Mit dem Floß auf die Elbe

Ein warmer Tag, das Ende der Arbeitszeit. Jetzt noch schnell Fahrrad abschließen und Grillgut einkaufen. Es ging zum Magdeburger „Yachthafen Floss“.

Letzte Woche hat das Magdeburger Center den Abend auf dem Wasser ausklingen lassen. Für 20 Leichtmatrosen ging es für zwei Stunden auf die Elbe, Floßfahren. Der Grill wurde angeheizt, der Treibstoff getankt. Schon konnte die kleine Reise beginnen. Wie eine Kollegin passend feststellte, das 15m² Floß ist die ideale Fläche zum Quatschen und Sinnieren, schließlich kann ja keiner abhauen. ;-P

Nach dem Event waren sich alle einig, das müssen wir wiederholen. Beim Sonnenuntergang mit einem kühlen Getränk in der Hand und Grillgeruch in der Nase auf der Elbe chillen, was gibt es besseres?

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Android – Ein Wiedereinstieg

In unserem heutigen TechTalk berichtet uns Christoph, wie sein Wiedereinstieg in Android verlief, z.B. auf welche Probleme man stößt oder wie man die Masse an Informationen wieder aufholt. Dies ist gerade in Hinblick auf einen Projektwechsel interessant.

Android, jeder kennt es, viele nutzen es. Doch als App-Entwickler muss man hinter die Kulissen schauen. Nach einer Auszeit von 4 Jahren habe ich in meinem aktuellen Projekt endlich wieder zur Android Programmierung zurück gefunden.

Veränderungen

Was hat sich in der Android Welt aus Sicht des Entwicklers verändert?
Eine Fragestellung die man sich stellen sollte, bevor man zum gewohnten Programmieren über geht. Das kann in einer so schnelllebigen Welt, in der wir Entwickler arbeiten, einiges sein. Die wohl wichtigste Neuerung in der Welt von Android ist die Einführung einer zweiten Programmiersprache. Neben Java ist es jetzt auch möglich Kotlin für die Entwicklung einer Android App zu nutzen. Seit dem Google dieses Jahr auf der Entwicklerkonferenz Google I/O verkündet hat, das Kotlin die präferierte Programmierungsprache für die Android Entwicklung ist, sollte man sich zumindest einmal mit Kotlin auseinandersetzen, auch wenn man weiterhin mit Java entwickeln möchte. Alle wichtigen Neuerungen sind natürlich auf den einschlägigen Seiten wie developer.android.com zu finden, die Google selber zu Dokumentationszwecken angelegt hat. Aber natürlich helfen auch Blogs und Entwicklerplattformen wie Stack Overflow, wenn man Probleme bei der Programmierung hat und gezielte nach neuen Lösungen sucht. Vielleicht hat man aber auch einfach vergessen welche verfügbaren Methoden es in Android gibt oder wie die Syntax nochmal aussah. Hier kann eine Suche nach Beispielcode im Internet helfen. Activitys, Fragments, RecyclerViewer, ActionBar,… Beipielcode findet sich zu Genüge. Oder man nutzt einfach die Autovervollständigung der jeweiligen Entwicklungsumgebung, um sich an die Methodennamen zurück zu erinnern.

