern. Werdet aktiv!

Advertisements

3 Gedanken zu „Zurück in die Zukunft…

  1. Hi,

    ganz interessant und lustig das alles zu lesen, ich reserviere jetzt schon einige Packungen Schweizer Schokolade ;).
    Werden irgendwann neue Masterclasses gebildet oder ist es damit schon vorbei? Wie schnell wird man als Absolvent ins kalte Wasser geschmissen?

    Gruß
    Constantin

    • Hi Constantin,

      es freut mich, dass dir mein Blog gefällt. Vielen Dank für deine Fragen. Ich musste doch tatsächlich erst einmal Rücksprache halten, um sie beantworten zu können. Folgendes habe ich herausgefunden:

      Gibt es neue Masterclasses?

      Ja, definitiv. Es wird regelmäßig Masterclasses geben, die sich jedoch thematisch unterscheiden. Im Moment wird an einer Masterclass bzgl. SAP ABAB getüftelt. Aber auch für den Bereich Test und Migration wird es eine Masterclass geben. Es lohnt sich also rechtzeitig das Thema nachzufragen und dann ggf. bei der Fertigstellung der Abschlussarbeit etwas Gas zu geben ;), um an der Masterclass teilnehmen zu können.

      Kaltes Wasser?

      Schwierige Frage. Das ist von den Kenntnissen und Erfahrungen des Absolventen abhängig und wird daher individuell entschieden. In der Regel gibt es in einem Projekt berufserfahrene Kollegen, die einen coachen bzw. unterstützen. Das Wasser, in welches man geworfen wird, ist also eher lauwarm ;).

      Ich hoffe, dass ich deine Fragen damit beantworten konnte. Ansonsten einfach den ersten Grundsatz der IBM anwenden ;).

      Liebe Grüße,
      Claudia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s