Kleine Hindernisse

Es gibt auch Neuerungen, die einem möglicherweise nicht gleich auffallen und dann zu einem Hindernis werden. In meinem aktuellen Projekt beispielsweise stand ich vor einem Problem, welches ich vorher nicht kannte. Dabei ging es um die App-Berechtigungen, um die Kamera des Android-Geräts nutzen zu dürfen. Die Vorgehensweise, wie ich es von früher kannte, funktionierte nicht mehr. Ich brauchte eine Weile um den Fehler zu finden. Die App-Berechtigungen wurden früher vor der Installation einer App vom Nutzer bestätigt. Ohne diese Berechtigungen anzunehmen, war es nicht möglich die App zu installieren und zu nutzen. Früher musste man sich bei der Programmierung keine Sorgen machen, dass die Berechtigung nicht erteilt wurde, sie musste erteilt werden, damit die App ausgeführt werden konnte. Heute ist dies anders. Ab der Android Version 6.0 (API Level 23) können App-Berechtigungen im PlayStore zwar eingesehen werden, jedoch müssen diese bei der Installation nicht angenommen werden. Dies geschieht heute zur Laufzeit, beim ersten Start einer App, bzw. wenn das Feature genutzt wird, je nachdem wie der App Entwickler dies eingebaut hat. Dabei können die Berechtigungen auch abgelehnt werden. Häufig ist die App dann nicht nutzbar. Aber es gibt auch Ausnahmen, bei dem nur spezielle Features einer App nicht genutzt werden können. Dies kann zum Beispiel die „android.permission.CAMERA“ sein, wie in meinem Beispiel, welche benötigt wird, um das Fotografieren mit Hilfe der Foto-App zu realisieren. Sollte der Nutzer die Berechtigung ablehnen, so muss der Entwickler dies abfangen und die App hat nicht die Möglichkeit Fotos aufzunehmen. Dafür kann der Entwickler Beispielsweise dem Nutzer die Auswahl eines Bildes aus dem Speicher des Android-Gerätes anbieten, wenn die ensprechende Berechtigung erteilt wurde. Über solche abgelehnten Berechtigungen musste sich ein Entwickler früher keine Sorgen machen. Es gab sie einfach nicht.

Die Vorteile

Der Nutzer einer App hat heute mehr Möglichkeiten sein Android-Gerät vor unliebsamen Apps und ihren Teils weitreichenden Berechtigungen zu schützen, indem er der App diese Berechtigungen nicht erteilt. Dies könnte die Berechtigung sein, die Kontakte auszulesen, um beispielweise alle Kontakte, welche auf dem Android-Gerät gespeichert sind, an dubiose Server weiterzuleiten ohne die Kontakte in der App überhaupt zu nutzen. Oder aber die Berechtigung den Standort des Android-Gerätes und somit auch des Benutzers festzustellen und diesen weiterzuleiten ohne das Wissen des Besitzers. Auch wenn man sich beim Wiedereinstieg in eine schon bekannte Technologie, die sich zum heutigen Zeitpunkt teilweise stark verändert hat, vielleicht ab und an wundert, dass die Vorgehensweise nicht mehr so ist, wie man es gewohnt war, so bringen die Veränderungen meist Vorteile mit sich, die man erst auf dem zweiten Blick zu erkennen und würdigen weiß.

Job des Monats: Frontend Developer (Angular)

In unserer Rubrik „Job des Monats“ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/ innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Stellenangebotsseite findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Kannst du uns kurz etwas zu deiner Person sagen?

Hi, ich bin Dave und seit Mai 2016 stolzer IBMer hier im CIC Magdeburg. Meine IT-Laufbahn begann mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwickler in meiner Heimat mit dem Blick auf den Kyffhäuser. In Magdeburg startete ich dann als Webentwickler in einer Marketing-Agentur durch.

Wie lange bist du bereits im Center und was hat dich bewogen, dich hier zu bewerben?

Nach 4 Jahren Dienstleistungen für KMUs, welche mir sehr viel Spaß gemacht hatten, wollte ich Größeres bewegen und Neues schaffen. Mir gefiel der Startup-Charakter des Centers und die breit gefächerten Fachgebiete der IBM, in denen ich arbeiten kann. In meinem Vorstellungsgespräch vor drei Jahren konnte ich offensichtlich dann auch von mir überzeugen.

In welcher Rolle hast du hier im Center begonnen?

Im CIC habe ich als Frontend-Entwickler begonnen. Hier liegt auch heute noch der Schwerpunkt meiner Tätigkeiten.

Welche Jobrolle hast du derzeit inne?

Für mein neues Projekt bin ich fachübergreifend als Anwendungsentwickler tätig, aber auf Grund meiner Expertise im Bereich User Interfaces stärker im Frontend involviert und auch mit verantwortlich dafür.
Mein technischer Schwerpunkt liegt auf dem Framework Angular, mit dem ich von Beginn an im CIC arbeite und diverse Applikationen aufgebaut habe.
Zu dem betreue ich auch unsere Center-interne Frontend-Community.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

„Frontend-Entwickler sind doch diejenigen, die nur Pixel schubsen?“
Frontend ist schon lange nicht mehr nur ein nettes Anhängsel zu professioneller Software. Um Pixel „schubsen“ zu können, bedarf es weit mehr Kenntnisse über HTML und CSS hinaus. Es gehört eine große Portion Kreativität dazu verschiedene Bereiche und Interfaces einer Applikation in (am besten) wiederverwendbare Komponenten unterteilen zu können. Diese werden dann schließlich auch programmiert. Seit nodeJS wird auch die Rolle des Backendlers gemimt und es entstehen Fullstack-Applikationen mit ehemals nur Browsern vorgehaltenen Technologien. 
Unerlässlich sind auch Kenntnisse für die Erstellung von User-Interface Designs und in der Entwicklung der User-Experience. Der beste Weg um hier gut zu werden, ist es sich auszuprobieren, nachzubauen und auf dem Laufenden zu bleiben.
Über unsere Frontend-Community findet sich immer ein passendes Learning und ein hilfsbereiter Kollege – Werbung an dieser Stelle.

Hattest du schon immer vor in dieser Rolle zu arbeiten?

Gewissermaßen schon. In meiner Jugend hatte ich bereits Websites im einfachen Tabellen-Layout online gestellt und später mit dem PhpNuke CMS sogar mit „Backend“ und Datenbankanbindung gebaut. Ich wollte immer mehr als nur weiß auf schwarz in der Konsole sehen.

Wie sah dein Weg in diese Rolle aus?

Nach mehr als 50 entwickelten Websites in meinem vorherigen Unternehmen, hatte ich ein sehr gutes Händchen für SCSS/HTML und PHP. Das hatte mir in meinem ersten Projekt im Center aber nur wenig geholfen. Mit Unterstützung durch den Projekt-Architekten bekam ich aber schnell Fuß in dem Ionic-Framework und lernte Angular indirekt lieben.
Der wichtigste Schritt war meine Zertifizierung für die IBM Cloud, bzw. das Learning hierfür. Jetzt konnte ich APIs für Chatbots, Text-to-Speech und auch Blockchain-Technologien in meiner privaten Frontend-Spielwiese integrieren.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Als Frontend-Entwickler steht man fast täglich im interdisziplinären Austausch zwischen Backendler, der dir Daten liefert, und dem Designer, der dir Vorgaben zur Darstellung jener Daten gibt.

Darüber hinaus liegen viele Hürden auf den Weg, um die Projektanforderungen erfüllen zu können:

  • Cross-Browser Kompatibilität der Anwendung
  • Anpassung für unterschiedliche Bildschirmgrößen (Responsiveness)
  • Entscheidungen treffen bei eingesetzten Bibliotheken (langfristig; regelmäßige Updates um Sicherheitslücken vorzubeugen)
  • Code schlank und performant halten (Traffic einsparen)

Einige Aufgaben lassen sich auch nicht vollständig automatisieren und testen. Beispielsweise CSS ist nur in einer vollständig zusammengeführten Applikation valide zu testen. Ebenso alles rund um das Thema Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit bedarf manuellen Tests und einem geschulten Auge für das Detail.

Welche Technologien unterstützen dich bei deiner täglichen Arbeit?

Die Developer-Console des Browsers ist für mich das wichtigste Werkzeug. Sei es zum Debuggen, Analysieren des Styles oder die Verwendung von integrierten Plugins z. Bsp. Angular-Augury oder axe für Tests der Barrierefreiheit.

Zudem die üblichen Entwickler-Tool für jeden Tag:

  • JIRA zur Übersicht von Tasks, Designentwürfen und Kriterien,
  • Slack für schnelle und einfache Kommunikation,
  • Stackoverflow, wenn für den Internet Explorer entwickelt wird und
  • die Kaffemaschine.

Welche Möglichkeiten gibt es hier im Center, die dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglicht? Hast du eventuell schon einige wahrgenommen?

Wir haben freien Zugriff auf zahlreiche Online-Lernplattformen mit Intensiv-Kursen für ein bestimmtes Framework oder auch ganze Lernpfade für Fullstacks. Wie erwähnt, „spiele“ ich gerne in eigenen Grüne-Wiesen-Projekten rum und kann die IBM-Technologien frei dafür verwenden. Learning by Doing.

Im Center gibt es auch zahlreiche Mentoren, die am leichtesten über die Communities gefunden werden können. Hier durfte ich bereits selbst als Mentor zwei Kollegen bei ihrer Skill-Entwicklung unterstützen.

Wenn du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

In diese andere Rolle schlüpfe ich gerade und es wird nicht nur für eine Woche sein. Mein neues Projekt zieht Fullstack-Entwickler heran, in dem jeder aber einen Fokus auf seine Fachdomäne behält. Das bedeutet viele neue Technologien für mich zu lernen: Java EE, Camunda, Maven, MicroProfile uvm.
Wieso finde ich diese Rolle interessant? Das lässt sich mit meinem Bestreben zum persönlichen T-Shaped Skillprofil begründen. Wie wäre es mit einem Blogbeitrag zu diesem Thema? 😉

Wie werde ich Trainer im CIC?

Neben unseren Jobrollen, kann man sich auf weitere vielfältige Art ins Center einbringen. Die einen bespielen Social Media-Kanäle und betreiben den Blog ;-), andere organisieren Events und steuern unser Schulungsangebot und widerum andere bringen sich als Trainer für die Kollegschaft ein. Sascha möchte nun den Weg des Trainers gehen und nahm an unserer Schulung Learner-Centered Trainer teil.

Da das CIC viele Möglichkeiten für Weiterbildungen bietet und nicht jeder Kurs als Onlinekurs ausreichend ist, werden wie ihr wisst auch Classroom-Schulungen angeboten. Um diese auch so ansprechend wie möglich zu gestalten, fand Mitte Juli der Kurs Learner-Centered Trainer statt. Unter dem Motto Train the Trainer wurden 13 Teilnehmer geschult wie sie ihre künftigen internen Schulungen für ihre Kolleginnen und Kollegen ansprechend und mit maximalem Erkenntniszuwachs gestalten können.

Gestartet ist der Kurs mit einer Vorstellungsrunde der Trainer Alex und Keith, die beide als Teil der IBM extra aus Spanien und Großbritannien angereist waren. Eigentlich als Observer in diesem Kurs wurde uns auch der Trainer eines anderen Kurses (Story Telling) vorgestellt, Mihai aus Bukarest. Dieser wurde dann direkt in den Kurs integriert und hat auch sehr gerne mitgeholfen.

Danach waren wir an der Reihe. In den eher zufällig zusammengesetzten drei Tischgruppen sollten wir uns mit einem kleinen „Spiel“ als gesamte Gruppe den anderen Kursteilnehmern, natürlich auf Englisch, damit auch jeder etwas versteht, vorstellen. Aber, nicht mit unserer Jobbezeichnung oder was wir sonst noch so für das Center machen, sondern mit unseren Namen und einem privaten Hobby. So wurde das Eis spielerisch gebrochen und eine lockere und freundschaftliche Atmosphäre für die nun folgenden zwei Tage geschaffen.

In diesem Kurs wurde nicht, wie in anderen Schulungen oder im Studium, auf das Durchklicken von PowerPoint-Folien gesetzt. Davon gab es nicht eine einzige. Alle Lerninhalte wurden über Flipcharts organisiert und waren so auch immer wieder einfach zugänglich, denn wir sind einer einfachen agilen Methodik gefolgt „Alles, was wichtig ist, kommt an die Wand“. So wurde sich auch immer wieder auf die einzelnen Flipcharts bezogen oder wir konnten sie für die Vorbereitung einer Gruppenaktivität nutzen. Über die von den Trainern erstellen Flips wurde uns direkt schon die erste „Lektion“ erteilt. Das Aufbereiten der wichtigen Informationen in einem Rahmen, der im Kopf bleibt.

Weitere Lerninhalte waren beispielsweise, wie man das Interesse in seiner Stimme erhöhen kann, man mit seiner Nervosität umgeht, Wiederholungen am Ende eines Kapitels interessant gestaltet, dass es verschiedene Lernstiele gibt, wie man Diskussionen leitet oder auch richtig Feedback gibt. All diese Inhalte wurden uns in den zwei Tagen in Gruppenarbeiten und Diskussionen spielerisch und auch immer wieder mit neuen Herausforderungen beigebracht.

Abschließend kann man sagen, dass dieser Kurs für jeden, der im Center eine eigene Schulung halten möchte, eine gute Wahl ist. Das Engagement und die lockere Art der Trainer erschufen eine ungezwungene Atmosphäre, in der wir alle zusammen mit Spaß und viel Energie etwas Neues und für Trainer Wichtiges Lernen konnten.

Der Global Blue Consulting-Kurs

Weiterbildung wird bei uns groß geschrieben, deshalb hat jeder unserer Mitarbeiter die Möglichkeit Schulungen im Rahmen der THINK40, also 40 Learning-Stunden pro Jahr, zu absolvieren. Einer der Kurse nennt sich „Global Blue Consulting“ und ist gerade am Anfang wichtig. Sebastian gibt uns einen Einblick.

Für 16 ganz oder noch recht frische New Hires fand im Mai ein Global Blue Consulting Kurs statt. Mancher Leser, welcher diesen Kurs vielleicht nicht selbst durchlebt hat, stellt sich sicher erstmal die Fragen: „Was? Warum? Wofür?“. Tja ähnlich ging es uns anfangs auch. Consulting ist doch Aufgabe der „Blauen“ und hat mit uns Entwicklern, Testern und Kollegen des CIC eher wenig zu tun. So ging es also schon mal mit einigen offenen Fragen in die Schulung.

Durch den Kurs begleiteten uns Tammie und Chris. Beide Teil der IBM und extra aus Großbritannien eingeflogen. Damit gab es also ein Rundumpaket für uns. Kursinhalte erlernen, freies Sprechen praktizieren und das komplett in “Good old British English”. Da unsere beiden Trainer aber von Anfang an ein freundliches, spaßiges und offenes Umfeld schufen, war es auch für weniger fremdsprachenfeste Teilnehmer eine tolle Chance.

Das große Ziel des Kurses war es unser Verständnis von Consulting etwas zu erweitern, benötigte Fähigkeiten zu festigen und ein Consulting Mindset zu entwickeln. Damit wurde dann folgend auch die Frage geklärt, warum wir eigentlich etwas über Consulting lernen sollten. Jeder Mitarbeiter, ob Entwickler, Manager oder auch Tester, kann mit unseren Kunden in Kontakt kommen und sollte damit auch ein professionelles Auftreten beherrschen und einige Spielregeln kennen. Damit man sichergehen konnte, dass auch jeder dieses Level aufweisen kann, folgten viele verschiedene Unterrichtseinheiten, die uns durch Rollenspiele, Fragerunden oder Erfahrungsaustausch, diesem Ziel näher bringen sollten. Angefangen bei einigen bekannteren Themen, wie z. B. „Wie mache ich einen guten ersten Eindruck?“ oder „Warum ist Vertrauen auch bei vertraglich gebundenen Parteien unbezahlbar?“, ging es bis hin zu einigen bewährten Tipps für bessere Kommunikation, effektivere Teamarbeit oder strukturierter Problembehandlung. Also grob gesagt, wie verbinde ich technische Expertise mit internem Management und kundenfokussierten Fähigkeiten.

Dies erfolgte über den Ansatz des „Issue based consulting“. Das ist eine Art Leitfaden zur Bewältigung von Kundenproblemen, um ihnen einen größtmöglichen Mehrwert zu schaffen und somit unsere Dienstleistungen wertvoller zu gestalten. Eigentlich ist es recht simpel. Angefangen beim reinen Verstehen des Problems durch klare Definition und anfängliche Strukturierung, über eine gründliche Analyse, welche durch gesammelte und ausgewertete Daten gestützt wird, zur Ausarbeitung einer Lösung, die dem Kunden präsentiert wird. Wenn man all dies ordentlich ausgeführt hat, sollte man ein sogenanntes „Buy-in“ erreicht haben und kann sich, mit Zustimmung aller Stakeholder, an die Umsetzung machen. Da dies natürlich leichter gesagt als getan ist, wurden natürlich einige bewährte Tipps und Kniffe vermittelt, um dieser Aufgabe Herr zu werden.

Rüchblickend gab es zwar viele Punkte, die man schon mal gehört hatte, wie z.B. S.M.A.R.T. und Co., aber auch viele neue Ansätze oder Festigungen. Zusammen mit den abwechselnden Einheiten unter der überzeugenden Leitung von Tammie und Chris war es insgesamt ein lehrreiches und lohnendes Unterfangen.

Magdeburger Developer Days 2019

Im April fanden die alljährlichen Magdeburger Developer Days statt. Steffen hat, neben einigen anderen Kollegen, die Chance genutzt sich weiterzubilden und auszutauschen. Wir freuen uns schon auf die nächsten DevDays vom 11.- 13. Mai 2020 und wünschen nun viel Spaß beim Einblick in Steffens DevDays-Agenda. 😉

The last line of code

Bereits zum vierten mal versammelte sich in Magdeburg eine Gemeinschaft interessierter Softwareentwickler zum Erfahrungs- und Ideenaustausch. Magdeburger Developer Days, dahinter stehen ehrenamtliche Organisatoren, Sponsoren, die Stadt Magdeburg, alle Sprecher und Besucher und die Idee: Lasst uns gemeinsam vor Ort etwas auf die Beine stellen.

Nachdem ich die Veranstaltungen in den letzten Jahren leider verpasst hatte, wollte ich diesmal unbedingt dabei sein. Getrieben von diesem Wunsch verfasste ich ein formloses Schreiben an unsere Kollegen vom L&K-Team und erhielt kurze Zeit darauf das GO. Vielen lieben Dank dafür!

Auf insgesamt drei Tage verteilte sich das Programm der Magdeburger Developer Days  ̶  Workshops und Hackathon am Montag, die Fachvorträge dann am Dienstag und Mittwoch, jeweils organisiert in einstündigen Blöcken, den sogenannten Sessions.

Und die hatten es in sich, waren vollgestopft mit interessanten Themen rund um den Entwickleralltag und oft genug kollidierten die mich interessierenden Fachvorträge zeitlich. Nach einem kurzen, innerlichen „Schere, Stein, Papier, Echse, Spock“ stand mein gesunder Mix aus Hard- und Softskill-Themen – von Agile bis Zeitmanagement war alles dabei. Los ging’s!

Am Dienstag zuerst die Microservices sabotiert und 10 Dinge getan, damit es schief geht, anschließend den Schweinehund auf dem Berg voller Arbeit begegnet, roch es kurze Zeit später nach Team Spirit – was für ein Theater! Kurz in den Keller geschaut, ob ein Versprechen eingelöst würde, um dann ein Date mit Alexa zu haben, die dringend mit mir reden wollte.

Mein Programm im Klartext:

  • Microservices – Sabotage! 10 Dinge, die Sie tun müssen, damit es garantiert schief geht.
  • Wenn der Schweinehund auf einem Berg voller Arbeit liegt..
  • Smells like TEAM spirit – Was soll das Theater um Agilität?
  • You’ll love async/await in Node.js. Promise! 👍
  • (An)Sprechende Anwendungen mit Alexa
  • Fachmodell First: Einstieg in das NoSQL Schema Design
  • DevOps, Microservices und Cloud – das unzertrennliche Trio
  • 7 Tipps für eine verständliche GIT-Historie
  • Aggregierte Logging-Patterns👍
  • Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht?
  • IntelliJ IDEA Trickkiste – Ein Entwickler packt aus
  • Richtige Integrationstest mit Containern 👍
  • Functional CSS

Fazit: Insgesamt eine super Veranstaltung. Ich habe viele Anregungen mitgenommen, super Ideen aufgeschnappt und nicht zuletzt eine Menge Spaß gehabt.

Job des Monats: Lead Developer

In unserer Rubrik „Job des Monats“ stellen wir euch einmal im Monat CIC Mitarbeiter/ innen und ihre aktuelle Jobrolle vor. Auf unserer Stellenangebotsseite findet ihr passend dazu aktuelle Stellenangebote an unseren verschiedenen Standorten. Vielleicht ist ja auch euer Traumjob dabei?

Kannst Du uns kurz etwas zu Deiner Person sagen?

Mein Name ist Steffen. Ich bin Jahrgang 1972 und seit Februar 2017 im CIC Magdeburg als Softwareentwickler beschäftigt. Während meiner früheren beruflichen Laufbahn war ich selbstständig tätig, zuletzt als Coach/Trainer in der Erwachsenenweiterbildung mit den Schwerpunkten Netzwerktechnik, Datenbanken und Anwendungsentwicklung. Aus dieser Zeit kennen mich einige Kollegen hier noch und letzten Endes sind diese Kontakte auch ein Teil der Entscheidung gewesen, im CIC als Softwareentwickler durchzustarten.

In welcher Rolle hast Du hier im Center begonnen?

Im Center gestartet bin ich als Full-Stack-Entwickler – JEE im Backend, Angular im Frontend und das mache ich genau genommen auch heute noch.

Welche Rolle hast Du derzeit inne?

Lead Developer.

Was muss man an Kenntnissen mitbringen, um diese Rolle ausführen zu können?

Gute Programmierkenntnisse gehören klar dazu. Aber es sind weniger diese speziellen Kenntnisse, sondern der Respekt und das Vertrauen der Kollegen, die es braucht, um diese Rolle ausfüllen zu können.  Mit gutem Beispiel vorangehen, Verantwortung übernehmen, Kommunikation betreiben und fördern und anderen dabei helfen, besser zu werden, sind wohl die wichtigsten Kriterien.

Hattest Du schon immer vor, in dieser Rolle zu arbeiten?

Ehrlich gesagt: Jein 😉 In unserem Team arbeiten wir nach Scrum. Wer sich mit den Rollen innerhalb des Scrum Frameworks auskennt weiß, dass es einen Lead Developer dort nicht gibt. Wertvoll für das Team ist es dennoch, einen festen Ansprechpartner zu haben, der ein offenes Ort hat und weiterhelfen kann.

Wie sah Dein Weg in diese Rolle aus?

Ich war noch nicht lange im Projekt, als unser damaliger Scrum Master eine neue berufliche Perspektive suchte und ich das Angebot bekam, diese Rolle zusätzlich zu meiner Entwicklerrolle zu übernehmen. Zu einer Hälfte als Entwickler und zur anderen Hälfte als Scrum Master zu arbeiten, war eine ganz neue Herausforderung, der ich mich gern gestellt habe. Wir haben in dieser Zeit als Scrum-Team einen Riesenschritt nach vorn gemacht. Weiterentwickeln konnte ich dabei meine Kenntnisse um das Scrum Framwork und meine „Soft Skills“. Das sehe ich als wichtigen Meilenstein.

Was gehört zu den täglichen Aufgaben und Verwantwortungen, die diese Rolle mit sich bringt?

Kurz und knapp: Alles zu tun, um das Vertrauen und den Respekt der Kollegen zu rechtfertigen. Auf lange Sicht wird man erfolgreich sein, wenn die eigene Motivation in dem Wunsch wurzelt, das Team zu unterstützen und zu inspirieren.

Welche Technologien unterstützen Dich bei Deiner täglichen Arbeit?

Als Softwareentwickler nutze ich die gängigen Entwicklungs- und Kollaborationswerkzeuge, angefangen bei der lokalen Entwicklungsplattform auf Linux-Basis, über Eclipse, VSCode, Postman bis hin zu JIRA, WebEx – und ja – Powerpoint.

Dazu gehört das Herz am rechten Fleck, – für die Software und die Menschen, die sie täglich entwickeln.

Welche Optionen gibt es hier im Center, die Dir eine Weiterentwicklung in dieser Rolle ermöglichen? Hast Du eventuell schon einige wahrgenommen?

Vom ersten Tag an hab ich Unterstützung aus vielen verschiedenen Richtungen erfahren. Das Center stellt hier den Rahmen für die persönliche Weiterentwicklung, der durch die Kollegen, remote und vor Ort, mit Leben erfüllt wird. Mein Fokus liegt auf Architekturthemen. Passend dazu werde ich konkret im 3. Quartal dieses Jahres eine Schulung besuchen.

Wenn Du die Gelegenheit bekommen würdest, für einen Tag/eine Woche in eine andere Rolle zu schlüpfen: Welche wäre das und wieso?

Spannend finde ich die Arbeit des Human Ressources Teams. Wann immer es zeitlich passt, unterstütze ich unser Recruiting.